DE584088C - Bolzenanspitz- und Gewindeschneidmaschine - Google Patents

Bolzenanspitz- und Gewindeschneidmaschine

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DE584088C
DE584088C DEL71194D DEL0071194D DE584088C DE 584088 C DE584088 C DE 584088C DE L71194 D DEL71194 D DE L71194D DE L0071194 D DEL0071194 D DE L0071194D DE 584088 C DE584088 C DE 584088C
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thread cutting
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DEL71194D
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Landis Machine Co
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23GTHREAD CUTTING; WORKING OF SCREWS, BOLT HEADS, OR NUTS, IN CONJUNCTION THEREWITH
    • B23G1/00Thread cutting; Automatic machines specially designed therefor
    • B23G1/02Thread cutting; Automatic machines specially designed therefor on an external or internal cylindrical or conical surface, e.g. on recesses
    • B23G1/08Machines with a plurality of working spindles

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Jigs For Machine Tools (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft Bolzenanspitz- und
". Gewindeschneidmaschinen, deren Werkzeuge auf nahezu senkrechter Bahn auf die darunter eingespannten Werkstücke in Achsrichtung
S einwirken.
Bekannt ist eine waagerecht arbeitende Maschine zur Herstellung von Schrauben, bei der ein sich selbsttätig öffnender und schließender Gewindeschneidkopf .und ein in diesem verschiebbarer Anspitzfräser durch Hebel und Gestänge von Steuerteilen (Daumenscheiben oder Daumen und Rollen) auf einer gemeinsamen Welle gesteuert werden, von welcher auch die feststehende Zange zum Einspannen des Werkstücks bedient wird. Die Maschine führt sämtliche Arbeitsvorgänge mit Ausnahme der Zuführung der Werkstücke, die von Hand erfolgt, selbsttätig aus; Ferner ist bei einer selbsttätigen Gewindeschneidmaschine zur Herstellung von Holzschrauben vorgeschlagen worden, in mehreren auf einer gemeinsamen Welle hintereinander angeordneten Revolverscheiben sowohl mehrere Arbeitsstähle zum Anspitzen und Gewindeschneiden als auch mehrere Werkstückeinspannvorrichtungen in der Weise anzuordnen, daß die Werkstücke einzeln in aufeinanderfolgenden Teildrehungen des Revolvers einer Zange zugeführt, von dieser festgespannt und mit einer Spitze versehen werden, worauf während weiterer Teildrehungen das Gewinde spanweise geschnitten wird. Nach Vollendung einer ganzen Revolverdrehung verläßt die Schraube fertig geschnitten die Maschine. Hierbei werden die im Revolver verschiebbar gelagerten und unter Federdruck stehenden Anspitzstähle durch eine Scheibe, die seitlich eine konzentrisch angeordnete schiefe Ebene hat, mit Hilfe einer verschiebbaren, unter Federdruck stehenden Stange gegen die Schraube bewegt.
Ferner ist bei nahezu senkrecht arbeitenden Bolzengewindeschneidmaschinen vorgeschlagen worden, 'die Aufundabbewegung des Bölzenhalteschlittens sowie die Schließbewegung des darüber befindlichen Schneidkiopfes durch Gewichtshebel zu regeln, die von Kurvenscheiben gesteuert werden.
Gemäß der Erfindung wird bei Bolzenanspitz- und Gewindeschneidmaschinen der eingangs beschriebenen Art der Vorschub und Rückgang des Anspitzkopfes und der Rückgang des Gewindeschneidkopfes sowie die Steuerung der Werkstückeinspannfutter, d. h. die Schaltbewegung und die Ein- und Ausspannung der Werkstücke, durch eine Steuerwelle mittels einer einzigen Steuertrommel bewirkt. Außerdem wird durch eine auf die
Steuerwelle einwirkende Steuervorrichtung (Rädergetriebe und Kupplung) ein langsamer Arbeitsvorschub und ein schneller Rückzug der beiden Werkzeuge erreicht. Die Maschine gemäß der Erfindung kann zweckmäßig so ausgeführt sein, daß die Steuertrommel einerseits mit einer Kurvenkante über eine Führungsrolle nach beendigtem Gewindeschneiden die Rückzugsbewegung des Gewindeschneidschlittens veranlaßt, andererseits mit einer Kurvennut über eine Führungsrolle den Anspitzschlitten hin und her bewegt.
