DE182340C - - Google Patents

Info

Publication number
DE182340C
DE182340C DENDAT182340D DE182340DA DE182340C DE 182340 C DE182340 C DE 182340C DE NDAT182340 D DENDAT182340 D DE NDAT182340D DE 182340D A DE182340D A DE 182340DA DE 182340 C DE182340 C DE 182340C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
canopy
window
frame
rod
front board
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT182340D
Other languages
English (en)
Publication of DE182340C publication Critical patent/DE182340C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60JWINDOWS, WINDSCREENS, NON-FIXED ROOFS, DOORS, OR SIMILAR DEVICES FOR VEHICLES; REMOVABLE EXTERNAL PROTECTIVE COVERINGS SPECIALLY ADAPTED FOR VEHICLES
    • B60J1/00Windows; Windscreens; Accessories therefor
    • B60J1/02Windows; Windscreens; Accessories therefor arranged at the vehicle front, e.g. structure of the glazing, mounting of the glazing
    • B60J1/04Windows; Windscreens; Accessories therefor arranged at the vehicle front, e.g. structure of the glazing, mounting of the glazing adjustable
    • B60J1/06Windows; Windscreens; Accessories therefor arranged at the vehicle front, e.g. structure of the glazing, mounting of the glazing adjustable comprising more than one pane

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Window Of Vehicle (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
-Ja 182340-KLASSE 63 c. GRUPPE
mit festem Vordach.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 10. April 1906 ab.
Gemäß der Erfindung ist eine große, in Rahmen sitzende, über dem Stirnbrett angeordnete Scheibe mittels Gestänge so aufgehängt, daß sie keiner weiteren Verbindung mit seitlichen Stützen bedarf. In senkrechter Lage dient sie als Windschutzvorrichtung des Fahrzeugs, bei Nichtgebrauch kann sie unter das Vordach geklappt werden.
Dadurch, daß für diese Fensteranordnung ίο die senkrechten Stützen, welche gewöhnlich das vordere Ende des Vordaches mit dem darunter befindlichen Teil des Fahrzeugs verbinden und dann gleichzeitig als Führungsschiene für das Fenster dienen, in Wegfall kommen, wird der Ausblick freier, da nur noch die seitlichen Rahmenstücke des Fensters störend wirken können.
Es stellt dar:
Fig. ι eine halbe Vorderansicht mit geschnittenem Vordach,
Fig. 2 eine Seitenansicht mit geschnittenem Vordach,
Fig. 3 einen Teil der Oberansicht mit geschnittenem Vordach.
Das Vordach e des Kraftfahrzeugs wird in seinen Abmessungen und in seiner Verbindung mit dem hinteren Wagenkasten so ausgeführt, daß es vollständig freitragend ist. In der gleichen Ebene mit dem das Fahrzeug vorn abschließenden senkrechten Stirnbrett g befindet sich über demselben auf nachstehend beschriebene Weise aufgehängt das Fenster, d. h. eine im Rahmen α sitzende Scheibe f. Die Aufhängung erfolgt an jeder Seite des Wagens an einem Zapfen x, der mit dem Beschlag xl ein Stück bildet und wagerecht aus dem Rahmen α hervorsteht.
Dieser Zapfen χ nimmt das eine als flaches Auge ausgebildete Ende der Stange b auf, deren anderes ebenfalls als flaches Auge y ausgebildetes Ende in den innen seitlich am Vordach mit Lappen angeschraubten wagerecht vorstehenden Zapfenyx greift. An der Innenseite des oberen Fensterrahmens befindet sich an beiden Wagenseiten ein Beschlag mit rechtwinklig zum Rahmen vorstehendem Auge u.
Parallel mit der Längsseite des Vordaches ist auf der inneren Seite eine Stange c angeordnet (Fig. 3), die an ihrem vorderen Ende nach innen mit einem runden Zapfen ν versehen ist, der in das Auge u eingreift, und am anderen Ende nach außen einen runden Zapfen w besitzt, der, in einem am Längsholz des Vordaches angeschraubten Lager ινλ geführt, den Drehpunkt der Stange c bildet. Damit eine gleichmäßige Bewegung erzielt wird, sind die beiden Stangen c an ihrem Ende n> durch eine Querstange »>2 fest miteinander verbunden. Damit das Gestänge für jede beliebige Fenstergröße verwendet werden kann und bei jeder Anordnung des Steuerrades h, über das hinweg ja das Fenster geschoben wird, paßt, können die beiden Stangen b, c auch als Rohre ausgebildet werden, welche durch mit Rechts- und Linksgewinde versehene Zwischenstücke in ihrer Länge verstellbar sind.
An dem unteren wagerechten Teil des Rahmens α ist, und zwar an der Vorderseite, eine nach unten vorstehende Anschlagleiste \ angebracht, die bei senkrechter Stellung des Rahmens α an dem Stirnbrett anliegt, während der obere Teil des Rahmens α sich gegen die Holzleiste d legt.
Bei dieser senkrechten Stellung des Fensters ist dasselbe durch die. Anschlagleiste \ einer seits und durch die Stellung der Stange c andererseits gegen von vorn kommenden Druck in seiner Stellung gehalten. Gegen
• etwaigen Druck von hinten wird noch eine beliebige Riegel- oder Schloßvorrichtung angebracht, welche den Rahmen α mit dem Stirnbrett lösbar verbindet.
Soll das Fenster hochgeklappt werden, so hat man zunächst die am Stirnbrett angebrachte Riegel- oder Schloßverbindung zu lösen. Alsdann drückt man von innen gegen den Rahmen α an seinem unteren Teil in der Pfeilrichtung (Fig. 2), bis die punktiert angegebene Stellung des Rahmens al, b1, c1 erreicht ist, d. h. bis für die Stange c, welche vorher eine nahezu wagerechte Stellung eingenommen hatte, für ihre Drehung nach unten der tote Punkt überwunden ist.
Hiernach kann die Rückwärtsbewegung des Rahmens beginnen, was durch geringen Kraftaufwand möglich ist, da der Rahmen an dem Zapfen χ nahezu im Schwerpunkt aufgehängt ist und die Stange c als Führung für die einzunehmende Endstellung des Fensters dient. Der Rahmen wird somit nacheinander die Stellungen a2, b'2, c2, α3, bs, cs und schließlich a4, M, c4 einnehmen. In dieser letzten Stellung liegt das Fenster direkt, und zwar wagerecht unter dem Vordach und wird durch beliebige Riegel oder Schlösser in dieser Lage festgehalten.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Bewegliches, über dem Stirnbrett befindliches Fenster an Kraftfahrzeugen mit festem Vordach, dadurch gekennzeichnet, daß das Fenster an jeder Wagenseite an zwei am Vordach einerseits und an dem Rahmen (a) des Fensters andererseits drehbar befestigten Stangen (b, c), die entweder aus einem Stück oder in der Länge verstellbar ausgeführt werden, aufgehängt ist, so daß es sowohl in die senkrechte Stellung über dem Stirnbrett als auch in die wagerechte Lage nach oben unter die Decke des Vordaches gebracht werden kann.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT182340D Active DE182340C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE182340C true DE182340C (de)

