DE1908381A1 - Pflug mit UEberlastsicherung - Google Patents

Pflug mit UEberlastsicherung

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DE1908381A1
DE1908381A1 DE19691908381 DE1908381A DE1908381A1 DE 1908381 A1 DE1908381 A1 DE 1908381A1 DE 19691908381 DE19691908381 DE 19691908381 DE 1908381 A DE1908381 A DE 1908381A DE 1908381 A1 DE1908381 A1 DE 1908381A1
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DE
Germany
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plow
hydraulic cylinder
plow body
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hydraulic
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DE19691908381
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English (en)
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Dipl-Ing Hermann Groth
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Rabewerk Heinrich Clausing
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Rabewerk Heinrich Clausing
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01BSOIL WORKING IN AGRICULTURE OR FORESTRY; PARTS, DETAILS, OR ACCESSORIES OF AGRICULTURAL MACHINES OR IMPLEMENTS, IN GENERAL
    • A01B61/00Devices for, or parts of, agricultural machines or implements for preventing overstrain
    • A01B61/04Devices for, or parts of, agricultural machines or implements for preventing overstrain of the connection between tools and carrier beam or frame
    • A01B61/044Devices for, or parts of, agricultural machines or implements for preventing overstrain of the connection between tools and carrier beam or frame the connection enabling a yielding pivoting movement around a substantially horizontal and transverse axis
    • A01B61/046Devices for, or parts of, agricultural machines or implements for preventing overstrain of the connection between tools and carrier beam or frame the connection enabling a yielding pivoting movement around a substantially horizontal and transverse axis the device including an energy accumulator for restoring the tool to its working position

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Description

  • Pflug mit Überlastsicherung Die Erfindung betrifft einen Pflug, bei dem die Pflugkörper nach 8.berschreiten einer bestimmten Auslösekraft aus ihrer Arbeitsstellung heraus nach oben verschwenkbar sind, wobei jedem Pflugkörper oder einigen bzw. allen Pflugkörpern gemeinsam eine Bewegungseinrichtung, z.B. ein Hydrozylinder zugeordnet ist, die den jeweils ausgertickten Pflugkörper wieder in seine Arbeitsstellung zurückdrückt.
  • Einfache Übertsicherungen, auch Steinsicherungen genannt, da sie häufig beim Auftreffen von Steinen ausgelöst werden, haben Einrichtungen, die die Pflugkörper in ihrer Arbeltalage fixieren.
  • Erst beim Auftreten einer Kraft, die dem Pflugkörper schaden könnte, wird die FEsthaltekraft überschritten und der Pflugkörper kann frei, d. h. ohne daß noch große Kräfte auf ihn auszuüben sind, nach oben schwenken. Dieses im wesentlichen kraftlose Hochschwenken ist deshalb von Vorteil, da ein Hindernis, z.B. ein Stein, keine 3eschädigungen des Pflugschares während des Hochschwenkens verursachen kann, wie dies der Fall wäre, wenn zum Hochschwenken große Kräfte ausgetibt werden müßten. Ein Nachteil dieser einfachen Überlastsicherungen besteht darin, daß nach einem Auslösevorgang der Pflug angehalten werden muß damit der Pflugkörper wieder in seine Arbeitslage gebracht werden kann.
  • Um zu vermeiden, daß nach dem Auslösen der Überlastsicerung angehalten werden muß, wurden auch schon Pflüge der eingangs genannten Art geschaffen, Bei bekannten Pflgen dieser Art stehen die it einem Hydrozylinder ausgerüsten Bewegungseinrictungen in der Arbeitsstellung dauernd unter Druck. Dieser Druck ist so bemessen, daß er beim Auftreffen eines Pflugkörpers auf ein Hindernis überwunden wird, ao daß der Pflugkörper hochschwenken kann. Da aber der Kraftheber weiterhin unter Druck steht, muß während des gesamten Schwenkweges eine Kraft ausgeübt werden, die etwa gleich der Auslösekraft ist. Nach Passieren des Hindern ses wird der Pflugkörper durch den Erafthber weder in seine Arbeitslage bewegt. Eine Fahrtunterbrechung ist deshalb nicht erbrderlich. Wegen der Tatsache, daß zum Rochschwenken eine große Kraft auf den Pflug ausgeübt werden muß, kann es leicht zu Beschädigungen kommen, wobei insbesondere die Pflugschare gefährdet sind.