Bei der Maschine gemäß der Erfindung treibt zweckmäßig ein auf der Steuerwelle drehbares Schneckenrad, das die Bewegung von der Steuervorrichtung überträgt, eine auf der Steuerwelle befestigte Buchse mit Kolben an, deren verjüngte Enden gewöhnlich durch aa Druckfedern in Eingriff mit verjüngten Schlitzen der Buchse gehalten werden. Dadurch ist eine Sicherheitsvorrichtung gegen Überlastung geschaffen.
Durch die Anordnung gemäß der Erfindung ergibt sich der Vorteil, daß man für die verschiedensten Abmessungen der Werkstücke, wie sie zum Arbeitsbereich einer solchen Maschine gehören, die richtigen Schnittgeschwindigkeiten auswählen und durch Wechselräder einstellen kann, ohne daß durch diese Einstellungen die ein für allemal festgelegte maximale Schalt- und Leerlaufzeit verändert wird. Durch die Anordnung einer einzigen Steuerwelle ergibt sich die Möglichkeit, den Antrieb durch das vorgeschaltete Getriebe so auszuführen, daß der Arbeitsgang gemäß den durch den Werkstoff und den Gewindedurchmesser bedingten Schnittgeschwindigkeiten gewählt werden kann, während der Rückgang der Werkzeuge sowie alle Schaltbewegungen, die den Arbeitsvorgang ausmachen, stets unverändert bleiben und so hoch gewählt werden, wie es die Höchstbeanspruchung der Maschine gestattet. Es wird also eine einmal festgelegte Schalt- und Leerlaufzeit beibehalten unabhängig von den verschiedenen Einstellungen der Maschine auf die verschiedenen Gewindedurchmesser, Gewindelängen usw. Die Erfindung bringt ferner den Vorteil, daß die Anordnung einer zentral liegenden Antriebs- und Steuerwelle für die beiden Werkzeuge eine konstruktiv einwandfreie und gedrungene Bauart ermöglicht, da mit einem Rad beiden Spindeln die nötige Drehbewegung erteilt werden kann, während unabhängig davon mit der Trommel nach beiden Seiten die nötigen Axialbewegungen der Werkzeuge erzeugt werden.
In den Zeichnungen ist beispielsweise eine Ausführungsform des' Erfindungsgegenstan-4es dargestelLt.
Fig. ι zeigt schaubildlich die rechte Seite der Maschine,
Fig. 2 die linke Seite der Maschine.
Fig. 3 ist eine Draufsicht auf die Gewindeschneideinrichtung und das Triebwerk.
Fig. 4 zeigt in Draufsicht, teilweise im Schnitt, den Anspitzkopf in Richtung des Pfeiles W1 der Fig. 1 gesehen.
Fig. 5 ist ein Ouerschnitt nach der Linie X2-X2 in Fig. 4. ~
Fig. 6 ist ein Teil der Stirnansicht des oberen Endes der Maschine und zeigt die Gewindeschneideinrichtung und die Anspitzeinrichtung von unten gesehen.
Fig. 7 ist ein senkrechter Schnitt nach der Linie X3-X3 in Fig. 6 und zeigt unter anderem den Gewindeschneidkopf, den Anspitzkopf und das Triebwerk.
Fig. 8 ist eine Ansicht von der rechten Seite des Triebwerks nach Abnahme des Deckels.
Fig. 9 ist ein Teilschnitt nach der gebro- . dienen Linie X4-X* in Fig. 8.
Fig. 10 ist ein Schnitt nach der LinieX7-X7 in Fig. 8.
Fig. 11 ist ein Schnitt nach der Linie χ4.χ8.Χ9.χ1ο.χ4 in Fig- 8_
Fig. 12 ist ein Schnitt senkrecht zur Ebene der Fig. 7. oo
Fig. 13 ist eine Draufsicht auf den Werkstückspannkopf und sein mit ihm eine Einheit bildendes Schaltwerk.
Fig. 14 ist dieselbe Ansicht wie Fig. 13, aber mit vom Werkstückspannkopf entferntem Deckel, um die Einspannzangen und ihre Steuerung besser zu zeigen.
