DE676239C - Klappverdeck fuer Kraftfahrzeuge - Google Patents

Klappverdeck fuer Kraftfahrzeuge

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Publication number
DE676239C
DE676239C DEB176142D DEB0176142D DE676239C DE 676239 C DE676239 C DE 676239C DE B176142 D DEB176142 D DE B176142D DE B0176142 D DEB0176142 D DE B0176142D DE 676239 C DE676239 C DE 676239C
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DE
Germany
Prior art keywords
convertible top
spring
motor vehicles
folding top
convertible
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Expired
Application number
DEB176142D
Other languages
English (en)
Inventor
Karl Baur
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Individual
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Individual
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Publication date
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Application granted granted Critical
Publication of DE676239C publication Critical patent/DE676239C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60JWINDOWS, WINDSCREENS, NON-FIXED ROOFS, DOORS, OR SIMILAR DEVICES FOR VEHICLES; REMOVABLE EXTERNAL PROTECTIVE COVERINGS SPECIALLY ADAPTED FOR VEHICLES
    • B60J7/00Non-fixed roofs; Roofs with movable panels, e.g. rotary sunroofs
    • B60J7/08Non-fixed roofs; Roofs with movable panels, e.g. rotary sunroofs of non-sliding type, i.e. movable or removable roofs or panels, e.g. let-down tops or roofs capable of being easily detached or of assuming a collapsed or inoperative position
    • B60J7/12Non-fixed roofs; Roofs with movable panels, e.g. rotary sunroofs of non-sliding type, i.e. movable or removable roofs or panels, e.g. let-down tops or roofs capable of being easily detached or of assuming a collapsed or inoperative position foldable; Tensioning mechanisms therefor, e.g. struts
    • B60J7/1226Soft tops for convertible vehicles
    • B60J7/1265Soft tops for convertible vehicles characterised by kinematic movements, e.g. using parallelogram linkages
    • B60J7/1282Soft tops for convertible vehicles characterised by kinematic movements, e.g. using parallelogram linkages foldable against a main arch before attaining fully open mode

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Body Structure For Vehicles (AREA)