  • Das automatische Absenken der Pflugkörper ist deshalb möglich, weil beim Erreichen der voll ausgeschwenkten Lage, die man ja nur durch Weiterfahren des Schleppers erreichen kann, der widerstand, z.B. ein Stein bereite passiert ist.
  • Der Erfindung liegt die rufgabe zugrunde, einen Pflug der eingangs genannten Gattung eo auszubilden, daß nach Überwindung einer Auslösekraft zum Hochschwenken der Pflugkörper nur noch geringe, weit unterhalb der Auslösekraft liegende Kräfte erforderlich sind.
  • Der erfindungsgemäße Pflug der eingangs genannten Gattung ist gekennzeichnet durch mindestens in der hochgeschwenkten Stellung d.s Pflugkörpers betätigbare Schaltmittel, die die Be.wegungseinrichtung vor dem Hoohschwenken bzw. nach einem Absenken des Pflugkörpers derart ausschalten, daß der Pflugkörper widerstandslos verschwenkbar ist und in der hochgeschwenkten Stellung des Pflugkörpers derart einschalten, daß die Bewegungaeinrichtung den Pflugkörper in eine Arbeitsstellung zurllckdrückt.
  • Bei einem so ausgebildeten Pflug genügt eine kurzzeitige Überwindung der iuslösekraft, bei der der Pflugkörper nur einen sehr kleinen Schwenkweg ausführt. Schon vor der Auslösung oder nach einem kleinen Schwenkweg ist die Bewegungseinrichtung, also z.B.
  • ein hydraulischer Kraftheber, kraftloe, wodurch diese Bewegungseinrichtung mit sehr geringen Kräften verschoben werden kann (praktisch sind nur noch Reibungskräfte zu überwinden), so daß eine Überbeanspruchung des Pflugkörpers durch eine große Kraft zwischen Hindernis und Pflugkörper vermieden wird. Der erfindungsgemäße Pflug hat also die gleichen Vorteile wie die bekannten Pflege mit einer Überlastsicherung, bei der die Pflugkörper nicht selbsttätigin ihre Arbeitsstellung zurückkehren. Dennoch ist der Vorteil der selbsttätigen Zurückstellung beibehalten, da die Schaltmittel die Bewegungseinrichtung einschalten, wenn der Pflugkörper voll ausgeschwenkt ist. Beim erfindunsgemäßen Pflug sind also die Vorteile der Überlastischerungen ohne selbsttätige Zurückstellung mit den Vorteilen kombiniert, die Überlastsicherugen mit selbsttätiger Rlickstellung aufweisen.
  • Der Bewegungseinrichtung kann eine von den die Bewegung übertragenden Gliedern getrente, sich am Pfluggestell abstützende Anslöseeinrichtung zugeordnet ein. Diese getrennte Auslöseeiurich tung kann in an sich bekannter Weise ein Kniehebelsystom mit gelenkig verbundenen Hebeln aufweisen, wobei dus Kniehebolsystem mit einer die Auslösekraft bestimrenden Feder in einer kurz vor der Streckstellung befindlichen Stellung gehalten wird und des freie Ende eines Hebels an sohwenkbar gelagerten Pfluggrindel und das freie Ende des anderen Hebels am Pfluggestell angelenkt ist. In Verbindung mit den erfiudung sgemäß verwendeten Schaltmitteln erhält man dann bezäglich der Auslösung die gleichen vorteillhaften Eigenschaften, wie bei einer nicht dauerd unter Druck stehenden Überlastsicherung, insbesendere die Verteile eines Kniehebelsystems, bei dem sich die Auslösekraft praktisch micht ämdort, Das Knichebelsystem kann auch zur Detätigung der Schaltmittel verwendet werden.