Fig. 15 ist dieselbe Ansicht wie Fig. 13. Der Werkstückspannkopf ist aber entfernt, und ein Teil des Schaltwerkgehäuses ist weggebrochen, um das innere Getriebe zu zeigen.
Fig. 16 ist ein Schnitt nach der Linie X"-X" in Fig. 13.
Die dargestellte Maschine hat ein Gestellt (Fig. ι und 2), auf dem unter anderem ein Werkstückspannfutterkopf D1 mit Schaltwerk D, eine Anspitzeinrichtung mit einem Anspitzkopf E1, ferner ein Steuertrommelteili7 mit darauf sitzender Gewindeschneidvorrichtung G angebracht sind. Die Gewinde- no schneidvorrichtung G trägt ihrerseits den Gewindeschneidkopf G1, während auf dem Steuertrommelteil F das Triebwerk H sitzt. Der Antrieb der Maschine erfolgt durch eine einzige Antriebsscheibe 2.
Das Triebwerk H für den Anspitz- und den. Gewindeschneidkopf ist am besten in den Fig. 8, 9, 10 und 11 dargestellt. 1 ist das Gehäuse des Triebwerks H mit der Antriebsscheibe 2, die mittels einer Laufbuchse 31 auf einer Hauptantriebswelle 3 sitzt. Die Laufbuchse 31 ist auf dieser Welle 3 festgekeilt.
Auf der Welle 3 sitzt ferner ein Ritzel 4, das ein auf einer Welle 6 befestigtes Zahnrad S treibt. Ein Kegelrad 7 an dem Ende der Welle 6 treibt ein Kegelrad 8 an, das fest auf einer Welle 9 sitzt; letztere trägt am anderen Ende ein festes Stirnrad 10. Das Stirnrad 10 greift in ein Rad 11, das frei auf einer Lagerbuchse 12 läuft und seinerseits ein Zahnrad 13 (Fig. 7) treibt. Letzteres sitzt auf einer Spindel 14, die den Gewindeschneidkopf G1 trägt. Zahnrad 11 treibt außerdem ein Zahnrad 15, das fest auf einer den Anspitzkopf E1 tragenden Spindel 16 sitzt.
Auf dem Ende der Welle 6 sitzt ein Zahnrad 23, das ein Zahnrad 24 treibt. Dieses Räderpaar 23, 24 kann ausgewechselt werden, um die genaue Drehzahl des Gewindeschneidkopfes O1 während eines Gewindeschneidvorganges (nicht die Umdrehungen des Gewinde-
ao schneidkopfes in der Minute) zu bestimmen.
An dem Gehäuse 1 sitzt ein abnehmbarer
Deckel 22 (Fig. 11), der ein Herausnehmen und Auswechseln der Wechselräder 4, 5 und 23, 24 gegen solche mit anderer Übersetzung gestattet. Infolge der Auswechselbarkeit der Räder 4 und 5 können der Gewindeschneidkopf G1 und der Anspitzkopf E1 mit verschiedener Geschwindigkeit je nach dem Durchmesser und dem Werkstoff des Werkstückes umlaufen.
Das Zahnrad 24 ist mit einem Ritzel 25 fest verbunden und dreht sich mit diesem frei auf der Hauptantriebswelle 3. Das Ritzel 25 treibt ein Zahnrad 26, das mit einer Kupplungshälfte 261 fest verbunden ist. Eine Buchse 202 ist in die Kupplungshälfte 261 eingepreßt und kann frei auf einer Schneckenwelle 56 umlaufen. Die Buchse 202 wird an einer Längsbewegung durch eine in dem Gehäusedeckel 22 befestigte Buchse 221 und eine anschließende Buchse 571 gehindert. Eine Kupplungsmuffe 57 ist auf die Buchse 571 derart aufgekeilt, daß sie sich in der Längsrichtung verschieben kann. Die Buchse 571 ist auf der Schneckenwelle 56 befestigt, die eine Schnecke 561 trägt, die ihrerseits mit einem Schneckenrad 5ο2 (Fig. 7) in Eingriff steht. Dieses Schneckenrad 56s treibt eine auf einer Steuerwelle 58 befestigte Buchse 563 mittels Kolben56*, deren verjüngte Enden gewöhnlich durch Druckfedern 56s in Eingriff mit verjüngten Schlitzen 5ο5 der Buchse gehalten werden.