Description

Gegenstand der Erfindung ist ein Klappverdeck für Kraftfahrzeuge, insbesondere Kabriolettaufbauten, deren Wesen in einer doppeltwirkenden Federeinrichtung besteht, die in Wechselwirkung mit selbsttätig einknickenden Sturmstangen das Öffnen des Verdecks vom Führersitz aus ermöglicht.
Gefederte Verdecke mit selbsttätig einknickenden Sturmstangen sind bekannt. Bei diesen Verdecken wirken die Federn aber stets nur nach einer Richtung mit Ausnahme der Verdecke mit einer nach zwei Richtungen arbeitenden Stabfeder. Diese Anordnung hat aber den Nachteil, nur bei solchen Aufbauten verwendet werden zu können, bei welchen der hintere Verdeckdrehpunkt hinter der Fondsitzrückenmatratze liegt. Außerdem haftet der Stabfeder der Mangel an, daß deren Verstellbarkeit nicht nur einer Seite mitgeteilt
ao werden kann. In den meisten Fällen dient die Federeinrichtung nur dem Zwecke, das Verdeck aus dem niedergelegten Zustand aufzurichten. Der Größe des Fahrzeugs und der Schwere des Verdecks entsprechend, erfordert diese Arbeitsleistung nicht unbeträchtliche Kräfte. Der ebenfalls nicht unbeträchtliche Widerstand einfach, also in einer Richtung wirkender Federn erschwert in zuweilen recht unerwünschter Weise das Öffnen des Verdecks, so daß diese Handhabung ohne Hilfsmittel, wie Riemen o. dgl., kaum möglich ist. Nicht unwesentlich tragen zur Erhöhung des Widerstandes die Sturmstangen bei, sofern sie in zwangsläufiger Verbindung mit dem Verdecksystem stehen. Diese Tatsache findet ihre Erklärung darin, daß die Sturmstangen in herkömmlicher Weise in gestreckter Lage stark" unter Stützdruck stehen, wobei der mittlere Gelenkpunkt der Sturmstangen über die Totlage hinaus nach hinten durchgedrückt ist. Erfolgt nun das Durchdrücken der Sturmstangen'unter Vermittlung von zwangsgeführten Hebeln und Scherstangen, so wird damit eine starke Bremswirkung auf die Federteile ausgeübt, die sich recht ungünstig gerade im Augenblick des Beginns der Aufrichtebewegung in hemmender Weise zu erkennen gibt.
Zur Überwindung der Hemmungswiderstände ist daher noch immerhin ein erheblicher Kraftaufwand nötig, so daß zur Einleitung der Aufrichtebewegung besondere,:; von den Hauptfedern unabhängige Fede,r-. stützen eingesetzt werden, die aber, da auch-, sie nur nach einer Richtung wirken, den schon? an sich beträchtlichen Widerstand beim Öffnen und Niederlegen des Verdecks noch weiter ίο erhöhen, woraus sich leicht erklärt, daß die. Handhabung der Zurücknahme des Verdecks dann kaum anders als unter Zuhilfenahme von besonderen Zugriemen oder anderen Hilfsmitteln erfolgt. Eine solche Verdeckeinrich· tung ist aber naturgemäß recht kostspielig und teuer, weil das einwandfreie Arbeiten aller Teile zu sehr von der handwerksmäßigen Geschicklichkeit und Zuverlässigkeit der für die Herstellung nötigen Fachkräfte abhängig ist. Außerdem erfordert die umständliche Bauart das Einhalten einer bestimmten Bedienungsvorschrift. Ihr Außerachtlassen hat besonders beim Zurücklegen des Verdecks meist schwer behebbare Störungen zur Folge. Alle diese Mangel werden erfindungsgemäß behoben, und zwar dadurch, daß je eine nach beiden Richtungen wirkende und in der Spannung verstellbare Druckfeder in den beiden Seitenwärtden des Karosserierücksitzes zwisehen senkrechten Hubbegrenzungswänden eingespannt ist.
Der besondere Vorzug der Erfindung besteht also nicht nur in einer wesentlichen Vereinfachung bei besserer Wirkung gegenüber dem Bekannten, sondern der technische Fortschritt ist auch neben verbilligter Herstellungsmöglichkeit in der spielend leichten Handhabung des Verdecks sowohl beim Vorbringen als auch beim Niederlegen, die keinerlei Bedienungsvorschrift erforderlich macht, zu erkennen.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und zwar zeigt
Abb. ι den hinteren Teil eines Kabriolettaufbaues mit geschlossenem Verdeck und gestreckten Sturmstangen,
Abb. 2 das ganze Fahrzeug mit zum Teil geöffnetem Verdeck in einem kleineren Maßstäbe.
In der Seitenwand α ist zu beiden Seiten eine starke Druckfeder & eingebaut. Die Bewegung der Feder in der Ruhelage ist nach zwei Richtungen gegen die Wände c und d abgegrenzt, sie liegt in dieser Lage mit reichlicher Vorspannung zwischen diesen Wänden eingebettet. Ihre Normalspannung ist durch die Spannscheiben e auf der Schubstange / durch die Muttern g und h, und zwar für jede Seite getrennt, regelbar. Das hintere Ende der Schubstange / ist bei i mit einem Zwischengelenkstück k verbunden, das mit dem anderen Ende an einem Verlängerungshebel / der •„••Verdecksäule m angelenkt ist. Die hintere i||riirdecksäule m schwingt um den Gelenk- ^••jÄnkt κ, wobei die übrigen Gliederungen des i^erdecks mit Hilfe der Zwangsführungs-" stange 0 in bekannter Weise betätigt werden. Die Wirkungsweise der Federeinrichtung ist folgende:
Bei geschlossenem Verdeck befindet sich die Feder b in gespanntem Zustande und ist, wie in der Abb. 1 dargestellt, durch die Schubstange, f um die Strecke χ zusammengedrückt. Im Bestreben, sich auszudehnen, übt die Feder an dem Verlängerungshebel I der Verdecksäule m einen starken Zug aus, so daß es nach dem Lösen der vorderen Dachverschlüsse bei ν (Abb. 2) nur noch eines leichten Anstoßes gegen den vorderen Dachspriegel, ohne den Führersitz zu verlassen, bedarf, und das Verdeck springt zurück und öffnet sich bis über das hintere Fenster selbsttätig. In dieser Lage ist die Feder b entspannt und liegt mit ihrer Vorspannung zwischen den Begrenzungswänden c und d (s. Abb. 2). Wird nun das Verdeck weiter zurückbewegt bis zur Endlage in vollständig niedergelegter Stellung, so wird die Feder & erneut, aber in anderer Richtung gespannt, und zwar um die Strecke y zusammengedrückt, wobei sie mit dem vorderen Ende gegen die Wand c gedrückt wird. Der Hebel I bewegt sich dabei nach vorn, und die Schubstange f überträgt diesen Druck auf die Feder b. Das Zusammendrücken der Feder erfolgt unter Mitwirkung der Schwungbewegung und des in Anbetracht der Schwunggewalt stark auf den Hebel / lastenden Verdeckgewichts, so daß das vollständige Niederlegen des Verdecks nur einen äußerst geringen Kraftaufwand erfordert. Dabei ist der Kraftspeicher der Feder b, d. h. die in der Feder durch die Rückholbewegung aufgespeicherte Kraft, so groß, daß ein leichter Anstoß an dem am weitesten hinten hinausragenden Verdeckspriegel u (Abb. 2) genügt, um das Verdeck vorzubringen, und zwar bleibt das Verdeck, selbstätig vorspringend, etwa über dem vorderen Fenster stehen; denn in diesem Augenblick beginnt der Widerstand der Feder & gegen die Schwunggewalt des nach vorn niederfallenden Verdeckgewichts stärker zu werden, so daß damit augenblicklich gleichzeitig eine erhebliche Abbremsung der Schwungbewegung stattfindet.
Eine weitere Sicherung gegen die unerwünschte Aufschlagbewegung beim Vorbringen des Verdecks ist in der besonderen An- . Ordnung der Sturmstangen p getroffen worden. Diese stehen nicht unter Druck, sondern in gestreckter Lage unter federnder Zugspannung, die sich auf den nachgiebigsten Teil des
Verdecks, den Zapfen q der Verdecksäule m, überträgt, dienen also noch mehr der Erleichterung bzw. Einleitung der Rückholbewegung beim Öffnen des Verdecks. Die Sturmstangen ρ sind aus diesem Grunde mit einiger Verkürzung in die Zapfenlager q, r eingesetzt, so daß sie das Bestreben haben, die Verdecksäule m nach hinten zu ziehen. Beim Schließen des Verdecks werden die, Sturmstangen p
ίο infolge des am Zapfen q auftretenden Zuges zu einer Streckung ihrer S-förmigen Schenkel gezwungen. Beim Lösen der vorderen Verschlüsse zum Öffnen bewirkt nun die auf den vorderen Verdeckspriegel u übertragene Zugspannung dessen Zurückschnellen, mit der die Rückholbewegung bereits eingeleitet ist, während die Hauptfedern b in der Bewegungseinleitung in ungehemmter Gewalt in Tätigkeit gesetzt werden und das Verdeck in ungehinderter Bewegung zurückspringt.
Durch diese Sturmstangenanordnung ist also nicht allein die unerwünschte Hemmwirkung der Sturmstangen bei der Zurücknahme des Verdecks beseitigt, sondern eine zusätzliche Unterstützung im richtigen Augenblick des Bewegungsvorganges erwirkt. Die Erfindung beschränkt sich nicht allein auf sechsfenstrige Fahrzeuge, sondern ist auf Fahrzeuge aller Art und Kabriolettverdecke aller Systeme übertragbar.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Klappverdeck für Kraftfahrzeuge, insbesondere für Kabriolettaufbauten, aller Art mit selbsttätig einknickenden" Sturmstangen und mit abwechselnd sich spannenden, waagerecht liegenden Druckfedern, dadurch gekennzeichnet, daß je eine nach beiden Richtungen wirkende und in der Spannung verstellbare Druckfeder (b) in den beiden Seitenwänden des Karosserierücksitzes zwischen senkrechten Hubbegrenzungswänden (c,d) eingespannt ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEB176142D 1936-11-07 1936-11-07 Klappverdeck fuer Kraftfahrzeuge Expired DE676239C (de)

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DEB176142D DE676239C (de) 1936-11-07 1936-11-07 Klappverdeck fuer Kraftfahrzeuge

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DE676239C true DE676239C (de) 1939-05-30

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DE (1) DE676239C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2482323A (en) * 1947-04-22 1949-09-20 Ford Motor Co Convertible top construction for motor vehicles

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
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