DE679043C - Blechdosenabschneide-, Boerdel- und Verschliessmaschine - Google Patents
Blechdosenabschneide-, Boerdel- und VerschliessmaschineInfo
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- DE679043C DE679043C DESCH111162D DESC111162D DE679043C DE 679043 C DE679043 C DE 679043C DE SCH111162 D DESCH111162 D DE SCH111162D DE SC111162 D DESC111162 D DE SC111162D DE 679043 C DE679043 C DE 679043C
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21D—WORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21D51/00—Making hollow objects
- B21D51/16—Making hollow objects characterised by the use of the objects
- B21D51/26—Making hollow objects characterised by the use of the objects cans or tins; Closing same in a permanent manner
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- B21D51/32—Folding the circumferential seam by rolling
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Description
- Blechdosenabschneide-, Bördel- und Verschließmaschine Die bekannten Abschneide-, Bördel- und Verschließmaschinen mit selbsttätiger Steuerung der Verschließrollen bieten den Vorteil, daß sie die Anschaffung und Aufstellung zweier getrennter Maschinen für das Abschneiden und das Verschließen entbehrlich machen und deshalb besonders für Haushaltungen und Kleinbetriebe zu empfehlen sind, die keine großen Anschaffungskosten aufwenden können, meistens auch wenig Platz verfügbar haben. Bei diesen bekannten kombinierten Maschinen verdienen unstreitig diejenigen den Vorzug, bei denen die Dose im Stillstand verschlossen wird, so daß der Doseninhalt beim Verschließen nicht verschüttet werden kann, und bei denen für beide Arbeitsgänge ein einziges Antriebsglied vorgesehen ist, das an einer bequem zugängigen Stelle angebracht sein kann. Diese Maschinen besitzen aber auf der anderen Seite den Übelstand, daß zum Steuern der Verschließrollen ein aus zwei gezahnten Scheiben bestehendes Differentialgetriebe dient, an dem zugleich auch die Verschließrollen gelagert sind. Dieses verhältnismäßig teuere und großem Verschleiße unterliegende Differentialgetriebe ist nur für eine bestimmte Dosengröße brauchbar, so daß der Erwerber einer solchen Universalmaschine für jede vorkommende Dosengröße einen besonderen Differentialsatz miterwerben muß. Haushaltungen und Kleinbetriebe sind dazu aber meistens nicht imstande. Hinzu kommt, daß diese bekannten Maschinen nicht ohne weiteres für beide Arbeitsvorgänge betriebsbereit sind, sondern daß für den Übergang vom Abschneiden auf das Verschließen (und umgekehrt) die Maschine umgestellt werden muß. Das bedeutet genau wie das Auswechseln des Differentialgetriebes eine Arbeit, die das Hinzuziehen eines Fachmannes bedingt.
- Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist nun eine kombinierte Abschneide-, Bördel-und Verschließmaschine für im Stillstande zu verschließende Dosen, die die vorgenannten Gbelstände nicht aufweist und deren Anwendung deshalb gerade für Haushaltungen und Kleinbetriebe in Frage kommt. Erreicht ist das erfindungsgemäß dadurch, daß das Differentialgetriebe durch einen an sich bei Verschließmaschinen anderer Art bereits bekennten Schneckentrieb ersetzt ist, dessen Schnecke zentral zum V erschlußkopfe auf dessen feststehendem Tragzapfen angeordnet ist, um den das mit einer Zahnlücke zum automatischen Ausrücken der Maschine nach beendeter Falzung versehene Scbnecltenrad mit den von ihm gesteuerten Falzrollen kreist, und daß auf -der Vorgelegewelle für den Schneckentrieb ein an sich von andersgearteten Abschneide- und Bördelmaschinen her bekanntes Aufspannfutter angeordnet ist. Auf diese Weise ist eine Maschine geschaffen, die stets für beide Arbeitsarten betriebsbereit ist und die die Möglichkeit bietet, die Verschließrollen genau wie bei bekannten, andersgearteten Verschließmaschinen mit Schneckentrieb auf geschlitzten Hebeln anzuordnen, so daß sie ohne weiteres auch selbst von Laien auf jede vorkommende Dosengröße eingestellt werden können.
- Eine als Beispiel anzusehende Ausführung der Erfindung ist in der Zeichnung schematisch dargestellt. In ihr ist Fig. i eine Seitenansicht der neuen Maschine und Fig. : ein Teilquerschnitt nach der Linie 2-2 in Fig. i.
- Die Fig.3 und 4 zeigen in Aufriß und Grundriß die Steuervorrichtung für die die Dose umkreisenden Falzrollen.
- In einem Lagerkopf i, der beispielsweise von einer Säule 2 mit Klemmfuß 31 zum Befestigen an einer Tischplatte 32 getragen wird, ist ein senkrechter Zäpfen 3 befestigt; beispielsweise mit Hilfe eines Stiftes 35. An dem unteren freien Ende dieses Zapfens 3 ist der bekannte Verschlußkopf 28 befestigt, gegen den die zu verschließende Dose mit aufgelegtem Deckel vermittels Pinole 39 ö. dgl. gedrückt wird. Die Dose steht also während des Verschließens still: In dem Lagerkopfe i ist ferner eine den Zapfen 3 durchdringende Antriebsvorgelegewelle 24 gelagert, auf der ein Antriebshandrad 23 befestigt ist. Ferner sitzt auf der Vorgelegewelle 24 ein Kegelzahnrad 36, das in ein auf dem Verschließkopftragzapfen 3 drehbares Kegelzahnrad 5 eingreift, so daß durch Drehen des Handrades 23 das Kegelzahnrad 5 und damit eine mit ihm verbundene Hülse 4 auf dem Zapfen 3 gedreht wird.
