DE67693C - Greiferschiffchen mit Schleifenableger für Steppstich - Nähmaschinen - Google Patents

Greiferschiffchen mit Schleifenableger für Steppstich - Nähmaschinen

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DE67693C
DE67693C DENDAT67693D DE67693DA DE67693C DE 67693 C DE67693 C DE 67693C DE NDAT67693 D DENDAT67693 D DE NDAT67693D DE 67693D A DE67693D A DE 67693DA DE 67693 C DE67693 C DE 67693C
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Germany
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shuttle
thread
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looper
sewing machines
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DENDAT67693D
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Frau H. R. TRACY und J. E. TRACY, Rechtsanwalt, in [ New-York, Wall Street 52
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05BSEWING
    • D05B57/00Loop takers, e.g. loopers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description

ti^WWl·
KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE B2: Nähmaschinen.
in NEW-YORK.
Vorliegende Erfindung bezweckt die Herstellung einer Nähmaschine für gewöhnlichen Steppstich, derart, dafs ein besonderer Fadenanziehmechanismus nicht erforderlich ist und die Maschine dabei doch sämmtliche einer Nähmaschine dieser Gattung obliegenden Arbeitsyorrichtungen in einer directen zuverlässigen und wirksamen Weise ausführt.
Bei der Bildung des gewöhnlichen Steppstiches kommen hier beide Fäden, indem sie sich von der Spule der Maschine (Nadelfaden) bezw. Spule des Greiferschiffchens (Schützenfaden) abwickeln, unmittelbar zur Verwendung, wodurch das zeitraubende Aufwickeln des Schützenfadens auf die Bobine vermieden wird und der Faden ohne besondere Vorrichtung nach Bedarf angezogen werden kann, da das Greiferschiffchen vermöge seiner Construction und Anordnung dies gleichzeitig besorgt. Letzteres ist nämlich so eingerichtet, dafs es den Nadelfadenschlingen gestattet, durch seine Achse hindurch bezw. an derselben vorüber- oder über dasselbe hinwegzugehen und den Schützenfaden, d. h. den Faden des Greiferschiffchens zu umfassen.
Die diese Resultate erzielende Maschine kennzeichnet sich demnach hauptsächlich durch ein auf einer Drehachse bezw. einem Stabe montirtes Greiferschiffchen, bei welchem der Faden zwischen den beiden Theilen desselben und der Achse frei durchgehen kann.
Das Greiferschiffchen ist mit einem Haken oder Ansatz zum Aufhängen des Nadelfadens sowie mit einem gekrümmten Arm versehen, auf den die Nadelfadenschlinge bei der Bildung eines Stiches geschoben wird, und auf dem dieselbe verbleibt, bis ein neuer Nadelfaden aufgenommen wird, um,die Schlinge für den nächstfolgenden Stich zu bilden.
Ferner ist das Greiferschiffchen mit einer Führungs- oder Schutzplatte versehen, welche sich neben dem Haken befindet und die Schlingen in dem Mafse, wie sie sich bilden, auf den.Haken lenkt, um eine Verwickelung mit dem Haken zu verhindern.
Die. beiliegende Zeichnung stellt eine Ausführüngsform dieser Erfindung dar.
Fig. ι ist eine Seitenansicht der Nähmaschine nebst dem Schiffchen in der Arbeitsstellung.
Fig. 2 ist eine Seitenansicht des Greiferschiffchens. Man ersieht hieraus die Art und Weise des Antriebes desselben.
Fig. 3 ist eine Vorderansicht,- aus welcher insbesondere der Haken ersichtlich ist, durch welchen der Nadelfaden mitgenommen wird.
