DE381235C - Auf eine Shaping-, Hobel- oder Stossmaschine aufsetzbare Vorrichtung zum Schneiden von Zahnraedern - Google Patents
Auf eine Shaping-, Hobel- oder Stossmaschine aufsetzbare Vorrichtung zum Schneiden von ZahnraedernInfo
- Publication number
- DE381235C DE381235C DEM72033D DEM0072033D DE381235C DE 381235 C DE381235 C DE 381235C DE M72033 D DEM72033 D DE M72033D DE M0072033 D DEM0072033 D DE M0072033D DE 381235 C DE381235 C DE 381235C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- workpiece
- shaping
- cutting
- planing
- shaft
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 238000007493 shaping process Methods 0.000 title claims description 6
- 238000000034 method Methods 0.000 claims description 5
- 230000033001 locomotion Effects 0.000 description 7
- 238000005096 rolling process Methods 0.000 description 4
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 3
- 230000005540 biological transmission Effects 0.000 description 2
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 1
- 238000006073 displacement reaction Methods 0.000 description 1
- 238000003780 insertion Methods 0.000 description 1
- 230000037431 insertion Effects 0.000 description 1
- 238000012986 modification Methods 0.000 description 1
- 230000004048 modification Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23F—MAKING GEARS OR TOOTHED RACKS
- B23F17/00—Special methods or machines for making gear teeth, not covered by the preceding groups
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23F—MAKING GEARS OR TOOTHED RACKS
- B23F5/00—Making straight gear teeth involving moving a tool relatively to a workpiece with a rolling-off or an enveloping motion with respect to the gear teeth to be made
- B23F5/12—Making straight gear teeth involving moving a tool relatively to a workpiece with a rolling-off or an enveloping motion with respect to the gear teeth to be made by planing or slotting
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Gear Processing (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung, die auf Werkzeugmaschinen mit einem einzigen,
zum Werkstück hin und her gehenden Werkzeug, z. B. auf Shaping-, Hobel- oder Stoßmaschinen, aufgesetzt werden kann, so
daß diese zum Hobeln von Zahnrädern nach dem Wälzverfahren benutzt werden können.
Um eine derartige Vorrichtung zum Schneiden von Kegelrädern, die sehr verschiedene
Kegelwinkel haben, benutzen zu können, sind gemäß der Erfindung zwei Werkstückspmdeln
vorgesehen, die im Winkel zueinander stehen, und deren Achsen sich im Scheitelpunkt des
Grundkegels des zu scheidenden Rades schneiden, so daß das Werkstück auf diejenige der
beiden Spindeln, deren Stellung die geeignetere ist, aufgesetzt werden kann.
In der Zeichnung ist zur Vereinfachung und um die Arbeitsweise klarer erkennen zu
lassen, zunächst eine 'Vorrichtung mit einer Arbeitsspindel, die jedoch nicht den Gegenstand
des Patentes bildet, dargestellt, und zwar ist
Abb. ι ein senkrechter Schnitt, in dem einzelne Teile zur Verdeutlichung weggelassen
sind,
Abb. 2 eine Endansicht und .teilweise ein Schnitt nach Linie II-II der Abb. 1 und
Abb. 3 ein Grundriß der Vorrichtung nach Abb. ι und teilweise ein wagerechter Schnitt
unter Weglassung des Aufspanndorns.
Abb. 4 zeigt das Getriebe für den Antrieb und
Abb. S schematisch das Einsetzen der Werkzeuge.
Abb. 6 ist eine Einzelheit und
Abb. 7 ein Schnitt nach Linie VII-VII der Abb. 3.