Ein auf der Hauptantriebswelle 3 befestigtes Ritzel 59 treibt ein Zahnrad 60, in das eine andere Kupplungshälfte 601 fest eingesetzt ist. Eine Buchse 602 ist in die Kupplungshälfte 601 eingepreßt und wird an einer Längsverschiebung durch die Buchse 571 und eine in dem Gehäuse 1 befestigte Buchse 61 gehindert.
Steht die Kupplungsmuffe 57 mit der Kupplungshälfte 261 in Eingriff, so erfolgt der Antrieb von der Hauptantriebswelle 3 aus über die Räder 4, S, 23, 24, 25, 26 und die Schnecke 561 auf das Schneckenrad s62 und damit auf die Steuerwelle 58. Diese Übersetzung ergibt den Arbeitsgang (Vorschub und Rückzug während eines Schneidvorganges) für beide Spindeln 14 und 16.
Steht aber die Kupplungsmuffe 57 mit der anderen Kupplungshälfte 601 in Eingriff, so erfolgt der Antrieb von der Hauptantriebswelle 3 aus über die Räder 59 und 60 auf die Schnecke 561 und dann weiter über das Schneckenrad 56s auf die Steuerwelle 58. Diese Übersetzung ergibt den stets gleichbleibenden Schnellgang für alle Rück- und Schaltbewegungen.
Der Gewindeschneidkopf G1 (Fig. 7) ist auf das vordere Ende der Spindel 14 geschraubt, die yon Schrägrollenlagern 27 und 271 getragen wird, die zwischen Schultern 281 und 282 des Gewindeschneidschlittens 28 befestigt sind. Die Spindel 14 und die Lager 27 und 271 werden an axialer Bewegung durch eine Stellmutter 30 gehindert. Der Gewindeschneidschlitten 28 erstreckt sich unter dem Gewindeschneidkopf G1 hin bis fast an dessen Stirnseite und wird durch eine auf der Steuerwelle 58 befestigte Steuertrommel 38 mittels einer an einer Kurvenkante der Trommel 38 anliegenden Führungsrolle 371 in Bewegung gesetzt.
Der Anspitzkopf E1 ist auf der Spindel 16 befestigt, die von Schrägrollenlagern si1 und 512 getragen wird, die zwischen Schultern 521 und 522 des Schlittens 52 sitzen. Die Spindel 16 und die Lager 511 und 512 sind gegen eine Längsverschiebung durch eine Stellmutter 51 gesichert.
Ein Sattel 54 (Fig. S und 6) ist auf dem Maschinengestell A befestigt und bildet ein Gleitlager für den Anspitzschlitten 52. Der Sattel 54 ist mit flachen Führungsleisten 541 und S42 sowie mit einer abgeschrägten Leiste 543 versehen, so daß der Anspitzschlitten 52 sich leicht bewegen kann. Ein in den Anspitzschlitten 52 gepreßter Bolzen 55 (Fig. 7) trägt eine Rolle 551, die in einer Kurvennut no 381 der Steuertrommel 38 geführt wird. Die Steuertrommel 38 erteilt dem Anspitzschlitten 52 eine Axialbewegung von bestimmter Länge. Das Zahnrad 15 hat wie das Zahnrad 13 der Gewindeschneidkopfspindel 14 genügende Zahnbreite, um mit dem Treibrad 11 während der ganzen Axialbewegung des Anspitzschlittens 52 in vollem Eingriff zu bleiben.