Ferner ist hier der krumme Arm oder Ansatz, auf welchen die fertigen Schlingen geschoben werden, gezeichnet (Schleifenäbleger). Fig. 4 a ist ein Schnitt in der Richtung der Achse des Greiferschiffchens, aus welchem dessen Verbindung mit der Achse, sowie die Lagerung der Spule für den Schiffchenfaden deutlich zu ersehen ist.
Fig. 4 ist eine Seitenansicht des inneren Raumes des Greiferschiffchens nebst der mit Faden bewickelten und zum Gebrauch bereiten Spule.
Fig. 5 ist eine perspectivische Ansicht des verbesserten Greiferschiffchens mit einer Nadel in der gegenseitigen Arbeitsstellung. Der Nadelfaden ist in der Stellung dargestellt, in- welcher er von. dem Haken des Greiferschiffchens vor der Schlingenbildung ergriffen wird.
Die Achse A ist hier und in den Fig. 6, 7 und 9 weggelassen.
Fig. 6 ist eine perspectivische Darstellung der relativen Stellungen der Fäden undSchlingenbildungswerkzeuge in einer etwas weiter vorgeschrittenen Arbeitsperiode, als sie in Fig. 5 dargestellt ist.
Fig. 7 ist eine perspectivische Ansicht der Stellungen der Fäden, nachdem der Haken des Greiferschiffchens den Nadelfaden ergriffen und etwa Y4 seiner Umdrehung zurückgelegt hat.
Fig. 8 ist eine perspeclivische Ansicht der Stellungen des Fadens in dem Augenblick, wo die Schlinge des Nadelfadens, die sich dadurch bildet, dafs der Faden sich um das Greiferschiffchen legt, auf den krummen Arm aufgezogen wird. Zugleich ist hier die Schutzplatte gezeichnet, welche die Schlinge aus dem Wege zieht, damit sie von dem die neue Schlinge ergreifenden Haken b nicht mit fortgezogen wird.
Fig. 9 schliefslich ist eine Ansicht des Greiferschiffchens, der Nadel und des zu nähenden Zeuges (letzteres im Schnitt), wobei der Arm b1 in derjenigen Lage gezeichnet ist, die derselbe einnimmt, wenn er im Begriff ist, die Nadelfadenschlinge bei b" freizulassen, damit der Nadelfaden C mit dem Schützenfaden D den -Stich bilden kann.
Die zweckmäfsigste Befestigungsart des Greiferschiffchens B B1 an der Welle A ist die, welche den beiden Theilen gestattet, gemeinsam zu rotiren und zugleich einem Faden den freien Durchgang zwischen ihnen ermöglicht. Hierzu erhalten die äufseren Seitenflächen des Greiferschiffchens, die mit den Armen α der Welle A in Berührung kommen, statt einer kreisförmigen eine andere passende Gestalt, z.B. eines Dreiecks mit abgerundeten Ecken, wie dies die Zeichnungen Fig. 2, 3 und 4a z. B. am besten darstellen.
An dem Ende der Welle A befinden sich die Arme a, welche das Greiferschiffchen in der Achsrichtung der Welle tragen und den Nadelfaden C, Fig. 8, zwischen dem Greiferschiffchen und den Armen α der Welle A hindurchgehen lassen, was zur Bildung der Schleife nöthig ist.
Das Greiferschiffchen besteht aus zwei Theilen B und J31, Fig. 3 und 4a, in deren Innern die Fadenspule gelagert ist, deren Faden durch den durch die Zweitheilung entstehenden Spalt des Schiffchens nach aufsen gelangen kann. Die Verbindung des Theiles B mit dem Theil B1 kann, wie aus Fig. 4 a ersichtlich, mittelst eines Vorsteckers α* (oder auch durch Feder), welcher in eine Nuth der Spulenachse eingreift, hergestellt werden.