  • Zur Betätigung der Schaltmittel kann eine gelenkig mit dem schwenkbaren Pflugkörper bzw. dessen Grindel verbundene Sohsltstange dienen, die an einem Schalthebel o.dgl. angreift. Diese Schaltstange kann mindestens einen Anschlag aufweisen, der erst am oberen Ende des Schwenkweges de Pflugkörpers mit dem Schalthebel o. dgl. in Eingriff kommt. Es ist klar daß bei einer Bewegung des Pflugkörpers bzw. des Grindels die Stange relativ zum Pflugrahmen verschoben wird, wodurch die Schaltvorrichtungen betätigt werden können. Wenn bei jedem Auslöse-und Einschwenkvorgang zwei Scheltungen nötig sind, hat die Schaltstange vorteilhafterweise zwei Anschläge.
  • Bei einer Ausführungsform mit eines Hydrozylinder als Bewegungsvorrichtung kann erfindungsgemäß dieser in der Arbeitsstellung des Pflugkörpers mindestens annähernd drucklos und mit der Zu-und Rücklaufleitung verbunden sein, welche Leitung von Hydraulikflüssigkeit durchströmt wird und die Schaltmittel können aus einen Ventil bestehen, das den Rücklauf der Hydraulikflüssigkeit absperrt Wenn bei einer solchen Ausführungsform der hydraulische Zylinder drucklos ist, kann nach Überschreiten der Auslösekraft, die durch eine separate Überlastungssicherung bestimmt wird, der Pflugkörper mit geringem Kraftaufwand nach oben verschoben werden, da ja daß drucklose Öl mit geringem Kraftaufwand aus dem Zylinder herausgeschoben werden kann. Nach Umstellen des Ventils bei Beendigung des Schwenkweges ist der Rücklauf abgesperrt und die Hydraulikflässigkeit drückt den Pflugkörper wieder in seine Arbeitsstellung.
  • Eine andere Ausführungsform der Erfindung besicht sich auf einen Pflug, bei dem als Bewegungsvorrichtung wieder ein Hydrosylinder vorgeschen ist, Dieser Hydrozylinder überzimmt bei dieser Ausführungsform jedoch gleichzeitig die Funktion der oben erwähnten Auslösevorrichtung, z.B. eines Kniohobelsystems, die bzw. das den Grindel in der Arbeitsstellung hält. Man erspart auf diese Weise die zusätzliche Auslöseeinrichtung. Bei einem solchen Pflung ist erfindungsgemäß vorgesehen, daß zwischen Kraftheber und Pflungkörper bzw. Grindel ein bei der Auslösekraft uachgebendes Element, z.B. eine Druckfeder eingebaut ist und daß die Schaltmittel aus einem hydraulischen Steuerorgeam, z.B. einem Drehschieber bestchen, der nach Zusaumendrückung des nachgebenden Elementes die Rücklaufleitung öffnet und sei vollständig hochgeschwenktem Pflugkörper wieder schließt. Bei dieser Ausführung stützt sich also die normale Arbeitskraft, die am Pflugkörper abgreift, am Pflugrahmen ab. Nach Überschreites der Auslöse@raft wird jedoch der Hydrozylinder drucklos und der Pflugkörper konn it geringer Kraft hochgeschwenkt werden.
