DE678343C - Elektrischer Selbstverkaeufer mit mehreren Warenschaechten - Google Patents

Elektrischer Selbstverkaeufer mit mehreren Warenschaechten

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Publication number
DE678343C
DE678343C DEA85754D DEA0085754D DE678343C DE 678343 C DE678343 C DE 678343C DE A85754 D DEA85754 D DE A85754D DE A0085754 D DEA0085754 D DE A0085754D DE 678343 C DE678343 C DE 678343C
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DE
Germany
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self
seller
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motor
lever
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Expired
Application number
DEA85754D
Other languages
English (en)
Inventor
Karl Theodor Unckenbold
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Anker Werke AG
Original Assignee
Anker Werke AG
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Publication date
Application filed by Anker Werke AG filed Critical Anker Werke AG
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Classifications

    • GPHYSICS
    • G07CHECKING-DEVICES
    • G07FCOIN-FREED OR LIKE APPARATUS
    • G07F5/00Coin-actuated mechanisms; Interlocks
    • G07F5/18Coin-actuated mechanisms; Interlocks specially adapted for controlling several coin-freed apparatus from one place
    • GPHYSICS
    • G07CHECKING-DEVICES
    • G07FCOIN-FREED OR LIKE APPARATUS
    • G07F9/00Details other than those peculiar to special kinds or types of apparatus
    • G07F9/002Vending machines being part of a centrally controlled network of vending machines

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Control Of Vending Devices And Auxiliary Devices For Vending Devices (AREA)