An dem Theil B des Schiingenfängers befindet sich ein mit demselben ein Stück bildender Haken b (Schleifenableger), Fig. 2, 3, 8 und 9, der dazu bestimmt ist, die Nadelfadenschlinge zu ergreifen, wenn sich die auf- und abgehende Nadel senkt bezw. am tiefsten steht (s. Fig. 5).. Hat er die Nadelfadenschlinge C erfafst, so gleitet dieselbe an seinen Curven bildenden Kanten entlang, breitet sich beim Weiterdrehen des Schiingenfängers über dessen Seitenflächen aus, wobei die Schleife C, Fig. 7, gebildet wird, und der Faden dieser Schleife zwischen den Seiten des Greiferschiffchens und den Armen a der Welle A hindurchgeht (Fig. 8) und angezogen wird.
Ferner ist mit dem Theil B1 des Greiferschiffchens der Arm bl verbunden (Fig. 8), der sich in diagonaler Richtung quer über das Greiferschiffchen im Bogen aufwärts erstreckt (Fig. 3) und bis an einen oberhalb des Mittelpunktes des Greiferschiffchens gelegenen Punkt reicht. Dieser Arm ist derart gestaltet, dafs die Entfernung zwischen. ihm und dem Schiffchen von der Verbindungsstelle an bis zu seinem freien Ende allmälig zunimmt, wodurch ihm die Aufnahme der Nadelfadenschlinge erleichtert wird, so dafs er diese vom Schiffchen abheben und dann in der Nähe des Stoffes bei Punkt b", Fig. 9, wieder freilassen kann.
b'2 in Fig. 2, 3 und 8 bezeichnet eine Schutz- und Führungsplatte, die in beliebiger passender Weise mit einem der Arme α verbunden sein kann. Diese erstreckt sich in diagonaler Richtung quer über das Greiferschiffchen und. befindet sich auf einer geringen Entfernung von demselben.
Die Aufgabe dieser Schutz- und Führungsplatte b2 ist, den Nadelfaden C, Fig. 8, wenn derselbe zur Schleife ausgebildet (um dem vom Innern des Greiferschiffchens kommenden Spulenfaden D bequem Durchgang zu gestatten) das Greiferschiffchen verläfst, so auf Arm bl überzuführen , dafs er bei der durch Pfeil angedeuteten Drehung des Greiferschiffchens von dem Haken b des letzteren nicht wieder erfafst wird, sondern unter Spannung dem zu nähenden Stoffe zugeführt und dann zur Bildung des Stoffes freigelassen wird [b" in Fig. 9), während die nächste Nadelfadenschlinge vom Haken b schon wieder erfafst ist, um denselben Weg zu machen.
Aus dem Vorstehenden erhellt, dafs bei dieser Nähmaschine zum Anziehen des Fadens kein besonderer Mechanismus erforderlich ist, da dies in sicherer und zuverlässiger Weise durch die Thätigkeit des Greiferschiffchens selbst besorgt wird.

Claims (1)

  1. Patent-A ns proche.
    Ein Greiferschiffchen für Steppstich - Nähmaschinen, dadurch gekennzeichnet, dafs dasselbe zwischen den Armen α der Welle A so gehalten wird, dafs der Faden der Nadelfadenschlinge zwischen den einzelnen Theilen B und B1 des Greiferschiffchens frei hindurchgehen kann, wobei die Schlinge von dem am Theil B des Greiferschiffchens sitzenden Schleifenableger b ergriffen und um das Greiferschiffchen behufs Bildung der Schleife herumgeführt wird und hierauf dem am Theil B1 des Greiferschiffchens sitzenden, sich quer über dasselbe in nach aufsen zunehmendem Bogen erstreckenden langen Arme b1 übergeben wird, zum Zwecke, unter Fortfall eines besonderen Anziehmechanismus die sich nach einander bildenden Schlingen anzuziehen.
    Ein Greiferschiffchen nach Anspruch i. mit der Führungs- oder Schutzplatte b2, Fig. 8, welche den vom Schiffchen kommenden Faden auf den langen Arm b1 so überfuhrt, dafs der Faden von dem Haken b nicht wieder erfafst werden kann. "
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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