DE556497C - Einrichtung an Steuerungen fuer Foerderwagenaufschiebevorrichtungen - Google Patents

Einrichtung an Steuerungen fuer Foerderwagenaufschiebevorrichtungen

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DE556497C
DE556497C DE1930556497D DE556497DD DE556497C DE 556497 C DE556497 C DE 556497C DE 1930556497 D DE1930556497 D DE 1930556497D DE 556497D D DE556497D D DE 556497DD DE 556497 C DE556497 C DE 556497C
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lever
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trolley
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DE1930556497D
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66BELEVATORS; ESCALATORS OR MOVING WALKWAYS
    • B66B17/00Hoistway equipment
    • B66B17/14Applications of loading and unloading equipment
    • B66B17/16Applications of loading and unloading equipment for loading and unloading mining-hoist cars or cages
    • B66B17/20Applications of loading and unloading equipment for loading and unloading mining-hoist cars or cages by moving vehicles into, or out of, the cars or cages

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  • Fluid-Pressure Circuits (AREA)

Description

  • Einrichtung an Steuerungen für Förderwagenaufschiebevorrichtungen Die Erfindung bezieht sich auf eine Steuerung für Förderwagenaufschiebevorrichtungen, Schachtdrücker o. dgl., mit welchen unter Zuhilfenahme eines durch Preßluft o. dgl. getriebenen Kraftkolbens der Wagenwechsel auf den Förderkörben vorgenommen wird.
  • Bei Vorrichtungen der vorgenannten Art ist es eine Eigentümlichkeit ihrer Arbeitsweise, daß auf dem ersten Teil ihres Weges die Stößelstange -zweckmäßig nur mit geringer Kraft vorbewegt und hierdurch ihr sanftes Anlegen gegen den Puffer oder eine andere Stelle des aufzuschiebenden Förderwagens ermöglicht wird; auf dem zweiten, meist größeren Teil ihres Einstoßhubes wird hingegen die Stößelstange mit voller Kolbenkraft vorbewegt und so der Wagenwechsel vorgenommen. Da diese Aufschiebevorrichtungen vielfach von wenig geschulten Leuten bedient werden und daher leicht die Möglichkeit von Betriebsstörungen gegeben ist, sind diese Aufschiebevorrichtungen heute vielfach so ausgebildet, daß ihre Steuerung im obenerwähnten Sinne zwangsläufig erfolgt, um dem die Vorrichtung bedienenden Arbeiter die Möglichkeit zu nehmen, den Stößelkolben schon zu Beginn seines Weges mit Vollkraft vorzutreiben.
  • Um diese zwangsläufige Steuerung zu verwirklichen, sind bereits Vorrichtungen bekannt, bei denen in die Treibmittelzuführung zum Kraftzylinder zwei in ihrer Wirkung aufeinander angewiesene Absperrorgane eingebaut sind, von denen das eine der beiden Absperrorgane bei seiner Verschiebung einen Zusatzkanal freigibt, durch den. eine erhöhte Menge Treibmittel hinter den Kraftkolben der Stößelstange treten und ihn kräftiger vorwärts treiben kann. Mit dieser bekannten Steuerungsvorrichtung ist jedoch der Nachteil verbunden, daß sie konstruktiv etwas verwickelt und .durch die getrennte Anwendung der beiden Absperrorgane auch verhältnismäßig wenig übersichtlich angeordnet ist. Bei einer dieser Steuerungsvorrichtungen ist es auch bekannt, das eine der beiden Absperrorgane unter Federwirkung zu setzen, wobei der Feder außer einer Absperrwirkung für das von ihr beeinflußte Steuerorgan auch noch die Ausübung einer beim Anstoßen der Stößelstange an das Steuerorgan auftretenden Pufferwirkung zufällt. Damit ist wieder der Nachteil verbunden, daß die von dem federbelasteten Steuerorgan kontrollierte Drosselöffnung, unabhängig von der selbsttätigen Steuerung, auch. schon durch das stetige Gegenstoßen des Stößelkol.bens an dem vorerwähnten Steuerorgan stetig verändert wird, sei es durch Nachlassen der Kraft oder durch Bruch der Feder. jedes Nachstellen der Feder bedingt aber eine unerwünschte Vergrößerung der Drosselöffnung und damit die Einbuße jeder Kontrolle über die richtige Einstellung der letzteren, wodurch die Gefahr besteht, daß der Stößelkolben schon. bei Beginn des Anhubes mit Vollkraft bewegt wird. Ein anderer Nachteil dieser bekannten Steuerungsvorrichtungen besteht auch noch darin, daß eine Sperrvorrichtung zur Behinderung der vollen Steuerliebelauslage bei ihnen nicht vorhanden ist, obgleich auch solche schon in der Weise bekannt geworden sind, daß bei ihnen der Steuerhebel in einem gebrochenen Linienzug ausgelegt werden kann.
