DE676221C - Sicherungseinrichtung fuer Aufschiebevorrichtungen und Blockierungen an Foerderschaechten - Google Patents

Sicherungseinrichtung fuer Aufschiebevorrichtungen und Blockierungen an Foerderschaechten

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Publication number
DE676221C
DE676221C DEH150307D DEH0150307D DE676221C DE 676221 C DE676221 C DE 676221C DE H150307 D DEH150307 D DE H150307D DE H0150307 D DEH0150307 D DE H0150307D DE 676221 C DE676221 C DE 676221C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
actuating means
piston rod
cylinder
safety device
movement
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Expired
Application number
DEH150307D
Other languages
English (en)
Inventor
Hans Raetz
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Jochums & Co
Hauhinco Maschinenfabrik G Hausherr Jochums GmbH and Co KG
Original Assignee
Jochums & Co
Hauhinco Maschinenfabrik G Hausherr Jochums GmbH and Co KG
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Publication date
Application filed by Jochums & Co, Hauhinco Maschinenfabrik G Hausherr Jochums GmbH and Co KG filed Critical Jochums & Co
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Application granted granted Critical
Publication of DE676221C publication Critical patent/DE676221C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66BELEVATORS; ESCALATORS OR MOVING WALKWAYS
    • B66B17/00Hoistway equipment
    • B66B17/14Applications of loading and unloading equipment
    • B66B17/16Applications of loading and unloading equipment for loading and unloading mining-hoist cars or cages
    • B66B17/20Applications of loading and unloading equipment for loading and unloading mining-hoist cars or cages by moving vehicles into, or out of, the cars or cages

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  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description

