DE678571C - Schaerfmaschine zum Schleifen der Zahnbrust von Saegeketten - Google Patents

Schaerfmaschine zum Schleifen der Zahnbrust von Saegeketten

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DE678571C
DE678571C DEST55745D DEST055745D DE678571C DE 678571 C DE678571 C DE 678571C DE ST55745 D DEST55745 D DE ST55745D DE ST055745 D DEST055745 D DE ST055745D DE 678571 C DE678571 C DE 678571C
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DE
Germany
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sprocket
grinding
sharpening machine
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machine according
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Expired
Application number
DEST55745D
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English (en)
Inventor
Andreas Stihl
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Andreas Stihl AG and Co KG
Original Assignee
Andreas Stihl AG and Co KG
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Publication date
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23DPLANING; SLOTTING; SHEARING; BROACHING; SAWING; FILING; SCRAPING; LIKE OPERATIONS FOR WORKING METAL BY REMOVING MATERIAL, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23D63/00Dressing the tools of sawing machines or sawing devices for use in cutting any kind of material, e.g. in the manufacture of sawing tools
    • B23D63/08Sharpening the cutting edges of saw teeth
    • B23D63/16Sharpening the cutting edges of saw teeth of chain saws

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)

Description

Es sind bereits Schärfmaschinen zum Schleifen der Zahnbrust von Sägen bekannt, bei welchen über der Führung der zu bearbeitenden Säge ein verstellbarer, pendelnd aufgehängter Schleifscheibenträger angebracht ist, durch dessen Einstellung der Brustwinkel der Sägezähne nach Bedarf festgelegt werden kann. Gegenstand der Erfindung ist eine Maschine dieser Art, die insbesondere zum
ίο Schleifen der Zahnbrust von .Sägeketten bestimmt und hierfür besonders zweckmäßig^ ausgebildet ist, derart, daß durch Führung der Sägekette über ein unterhalb des Schleifscheibenträgers auf einem drehbaren Bock gelagertes Kettenrad die einzelnen Kettenglieder jeweils nacheinander in genau gleicher Lage gegenüber der Schleifscheibe zu liegen kommen und in dieser Lage durch ein auf der Kettenradwelle sitzendes Rastenrad festgehalten werden. Diese Arbeitslage der einzelnen Kettenglieder ist dadurch bestimmt, daß die durch die Achsen der beiden Gelenkstellen jedes Kettengliedes gelegte Grundlinie jeweils genau waagerecht verläuft. In dieser Lage können die Kettenglieder durch eine federnde Klinke eingestellt werden, welche in ein auf der Kettenradachse angeordnetes Rastenrad eingreift. Zweckmäßig wird dieses aus zwei in entsprechendem Abstand gehaltenen Scheiben zusammengesetzt, welche entsprechend dem Umfang der äußeren Kettenglieder profiliert sind und mit vorstehenden Führungszapfen zwischen -diese eingreifen, während die Führungsnocken der Kettenglieder zwischen den Scheiben geführt sind. Die Radscheiben sitzen auf einem gemeinsamen Zapfen und werden durch Federdruck gegeneinandergepreßt.
Dabei ist ferner erfindungsgemäß die Anordnung so getroffen, daß nur die Grobein-
stellung der Schleifspanstärke durch axiale Verstellung der Schleifscheibe auf ihrem Trä ger erfolgt, während die Feineinstellung durch exzentrische Verstellung des Ketten-S radboekes bewirkt wird. Durch einstellbare Anschläge ist dafür gesorgt, daß die einmal eingestellten Grenzwerte für sämtliche Glieder der Sägekette unverändert beibehalten werden.
ίο Einige weitere Merkmale einer Schärfmaschine gemäß der Erfindung sind nachstehend an Hand der Zeichnung noch kurz beschrieben.
In dieser zeigt
Fig. ι ein Ausführungsbeispiel von vorn gesehen,
Fig. 2 eine Seitenansicht zu Fig. 1, Fig. 3 eine Ansicht der Vorrichtung zur
Führung der Sägekette, in Richtung des Pfeiles A der Fig. 2 gesehen,
Fig. 4 eine gleiche Ansicht bei einer anderen Einstellung des Kettenradbockes,
Fig. 5 in größerem Maßstab einen Schnitt längs der Linie B-B der Fig. 1 in einer gegenüber der Darstellung in Fig. 1 und 2 um go° gedrehten Lage,
Fig. 6 eine Ansicht in Richtung des Pfeiles C der Fig. 5 nach Abnahme der äußeren Befestigungsteile,
Fig. 7 eine Ansicht in Richtung des Pfeiles- D in Fig. 5.
Die Maschine besteht aus zwei Teilen E und F, die je für sich mit Schrauben p.-dgl. an der Grundplatte 1 befestigt sind, welche-in senkrechter Lage an beliebiger Stelle der Wand oder einer Säule, eines Pfeilers usw. angebracht werden kann.
Der obere Teil E dient als Träger der Schleifscheibe 2 und ihrer Antriebs-und S tell- <jo vorrichtung. Die Schleifscheibe ist mit" ihrer Antriebswelle 3 in dem Schleifscheibenhalter 4 axial verschiebbar gelagert; letzterer sitzt seinerseits, in einer zur SchleifscheiberLächse senkrechten Ebene verschiebbar, auf dem einarmigen Hebel 5, der um ein Gelenk 6 schwenkbar an einem Lagerbock 7 befestigt ist, der mit einer auf der Grundplatte 1 sitzenden Drehscheibe 8 verbunden ist. Die Drehscheibe ist mit einer Gradeinteilung versehen, welche eine genaue Einstellung der Winkellage der Schleifscheibe und damit des Brustwinkels der Sägezähne gestattet.
