DE701857C - Koordinatenbohrmaschine - Google Patents

Koordinatenbohrmaschine

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DE701857C
DE701857C DE1937L0092337 DEL0092337D DE701857C DE 701857 C DE701857 C DE 701857C DE 1937L0092337 DE1937L0092337 DE 1937L0092337 DE L0092337 D DEL0092337 D DE L0092337D DE 701857 C DE701857 C DE 701857C
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DE
Germany
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spindle
drilling machine
slide
drilling
milling
Prior art date
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Expired
Application number
DE1937L0092337
Other languages
English (en)
Inventor
Herbert Lindner
Dr-Ing Robert Stopp
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Herbert Lindner GmbH
Original Assignee
Herbert Lindner GmbH
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Publication date
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Priority to FR840578D priority patent/FR840578A/fr
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Application granted granted Critical
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Expired legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23QDETAILS, COMPONENTS, OR ACCESSORIES FOR MACHINE TOOLS, e.g. ARRANGEMENTS FOR COPYING OR CONTROLLING; MACHINE TOOLS IN GENERAL CHARACTERISED BY THE CONSTRUCTION OF PARTICULAR DETAILS OR COMPONENTS; COMBINATIONS OR ASSOCIATIONS OF METAL-WORKING MACHINES, NOT DIRECTED TO A PARTICULAR RESULT
    • B23Q1/00Members which are comprised in the general build-up of a form of machine, particularly relatively large fixed members
    • B23Q1/72Auxiliary arrangements; Interconnections between auxiliary tables and movable machine elements
    • B23Q1/76Steadies; Rests
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23QDETAILS, COMPONENTS, OR ACCESSORIES FOR MACHINE TOOLS, e.g. ARRANGEMENTS FOR COPYING OR CONTROLLING; MACHINE TOOLS IN GENERAL CHARACTERISED BY THE CONSTRUCTION OF PARTICULAR DETAILS OR COMPONENTS; COMBINATIONS OR ASSOCIATIONS OF METAL-WORKING MACHINES, NOT DIRECTED TO A PARTICULAR RESULT
    • B23Q5/00Driving or feeding mechanisms; Control arrangements therefor
    • B23Q5/02Driving main working members
    • B23Q5/04Driving main working members rotary shafts, e.g. working-spindles
    • B23Q5/043Accessories for spindle drives
    • B23Q5/045Angle drives

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Drilling And Boring (AREA)
  • Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)

Description

  • Koordinatenbohrmaschine Die Erfindung bezieht sich auf eine Koordinatenbohrmaschine, deren Schlitten nach optisch abgelesenen Längenmaßstäben eingestellt werden. Es ist bekannt, auf diesen Maschinen mit einem an Stelle des Bohrers in die Bohrspindel eingesetzten Schaftfräser Fräsarbeiten auszuführen. Hierbei werden verhältnismäßig hohe Seitendrücke auf die Bohrspindel und entsprechende Kräfte auf das Getriebe für den Schlittenvorschub ausgeübt. Dies ist jedoch ohne Schaden für die Meßeinrichtung, da diese von dem Schlittenverstellorgan völlig getrennt ist. Dagegen erweisen sich die beim Fräsen mit dem Schaftfräser auftretenden Seitendrücke auf die Dauer ungünstig für die Lagerung der Bohrspindel. Schließlich nützt dann auch eine genaue Meßeinrichtung für das Einstellen der Lochäbstände nichts, wenn. die Spindel, die das Bohrwerkzeug. trägt, in ihrer Lagerung ungenau wird. Es liegt daher ein gewisser Widerspruch darin, Bohr- und Fräsarbeiten mit ein und derselben Werkzeugspindel ausführen zu wollen.