Wie Fig. 12 insbesondere zeigt, steht ein auf der Steuerwelle 58 sitzendes Zahnrad 100 durch ein Zwischenrad 101 mit einem festen
Rad 102 einer Hilfssteuerwelle 85 in Verbindung. Da die Übersetzung der Räder 100 und 102 eins zu eins ist, wird die Hilfssteuerwelle 85 während des Ganges der Maschine ununterbrochen mit der gleichen Umlaufzahl wie die Steuerwelle 58 gedreht. Die Hilfssteuerwelle 85 sitzt mit ihrem oberen Ende in einem seitlich angesetzten Konsollager 113, mit ihrem unteren Ende aber in HaIslagern des Gehäuses 83 des Spannkopfschaltwerkes P1 (Fig. 16) und trägt hier einen Doppelnocken 86. Das Schaltwerkgehäuse 83 enthält einen festen Achsbolzen 82, auf dem sich der Spannkopf D dreht. Die Schaltung des Spannkopfes D erfolgt von der Hilfssteuerwelle 85 aus über einen am Doppelnocken 86 sitzenden Arm 861 (Fig. 15 und 16) mit Führungsrolle 87, ein mit vier Ausnehmungen versehenes Sternrad 84, mit dem die Führungsrolle 87 in Eingriff steht, und ein mit dem Sternrad 84 fest verbundenes Zahnrad 841 auf ein am Spannkopf sitzendes Zahnrad 79A Die Übersetzung der Räder 841 und 791 ist vier zu drei, so daß einer Vierteldrehung des Sternrades 84 eine Dritteldrehung des Spannkopfes D entspricht. Der Spannkopf D besteht im wesentlichen aus einem durch einen Deckel 80 verschlossenen Gehäuse 79 und drei sich radial nach außen erstreckenden Einspannzangen 73, 731 (Fig. 14), die auswechselbare Klemmbacken 732 enthalten. Jede Einspannzange 73, 731 steht durch Kniehebellenker γ?1 in Verbindung mit einer unter Vorspannung einer Feder 75 stehenden Stange 77. Die Stange yy wird über einen Kolben 96 und einen Winkelhebel 95, 93 (Fig. 15) von einem am Doppelnocken 86 sitzenden Daumen 863 derart gesteuert, daß nach Beendigung der Spannkopfschaltung durch das Vorschieben der Stange "/7 sich jeweils die das fertig bearbeitete Werkstück haltende Einspannzange 73, 731 öffnet und das Werkstück fallen läßt (Fig. 14 und 15).
Ein zweiter am Doppelnocken 86 sitzender Daumen 862 bringt im richtigen Zeitpunkt vermittels zweier Zahnsegmentwinkelhebel und 90 einen Sperrbolzen 911 außer Eingriff mit einer festen Scheibe 921 des Spannkopfes D.

Claims (3)

  1. Patentansprüche:
    i. Bolzenanspitz- und Gewindeschneidmaschine mit auf nahezu senkrechter Bahn auf die unterhalb der Werkzeuge eingespannten Werkstücke in Achsrichtung einwirkenden Werkzeugen, dadurch gekennzeichnet, daß durch eine Steuerwelle (58) mittels einer einzigen Steuertrommel (38) der Vorschub und Rückgang des Anspitzkopfes (E1) und der Rückgang des Gewindeschneidkopfes (G1) sowie die Steuerung der Werkstückspannfutter (D1), ά. h. die Schaltbewegung und die Ein- und Ausspannung der Werkstücke, bewirkt werden, und ferner durch eine auf die Steuerwelle (58) einwirkende Steuervorrichtung (Rädergetriebe 23 bis 26, 59, 60 und Kupplung 57) ein langsamer Arbeitsvorschub und schneller Rückzug der beiden Werkzeuge erreicht wird.
  2. 2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuertrommei (38) einerseits mit einer Kurvenkante über eine Führungsrolle (371) nach beendigtem Gewindeschneiden die Rückzugsbewegung des Gewindeschneidschlittens (28) veranlaßt, andererseits mit einer Kurvennut (381) über eine Führungsrolle (551) den Anspitzschlitten (52) hin und her. bewegt.
  3. 3. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein auf der Steuerwelle (58) drehbares Schneckenrad (s62), das die Bewegung von der Steuervorrichtung überträgt, eine auf der Steuerwelle (58) befestigte Buchse (56s) mittels Kolben (56*) treibt,'deren.verjüngte Enden gewöhnlich durch Druckfedern (56e) in Eingriff mit verjüngten Schlitzen (56s) der Buchse (56s) gehalten werden.
    Hierzu 4 Blatt Zeichnungen
DEL71194D 1927-11-28 1928-03-06 Bolzenanspitz- und Gewindeschneidmaschine Expired DE584088C (de)

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