Der Antrieb der Schleifscheibe erfolgt in an sich bekannter Weise über eine biegsame Welle 9, die beispielsweise an einen gleichfalls an der Wand befestigten Antriebsmotor derart angeschlossen ist, daß sie an ihrem unteren Ende horizontal an die Schleifscheibenwelle angeschlossen werden kann. Der Schleifscheibenträger wird durch eine Feder 10 in angehobener Stellung gehalten und entgegen der Wirkung dieser Feder durch Druck auf die Stange 5 in die Arbeitsstellung gebracht. Dabei kann durch eine Anschlagschraube 11 die tiefste Lage der Schleif- scheibe und damit die Tiefe des Zahnschliffes nach Bedarf eingestellt werden. Zum Festklemmen des Schleifscheibenhalters4 auf dem Hebel 5 dient die Schraube 12, zur Feststellung der Schleifscheibenlagerung am Schleifscheibenhalter die Schraube 13.
Der zur Führung und Einstellung der Sägekette dienende. Teil F besteht in der Hauptsache aus einem mit der Grundplatte 1 verschraubten Lagerbock 14, einem an diesem um eine Achse 15 schwenkbar befestigten Tragarm 16, in dem ein Drehbock 17 gelagert ist, der seinerseits die Lager für die Kettenradwelle 19 und die Doppelschiene 26 zur Führung der Sägekette 27 trägt.
Auf der Welle 19 sitzen das Kettenrad 20 und ein gezahntes Rastenrad 21, in dessen Zahnlücken eine Sperrklinke 22 unter ziemlich starkem Federdruck selbsttätig einschnappt.
Das Kettenrad besteht gemäß Fig. 5 und 6 aus zwei äußeren runden Deckscheiben 23 und zwei gezahnten Profilscheiben 24, die durch Bolzen 25 in einem entsprechenden Mindestabstand voneinander gehalten werden. Der Umfang der Führungsscheiben 24 ist so geformt, daß sich ihm die äußeren Kettenglieder mit ihrem inneren Rande anschmiegen, wobei die Führungsnocken der Kettenglieder ■ zwischen den beiden Profilscheiben liegen und diese mit vorstehenden Führungszapfen 28 in die Lücken zwischen den Kettengliedern eingreifen und dadurch letztere bei einer Drehung der Welle 19 mitnehmen. Diese ist zu diesem Zwecke mit einem vierkantigen Dorn 29 versehen, auf welchem die einzelnen Scheiben des Kettenrades sitzen. Durch eine Feder 30, deren Spannung mittels der Schraubenmutter 31 nach Bedarf geregelt werden kann, werden die Scheiben des Kettenrades gegeneinandergedrückt, so daß sie die über das Rad gelegte Sägekette festhalten.
Die Teilung des Kettenrades ist mit der Kettenteilung so in Übereinstimmung gebracht, daß bei jeder Schaltung um eine uo Kettenteilung das nächste Kettenglied genau waagerecht unter die Schleifscheibe zu liegen kommt, wobei die genaue Lage durch das Rastenrad festgehalten wird. Damit auch die zwischen den äußeren Zähnen liegenden Räumerzähne geschliffen werden können, erhält das Rastenrad 21 zweckmäßig die doppelte Zahl von Teilungen wie das Kettenrad.
Zur Bewegung der Sägekette dient die Schaltklinke 32, die im Arbeitszustand in der iao aus Fig. ι und 6 ersichtlichen Weise sich federnd gegen eine Zahnbrust legt und durch
den Hebel 33 nach abwärts gedrückt werden kann, derart, daß sich die Kette um eine Zahnteilung verschiebt. Durch darauffolgendes Anheben des Hebels wird die Klinke in die nächsthöhere Zahnlücke eingeführt. Zum Zwecke des Auflegens oder Abnehmens der Kette wird die Klinke 32 nach Lösung der Klemmschraube 37 aus ihrer Arbeitsstellung in dem Schlitz 34 des Hebels nach hinten verschoben.
Die Sägekette wird dann so aufgelegt, daß ihre Führungsnocken in die Nuten der Doppelschiene 26 zu liegen kommen. Durch die Spannrolle 35, die an einem unter Federspannung stehenden Hebel 36 verstellbar befestigt ist, wird die Kette gegen die Gleitschiene gedrückt.
Zum Zwecke der Einstellung des Schneidwinkels der Zähne wird der die Kettenradwelle tragende Drehbock 17 in seiner Führung gedreht, wobei die Endstellungen in beiden Drehrichtungen durch in Schlitzen der Führung verstellbare Anschläge 38 festgelegt werden können.
Zur Einstellung einer gleichmäßigen Schleifspanstärke wird zunächst der Schleifscheibenhalter 4 durch Verschieben auf dem Hebel S in die richtige Lage gebracht und gleichzeitig die seitliche Einstellung der Schleifscheibenlagerung im Schleifscheibenhalter geregelt und diese Lage durch Anziehen der Schrauben 12 und 13 festgestellt. Die Feineinstellung der Spanstärke geschieht sodann durch Verstellung des schwenkbaren Tragarmes 16 mit Hilfe des Handhebels 39. Dieser greift über einen Exzenter 40 an einem längs des Tragarmes geführten Gleitstein 41 an und bewirkt dadurch bei seiner Bewegung eine Schwenkung des Tragarmes und des mit diesem verbundenen Lagerbockes 17 um die Achse 15 derart, daß der Zahn genau in die gewünschte Lage zur Schleifscheibe gebracht werden kann. Diese Lage wird sodann nach Schärfen des ersten Zahnes durch die Anschläge 42 festgestellt. In den Fig. 3 und 4 sind zwei verschiedene Einstellungen des Tragarmes 16 sowie des Drehbockes 17 dargestellt.
Mit dieser Maschine können sowohl die Schneidzähne als die inneren und äußeren Räumerzähne in unmittelbarer Aufeinanderfolge geschärft werden, wobei durch abwech-. selnde Verstellung des Drehbockes 17 auch Räumerzähne mit wechselndem Schrägschliff in aufeinanderfolgender Reihe bearbeitet werden können.