  • Die Erfindung, der die Aufgabe zugrunde liegt, ohne Umspannen des Werkstücks Nuten, die in bestimmten Abständen voneinander liegen, zu fräsen oder zu schleifen und nachfolgend Löcher zu bohren, die eine bestimmte Bezugslage zu diesen Nuten einnehmen, sucht die Bohrspindel von den sonst bei diesen Arbeiten auftretenden Seitenkräften zu entlasten und besteht darin, daß eine Hilfsvorrichtung vorgesehen ist, deren Werkzeugspindelachse quer zur Bohrspindelachse und genau oder annähernd in der Bewegungsrichtung des die Teilungen ausführenden Schlittens der Koordinatenbohrmaschine steht. Die Hilfsvorrichtung- kann an der Bohrhülse oder an der Unterseite des Bohrkopfes angeordnet sein. Sie kann aber auch nach einem weiteren Erfindungsgedanken auf einem Auslegerarm angeordnet sein, der über ein Gelenk mit einem am Maschinenrahmen in der Höhe verstellbaren Tragschlitten verbunden ist. Das Einarbeiten von Nuten' ist mit einem scheibenförmigen Werkzeug, wie es auf der Werkzeugspindel der Hilfsvorrichtung angebracht wird, wirtschaftlicher als mit einem fingerförmigen Werkzeug, denn .die Zerspanungsleistung eines fingerförmigen Werkzeugs steht hinter derjenigen eines scheibenförmigen Werkzeugs weit zurück.
  • Die Verwendung einer mit- einer senkrechten Bohrspindel kuppelbaren Fräsvorrichtung mit waagerechter Werkzeugspindelachse ist bereits für eine Senkrechtbohrmaschine ohne F einmeßeinrichtung für das Einstellen des Werkstückschlittens vorgeschlagen worden. Die Fräsvorrichtung diente dazu, die Flächen eines Werkstücks nach Anriß abzufräsen, wozu wahlweise ein Schaftfräser oder ein Scheibenfräser verwendet wurde.
  • Überhaupt ist die Anordnung von Hilfswerkzeugspindeln in Werkzeugmaschinen bekannt. So werden in Bohrmaschinen außer der Hauptbohrspindel noch eine oder mehrere Hilfsbohrspindeln vorgesehen, die mit höherer Drehzahl als die Hauptbohrspindel laufen, um das Bohren von Löchern kleinen Durchmessers zu gestatten. Ferner hat man in einer Waagerechtfräsmaschine Werkstückschlitten, die nach einer an der Maschine vorgesehenen Meßeinrichtung einstellbaz: sind, schon eine Hilfsbohrvorrichtung mit senkrechter Bohrspindel angeordnet, um Bohrlöcher vorzuzentrieren, die nachher auf einer anderen Bohrmaschine auf den richtigen Durchmesser fertiggebohrt wurden; es handelt sich demnach um die Vorbereitung einer reinen Bohrarbeit auf einer Fräsmaschine.
  • Auch die bekannte, mit einer senkrechten und zwei waagerechten Bohrspindeln ausgerüstete Koordinatenbohrmaschine, deren Schlittten mit Hilfe von Meßschrauben eingestellt werden, ist zur Lösung der erfindungsgemäßen Aufgabe nicht geeignet, da die waagerechten Bohrspindeln senkrecht zur Bewegungsrichtung des Werkstückschlittens stehen, so daß die Herstellung von WerkstÜcknuten mittels eines scheibenförmigen Werkzeugs nicht möglich ist.
  • Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand durch Ausführungsbeispiele veranschaulicht.
  • Fig. 1 zeigt eine Koordinatenbohrmaschine in Seitenansicht mit eingeordneter Hilfsvorrichtung.
  • Fig. 2 ist ein Grundriß nach Fig. i mit einem teilweisen Schnitt durch den Maschinenrahmen.
  • F ig. 2a zeigt in Draufsicht eine andere Ausführungsform der Hilfsvorrichtung nach Fig. i und 2.
  • Fig. 3 zeigt eine auf die Bohrspindel aufsetzbare Hilfsvorrichtung.
  • Fig..l ist eine Draufsicht nach Fig.3 in teilweisem Querschnitt.
  • Fig.5 zeigt eine aufsetzbare Vorrichtung in anderer Anordnung.