Description

  • Elektrischer Selbstverkäufer mit mehreren Warenschächten Die Erfindung betrifft einen elektrischen Selbstverkäufer mit mehreren Warenschächten verschiedener Preise, die durch ein Einstellorgan ausgewählt werden, und einem gemeinsamen Münzkanal.
  • Die Erfindung ist in Anwendung auf einen Selbstverkäufer mit mehreren Warenschächten erläutert, bei welchem eine Mehrheit verschiedener Funktionen, nämlich die Auswahl des Warenschachtes, die Aufnahmefähigkeit des Münzkanals für die einer. eingestellten Preisstufe entsprechende Münzzahl und das Verbleiben eingeworfener Münzen im Münzkanal von einem einzigen Einstellorgan geregelt werden.
  • Gemäß der Erfindung wird durch den Einwarf , der letzten Münze der eingestellten Preisstufe die Entkupplung des Einstellorgans von den Übertragungsmitteln veranlaßt. Erfindungsgemäß erfolgt ferner die Entkupplung zeitlich früher als die Schließung des Stromkreises des Ausgabemotors, so daß ein zwischenzeitlicher Übergang auf eine andere Preisstufe und eine Rückgabe des im Münzkanal befindlichen Geldes vor der erst beim maschinellen Ausstoß bewirkten Kassierung verhindert wird, da das Einstellorgan zwar bewegt werden kann, aber dann keinen Einfluß mehr auf die von ihm gesteuerten Mechanismen ausüben kann.
  • Erfindungsgemäß besteht dabei ferner der Münzkanal aus nicht leitendem Material, während die Stauzapfen, welche die Zahl der übereinandergestapelten Münzen festlegen, als Kontaktteile ausgebildet und die vorzugsweise aufeinänderstehenden Münzen zur Stromleitung benutzt werden.
  • Die Erfindung ist in einem Ausführungsbeispiel dargestellt und wird nachfolgend erläutert. Es zeigt Abb. i die Schalt- und ' Entkupplungseinrichtung des Selbstverkäufers, Abb. ia die Motorschalteinrichtung in Ausschaltstellung,: Abb. 2 eine Einzelheit, Abb. 3 die Motoreinschalteinrichtung in der Einschaltstellung.
  • Die Auswahl der in nebeneinanderliegenden Schächten aufgestapelten Waren erfolgt durch ein Handrad 20 (Abb. 1 und 2), das zu diesem "Zweck über eine Klauenkupplung 96, 97 und eine Welle gib mit einem Kettenrad 18 in Verbindung gebracht ist. Durch eine über dieses Kettenrad und ein zweites Kettenrad laufende Kette erfolgt die seitliche Verschiebung eines Aüswerferwagens und damit die Auswahl der entsprechenden Ware. Mit dem Kettenrad 18 ist die Klaue 96 der Klauenküpplung verbunden, während auf der Welle 21b uridrehbar, aber axial verschiebbar die andere Klaue 97 gelagert ist, in deren Ausnehmung zwei Kulissensteine 98 greifen, die auf einem Hebel 99 gelagert sind. Auf der Welle 21b ist ferner ein Rohr ioo aufgesteckt, das mit dem Handrad 2o verbunden ist und eine Ausnehmung ioi aufweist. Mit der Ausnehmung ioi und insbesondere mit zwei Schrägflächen io2 der Ausnehrnung arbeitet unter dem Zuge einer Feder 103 ein in der Welle 21b befestigter Stift 104 zusammen. Die Feder 103 ist an einem Stift io5 im Rohr ioo und an einem Stift io6 in der Welle 21b befestigt. Das Rohr ioo geht in einen Ansatz io7 über; der mit dem Fortsatz io8 eines Hebels iog zusammenwirkt. Der Hebel iog ist auf einem .aus leitendem Material bestehenden, isoliert gelagerten Bock iio drehbar gelagert und wird von einer schwachen Feder i i i im Gegenzeigersinne derart ausgeschwungen, daß seine Spitze 112 in einen Münzkanal z7 ragt; der aus nicht leitendem Werkstöff besteht. Mit der ausgewählten Ware wird gleichzeitig ein Stauzapfen 36 aus metallischem Werkstoff dem Preis der Ware entsprechend in den Münzkanal 27 bewegt, um die einzuwerfenden Münzen 113, die, wie später erläutert, als Stromleiter wirken, bis zur Beendigung des Verkaufsvorganges und insbesondere bis zur Beendigung der Durchführung des Waren-.tüsstoßvorganges zu stauen.
  • Auf dem Hebel 99 ist ein federbeeinflußter Arm 114 drehbar gelagert, der gegen die Klaue 97 drückt. Der Hebel 9,9 steht unter dem Zug einer Feder 115 und wird gewöhnlieh von dem Anker 116 eines Magneten 117 aufgehalten. Ein Fortsätz i 18 des Hebels 99 ragt in die Bahn eines Stiftes i ig einer Scheibe i2o.
  • Die Wirkungsweise der beschriebenen Einrichtung ist folgende: Nachdem mittels des Handrades 2o die entsprechende Ware ausgewählt worden ist; wobei mittels der Schrägflächen io2 der Ansatz 107 des Rohres ioo den als Stromleiter ausgebildeten Hebel iog in seine unwirksame Lage drückt, wird die für die ausgewählte Ware notwendige Anzahl von Münzen in den Münzkanal z7 eingeworfen: Die letzte eingeworfene Münze schließt hierbei den Strömkreis, vorausgesetzt, rdaß das Handrad 20 losgelassen wird, so daß der Hebel iog in seine Wirklage gelangen kann. Der aus dem Netz kommende Strom fließt nunmehr durch die Leitung 121 über eine Kontakteinrichtung, deren Kontakte 122 auf einem um die Achse 123 drehbar gelagerten Hebel 124 befestigt sind, weiter zu dem Magnet 117. Von dem Magnet 117 wird der Strom in die Welle geleitet, welche die Stauzapfen 36 trägt und von hier über den entsprechenden, in Wirklage befindlichen Stauzapfen 36, die eingeworfenen Münzenii3, den Hebel iog, den Bock iio zurück zum Netz geleitet. Durch die Erregung des Magneten 117 wird sein Anker i 16 ,angezogen, und :dadurch wird der Hebel 99 freigegeben. Unter dem Zuge seiner Feder i 15 schwingt der Hebel 99 in Uhrzeigerrichtung aus, wobei er die Klaue 97 aus der Klaue 96 reißt und dadurch die Entkupplung zwischen dem Handrad 2o und dem Kettenrad i8 herbeiführt. Gegen Ende der Uhrzeigerbewegung des Hebels 99, nachdem die Klaue 97 endgültig die Klaue 96 freigegeben hat, wird durch den Hebel 99 selbst eine Kontakteinrichtung 137 wirksam gemacht, wodurch über die Leitung 121, die Kontakteinrichtung 122, die Leitung 125 ein Magnet 126 erregt wird, dessen Anker 127 angezogen wird.