Abb. 8 zeigt den Gegenstand der Erfindung. Der Tisch io einer Maschine, z. B. einer
Stößelhobelmaschine, hat eine wagerechte Fläche ii und eine senkrechte 12; dementsprechend
besitzt die auf die Maschine aufsetzbare Vorrichtung eine wagerechte Grundplatte 14
und einen senkrechten, mit entsprechenden Rippen versehenen Teil 13, der an der senkrechten
Fläche 12 des Tisches befestigt ist. Die Oberfläche 15 der Grundplatte 14 ist eben
und mit einem Drehzapfen 16 versehen, auf dem der Hauptkörper der Vorrichtung drehbar
befestigt ist. Dieser 'Körper besteht aus einer flachen, sektorartigen Platte 17, die auf der
1S Fläche 15 aufliegt und bogenförmige Führungswangen
30 trägt. Die Drehung der Platte 17 auf der Grundplatte erfolgt durch eine
Schnecke 18, die auf einer Welle 19 sitzt. Diese ruht in Lagern, die von einer Erweiterung
117 der Platte 17 getragen werden. Die
Schnecke 18 greift in Zähne 20 ein, die auf einem Teil des Randes der wagerechten Platte
14 der Grundplatte sitzen. Wie Abb. 3 zeigt, ist die Schnecke 18 geteilt: ihre beiden Hälften
können durch Anziehen der Muttern i8" an den Enden der Welle 18 gegeneinander verschoben
werden, um den toten Gang auszugleichen. Die Welle 19 trägt ferner ein Schraubenrad
21, das mit einem auf einer Welle 23 festsitzenden Schraubenrad 22 (Abb. 2 und 3)
in Eingriff steht. Die Welle 23 ist in der Platte 17 gelagert und kann in beliebiger Weise, z. B.
mittels des Vierkants 24 (Abb. 3), gedreht werden. Durch Drehung der Welle 23 können
die Platte 17 und die von ihr getragenen Teile nach jeder Richtung um die senkrechte Achse
des Drehzapf ems 16 gedreht werden. Hierdurch soll die zur Erzeugung der Wälzbewegung
erforderliche Drehung des Werkstückes um eine momentane Drehachse O-A herbeigeführt
werden.
Wie in den Abb. 1 und 7 gezeigt, ist die Grundplatte 14 der Vorrichtung auf ihrer :
Unterseite mit einer nach unten gerichteten '·. Rippe 25 versehen; diese ist an ihrem unteren
Ende gewölbt und greift in eine Nut der : wagerechten Flächen des Tisches 10. Diese
Rippe bildet einen Drehzapfen für die Grundplatte 13, 14, die durch Bolzen 120, 121 in
jeder Stellung festgestellt werden kann. Eine Stellschraube 26 am Tisch 10 dient dazu, die
Grundplatte um die Rippe 25 zu schwingen, d. h. in Richtung des Uhrzeigers oder hierzu
entgegengesetzt zu dem weiter unten beschriebenen Zweck zu drehen.
Der Körper der Vorrichtung hat die zwei obenerwähnten Führungswangen 30, die aus
einem Stück mit der Platte 17 bestehen oder mit dieser verbunden sind. Die Achse der
nach einem Zylinder gekrümmten Wangen 30 geht durch den Mittelpunkt 0 (Abb. 1) und
' steht winkelrecht zu der Papierebene dieser Abbildung. Der Punkt O ist der Schnittpunkt
der Achse O-A des senkrechten Drehzapfens 16, mit der Geraden B-C, in der das Schneidwerkzeug
arbeitet. Die Führungswangen 30 stehen zweckmäßig in gleichen seitlichen Abständen
von der durch die Geraden O-A und B-C bestimmten Ebene.
Auf den Führungswangen 30 ist der Werkstückträger 31 angeordnet, der mit passenden
Lagern für den Aufspanndorn 32 versehen ist. Auf letzteren ist das Werkstück 33, in das die
Zähne eingeschnitten werden sollen, befestigt.
Der Werkstückträger 31 besitzt eine Büchse 34, deren am unteren Ende befindlicher Flansch
zu einem Schneckenrad 35 ausgebildet ist. In das Schneckenrad greift eine Schnecke 36 ein
(Abb. ι und 2). Diese besteht ebenfalls aus zwei Hälften und sitzt auf einer in Lagern des
Trägers 31 geführten Welle 37. Zum Festspannen des Domes 32 dient eine in der
Büchse 34 angeordnete, aufgespaltene kegel- ! förmige Büchse 38. Durch Anziehen der Mutter
der Büchse 38 wird der Dorn 32 festgespannt. Das Werkstück 33 wird in bekannter Weise durch eine auf dem Dorn 32 befindliche
Mutter fest mit diesem verbunden.