  • Sicherungseinrichtung für Aufschiebevorrichtungen und Blockierungen an Förderschächten Das Patent 642 007 beschäftigt sich mit der Aufgabe, eine bietriebszuverlässige, dabei aber in ihrem Aufbau sowie ihrer Wirkungsweise einfache und zweckmäßige Sicherung bei Aufschiebevorrichtungen und Blockmeriingen an Förderschächten gegen unbefugten Bedienung seingriff zu schaffen, um Gefährdungen der Arbeiter sowie Betriebsstörungen und Sachschäden auszuschließen. Die mit dem Patent gegebene. Lösung besteht darin, daß -bei Sperrung des Betätigungsmittels für die Aufschiebevorrichtungen und Blockierungen während der Dauer der Abwesenheit des Förderkorbes die vom Förderkorb aus gesteuerte Sperreinrichtung mit Drucldüftbetätigung .ausgerüstet ist, wobei diese. sich in geeigneter Weise -unmittelbar .am Betätigungsmittel (Steuerhebel) des Rufschiebers und :der Blockierung auswirkt, was dadurch erreicht wird, daß in die Bewegungsbahn des Bietätigungsmittels während der Sperrzeit die Kolbenstange eines Druckluftzylinders eingreift, ,dessen Steuerung ihrerseits mit einem Anschlag in die Bahn des Förderkorbes ragt und vön diesem geschaltet wird.
  • Die vorliegende Erfindung benutzt diesen GrundgedankQn und grundsätzlichen Aufbau des Patents, stellt aber eine Weiterent«vicklung insofern dar, als unter Beibehaltung der mit dem Patent erzielten Vorteile darüber hinaus erreicht wird, daß das Betätigungsmittel für .die Aufschieber und Blockierungen bei Ausfahren des Förderkorbes selbsttätig in seine Ruhestellung, in der also die Blockier ungen in Sperrstellung stehen und der Rufschieber zurückgezogen ist, gebracht wird, gleichgültig, in welcher - Stellung es sich vorher befunden hat. Während ,also beim Hauptpatent für das Wirksamwerden der Sicherung Voraussetzung ist, daß der Bediemungsm, ann das Betätigungsmittel nach Schluß der Beschickung des Korbes wieder in seine Anfangs- bzw. Ruhestellung zurückbringt, damit .es dann in dieser Lage gesichert werden;, kann, ermöglicht die vorliegende ErfindtiTi,, das Wirksamwerden dieser Sicherung in j,edcW.", Falle, d. h. auch dann, wenn der Bedienuri mann versehentlich das Betätigungsmittel in der Arbeitsstellung, in welcher die Blockierungen ;unwirksam sind und der Aufschieber vorgestoßen ist, oder in -einer Zwischenstellung hat stehen lassen. Diese Möglichkeit bedeutet naturgemäß eine weitere wesentliche Erhöhung der Betriebssicherheit, da nunmehr unter allen Umständen, also auch bei nicht ganz ordnungsmäßiger Bedienung der Förderkorbbeschickeinrichtung, das selbsttätige Inkrafttretcn der Sicherheitsvorrichtung gewährleistet ist.
  • Um diesen mit der Erfindung .angestrebten Zweck zu erreichen, wird vorgeschlagen, daß der in die Bewegungsbahn des Betätigungsmittels eingreifende Teil der Kolbenstange des Druckmittelzylinders oder einer besonderen Verbindung zwischen dieser und dem Betätigungsmittel in derselben Eberie wi.3 das Betätigungsmittel bewegt wird und in seinen beiden Endstellungen vor denjenigen des Betätigungsmittels liegt; dabei wird der Druckmittelzylind-er über die Steuerung durch den ausfahrenden Korb derart beaufschlagt, daß der in die Bewegungsbahn des B--tätigungsmittels eingreifende Teil in .eine das Betätigungsmittel in s°iner Ruhestellung festhaltende Lage bewegt wird. Entwed,r trifft ,also der in die Bewegungsbahn des Betätigungsmittels eingreifende Teil .auf seinem Wege in die der Ruhestellung des Betätigungsmittels .entsprechende Lage das Betätigungsmittel schon vor Erreichen dieser En.dlag.e und führt es bis in seine Ruhestellung zurück oder, falls der Be.dienimgsmann in ordnungsgemäßer Weise das Betätigungsmittel bei Ausfahren des Förderkorbes in seine Ruhestellung bereits zurückgebracht hat, hält er ges nach Erreichen seiner Endstellung in dieser fest, solange der Förderkorb abwesend ist. Befindet sich also die Förderkorbbieschickeinrichtung in Ruhestellung, so wird das Betätigungsmittel durch den betreffenden, unter Druckluft stehenden Teil der Sperrvorrichtung in seiner .entsprechenden Endstellung festgehalten, so daß es nicht bewegt w--rden kann; der einfahrende Korb hebt durch Betätigung der Steuerung diesen die Sperrwirkung hervorrufenden Luftdruck auf, so daß die Kolbenstange bzw. ein mit ihr verbundener Sperrhebel o. dgl. einer Bewegung des Betätigungsmittels keinen Widerstand mehr entgegensetzen kann.- die Beschickung des Förderkorbes kann also ungehindert in der 'üblichen Weise vorgenommen werden, wobei durch das Bewegen des Betätigungsmittels die Sperrvorrichtung in ihre entgegengesetzte -=Endstellung verschoben wird und dort ver->eibt, bis der Korb wieder ausfährt und die ".Steuerung im 'entgegengesetzten Sinne betätigt, so daß die Druckluft in der Sperrvorrichtung wiederum in denn Sinne zur Wirkung gelangt, daß die weiter oben bereits geschilderte Rückwärtsbewegung des Sperreleinentes in die andere, das Betätigungsmittel sichernde Endstellung vor sich geht.
  • Im Rahmen des Grundgedankens der Erfindung sind verschiedene Möglichkeiten der Verwirklichung denkbar, von denen einige im folgenden an Hand der Zeichnung als Ausführungsbeispiel näher erläutert sind.
  • Die Abb. i zeigt in Seitenansicht die gesamte Vorrichtung. Die Abb. 2 -zeigt ein Beispiel :einer Steuerung für den Druckrnittelzylinde r, und die Abb.3 bis 5 stellen weitere Ausführungsmöglichkeiten dar.
  • Mit i ist das Betätigungsmittel für den Rufschieber 2 und die Blockierung 3 bezeichnet. Die ausgezogene rechte Stellung gibt die Ruhestellung wieder, wie sie der gezeichneten Lage des Aufschieb-ers und der Sperre entspricht, während die mit unterbrochenen Linien gezeichnete linke Stellung der umgelegten Sperre und dem vorgestoßenen Rufschieber .entspricht. Mit dem freien Ende der Kolbenstange 4. des Druckmittelzylinder s 5 ist ein Winkelhebel 6 gelenkig verbunden, derart, daß sein in die Bewegungsbahn des Betätigungsmittels i eingreifender Teil? bei jedem Kolbenhub eine die ganze Länge der Bewegungsbahn überd°ckend#-Strecke zurücklegt. Erfindungsgemäß wird der Druckmittelzylinder über die Steuerung durch den ausfahrenden Korb 8 derart beaufschl.agt, daß der Teil? in eine das Betätigungsmittel i in seiner Ruhestellung festhaltende Lage bewirkt wird. Dies-- Stellung ist in Abb. i wiedergegeben. Die Beaufschlagunggeschieht erfindungsgemäß in folgender Weise: Während der anwesende Korb über eine ,an ihm angebrachte, schräg verlaufende Schiene die .an ihrem Ende mit einer Rolle 9 versehene Kolbenstange io des Steuerzylinders i i so weit nach rechts verschiebt, daß die vom Netz kommende Leitung 12 keine Verbindung mit der zum Druckluftzylinder 5 führenden Leitung 13 besitzt, verschiebt die ständig auf der rechten Kolbenseite stehende Frischluft bei Ausfahren des Korbes den. Kolben des Steuerzylinders i i wieder in die in Abb.2 gezeichnete Stellung, so daß die Verbindung zwischen den Leitungen i 2 und 13 hergestellt wird. Der Kolben 1q. des Zylinders 5 wird also nach oben bewegt, so daß der Teil 7 die beschriebene Bahn zurücklegt und in der Lage ist, das Betätigungsmittel, selbst wenn es nicht in seiner rechten Ruhestellung steht, in diese aus irgendeiner Zwischenstellung heraus zurückzubringen unddöri. festzuhalten. Der einfahrende Korb hebt diese Sperrung des Betätigungsmittels i wieder .auf, da nach Unterbr--chung der Verbindung zwischen den beiden Leitungen 12 und 13 die Luft ,aus dem Zylinder 5 durch die Längsnut 15 ins Freie entweichen kann.
  • Bei dem Ausführungsbeispiel nach Abb. 3 ist der Druckmittelzylinder 5 dem Betätigungs mittel i so zugeordnet, daß sich die Kolbenstange q. mit ihrem Ende unmittelbar ,gegen den Hebel i legt. Gemäß der Abb. ¢ ist -auf der Drehachse des Betätigungsmittels i ein Ritzel 16 ,angebracht, in das eine Zahnstange 17 eingreift, die mit der Kolbenstange q. des Druckmittelzylinders 5 verbunden ist. Nach Abb. 5 legt sich die Kolbenstange q. gegen eine über die Drehachse hinausgehende Verlängerung 18 des Betätigungsmittels i.
  • Naturgemäß sind im Rahmen des .allgemeinem Erfindungsgedankens auch noch arnde;re Ausführungsmöglichkeiten und abweichende Ausbildungen denkbar; beispielsweise kann der Druckmittelzylinder 5 auch beiderseitig beaufschlagt werden, oder der in die Be"vegungsbahn eingreifende Teil kann mit dem Betätigungsmittel ständig, zweckmäßig gelenkig, verbunden sein.
  • Vorteilhaft ist bei den in der Zeichnung dargestellten Ausführungsformen die Anordnung einer Rolle, die sich gegen das Betätig ung smittel 1; gt.