  • Bei Verwendung von Hydrozylindern können diese in Parallelschaltung an die Zufluß- und Abflußleitung angeschlossen sein, wobei der Zylinder eines jeden Hydrozylinders in der Arbeitsstellung des Pflugkörpers dauernd mit der unter Druck stehenden Zuflußleitung verbunden ist und nach einen begrenzten Schwenkweg des Pflugkörpers der Hydrozylinder durch die Schaltmittel an die drucklose Abflußleitung und ei Ende des Schwenkweges wieder an die unter Druck stehende Zuflußleitung anschließbar ist. Eine solche Ausftlhrungsfora erfordert zwar die parallele Verlegung von zwei Leitungen, hat jedoch den Vorteil, daß nur zwei einfache Schaltungen durchzuführen sind, nämlich eine bei der Auslösung und die andere ei Ende des Ausschwenkweges. Selbstverständlich kann auch ein einzelner Hydrozylinder wie angegeben gesteuert werden, wobei dann von einer Parallelschaltung nicht gesprochen werden kann.
  • Bei einer alternativen Ausführungsform eines Pfluges, bei den ich die Pflugkörper über Hydrozylinder abstutzen, wird ein Steuerorgan verwendet, das in der Arbeitsstellung des Pflugkörpers den hydraulischen Zylinder von der Zu-und Rücklaufleitung abschließt und diese Leitungen miteinander verbindet, nach Zusamendrücken des nachgebenden Elementes den hydraulischen Zylinder mit der Rücklaufleitung verbindet und bei voll ausgeschwenktem Pflugkörper den hydraulischen Zylinder mit der Zuflußleitung verbindet. Bei einen solchen Pflug kann das Hydrauliköl dauernd drucklos in Zu- und Rücklaufleitung zirkulieren. Erst dann, wenn der Pflugkörper hochgeschwenkt wurde, wird bei gleichzeitig abgeschlossenen Rücklmf eine Verbindung zwischen Zylinder und Zulauf hergestellt, wodurch der Hydrosylinder betätigt wird.
  • Bei einem Pflug mit ehreren Pflugkörpern, wobei jedem Pflugkörper ein Hydrozylinder als Hewegungseinrichtung zugeordnet ist, sind gemäß weiterer Erfindung die Hydrozylinder in einer Leitung für die Hydraulikflüssigkeit hitereinandergeschaltet. Eine solche Hintereinanderschaltung hat den Vorteil, daß nicht jeder einzelne kraftheber sowohl an die Zulauf- als auch an die Rücklaufleitung angeschlossen werden muß. Die Leitungsführung ist damit wesentlich vereinfacht.
  • kann auch jedem Pflugkörper eine Auslösseinrichtung, z.B. ein Kniehebelsystem zugeordnet sein, während für mehrere Pflugkörper, z.B. für alle Pflugkörper eines Pfluges eine gemeinsame Bewegnngseinrichtung zur Rückschwenkung des Pflugkörper in ihre Arbeitsstellung vorgesehen ist. In diesem Fall werden mechanische Übertragungseinrichtungen, z.B. Seiüge oder Gestänge verwendet, die von der gemeinsamen Bewegungseinrichtung zu den einzelmen Pflugkörpern führen.
  • Bei Verwendung von Hydrozylindern als Bewegungavorrichtung kann das Leitungssystem auch zum hydraulischen Anhcben des Pflugrsahmens relativ zu einem hinteren Stützrad benutzt werden und ist zu diesem Zweck mit einem zwischen Stützrad und Pflugrahmen amgeordneten Hydrozylinder verbunden. Bei einer Hintereinanderschal tung ist das Anheben des Pflugrahmens dadurch möglich, daß in die Rücklaufleitung Druck gegeben wird, der sich in den Hydrozylinder zwischen Stütrad und Pflugrahmen fortpflanzt. Bei Verwendung einer Parallelschaltung müßte ein Ventil umgestellt werden, das zwischen Zulaufleitung und Hydrozylinder für das Auhoben des Pflugrahmens angeordnet ist.
  • In der Zeichnung sind drei Ausführungsbeispiele schematisch dargestellt. Es zeigen: Fig. 1 eine teilweiee Seitenansicht einer ersten Ausführungors, Fig. 2 eine teilweise Seitenansicht einer zweiten Ausführungsform, Fig. 3 eine Seitenansicht eines Pfluges gemäß einer dritten Ausführungsform der Erfindung und Fig. 4 eine Draufsicht auf den Pflug nach Fig. 3.