Wie die Abb. 2 und 4 zeigen, ist die Welle 37 mit der Welle 19 durch eine Übersetzung
, verbunden. Diese besteht aus einem mit der ' Welle 37 verbundenen Rad 41 einem auf der
Welle 19 sitzenden Rad 42 und Wechselrädern 143, 144, 145 und 146, die von einer
Schere 147 getragen werden, die um einen an der Seite des Werkstückträgers 31 befestigten
Bolzen 148 schwingen kann. Infolgedessen verursacht die Drehung der Welle 19 nicht
nur eine Drehung der Platte 17 um den Zapfen 16, sondern auch die Drehung des Werk-Stückes
um seine eigene Achse. Durch geeignete Wahl der Übersetzung zwischen den Wellen 37 und 19 kann die Umlaufgeschwindigkeit
des Werkstückes zu der Drehgeschwindigkeit der Platte 17 in das für die Wälzbewegung
erforderliche \rerhältnis gebracht
werden.
Mit der Welle 37 ist eine Teilvorrichtung verbunden. Diese kann bekannter Art sein
und besteht, wie in Abb. 2 gezeigt, aus einem geschlitzten Arm 44, der an einem Ende der
Welle 37 festsitzt und in dessen Schlitz ein Stift 43 greift. Eine Teilscheibe 45, die in
üblicher Weise eine Reihe von im Kreise angeordneten Löchern hat, sitzt zusammen mit dem
Rad 41 fest auf einer Büchse 49, die sich frei um das verjüngte Ende der Welle 37 drehen
kann. Wenn die Flanke eines Zahnes des Werkstückes fertiggestellt ist und die entsprechende
Flanke des nächsten Zahnes geschnitten werden soll, so ist es nur notwendig,
den Stift 43 aus dem einen Loch der Teil-
scheibe 45 heraus- und in ein anderes Loch
hineinzuschrauben, um das Werkstück in jeder Richtung um den richtigen Winkel zu drehen.
Der Werkstückträger 31 ist derart angeordnet, daß die Achse des Domes 32 bei jeder
Winkelstellung des Werkstückträgers -stets durch den Punkt O geht.
Eine Befestigungsart des Werkstückträgers
31 in den Führungswangen 30 ist in Abb. &
dargestellt. Die K'anten der beiden Teile sind abgeschrägt, wie dies bei 39 zu sehen ist, und
eine Spannleiste 40 mit entsprechend abgeschrägten Kanten wird durch auf Stiftschrauben
sitzende Muttern auf sie festgepreßt. Die Keilwirkung der Spannleiste 40 drückt den
Teil 31 seitwärts und nach unten auf die Führungswangen 30 und ergibt eine sehr feste,
aber leicht lösbare Verbindung der beiden Teile.
Die Einstellung des Werkstückes beim Hobeln eines Kegelrades erfolgt in an sich bekannter
Weise. Zunächst muß der Werkstückträger 31 so eingestellt werden, daß die Achse
des Domes 32 den halben Teilkegelwinkel· α mit der Horizontalen B-C bildet. Um diese
Einstellung zu erleichtern, ist eine Strichteilung an den Führungswangen 30 vorgesehen.
Das Werkstück 33 wird dann auf den Dorn
32 aufgesetzt, und da die Abmessungen des Fußkegels bekannt sind, ist es nur notwendig,
seine Stellung in der Längsrichtung des Dornes 32 zu regeln, so daß die Spitze des
Fußkegels mit dem Punkt O zusammenfällt. Diese Einstellung ist sehr einfach zu erreichen
dadurch, daß der Dorn 32 in der Büchse 34 durch eine Feineinstellung, z. B. durch
Schraube 46 und Mutter, längsverstellbar angeordnet ist. Sie wird in einfachster Weise
herbeigeführt, indem der Abstand vomP unkt O
bis zum Punkt D, in dem das Werkstück die Linie O-C schneidet, gemessen wird und, um
dies zu erleichtern, ist eine Meß stange 47 in der Platte 17 in einem bestimmten Abstand
von der Achse O-A des Drehzapfens 16 angeordnet.
Es kann dann ein gewöhnliches Meßgerät zum Abmessen des Abstandes der Stange 47 von dem Punkt D benutzt werden, so daß
der Abstand O-D vollkommen genau festgestellt werden kann. Nach der genauen Einstellung
des Werkstückes wird die ganze Vorrichtung mit sämtlichen auf ihr sitzenden Teilen
mittels der Schraube 26 verstellt, wie weiter unten beschrieben wird.