  • Alle diese Mängel der bekannten Steuerungsvorrichtungen sucht die Erfindung durch eine vereinfachte Bauart der zwangsläufigen Steuerung zu beheben. Zur Erreichung dieses Zweckes dient eine Einrichtung an Steuerungen für Förderwagenaufschiebevorrichtungen o. dgl., bei denen nur ein von einem in einem ungebrochenen Linienzug geführten Handhebel betätigtes Steuerventil die Zuführung des Treibmittels (z. B. Preßluft )zum Kraftkolben in der Weise steuert, daß dieser beim Einstoßhub zuerst mit geringer und beim Auftreten erhöhten Widerstandes mit voller Kraft vorbew egt wird, wobei diese Steuerungsvorrichtung ihrer Bauart nach erfindungsgemäß gekennzeichnet ist durch eine Sperrvorrichtung, die den Ausschlag des mit dem Absperr- und Steuerorgan verbundenen Steuerhebels zunächst nur bis zu einem gewissen Grade zuläßt, die ferner erst nach Anstoßen des Stößelhebels am Förderwagen unwirksam wird und hierdurch das weitere Auslegen des Steuerhebels zwecks voller C)ffnung des Absperr- und Steuerorgans zur Erzielung des vollen für den Wagenwechsel erforderlichen - Einstoßdruckes gestattet.
  • In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einem Ausführungsbeispiel schematisch dargestellt, und zwar zeigt ihn die Abb. i in seiner Gesamtanordnung und die Abb.2 in einer Einzelheit, jeweils in Schnittansicht.
  • An .Hand der Zeichnung sei der Erfindungsgegenstand und seine Arbeitsweise nachstehend beschrieben. Es bezeichnet in den Abbildungen a den Arbeitszylinder, in dein der Kolben b mit der Stößelstange c geführt wird, an deren freies Ende der unter Federwirkung stehende Stößelhebel d angelenkt ist. Der vordere Raum e und der hintere Raum f des Zylinders a sind durch eine Rohrleitung g miteinander verbunden, in die ein Vierwegesteuerorgan-h, dessen Hahnküken 1a' zugleich als Absperrorgan dient, eingesetzt ist. Das Absperrorgan h' wird durch den mit ihm zusammenhängenden Steuerhebel i in die jeweils erforderliche richtige Lage gebracht. In der Abb. i nimmt es eine solche Stellung ein, daß nur eine kleine Durchflußöffnung für das am unteren Stutzen eintretende und durch den rechten Stutzen in den hinteren Zylinderraum f übertretende Treibmittel vorhanden ist. Dies hat zur Folge, daß der Stößelstangenkolben b nur langsam und sanft nach' links bewegt wird, wodurch das im linken Zylinderraum e eingeschlossene Treibmittel über den linken und den oberen Stutzen des Steuerorgans la nach außen ausgeschoben wird, bis der Stößelhebel d sich gegen den Förderwagen anlegt. Der nunmehr einsetzende erhöhte Widerstand gegen die Verschiebung bewirkt eine Drucksteigerung im Zylinderraum f, die auf einen in die Zuleitung g zum Zylinderraum f eingesetzten, in einem Gehäuse j geführten Schieberkolben h in dem Sinne einwirkt, daß dieser entgegen einer auf einen gewünschten Druck einstellbaren Feder L verschoben wird und hierdurch einen Kanal m freigibt, durch den das im Zylinderraum f wirksame Treibmittel unter einen durch sein Gewicht wirkenden Kalben n treten kann, der oberhalb ,des Schiebergehäuses j in einem besonderen Gehäuse o geführt ist. An der nach oben gerichteten kurzen Stange dieses Gewichtskolbens n ist das eine Ende eines Sperrhebels p angelenkt der mit seinem anderen Ende in dem Auge q eines Festpunktes drehbar ist. Bis zu dem Augenblick, in dem sich der Stößelhebel d an den zu verschiebenden Wagen anlegt, legt sich nun der Sperrhebel p mit seiner Rast r vor