DE676601C - Filmgreifer - Google Patents

Filmgreifer

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DE676601C
DE676601C DEW99642D DEW0099642D DE676601C DE 676601 C DE676601 C DE 676601C DE W99642 D DEW99642 D DE W99642D DE W0099642 D DEW0099642 D DE W0099642D DE 676601 C DE676601 C DE 676601C
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teeth
gripper
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Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B1/00Film strip handling
    • G03B1/18Moving film strip by means which act on the film between the ends thereof
    • G03B1/20Acting means
    • G03B1/22Claws or pins engaging holes in the film

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Photographic Developing Apparatuses (AREA)

Description

  • Filmgreifen Die Erfindung betrifft einen Filmgreifer, dessen Greifzähne ,auf unterschiedlich perforierte Filme einstellbar sind. Derartige Greifer sind bekannt. Das Wesen der Erfindung ist gekennzeichnet durch zwei beiderseitig des Greiferkopfes ,auf gemeinsamer Welle zwangsläufig drehbare Scheiben, deren Dicke annähernd der Perforationslochbreite entspricht und deren jede zwei Zähne trägt, von denen zwei Zähne (das ist ein Zahn jeder Scheibe) sich in Richtung der Welle decken und die beiden anderen Zähne symmetrisch um 12o° versetzt sind. Durch diese Ausbildung können die Zahnkränze unter sich völlig gleich sein; auf der gemeinsamen Welle sind diese Zahnscheiben um z8o° versetzt befestigt. .
  • Wenn auf Filmbearbeitungsmaschinen -unterschiedlic'he Perforationslagen erforderlich sind, wie beispielsweise beim Doubeln von z 6 m/m Schmaltonfilmen, wobei verschiedene Lagen der photographischen Schicht in bezug auf das hinsichtlich seiner Arbeitsstellung unverrückbare Greiferelement bedingt sind, besteht das Erfordernis, entweder zwei verschiedenartig ausgebildete Greifer vorzusehen und den Film stets einseitig zu ziehen oder je nach dem gegebenen Fall denjenigen Zahn aus dem Greiferkopf zu entfernen, der auf derjenigen Seite angreifen würde, auf der im entsprechenden Fall keine Perforation vorgesehen ist.
  • Da der Greifer aus maschinenbautechnischen Gründen eingekapselt sich im Innern des Kinogerätes, z. B. der Bearbeitungsmaschine, befindet, ist er sehr schwer zugänglich. Es besteht gewöhnlich nur die Möglichkeit, mittels eines Schraubenziehers oder eines geeigneten Schlüssels eine Klinke oder einen Bolzen zu verdrehen oder zu betätigen. Da die bisherigen Greiferkonstruktionen ein Umstecken der Zähne zwecks Herrichtung des Greifers für die entsprechende Perforationslage erforderlich machen, ist ein Verstellen der Zähne durch bloßes Einführen eines Schraubenziehers nicht möglich. Bei den bisherigen Konstruktionen muß vielmehr jeweils eine zeitraubende und nur durch geübte Personen durchführbare Demontage der Projektionsmaschine im Bereiche des Greifers erfolgen.
  • Durch die Erfindung soll das Verstellen der Greiferzähne derart vereinfacht werden, daß die jeweilige Einstellung der Zähne durch einen einfachen Handgriff vorgenommen werden kann, ohne daß hierbei eine Demontage: der Bearb:eitungs- bzw. Projektionsmaschine oder eine komplizierte Gestaltung des Greifers selbst erforderlich ist. Zum Zwecke der Drehung der Welle kann diese selbst aus der Maschine herausragen oder zweckmäßigerweise stirnseitig mit einer Ein,, kerbung versehen sein, in die ein ScliraübQ. zieher eingesetzt werden kann.
  • Filmgreifer, deren Greifzähne auf un schiedlich perforierte Filme eingestellt werded können, sind bekannt. Hierbei sollen Filme unterschiedlicher Größe geschaltet werden. Der Nachteil der bekannten Konstruktion besteht darin, daß bei jedesmaligem Filmwechsel die Maschine geöffnet und der Greifer geändert werden muß.
  • Die Erfindung besteht darin; daß zwei etwa der Perforationslochbreite in ihrer Dicke entsprechende Zahnscheiben beiderseits .des Greiferkopfes auf gemeinsamer Welle zwangsläufig drehbar angeordnet sind und daß jede Scheibe zwei Zähne trägt, von denen zwei (das ist ein Zahn jeder Scheibe) sich in Richtung der Welle decken und die beiden anderen Zähne symmetrisch um 120° versetzt sind. Hierdurch ist eine Umstellung des Greifers möglich, ohne daß über die stets erforderlichen Durchtrittsschlitze hinausgehende Ausnehmungen nötig sind. Ferner ermöglicht die erfindungsgemäße Zahnanordnung das fortlaufende Kopieren, d. h. ohne Öffnung der Filmbahn nach Vornahme einer von außen durch einen einzigen Handgriff zu bewirkenden Umstellung, von 16 mim Schmalfilm unterschiedlicher Normung.
  • Die Erfindung ist in der Zeichnung schaubildlich beispielsweise dargestellt.
  • Der Schwinghebel i trägt einen beliebig gestalteten Greiferkopf 2, der eine Bohrung besitzt, in der eine Welle 3 drehbar gelagert ist. Auf den herausragenden Wellenenden 3' (nur das eine ist bezeichnet) sind zwei Zähnkranzscheiben 4 und 5 starr befestigt.- Diese Scheiben 4 und 5 besitzen je zwei Greiferzähne 6 und 7 bzw. 8 und 9. Die Scheiben 4 und 5 sind unter sich gleich. Sie können in einem einfachen Stanzvorgang einheitlich hergestellt werden: Auf der Welle 3 sind sie indes so befestigt, daß beispielsweise die Zähne 7 und 9 ;gleichsinnig fluchten, während die Zähne 6 und 8 einen Winkel von 120° einschließen; dessen Spitze in der Achse der Welle 3 liegt. Die Ausbildung des Greiferkopfes ist demzufolge äußerst einfach, da er aus einheitlichen Bauelementen bestehen kann.
  • Die Welle 3 ist innerhalb ihrer Bohrung im Greiferkopf 2 drehbar. Die Drehung kann durch einen in einer Wellenstirnseite 3' vorgesehenen Schlitz io mittels eines Schraubenziehers erfolgen. Die erwünschten drei Stellungen der Zähne des Greiferkopfes sind bei der erfindungsgemäßen Lösung in der Weise erzielbar; daß im Falle der Bewegung eines .Films i i, der beidseitig Perforationen 12 und ` besitzt, die Zähne 7 und 9 in gleicher Achtung flüchten, wie in der Zeichnung dar-.'stellt, und daß bei einem Film, der nur -Perforationen 12 aufweist, die Welle 3 so gedreht wird, daß der Zahn 6 in Greifstellung gebracht wird, und daß schließlich bei Verwendung eines Films I I, der nur Perforationen 13 aufweist, die Welle 3 so gedreht wird, daß der Zahn 8 zum Eingriff kommt. ES ist also ersichtlich, daß bei der erfindungsgemäßen Ausbildung des Greiferkopfes durch bloßes Drehen der Welle 3 mittels eines auch bei der kompliziertesten Maschine leicht einführbaren Schraubenziehers die je- weils erforderliche Greifzahnstellüng geschaffen werden kann. Die jeweils so geschaffene Stellung kann durch eine oder zwei Klinken 14; die zufolge Federn 15 stets Anlage an einer der beiden oder an beiden Zahnscheiben 4 und 5 erhalten, gesichert werden. Zu diesem Zwecke müssen die Scheiben 4 und 5. entsprechende Rasten erhalten, die so vorgesehen sind, daß die Zähne 6 bis 9 an der Klinke 14 vorbeistreichen können. An sich ist für dieses Arretierungserfordernis jede beliebige Konstruktion verwendbar:

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE i. Filmgreifer, dessen Greifzähne auf unterschiedlich perforierte Filme einstellbar sind, gekennzeichnet durch zwei beiderseitig des Greiferkopfes auf gemeinsamer Welle zwangsläufig drehbare Scheiben, deren Dicke :annähernd der Perforationslochbreite entspricht und deren jede zwei Zähne trägt, von denen zwei Zähne (das ist ein Zahn jeder Scheibe) sich in Richtung der Welle decken und die beiden anderen Zähne symmetrisch um i 2o' versetzt sind.
  2. 2. Filmgreifer nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Zahnkränze für sich einander völlig gleich sind.
  3. 3. Filmgreifer nach Anspruch i oder 2; dadurch gekennzeichnet, daß zum Zwecke der Drehung der Welle diese stirnseitig mit einer Einkerbung versehen ist, in die ein Schraubenzieher einsetzbar ist:
  4. 4. Filmgreifer nach einem der Ansprüche i bis 3, gekennzeichnet durch eine Rastenvorrichtung, durch die die Greiferscheiben nach erfolgter Neueinstellung entgegen der Transportrichtung am Greiferköpf gesperrt sind.
DEW99642D 1936-10-11 1936-10-11 Filmgreifer Expired DE676601C (de)

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DE676601C true DE676601C (de) 1939-06-07

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