Beim Einrichten der Maschine ist auch die genaue Stellung des Schneidwerkzeuges zum
Werkstück wichtig. Gemäß Abb. 5 erhält das Schneidwerkzeug 50 ein Profil, das gleich dem
geradflankigen Zahn einer Evolventenzahnstange (wenn Evolrventenzähne geschnitten
werden) von solcher Form ist, daß das zu schneidende Rad mit ihm in Eingriff treten
kann. Die beiden geraden Schneidkanten 51, 52 zum Schneiden der entgegengesetzten
Flanken eines Zahnes an dem Arbeitsstück stehen dichter aneinander, als dies bei den
entsprechenden Seiten des Zahnes der Zahnstange sein würde, da nur eine Flanke jedes
Zahnes in einem Arbeitsgang geschnitten werden soll. Beim Schneiden der Zähne des
Rades ist es notwendig, daß die schmalen Kopfflächen 53, 55 des Werkzeuges in der
senkrechten Ebene, die die durch die Spitze des Fußkegels gehende Linie C-O enthält, arbeiten.
Wie dies möglich gemacht ist, ist weiter unten gezeigt. In der Praxis werden die Ecken dieser schmalen Kopfflächen abgerundet,
indessen bleibt die obige theoretische Erwägung bestehen. Wenn die eine Flanke des Zahnes in dem Werkstück durch die
schmale Kopf fläche 55 geschnitten ist und die andere Zahnflanke 54 geschnitten werden soll,
so ist es notwendig, daß die Kopffiäche 53 die Stellung einnehmen muß, die vorhin von der
Kopffiäche 55 eingenommen war, so daß das Werkzeug nach dem Schneiden der einen Seite
jedes der Zähne des Werkstückes wieder eingestellt werden muß, bevor die anderen Seiten
derselben Zähne geschnitten werden. Um das Einstellen des Werkzeuges zu erleichtern, ist
die in Abb. 2 dargestellte Lehre vorzusehen. Diese besteht aus einer Platte 56, die rechtwinklig
gebogen ist und in deren einem Schenkel eine Nut 57 mit demselben Profil
vorgesehen ist, das der an die Kopf fläche 55 sich anschließende Teil des Werkzeuges hat.
Diese Lehre wird von einem schwingenden Arm 58 getragen, der drehbar so angeordnet
ist, daß die Lehre seitlich neben das Werkzeug oder aus dessen Weg, wenn geschnitten werden
soll, geschwungen werden kann. Der Arm 58 ist mit irgendeiner durch Reibung wirkenden
Einrichtung versehen, so daß er in der eingestellten Stellung stehenbleibt, und es sind passende
Stellvorrichtungen vorgesehen, um die Lehre genau einzustellen. Zweckmäßig wird die Lehre als Doppellehre ausgebildet. Dann
ist sie mit einer zweiten Nut $yc versehen, die
dem der 'Kopffläche 53 benachbarten Teil des Schneidwerkzeuges entspricht, so daß es nur
erforderlich ist, die Lehre 56 um ihre eigene Achse um i8o° bei entsprechender seitlicher
Verschiebung des Werkzeuges zu drehen, um sie in Stellung für das Einstellen jeder Seite
des Werkzeuges zu bringen.
Bei der Benutzung der Maschine werden Werkstück und Werkzeug in die richtige Stellung
gebracht, wie oben beschrieben. Die Wälzbewegung erfolgt in bekannter Weise auf dem Teilkegel mit dem Punkt O als Drehpunkt.
Die Übersetzung zwischen den Wellen 19 und 37 wird so gewählt, daß, wenn die
Welle 23 gedreht wird, das Werkstück mit der
gewünschten Geschwindigkeit gedreht und ihm eine rollende Bewegung seines Fußkegels auf
der Ebene (die in Abb. ι dargestellt ist) gegeben wird, die senkrecht zur Ebene desZeichenblattes
steht und sie in der Linie'ß-C schneidet. Wenn das Werkzeug in Richtung 0-C
sich mit passendem Hub hin und her bewegt und selbsttätigen Vorschub nach unten erhält,
so wird die eine Flanke des Zahnes in dem ίο Werkstück nach dem Wälzverfahren geschnitten.
