DE676367C - Keramischer Elektrodenhalter mit einer metallischen Abschirmung fuer Elektronenroehren - Google Patents

Keramischer Elektrodenhalter mit einer metallischen Abschirmung fuer Elektronenroehren

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DE676367C
DE676367C DET43552D DET0043552D DE676367C DE 676367 C DE676367 C DE 676367C DE T43552 D DET43552 D DE T43552D DE T0043552 D DET0043552 D DE T0043552D DE 676367 C DE676367 C DE 676367C
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    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J19/00Details of vacuum tubes of the types covered by group H01J21/00
    • H01J19/42Mounting, supporting, spacing, or insulating of electrodes or of electrode assemblies
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J2893/00Discharge tubes and lamps
    • H01J2893/0001Electrodes and electrode systems suitable for discharge tubes or lamps
    • H01J2893/0002Construction arrangements of electrode systems
    • H01J2893/0005Fixing of electrodes

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  • Electron Sources, Ion Sources (AREA)

Description

  • Keramischer Elektrod'enhalter mit einer metallischen Abschirmung für Elektronenröhren Gegenstand der Erfindung ist ei11 keramischer Elektrodenhalter für Elektronenröhren. Es, hat sich gezeigt, daß in ElektronenrÖhren, besonders in gesteuerten Elektronenröhren mit großer Steilheit bzw. großem Verstärkungsfaktor, Schwierigkeiten bei der Anwendung von keramischen Elektrodenträgern auftreten, di° auf einer unkontrolliierbaren Potenttalven@eilung längs der Oberfläche des keramischen Elektrodenträgers beruhen. Es können dann nämlich durch auftreffende Elektronen und Einsetzen von Sekundäremission störende Potentiale und Labilitäten entstehen, die sich in Verzerrungen der Stromkurve, in Stör- -und Brummgeräuschen und in zusätzlichen Dämpfungen äußern.
  • Es ist bereits bekannt, zur Beseitigung dieser Störungen vor der Isolierbrücke einen besonderen Schirm aus Metall oder Isoliermaterial anzubringen. Dadurch wird aber der Aufbau der Röhre erschwert, da der Schirm einen zusätzlichen Aufbauteil darstellt, der mit verhältnismäßig großer Genauigkeit hergestellt und angebracht werden muß, wenn er seinen Zweck wirklich erfüllen soll. Der Schirm muß nämlich öffnungen für die einzelnen Elektrod enstreben erhalten, die nicht zu klein sein dürfen, damit kein Kontakt entsteht, andererseits aber auch nicht zu groß gemacht werden können, da sonst die Abschirmung unvollkommen würde. Außerdem erfordert die Anordnung eines solchen Schirmes einen sehr genauen Einbau der Stützdrähte und Elektroden.
  • Gemäß der Erfindung wird der eingangs beschriebene üb.elstand dadurch beseitigt, daß der keramische Elektrö,denhalter mit Ausnahme derjenigen Stellen, die wegen der Einsetzung oder des Hindurchtretens von Elektrodenstützen oder -teilen isolierendbleiben.müssen, an seiner Oberfläche mit deinem Belag aus ferromagnetischiem Material in kohäfentem. Zustande versehen wird, der auf .ein bestimmtes Potential in bezug auf die übrigen Elektroden gebracht ist. Es können dadurch isolierte Aufladungen bzw. unerwünschte Spannungsverteilungen stets vermieden werden. Die Verwendung von ferromägnetischem Material für die Metallisierung bringt den Vorteil der leichten Entgasung der Metallschicht und des darunter befindlichen keramischen Elektrodenhalters mit sich. Denn bei solchem Material, z. B. Eisen, ist die Erwärmung durch das Hochfrequenzfeld infolge der magnetischen Verluste durch Ummagnetisierung besonders intensiv, so daß auch der keramische Isolierkörper miterhitzt und mitentgas.t wird. Der Eisenüberzug bildet gleichzeitig eine für die Aktivierung des, Elektr odenträgers durch etwa aufgestäubtes Oxyd sehr ungeeignete Unterlage; wodurch eine Sekundäremission wirksam vermieden wird. Ferner kann die Eisenschicht magnetisiert werden, um vagabundierende Elektronen in eine unschädliche Bahn abzulenken.
  • Die Zeichnung veranschaulicht (stark vergrößert) die beispielsweise Ausführung eines keramischen Elektrodennalters -nach der Erfindung. Er hat die Form einer Platte i, die z. B. aus Steatit, Magnesia, verlustarmen keramischen Massen o. dgl. besteht und mit Aussparungen bzw. Bohrungen 2 verstehen ist, um Ausläufer oder Stützen der Elektroden 3 und 4. ,durchzuführen bzw. darin zu befestigen. Auf der der Elektronenquelle zugewandten Seite ist die ferromagnetische Schicht 5 aufgebracht. Natürlich kann auch zusätzlich die der Elektronenquelle abgewandte Außenseite 6 des keramischen Halters metallisiert werden.

Claims (1)

  1. hATI:NTANSPRÜ C111?: i. Keramischer Elektrodenhalter mit einer metallischen Abschirmung für Elektronenröhren, dadurch gekennzeichnet, daß die Abschirmung aus einem unmittelbar auf die der Elektronenquelle zugekehrten, keiner Isolierung bedü,r£enden Flächenteile aufgebrachten Belag aus ferromagnetischem Material in kohärentem Zustande besteht und auf festem Potential gehalten ist. z. Keramischer Elektrodenhalter nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das ferromägnetische Material magnetisiert wird, um vagabundierende Elektronen abzulenken.
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Cited By (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2464241A (en) * 1945-05-10 1949-03-15 Raytheon Mfg Co Spacer for electron-discharge tubes
DE1009317B (de) * 1951-11-26 1957-05-29 Philips Nv Elektrische Entladungsroehre
DE1019769B (de) * 1956-04-06 1957-11-21 Plessey Co Ltd Keramische Isolierbruecke als Elektrodenhalterung fuer Elektronenroehren und Verfahren zu ihrer Herstellung
DE1054594B (de) * 1956-09-04 1959-04-09 Gen Electric Metall-Keramik-Roehre und Verfahren zum Aufbringen einer Widerstandsschicht auf die Innenflaeche eines Keramikringes fuer eine solche Roehre
DE1137513B (de) * 1959-12-09 1962-10-04 Elektronische Steuerapp Glimmentladungszaehlroehre

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