Claims (6)

Patentansprüche:
1. Schärfmaschine zum Schleifen der Zahnbrust von Kettensägen mit einem zum Einstellen des Brustwinkels schwenkbaren und pendelnden Schleifscheibenträger, dadurch gekennzeichnet, daß die Kettensäge über ein unterhalb des Schleifscheibenträgers angeordnetes Kettenrad geführt ist, das auf einem senkrecht zur Kettenradachse schwenkbaren Bock gelagert ist, und die Kettenglieder nacheinander mit waagerechter Grundlinie durch ■ein mit dem Kettenrad gleic'hachsiges Rastenrad und eine in dieses eingreifende federnde Klinke in Schleiflage einstellbar sind.
2. Schärfmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Kettenrad aus zwei in entsprechendem Abstand gehaltenen Scheiben (24) besteht, die entsprechend dem Umfang der äußeren Kettenglieder profiliert sind, wobei die Scheiben mit vorstehenden Führungszapfen (28) zwischen die Kettenglieder eingreifen, während die Führungsnocken der Kettenglieder zwischen den Scheiben geführt sind.
3. Schärfmaschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die das Kettenrad bildenden Scheiben (24) auf einem gemeinsamen Zapfen (29) sitzen und durch Federdruck gegeneinandergepreßt werden.
4. Schärfmaschine nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Grobeinstellung der Schleifspanstärke durch axiale Verschiebung der Schleifscheibe auf ihrem Träger, die Feineinstellung dagegen durch Verstellung des Kettenradbockes bewirkt wird.
5. Schärfmaschine nach Anspruch4, dadurch gekennzeichnet, daß der Kettenradbock zur Feineinstellung schwenkbar gegenüber einem Tragarm (16) abgestützt ist, der seinerseits mittels einer über einen Gleitstein exzentrisch an ihm angreifenden, von einem Hebel (39) gedrehten Welle um eine an der Grundplatte (1) der Schleifvorrichtung gelagerte Achse (15) verschwenkbar ist. i°5
6. Schärfmaschine nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Sägekette unterhalb des Kettenrades mit den Führungsansätzen der Kettenglieder in dem Schlitz einer Doppelschiene (26) geführt und durch eine Spannrolle (35) gegen die Schiene gedrückt wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEST55745D 1937-01-22 1937-01-22 Schaerfmaschine zum Schleifen der Zahnbrust von Saegeketten Expired DE678571C (de)

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