Es ist zu ersehen, daß bei der Einstellung dei Teile gemäß Abb. ι die Bodenfläche 60
einer Zahnlücke zwischen den Zähnen nicht in einer wagerechten, zur Linie B-C parallelen
Ebene liegt, da es in dieser Stellung des Rades notwendig ist, daß die Linie 60 durch die
Spitze des Fußkegels bei O geht. Die geradlinige Hin- und Herbewegung des Schneid-Werkzeuges
würde dies nicht gestatten, und um die Linie 60 parallel zur Linie 0-C einzustellen,
wird die obenerwähnte Stellschraube 26 benutzt, um die ganze Einrichtung um den Zapfen 25 in einer der Richtung des Uhrzeigers
entgegengesetzten Richtung zu drehen, bis die Linie 60 die gewünschte Lage hat. Während das Werkzeug nach dieser Linie 60
arbeitet, hebt es sich zur Linie B-C und bewirkt die notwendige Änderung in der Tiefe
der Lücke, während es gleichzeitig die Zähne nach dem Wälzverfahren schneidet.
Die Schneidarbeit wird dann fortgesetzt und eine Flanke des Zahnes gebildet. Die
Übertragung zwischen den Wellen 19 und 37 wird dann gelöst und die Teilvorrichtung 43,
44, 45 benutzt, um das Werkstück in die richtige Stellung zur Bildung der entsprechenden
Seite des nächsten Zahnes zu bringen. Das Getriebe wird dann wieder eingerückt und der
Arbeitsgang wiederholt, bis eine Seite aller Zähne des Arbeitsstückes gebildet ist. In
gleicher Weise werden die anderen Seiten aller Zähne gebildet und das Werkstück fertiggestellt.
Es ist klar, daß Zähne verschiedener Form j geschnitten werden können, die von dem Yer- j
hältnis der Umdrehungsgeschwindigkeit des ι Werkstückes um seine eigene Achse zu der :
Geschwindigkeit der Drehbewegung der Über- ■ setzung des Werkstückes um die senkrechte j
Achse 0-A und ferner von der Richtung dieser zusammengehörenden Teile der wirklichen Bewegung
des Werkstückes während des Schneidens abhängt.
Gemäß der Erfindung ist nun diese an sich bekannte Vorrichtung in der Weise abgeändert,
daß gemäß Abb. 8 zwei der Büchse 34 entsprechende, das Werkstück tragende Büchsen 70 und 71 vorhanden sind. Beide
sind derart angeordnet, daß ihre Achsen durch den Punkt O gehen. Der Zweck der Anordnung
zweier solcher Vorrichtungen ist der, daß Kegelräder mit sehr verschiedenen Kegelwinkeln
geschnitten werden können, ohne daß ein erheblicher Raum beansprucht oder die Gedrängtheit der allgemeinen Konstruktion
behindert würde. Z. B. können Kronenräder geschnitten werden, wenn das Werkstück in 71
eingesetzt wird. Es ist ersichtlich, daß eine Bauart, die der Abb. 1 bis 3 entspricht, gebraucht
werden könnte, wenn die Führungswangen 30 genügend lang sind, aber dies ist nicht wünschenswert, und es kann die gleiche
Wirkung mit der Bauart gemäß Abb. 8 erreicht werden. Die Arbeitsweise dieser letzteren
ist genau die oben beschriebene, denn die beiden Vorrichtungen 70, 71 sind durch ein
Zwischengetriebe 72 verbunden, so daß beide durch das Schneckengetriebe auf der Welle 37
betrieben werden. Hierbei ist der Tiisch 17 mittels eines rohrförmigen Zapfens 170 drehbar
auf der Grundplatte 113, 114, die entsprechend
zur Aufnahme des Zapfens eingerichtet ist. Diese geringen Abänderungen sind erforderlich,
um den unteren Teil der Vorrichtung 71 zugänglich zu machen, um seinen
kegelförmigen Ringflansch anzuziehen oder die Stellung der Arbeitsspindel einzustellen.
Auch können andere Änderungen vorgenommen werden, z. B. wenn nur Winkelräder, d. h.
solche Kegelräder, die im Übersetzungsverhältnis 1:1 stehen, geschnitten werden sollen, kann
der Teil 31 mit den Teilen 17 und 30 aus einem Stück bestehen.