  • Beim Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 ist ein Pflugkörper 1 an einem gebogenen Grindel 2 befestigt. Der Grindel 2 ist mittels eines Gelenkbolzens 3 gelenkig am Pflugrahmen befestigt. Fig. 1 zeigt einen Teil eines mehrscharigen Pfluges, wobei jeder Pflugkörper die in Fig. 1 dargestellte tberlastungsaicherung mit selbsttätiger Einrichtung zum Zurückstellen des Pflugkörpers in seine Arbeitsstellung aufweist.
  • Die Hauptteile der Überlastungs- und Rückstelleinrichtung sind ein Kniehebelsystem 5, ein Hydrozylinder 6, ein Ventil 7 und eine Betätigungsstange 8 für das Ventil 7. Die Beschaffenheit dieser Hauptteile und ihr Zusammenwirken werden nachfolgend im einzelnen beschrieben.
  • Das Kniehebelsystem 5 hat zwei Hebel 9 und 10, die mittels eines Gelenkbolzens 11 gelenkig miteinander verbunden sind. Das linke Ende des Hebels 9 ist bei 12 gelenkig am Grindel 2 befestigt, während daß rechte Ende des Hebels 10 mittels eines Bolsens 13 an einer fest mit dem Pflugrahmen 4 verbundenen Konsole 14 angelenkt ist Der Hebel ist nach rechts über den Gelenkpunkt 11 hinaus durch eine Verlängerung 12 verlängert. An der Verlängerung 12 ist eine Anßchlagachraube 13 mit Kontermutter 14 angebracht.
  • Das vordere Ende der Anschlagschraube 13 stützt eich, wie aus der Zeichnung zu sehen ist, auf der Oberseite des Hebels 10 ab.
  • Am Gelenkbolzen 11, der die beiden Hebel 9 und 10 miteinander verbindet, greift eine Zugieder 15 an, die mit ihrem anderen Endet 16 am Piluggrindel 2 befestigt ist.
  • Der Hydrozylinder 6 hat einen Zylinder 17, der bei 18 gelenkig an der Konsole 14 befestigt ist. Die aus dem Zylinder 17 heraneragende Kolbenstange 19 ist mittels des Gelenkbolzens 16, an dem auch die Feder 15 angreift, gelenkig mit dem Grindel 2 verbunden.
  • In den Hydraulikzylinder 17 mündet eine Zulaufleitung 20. Vom Zylinder 17 führt eine karte Leitung 21 sum Ventil 7.
  • Das Ventil 7, das s.B. als Drehschieber ausgebildet ein kann, hat einen Ventilkörper 22, in dem der Steuerschiber 23 drehbar gelagert ist. Vom Ventilkörper 22 zweigt die Rücklaufleitung 24 ab. Am Drehschieber 23 ist ein Hebel 25 angebracht, an dem das obere Ende der Stange 8 angreift. Das untere Ende der Stange 8 ist bei 25' gelenkig am Grindel 2 geführt Auf der Stange befindet sich ein Ansclag 26. der eine gewisse En@fernung vom Angrif punkt der Stange 8 ei Hebel 25 hat. Mit dem Ventil wirkt auch noch du rechte Ende der Verlängerung 12 des Hebels 9 dadurch zusammen. daß dieses Hebelende an einem Vorsprung 27 des Hebels 25 in dessen Verdrehung angreifen kann.
  • Anstelle mittels der Verlängerung 12 des Hebels 5 könnte der Hebel 25 des Steuerschiebers 23 bei Ibwärtebewegung des Pfluges auch durch einen am Ende der Stange 8 befindlichen, vorzugsweise relativ zur Stange einstellbaren Anschlag nach unten bewegt werden.
  • Die beschriebene Einrichtung arbeüet wie folgt.