Claims (3)

  1. PATEN TANSPRÜC111:: -i. Sicherungseinrichtung für Aufschiebevorrichtungen und Blockierungen an Förderschächten unter Verwendung :eines Druckluftzylinders, dessen nKolbenstange b:ei abwesendem Förderkart in :die Bewegungshahn des Betätigungsmittels der genannten Vorrichtungen eingreift, gemäß Patent 647 007, dadurch gekennzeichnet, d,aß der in die Bewegungsbahn des Betätigungsmittels eingreifende Teil der Kolbenstange des Druckmittelzylinders oder einer besonderen Verbindung zwischen dieser und dc:m Betätigungsmittel in derselben Bewegungsebene wie das Betätigungsmittel und in seinen beiden Endstellungen vor denjenigen des Betätigungsmittels liegt, wobei der Druckmittelzylinder über die Steuerung durch den ausfahrenden Korb derart beaufschlagt wird, daß der in die Bewegungsbahn des Betätigungsmittels eingreifende Teil in eine das Betätigungsmittel in seiner Ruhestellung festhaltende Lage bewegt wird.
  2. 2. Sicher ungseinrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Kolbenstange des Druckmittelzylinders mittelbar oder @unmittelbar mit dem Betätigungsmittel ständig verbunden sind.
  3. 3. Sicherungseinrichtung nachAnsp:ruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß ,auf der Achse des .als Schwenkhebel ausgebildeten Betätigungsmittels ein. Ritzel angeordnet ist, in das eine mit der Kolbenstange des Druckmittelzylinders verbundene Zahnstange eingreift. q. SicherungseinrichtungnachAnspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das freie Ende der Kolbenstange des Druckmittelzylinder s mittels eines Gelenkes o. dgl. mit de rn Betätigungsmittel oder seiner über dessen Drehachse hinausgehenden. Verlängerung verbunden ist. 5. Sicherungseinrichtung nachAnspruch i bis q., dadurch gekennzeichnet, daß sich die Kolbenstange des Druckmittelzylinders über .einen Wälzkörper gegen das Betätigungsmittel legt. 6. SicherungseinrichtungnachAnspruch i, 2 'und 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Kolbenstange des Druckmittelzylinders mit dem als Schtvenkhebel ausgebildeten Betätigungsmittel über einen Winkelhebel v erbunden ist, der einen kleineren Ausschlag als das Betätigungsmittel ,aufweist. 7. Sicherungseinrichtung nach Anspruch i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Druckmittelzylinder nur einfach beaufschlagt ist, derart, daß durch das Ausfahren des Korbes über das Steuerorgan seine Verbindung mit der 'Frischluft :erfolgt, während der einfahrende Korb das Steuerorgan in dem Sinne verschiebt, daß die Frischluftzufuhr zum Druckmittelzylinder abgesperrt und seine Verbindung mit dem Freien hergestellt wird.
DEH150307D 1937-01-21 1937-01-21 Sicherungseinrichtung fuer Aufschiebevorrichtungen und Blockierungen an Foerderschaechten Expired DE676221C (de)

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