  • Unter dem Zuge seiner Feder 128 kann hierauf der Hebel 124 ausschwingen, wobei seine Kontakte i22 mit Gegenkontakten 129, 132 (Abb. r a und 3) in Berührung kommen. Das Schließen dieser Kontakte hat zur Folge, daß nunmehr der Motor anläuft, und zwar dadurch, daß der Strom vom Netz kommend durch die Leitung i 3o, den Anker 131 des Motors, über den Kontakt 132, 122, die Leitung 130 zur Feldwicklung 133 des Motors und von da über die Kontakte 122, 129; die Leitung rgo zurück zum Netz geleitet wird. Durch das Ingangsetzen des Motors werden auch die Wellen 134, 135 angetrieben; wobei gegen. Ende der Umdrehung der Welle 134 mittels einer Kurvenscheibe 136 der Hebel 124 und damit die Kontakte r22 in ihre Ausgangslage zurückgebracht werden. Hierbei wird der Stromkreis unterbrochen und der Anker rar durch die Feldwicklung 133 des Motors kurzgeschlossen. Der Hebe199 wird gleichfalls gegen Ende der Umdrehung der Welle 135 von dem Stift zig mittels seines Fortsatzes 118 in die Ausgangslage zurückgebracht, wobei der unter Federwirkung stehende Arm 114 die Klaue 97 in die Klaue 96 drückt.
  • Falls sich die Klauen 96 und 97 nicht genau gegenüberstehen sollten und eine Kupplung dadurch verhindert ist, genügt eine geringe Drehung am Handrad 20, um die Kupplung wieder wirksam werden zu lassen.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Elektrischer Selbstverkäufer mit mehreren Warenschächten verschiedener Preise, die durch ein Einstellorgan ausgewählt werden, und einem gemeinsamen Münzkanal, dadurch gekennzeichnet, daß durch den Einwurf der letzten Münze der eingestellten Preisstufe die Entkupplung des Einstellorgans (2o) von den Übertragungsmitteln (18) veranlaßt wird. -
  2. 2. Selbstverkäufer nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Entkupplung zeitlich früher als die Schließung des Stromkreises des Ausgabemotors erfolgt, so daß ein zwischenzeitlicher Übergang auf eine andere Preisstufe und eine Rückgabe der im Münzkanal befindlichen Münzen vor der erst beim maschinellen Ausstoß bewirkten Kassierung verhindertwird.
  3. 3. Selbstverkäufer nach Anspruch i und -2, dadurch gekennzeichnet, daß der Münzkanal (27) aus nicht leitendem Material besteht, während die Stauzapfen (36), welche die Zahl der übereinandergestapelten Münzen festlegen, als Kontaktteile ausgebildet sind und die vorzugsweise aufeinanderstehenden Münzen zur Stromleitung benutzt werden. q..
  4. Selbstverkäufer nach Anspruch i bis .3, dadurch gekennzeichnet, daß während des Auswahlvorganges die Stromkreise unterbrochen sind (Hebel zog).
  5. 5. Selbstverkäufer nach Anspruch ,4, dadurch gekennzeichnet, daß die Unterbrechung der Stromkreise (Hebel io9) durch das Einstellorgan (2o) vorzugsweise unter Zwischenschaltung einer nachgiebigen Kupplung (ioo, 103, 10q.) bewirkt wird.
  6. 6. Selbstverkäufer nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die zuletzt eingeworfene Münze elektromagnetisch eine Sperrung (116) für die Kupplungseinrichtung (96 bis 99) auslöst, die bei ihrer weiteren Bewegung einen Kontakt (137) für den Motorstromkreis schließt.
  7. 7. Selbstverkäufer nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Kupplungseinrichtung (96 bis 99) zwischen dem Einstellorgan (20) und den Übertragungsmitteln (18) von einem Relais (116, 117) gesteuert wird, und daß unter Vermittlung einer Kontakteinrichtung (i37) ein weiteres Relais (i26, 127) erregt wird, das mit einer Kontakteinrichtung (j22 bis 12q., 129, 132) zur Einschaltung des Ausgabemotors zusammenarbeitet. B. Selbstverkäufer nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß gegen Ende des Warenausstoßvorganges der Anker (131) des Motors durch die Feldwicklung (133) des Motors kurzgeschlossen wird.
DEA85754D 1938-02-08 1938-02-08 Elektrischer Selbstverkaeufer mit mehreren Warenschaechten Expired DE678343C (de)

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DE (1) DE678343C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1077466B (de) * 1954-12-02 1960-03-10 Hans Joachim Stolter Selbstverkaeufer mit einer Vielzahl von Warenschaechten

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1077466B (de) * 1954-12-02 1960-03-10 Hans Joachim Stolter Selbstverkaeufer mit einer Vielzahl von Warenschaechten

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