  • In lig. 1 ist die Arbeitsstellung dargestellt, in der sich daß Kniehebelsystem 5 in der Strecklage befindet, in der es durch die Kraft der Peter 15 gehalten wird. Die maximale Strecklage ist durch Anschlag der verstellbaren Schraube 13 am Hebel 10 gegeben. Der Drehschieber 23 befindet sich in einer solchen Stellung, daß das in Richtung des Pfeiles 28 über die Leitung 20 zufließende öl durch das Ventil 7 hindurch in die Rücklaufleitung 24 längs des Pfeile 29 weiterströmen kann. Die Leitung 29, die zugleich Zuflußleitung für die nachgeschaltete Einrichtung ist, Sendet in gleicher Weise in einen Druckmittelzylinder 17, wie die Leitung 20 bei der dargestellten Einrichtung. Nach dem letzten Pflugkörper wird die Leitung zum Schlepper, von de die Hydraulikflüssigkeit kommt, zurückgeführt, was durch den oberen Leitungsabschnitt 30 dargestellt ist. Die Bewegungsrichtung der Hydrenlikflüssigkeit ist durch den Pfeil 31 angedeutet. Es handelt sich also um eine Hintereinanderschaltung.
  • Bei einem Aufsattelpflug kann die Zulaufleitung 24 hinter dem letzten Pflugkörper an einen Hydrozylindr angeschlossen werden, mit dem ein hinteres Stützrad relativ zum Pflugrahmen so verschwenkt oder verschoben werden kann, daß dieses Stützrad den Pflugrabien hinten anhebt und anschließend als Transprotrad benutzbar ist. Die Leitung 24 kann in gleicher Weise an den am Stützrad befindlichen Hydrozylinder angeschlossen werden wie der Zylinder 17. Die das Drucköl aus dem Stützrad-Hebezylinder abführende Leitung kann direkt mit der Rücklaufleitung 30 verbwden sein.
  • Wenn bei einer solchen Zusatzeinrichtung die Rücklaufleitung 30 durch den Schlepperfahrer vorübergehend gesperrt wird, bant sich in allen Leitungen vor der Absperrstelle Druck auf. Die ausgefahrenen Kolben 19 aller Pflugkörper werden dadurch nicht bewegt, da sie sich ohnehin em Ende ihres Bewegungsweges befinden, so daß der Druck nur an dem Hydrozylinder eine Bewegung bewirken kann, der das hintere Stützrad bzw. Transportrad betätigt.
  • Hach dem Auscheben muß dann, wenn die ausgehobene Stellung beibehelten werden soll, z.B. während des Tramsportes, entweder die gesamte Leitung unter Druck bleiben oder es maß eine mechanische Vörriegelung oder andere Einrichtung vorgesehen sein, die daa ''Pransportrad in der Stellung hält, bei der der Pflug ausgehoben ist. In diesem Fall könnten Relativbewegungen zwischen Pflug und unteren Benkera oder zwischen den Lenkern und dem Schlepper dazu benutzt werden, die Rucklaufleitung 30 wieder an den RUcklaut zum Ölvorratsbehälter anzuschließen. Dieses Anschließen kann aber auch von Hand vorgenommen werden oder es könnte durch die genannte Riativbewegung eine mechanische Verriegelung der Transportstellung des Hinterrades gelöst werden.