  • Die in Fig. i dargestellte Koordinatenbolirmaschine ist in Einständerbauart ausgeführt. An dem senkrechten Ständer oder Rahmen i ist der Bohrkopf 2, in dem das Vorschubgetriebe und das Umlaufgetriebe für die in der Bohrhülse 4 gelagerte Bohrspindel 3 untergebracht ist, höheneinstellbar geführt. Die Höheneinstellung des Bohrkopfes :2 wird vom Handrad 5 aus bewirkt, nachdem vom Hebel 6 aus die Feststellvorrichtung gelöst ist. Die Bohrhülse q. führt den Bohrvorschub aus, der selbsttätig erfolgen kann oder von Hand mittels des Griffrades 7. Das Werkstück wird auf dem Arbeitsschlitten 8 aufgespannt, der in einer zur Zeichenebene senkrechten Richtung auf dem Unterschlitten 9 bewegbar ist. Der Unterschlitten 9 ist in senkrechter Richtung dazu auf dem Maschinenbett io verschiebbar, so daß die Lochabstände am Werkstück nach Rechtwinkelkoordinaten eingestellt werden können. Mit dem Schlitten 8, 9 sind fein geteilte Längenmaßstäbe il bzw. iq verbunden, die durch Mikroskopes@zl bzw. in. abgelesen werden. Die Schlitteneinstellungen erfolgen somit unabhängig von den Antriebsteilen der Schlitten mit einer stets gleichbleibenden hohen Genauigkeit.
  • An einer Seitenfläche des Rahmens i ist eine Senkrechtführung i i vorgesehen, auf der ein Schlitten 12 geführt ist. Der Schlitten 12 ist z. B. von einem Handrad 13 aus über ein nicht sichtbares Zahnrad oder Schneckengetriebe mittels der Gewindespindel 14 verstellbar. Zum Messen der Verstellstrecken des Schlittens 12 könnte die gleiche Meßeinrichtung wie bei den Hauptschlitten 8 und 9 vorgesehen sein. Die jeweilige Einstellage de4 Schlittens i2 wird mit Hilfe einer Klemmvorrichtung 15 gesichert. An dem Schlitten 12 ist ein Auslegerarm 16 um einen Drehzapfen 17 schwenkbar angebracht. Der Auslegerarm 16 trägt eine Hilfsvorrichtung 18. Die Hilfsvorrichtung iS wird nachfolgend als F räsvorrichtung beschrieben. Die Werkzeugspindel i9 der Fräsvorrichtung verläuft quer zur Achse der Bohrspindel 3, vorzugsweise gleichgerichtet mit der Bewegungsrichtung des Werkstückschlittens 8, mit dem die Teilungen eingestellt werden. Auf der Spindel i9 sitzt ein Scheibenfräser 2o. Die Spindel 19 wird von einem Motor 21 angetrieben, der mitsamt einem Übersetzungsgetriebe in dem Gehäuse der Vorrichtung 18 untergebracht ist. Die Vorrichtung 1S ist auf einer Führung 22 des Auslegerarms 16 parallel zur Achs der Frässpindel 19 mittels einer Schraubenspindel 23 verstellbar, um den Fräser 2o unabhängig vom Schlitten 8 gegenüber dein Werkstück ausrichten zu können. Die Abmessungen des Auslegerarms 16 und der Fräsvorrichtung 1S sind zweckmäßig so gewählt, daß sich die Mittelebene des Scheibenfräsers 2o genau oder ungefähr in der Verlängerung der Bohrspindelachse befindet. Dadurch wird der natürliche Arbeitsbereich der i\Iaschine in der Längs- und Querrichtung auch beim Fräsen ausgenutzt. Durch Verstellen des Schlittens 12 kann der Fräser :2o bis zur Aufspannfläche des Schlittens 8 nach unten und bis zum unteren Ende der zurückgezogenen Bohrspindel nach oben verstellt werden. Beim Eintauchfräsen von \ uten wird der l#räsvorschub durch Verschieben des Schlittens 12 vorgenommen. Der Antrieb für die Verstellspindel 14 ist dann. am Bedienungsstand angeordnet. Werden die Nuten längs durchgefräst, so wird als Fräsvorschub der Vorschub des Unterschlittens 9 benutzt, während der Schlitten 8 die Teilbewegungen für die Nutenabstände vollführt. Die Gewindespindel 14 wird dann nur zum Einstellen der Spantiefe gebraucht. Die Fräsvorrichtung könnte auch um 9o° versetzt am Auslegerarm 16 angeordnet werden. Dann würde die Teilbewegung vom Unterschlitteng ausgeführt und als Fräsvörschub der Vorschub des Schlittens ä benutzt.