- Erfindungsgemäß ist auf dem Zapfen 3, zentral zum Verschlußkopf 28, eine Schnecke io befestigt, die in ein Schneckenrad? eingreift. Dieses Schneckenrad 7 ist vermittels eines Zapfens 6 in einem gabelartigen Halter 37 gelagert; der mit der vorgenannten Hülse 4 verbunden ist. Auf diese Weise kreist beim Drehen des Handrades 23 das Schneckenrad 7 um seine stillstehende Schnecke io, so daß es sich um seinen Zapfen 6 dreht. Mit dem Schneckenrade 7 verbundene Steuerkurven 8 und 9 bewirken dabei in an sich bekannter Weise die Steuerung der Falzrollen 17, 18, die in Hebeln 15, 16 gelagert sind, die ihrerseits um Zapfen 13, 14 an dem Halter 37 schwingen und beispielsweise durch eine Feder 21 gegen die vorgenannten Steuerkurven 8 und 9 gedrückt werden. Im gezeichneten Beispiele werden die Falzrollentraghebel 15, 16 mit Rollen i9, 2o gegen die Hubkurven 8, 9 des Schneckenrades 7 gedrückt.
- Erfindungsgemäß ist ferner: auf dem freien Ende der Antriebsvorgelegewelle --24 ein bekanntes Aufspännfutter 25 für eine Abschneide- und Bördeleinrichtung befestigt (Fig. 2), deren zugehörige Werkzeuge 33 vermittels eines Armes 27 auf einer Welle 26 angeordnet sind; die in Bohrungen des Lagerkopfes i befestigt ist.
- Das Schneckenrad 7 ist in an sich bekannter Weise mit einer Zahnlücke 40 (Fig. 3) versehen; die dafür sorgt, daß nach beende-' ter Falzarbeit die Falzwerkzeuge selbsttätig ausgeschaltet werden, so daß sie erst dann ein zweites Mal an dem fertigen Dosenfalz angreifen können, wenn sie eigens von Hand `nieder eingeschaltet worden sind.
Claims (3)
- PÄTrNTANsPRÜciir: i. Blechdösenabschneide-; Bördel- und Verschließmaschine mit einem einzigen Antriebsgliede (Handkurbel) für alle Arbeitsvorgänge und einem feststehenden Verschlußkopfe sowie einem selbsttätig die Falzrollen steuernden Getriebe, dadurch gekennzeichnet, daß die Schnecke (io) eines in an sich bekannter Weise die Falzrollen (17, 18) steuernden Schneckentriebes zentral zum Verschlußkopfe auf dem festen Verschlußkopftragzapfen (3) angeordnet ist, um den das Schneckenrad (7) mit den von ihm gesteuerten Rollentragghebeln (15, 16) kreist, und daß auf der Antriebs- (Vorgelege-) Welle (24) des Schneckentriebes in an sich bekannter Weise ein Aufspannfutter (25) für Abschneide- und Bördelzwecke befestigt ist.
- 2: Blechdosenabschneide-, Bördel- und Verschließmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der den Verschlußkopf (28) haltende Zapfen (3) in dem das Lager für die Antriebswelle (24) bildenden Gestellkopf (i) befestigt ist und als Lagerzapfen für einen das Schneckenrad (7) und die Falzrollen (t7,' 18) tragenden Halter (4, 37) dient.
- 3. Blechdosenabschneide-, Bördel- und Verschließmaschine nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Verschlußkopftragzapfen (3) in einer senkrechten Bohrung (34) des Gestellkopfes (z) befestigt ist und von der rechtwinklig zu ihr liegenden, das Aufspannfutter (25) tragenden Antriebswelle (24) in an sich bekannter Weise durchdrungen wird. .l.. Blechdosenabschneide-, Bördel.- und Verschließmaschine nach einem der Anspräche T bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß zum Steuern der Verschließwerkzeuge (i7, 18) ein Schneckengetriebe (1o, 7) verwendet ist, dessen Schneckenrad (7) -eine an sich bekannte, nach dem Verschließen selbsttätig das Stillsetzen der Werkzeuge herbeiführende Zahnlücke (4o) aufweist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DESCH111162D DE679043C (de) | 1936-10-18 | 1936-10-18 | Blechdosenabschneide-, Boerdel- und Verschliessmaschine |
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DESCH111162D DE679043C (de) | 1936-10-18 | 1936-10-18 | Blechdosenabschneide-, Boerdel- und Verschliessmaschine |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE679043C true DE679043C (de) | 1939-07-27 |
Family
ID=7449323
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DESCH111162D Expired DE679043C (de) | 1936-10-18 | 1936-10-18 | Blechdosenabschneide-, Boerdel- und Verschliessmaschine |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE679043C (de) |
-
1936
- 1936-10-18 DE DESCH111162D patent/DE679043C/de not_active Expired
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