einen am Steuerhebel i angebrachten Sperrstift s, wodurch die Weiterführung des Steuerhebels in der zuvor eingeleiteten Bewegungsrichtung zunächst aufgehoben wird. Infolge der nach dem Anlegen des Stößelhebels am Wagen entstandenen Drucksteigerung, die ein Anheben des Gewichtskolbens n zur Folge hat, hebt der letztere den Sperrhebel p mit seiner Rast r vor dem Steuerhebelstift s hoch, so daß jetzt der Steuerhebel in seiner früheren Bewegungsrichtung weiter ausgelegt und damit die Durchflußöffnungen am Hahnküken h' in gewünschtem Maße vergrößert werden können; diese Stellung des Hahnkükens li ist in Alb. z dar-, gestellt. Um den Stößelstangenkolben b wieder in die rechte Endstellung zu führen, -wird der Steuerhebel i, diesmal ohne Behinderung seiner Bewegung, in die in Abb. i angedeutete rechte Endstellung gebracht.
  • Statt der zeichnerisch dargestellten kann die Ausführung auch in der Weise getroffen werden, .daß das im Zylinderraum f stehende Treibmittel ohne vorherige Absperrung auf den Gewichtskolben 7a einwirkt, in welchem Falle das Schiebergehäuse j und der Schieber k wegfallen und die einstellbare Druckfeder L über die Stange des Gewichtskolbens n geschoben und dann zwischen diesem und dem Abschlußdeckel des Führungsgehäuses o eingespannt wird.
  • Im übrigen steht konstruktiv nicht im Wege, den auf den Sperrhebel einwirkenden, unter dem Druck des im hinteren Zylinderraum f vorhandenen Treibmittels stehenden Kolben auch an anderer Stelle, z. B. seitlich des Steuerorgans lt oder in Verlängerung seines rechten Stutzens in der Weise anzuordnen, daß seine Anordnung sowohl wie seine Verschiebung den erforderlichen Durchflußquerschnitt nicht beeinflußt.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Einrichtung an Steuerungen für Förderwagenaufschiebevorrichtungen o. dgl., bei denen nur ein von einem in einem ungebrochenen Linienzug geführten Handhebel betätigtes Steuerventil die Zuführung des Treibmittels (z. B. Preßluft) zum Kraftkolben in der Weise steuert, daß dieser beim Einstoßhub zuerst mit geringer und beim Auftreten erhöhten Widerstandes mit voller Kraft vorbewegt wird, gekennzeichnet durch eine den Ausschlag des mit dem Absperr-und Steuerorgan (lt') verbundenen Steuerhebels (i) zunächst nur bis zu einem gewissen Grade zulassende Sperrvorrichtung, die erst nach Anstoßen des Stößelhebels am Förderwagen unwirksam wird und hierdurch das weitere Auslegen des Steuerhebels zwecks voller öffnung des Absperr- und Steuerorgans (7a, li) zur Erzielung des vollen für den Wagenwechsel erforderlichen Einstoßdruckes gestattet.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Sperrvorrichtung aus einem an dem freien Ende durch ein als Kolben (n) ausgebildetes Gewicht belasteten Hebel (p) besteht, :der mit seinem anderen Ende in einem Festpunkt (q) drehbar ist und sich mit einer Rast (r) vor einen Sperrstift (s) des Steuerhebels (i) legt.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der den Sperrhebel (p) belastende Gewichtskolben (n) in einem Gehäuse (o) Führung besitzt, dessen unter dem Kolben (n) liegender Raum mit dem hinteren Raum (f) des Arbeitszylinders (a) in Verbindung steht. q.. Einrichtung nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindung (m) des unter dem Gewichtskolben (n) befindlichen Raumes mit dem Zylinderraum (f) oder seiner Zuleitung (g) durch einen unter einstellbarer Federwirkung (l) stehenden, in einem Gehäuse (j) geführten Schieber (k) bis zum Anstoßen des Stößelhebels (d) am Förderwagen unterbrochen ist. Einrichtung nach Anspruch i bis 4., dadurch gekennzeichnet, @daß der Verbindungskanal (in) unter dem Einfluß des Treibmitteldruckes auf den Schieberkolben (k) entgegen der Federwirkung (l) zu öffnen ist.
DE1930556497D 1930-12-21 1930-12-21 Einrichtung an Steuerungen fuer Foerderwagenaufschiebevorrichtungen Expired DE556497C (de)

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