  • Trifft nun auf den Pflugkörper 1 eine Kraft auf, die ausreicht, um das Kniehebelsystem 5 unter Überwindung der Kraft der Feder 17 nach oben auszuknicken, so nimmt die Kraft, die zum Hochschwenken des Grindeis 2 um den Gelenkpunkt 3 nötig ist, infolge der besonderen Kraft-Weg-Charakteristik eines Kniehebelsystems sehr schnell ab. Da der Zylinder 17 immer noch drucklos ist, bremst er die Aufwärtsbewegung liktisch nicht, so daß insgesamt nur kleine Kräfte erforderlich sind, um den Pflugkörper 1 hochzu-schwenken, jedenfalls sind die Kräfte so klein, daß Beschädigungen des Pflugkörpers 1 oder des Schares nicht vorkommen können. Aus der Betrachtung der Zeichnung ist klar, daß beim Hochschwenken des Grindels 2 die Stange 8 relativ zum Drehschieberhebel 25 verschoben wird. In der Nähe des vorgesehenen Schwenkweges für den Pflugkörper 1 trifft der Anschlag 26 auf den Hebel 25 auf, wodurch dieser Hebel 25 nach oben verschwenkt wird. Hierdurch wird der Drehschieber 23 derart verstellt, daß er die Verbindung zwischen der Leitung 21 und der Leitung 24 absperrt. Das über die Leitung 20 zufließende öl kann nun im Zylinder 17 einen Druck aufbauen und bewegt dadurch die Kolbenstange 19 nach links unten, wodurch der Grindel 2 wieder in die Arbeitsstelung verschwenkt wird und das Kniehebelsystem 5 in seine Stecklage zurückkehrt. Kurz vor Erreichen der Arbeitslage tastet die Verlängerung 12 des Hebels 9 des Kniehebelsystem 5 auf den Vorsprung 27 am Hebel 25 auf und verstellt den Drehschieber 23 wieder in die in Fig. 1 dargestellte Lage, in der eine Verbindung zwischen den Leitungen 21 und 24 besteht. Der Zylinder 17 ist jetzt wieder drucklos. Beim erneuten Auftreten einer zu großen Kraft am Pflugkörper 1 läuft der beschriebene Vorgang von neuem an.
  • Das Umschalten des Drehschiebers 23 kann auch dadurch bewirkt werden, daß am Ende der Stange 8 ein vorzugsweise einstellbarer Anschlag angeordnet ist, der den Hebel 25 beim Erreichen der Arbeitslage des Grindels umschaltet.
  • Beim Ausführungsbeispiel nach Fig. 2 ist der Piluggrindel 2 mit seinem Pflugkörper 1 ebenfalls um einen Bolzen 3 am Pflugrahmen 4 schwenkbar. Das Ausführungsbeispiel nach Fig. 2 unterscheidet sich vom Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 im wesentlichen dadurch, daß sich die auf den Grindel 2 ausgeübte Kraft nicht einer ein besonderes System, wie das Kniehebelsystem 5 am Pflugrabmen abstützt, sondern über den in diesem Fall insgesamt mit 32 bezeichneten Hydrozylinder. Der Hydrozylinder 32 hat einen Zylinderteil 33, der bei 34 an einer Konsole 35 angelenkt ist und eine Kolbenstange 36. Zwischen de Kolbenstange 36 und den Geindel 2 ist ein elastisches Glied in Form einer Schraubendruckfeder 37 eingefügt.
  • Diese Feder stützt sich rechts an einem an der Kolbenstange 36 angebrachten Bund 38 und links an einer Hülse 39 ab, in die das verdere Ende der Kolbenstange 36 eingreift und die in übrigen mittels eines Gelenkbolzens 40 ei Grindel 2 angelenkt ist.
  • Du Ventil 41 enthält einen Drehschieber 42 mit einen Stellhebel 43. In den Ventilkörper 44 mündet eine Zuflnßleitung 45, eine Leitung 46 zur Verbindung des Ventils 41 mit dem Hydraulikzylinder 33 und eine weitere Leitung 47, die su einen nachgeschalteten Pflugkörper fahrt. 11 hintersten Pflugkörper ist die Leitung 47 mit der Rücklaufleitung 52 verbunden. Auch in diesen Fall könnte hiter den letzten Pflugkörper iwischen die Leitungen 54 und 52 ein Hydrozylinder zum Ausheben des hinteren Teiles eines Aufsattepfluges mittels eines Transportrades eingebaut werden.
  • Als Betätigungsorgan ist eine Stange 48 vorgesehen, die bei 49 ei Grindel 2 angelenkt ist. Auf dieser Stange befinden sich zwei Anschläge 50 und 51. Das Ventil 41 ist derart ausgebildet, daß es eine Verbindung zwischen den Leitungen 45, 47 unter gleichseitigen Absperren der Leitung 46 und eine verbindung zwischen den Leitungen 46 und 47, sowie eine Verbindung zwischen den Leitungen 45, 46 unter Absperrung der Leitung 47 herstellen kann.