Claims (1)
- Patent-Anspruch :Auf eine Shaping-, Hobel- oder Stoßmaschine aufsetzbare Vorrichtung zum Schneiden von Zahnrädern nach dem Abwälzverfahren, dadurch gekennzeichnet, daß dieselbe zwei zueinander geneigte Werkstückspindeln trägt.Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB381235X | 1919-06-17 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE381235C true DE381235C (de) | 1923-09-17 |
Family
ID=10401334
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEM72033D Expired DE381235C (de) | 1919-06-17 | 1921-01-06 | Auf eine Shaping-, Hobel- oder Stossmaschine aufsetzbare Vorrichtung zum Schneiden von Zahnraedern |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE381235C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE848291C (de) * | 1950-03-14 | 1952-09-01 | Hermann Ziegler | Zahnradhobelvorrichtung |
-
1921
- 1921-01-06 DE DEM72033D patent/DE381235C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE848291C (de) * | 1950-03-14 | 1952-09-01 | Hermann Ziegler | Zahnradhobelvorrichtung |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE1577451C3 (de) | Verfahren zum Nachschleifen eines Werkzeugstahles | |
| EP0107826A2 (de) | Werkzeugmaschine zum gleichzeitigen Fräsen mehrerer Flächen vom freien Ende eines Werkstücks her | |
| DE3501657A1 (de) | Vorrichtung zum vorritzen von werkstuecken | |
| DE701857C (de) | Koordinatenbohrmaschine | |
| DE535518C (de) | Verfharen und Vorrichtung zum Fraesen von Propellerflaechen | |
| DE381235C (de) | Auf eine Shaping-, Hobel- oder Stossmaschine aufsetzbare Vorrichtung zum Schneiden von Zahnraedern | |
| DE884804C (de) | Maschine zur Zurichtung von Stereotypplatten | |
| DE1527094C3 (de) | Maschine zum Abgraten der Flankenstirnkanten eines Zahnrades | |
| DE1056975B (de) | Fraesvorrichtung fuer das Herstellen profilierter Vertiefungen in Holzteilen | |
| DE520901C (de) | Maschine zum Schneiden von Kegelraedern mit in Laengsrichtung gekruemmten Zaehnen | |
| DE519703C (de) | Maschine zum Schleifen oder anderweitigen Bearbeiten von laenglichen Rotationskoerpern mit ungerader Mantellinie | |
| DE638474C (de) | Maschine zum Schleifen der Zahnflanken von Schraubenraedern nach dem Abwaelzverfahren mittels tellerfoermiger Schleifscheiben | |
| DE544743C (de) | Selbsttaetig wirkende Vorschubeinrichtung fuer das Werkstueck an Feil- und Saegemaschinen | |
| DE301068C (de) | ||
| DE678571C (de) | Schaerfmaschine zum Schleifen der Zahnbrust von Saegeketten | |
| DE410382C (de) | Werkzeugscheibe mit radial einstellbaren Schneidzaehnen zur Herstellung von Kegelraedern mit bogenfoermigen Zaehnen | |
| DE1527163C (de) | Teilungs-Meßvorrichtung für zylindrische Zahnräder mit sehr großem Durchmesser | |
| DE357334C (de) | Maschine zum Schneiden von Stirn- und Kegelraedern mit geraden oder schraubenfoermigen Zaehnen | |
| DE952583C (de) | Fraesmaschine, insbesondere zum Herstellen von Profillehren | |
| DE354747C (de) | Vorrichtung zur Herstellung der Teilungen auf Teilscheiben o. dgl. durch umlaufende Schleif- oder Fraesscheiben | |
| DE636937C (de) | Stoessel fuer eine mit schraeg verzahntem Kammstahl arbeitende Maschine zum Hobeln von schraeg verzahnten Stirnraedern | |
| DE398359C (de) | Hobelmaschine zur Herstellung von Kegelraedern mit schraubenfoermigen Zaehnen | |
| DE360903C (de) | Vorrichtung zum Hobeln von Kegelraedern nach Schablone | |
| AT92196B (de) | Maschine zum Fräsen von Schraubenkegelrädern nach dem Abwälzverfahren. | |
| DE339862C (de) | Vorrichtung zum genauen Einstellen von Fraesern an Raederfraesmaschinen |