  • An der dem Ständer i zugekehrten Seite des Auslegerarms 16 ist ein Anschlag 24 vorgesehen, der sich gegen eine parallel zur Führung l i verlaufende Anschlagleiste 25 am Ständer 1 legt. Dieser Anschlag gewährleistet in jeder Stellung des Schlittens 12 .die richtige Lage des Fräsers 2o zum Arbeitsschlitten S. In der Anschlagleiste 25 ist eine T-Nut 26 vorgesehen, in die ein von dem Knebel 27 bewegter Spannbolzen 28 eingreift. Nach Lösen des Knebels 27 und Drehen des Spannbolzens 28 mittels des Handgriffs 28" um 9o° vermag dessen hopf aus der T-Nut herauszutreten, so daß der Auslegerarm 16 in die in Fig.2 strichpunktiert angedeutete Stellung abgeschwenkt werden kann. Die Anordnung der Hilfsvorrichtung nach Fig. 1 und 2 hat den Vorteil, daß diese stets arbeitsbereit mit der Bohrmaschine verbunden ist.
  • Die Vorrichtung könnte auch in einer zur Fräserumlaufebeiie rechtwinkligen Ebene iii einem gewählten Winkelbereich einstellbar sein, so daß durch Schrägstellen der Frässpindelachse zur Verschieberichtung des Teilschlittens auch schräge Nuten im Eintauchverfahren gefräst werden können. Eine solche Ausführungsform ist in Fig. 2a dargestellt. 1)ie F räsvorrichtung 1S befindet sich jetzt dicht unmittelbar auf dein Auslegerarm 16, sondern auf einem Schwenksupport .1o, der eine schematisch gezeichnete Kreisführung 41 besitzt und auf dem Auslegerarm 16 schwenk-und feststellbar angeordnet ist. Die Achse der Frässpindel kann aus der Normallage A beispielsweise in die mit 13 und C bezeichneten Schwenklagen mit Hilfe des Zwischensupportes 40 eingestellt werden, so daß \ uten, die zur Bewegungsrichtung .des die Teilung ausführenden Schlittens geneigt sind, eingefräst werden können.
  • Bei dem in Fig.3 dargestellten Ausführungsbeispiel ist die Werkzeugspindel 19 in einem Gehäuse 29 untergebracht, das auf die Bohrhülse 4 aufgeschoben und mit einer Klemmeinrichtung befestigt wird. Diese Klemmeinrichtung besteht beispielsweise aus einem Bolzen 30 mit einem zylindrischen Kopf 31 von größerem Durchmesser, der in einer quer zur Bohrhülse 4 verlaufenden Bohrung 32 im Gehäuse 29 angeordnet und durch einen Keil 33 gegen Drehung gesichert ist. Der Kopf 31 besitzt eine der Rundung der Bohrhülse 4 entsprechende Fläche 310. Ferner befindet sich in der Bohrung 32 gegenüber dein Klemmkopf_3i eine Klemmhülse 34 mit einer Klemmfläche 34a. Die Hülse 34 ist ebenfalls durch einen Keil (nicht dargestellt) gegen Drehung gesichert. Der Klemmbolzen 30 besitzt an seinem äußeren Ende Gewinde. Auf den Gewindeteil ist ein Griffhebel 35 aufgeschraubt. Wird der Hebel 35 angezogen, so wird das Gehäuse29 auf der Bohrhülse4 festgeklemmt. Eine zwischen die Klemmstücke 3 i und 34 geschaltete Feder 36 unterstützt das Aufheben der Klemmwirkung beim Lösen des Griffhebels 35. Um das Gehäuse 29 sofort in die dargestellte Hauptlage auf der Bohrhülse 4 zu bringen, ist ein Keil 37 vorgesehen, der in eine entsprechende Keilnut im Gehäuse 29 eingreift. In dieser Hauptlage verläuft die Achse der Frässpindel 19 genau in der Bewegungsrichtung des Teilschlittens. Die Bohrhülse 4. ist ebenfalls im Bohrkopf 2 durch eine Klemmvorrichtung (nicht dargestellt) festgestellt. Auf der Frässpindel 19 sitzt ein I£egelrad38, das mit einem Kegelrad 39 in der Bohrspindel 3 kämmt. Das Kegelrad 39 wird vor dem Aufbringen der Hilfsvorrichtung in die Bohrspindel eingesetzt und in geeigneter Weise (der Kegelradschaft ist beispielsweise als Morsekegel ausgebildet) gekuppelt. Die richtigen Eingriffsverhältnisse der Antriebsräder sind dadurch gewährleistet, daß die Hauptbohrung 29" des Gehäuses 29 der Fräsvorrichtung abgesetzt ist, so daß eine Bundfiä ehe 291, entsteht, die sich gegeji (lic untere Stirnfläche der Bohrhülse ..1, anlegt. Das Aufbringen und Entfernen der Fräsvorrichtung kann verhältnismäßig rasch vorgenommen werden. Die Drehzahl der Frässpindel i9 kann, da der Gesamtdrehzalilbereich der Bohrspindel zur Verfügung stellt, verschiedenen Fräserdurchmessern angepaßt werden. Die Achse der F rässpindel 19 braucht nicht so angeordnet sein, daß sie die Achse der Bohrspindel schneidet. Die Anordnung kann auch so getroffen Nverden, daß die, Achsen sich kreuzen. In diesem Falle treibt das Kegelrad 39.auf ein Rädervorgelege, das ebenfalls im Gehäuse 29 gelagert ist. Statt des Kegelradantriebs kann auch ein Schraubenradantrieb genommen werden. Das Fräsen sowie das zwischendurch erfolgende Teilen geht in gleicher Weise vor sich wie bei der Vorrichtung nach Fig. i und 2. Zum Fräsen schräger Nuten wird der Kei137 entfernt und das Gehäuse 29 entsprechend dem Neigungswinkel der Nuten eingestellt und auf der Bohrhülse festgeklemmt.
  • Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. j ist das Gehäuse 29 der Hilfsvorrichtung nicht auf der Bohrhülse aufgeklemmt, sondern auf der Unterseite des Bohrkopfes 2 befestigt. Das Gehäuse setzt sich dabei auf einen zylindrischen Ansatz 2, am Bohrkopf 2, so daß die Kegelräder 38, 39 richtig miteinander kämmen. Diese Anordnung der Hilfsvorrichtung ist auch besonders dann geeignet, wenn die Bohrspindel 3 nicht in einer längs verschiebbaren Bohrhülse, sondern unmittelbar im Bohrkopf 2 gelagert ist, der dann die Vorschubbewegung beim Bohren ausführt.
  • Mit der Hilfsvorrichtüng ist es möglich, außer den in der Einleitung genannten Arbeiten auch Zahnstangen auf der Koordinatenbohrmaschine herzustellen. Nach dem Einfräsen der Zähne können diese mittels einer Profilschleifscheibe, die auf die Werkzeugspindel i9 aufgespannt wird, nachgeschliffen werden. Die erfindungsgemäße Hilfsvorrichtung kann auch in eine Koor<liiiatenbohrmascliitie in Doppelständerbauart, d. h. eine Maschine, bei der der Werkstückschlitten nur in einer Dichtung und der Bohrspindelschlitten senkrecht dazu auf einem an den Doppelständern höhenverstellbaren Querträger verschiebbar ist, eingeordnet werden. Wesentlich ist dabei stets, daß die Achse der Hilfswerkzeugspindel annähernd oder genau in der Bewegungsrichtung des die Teilungen ausführenden Werkstückschlittens verläuft.

Claims (1)

  1. PATI:NTANSPRÜCIi1:: 1. Koordinatenbohrmaschine, deren Schlitten nach optisch abgelesenen Längenmaßstäben eingestellt werden, dadurch gekennzeichnet, daß sie mit einer Hilfsvorrichtung versehen ist, deren Werkzeugspindelachse quer zur Bohrspindelachse und genau oder annähernd in der Bewegungsrichtung des die Teilungen ausführenden Schlittens der Koordinatenbohrmaschine steht. e 2. Koordinatenbohrmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Hilfsvorrichtung auf einem Auslegerarm angeordnet ist, der über ein Gelenk mit einem am Maschinenrahmen in der Hölle verstellbaren Tragschlitten verbunden ist. 3. Koordinatenbohrmaschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Hilfsvorrichtung auf einer . Führung am Auslegerarm in Richtung der Achse der Hilfswerkzeugspindel verschiebbar ist. .4. Koordinateilbohrmaschine nach Anspruch 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Hilfswerkzeugspindel in einer zur Werkstückaufspannplatte parallelen Ebene auf Neigung einstellbar ist. 5. Koordinatenbohrmaschine nach Anspruch 4., dädurcli gekennzeichnet, daß die Hilfsvorrichtung auf einem auf dem Auslegerarrri verschwenkbaren Support sitzt.
DE1937L0092337 1937-04-07 1937-04-07 Koordinatenbohrmaschine Expired DE701857C (de)

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