Family

ID=446450

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT182340D Active DE182340C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE182340C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3022741A1 (de) Federnde aufhaengung fuer einen in laengsrichtung einstellbaren fahrzeugsitz
DE1034140B (de) Briefordnermechanik
DE19839835A1 (de) Hebevorrichtung
DE2056713A1 (de) Kraftfahrzeugrahmen
DE182340C (de)
EP0457247A1 (de) Transportwagen zum Transport eines Operationstisches
DE553339C (de) In der Laengsrichtung des Fahrzeuges verstellbarer Sitz, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge
DE2553949A1 (de) Verstellvorrichtung fuer neigung und hoehe an sitzen, insbesondere an kraftfahrzeugsitzen
DE676239C (de) Klappverdeck fuer Kraftfahrzeuge
DE2428454A1 (de) Schloss fuer sicherheitsausschalter
DE3536752C2 (de)
DE850396C (de) Aufklappbares Verdeck mit vierfenstrigem Aufbau fuer Kraftfahrzeuge (Kabrioletts)
DE227070C (de)
DE605821C (de) Wagen
DE3132952C2 (de) Wendevorrichtung, insbesondere für Paletten
DE102010061356A1 (de) Runge für einen Fahrzeugaufbau, insbesondere einen Nutzfahrzeugaufbau
DE1586544A1 (de) Vorrichtung zur Ablage von Flaschen
DE215692C (de)
DE30212C (de) Selbstthätige Klappsitze für Phaetons u. s. w
DE261722C (de)
DE402381C (de) Soziussitz fuer Motor- und Fahrraeder
DE150533C (de)
DE6607937U (de) Bordwandaufbau fuer nutzfahrzeuge.
DE7538256U (de) Verstellvorrichtung fuer neigung und hoehe an sitzen, insbesondere an kraftfahrzeugsitzen
DE2404446A1 (de) Lehnensitz