  • Die Ausführungsform nach Fig. 2 arbeitet wie folgt.
  • Dargestellt ist ist Arbeitsstellung. In dieser Arbeitsstellung befindet sich de Schieber 42 in einer solchen STelllung, daß die Leitungen 45 und 47 miteinander verbunden sind, während die Lei tung 46 abgesperrt ist. Das Öl kann also drucklos durch die Lei tungen 45 und 47 sowie die Rücklaufeitung 52 zirkulieren (Die Bewegungsrichtung ist jeweils durch die Pfeile 53, 54 und 55 dargeellt). Der Zylinder 33 kann die Arbeitskraft. Bo da über die Kolbenstange 36 abgestützt werden muß, aufnehmen, da wegen Absperrung der Leitung 46 das im Zylinder enthaltene Öl nicht entweichen kann, Wird nun die auf den Pflugkörper 1 ein wirkende Kraft zu groß, so wird die Feder 37 in einen slochen Haß zusammengedrtLckt, daß der Anschlag 50 auf der Stange 48 den Drchschieber 42 so weit verschiebt, daß nun die Leitung 46 mit der Leitung 47 verbunden wird. Das Öl kann nun mit geringem Kraftmmfwand aus dem Zylinder 33 herausgeschoben werden, so daß ein Hochschwenken des Grindels 2 mit geringen Kraftaufwand möglich ist.
  • Bei der Aufwärtsbewegung des Grindels wird der Drchashieber 42 weiter verdreht und gelungt schließlich am Ende des vergeschenen @@@enkweges in eine Lage, in der er die Leitung 47 vom Vontil 41 @@@@@@ @edoch die Leitung@@ 43, 46 mitein@@@der verbindet. @@@ Zy@@@@uer 33 @üllt sich, wo@@@ch dor Grimdel 2 wieder im selme @@@@@ge @@@@lokt wird. @@@@ womm sich der Gri@@del wisder in @@@@@@@@@ be@@@@, @@@ @ @@ch @@@ @@@@@@@@@ 42 1 @@ @@@@@@ @@@@@@@ @@@@@@, mrch @@@@@ @@@@ @@@@@@@@ @@@ @@@@ @@@@@@ Fed@@@@@@ @@@ Eine @arietien @@ @usfüh@ung@beispiele mach Fig. 2 @@@@ @@@@ @@@@@@@, daß in @@@ @@@@@mstellung stämdig @@@ @uflußleitung 45 mit dem Inneren des Zylinders 33 verbunden ist. Diese verbindung wird erst dann unterbrochen und gleichzeitig eine Verbindung zur Leitung 47 hergestellt, wenn die Beder 37 infolge einer großen Kraft auf den Pflugkörper 1 so weit zusanengedrückt wurde, daß der.Grindel 2 so weit schwenken konnte, daß der Schieber 42 entsprechend verstellt wurde. Am Ende des Schwenkweges wird dann wieder die Zuflußleitung 45 mit dem Zylinder 33 verbunden und bleibt mit dieser auch dauernd in Verbindung. Allerdings erfordert diese Art der Steuerung eine Parallelschaltung, d.h. jede Vorrichtung muß an die Leitung 45 und die Leitung 52 angeschlosder sen werden, weil ja andernfalls eine Druckbeaufschlagung/mit anderen Pflugkörpern zusammenwirkende Kraftheber während des drucklosen Zustandes eines der Kraftheber nicht mehr möglich wäre.
  • Ptfr eine solche Anordnung mit Parallelschaltung könnte der Anachlag 51 an der Stange 48 dazu ausgenutzt werden, einen weiteren Hebelarm zu verschieben, der mittels einer Feder mit dem Steuerhebel 43 verbunden ist. Während der Mitnahme dieses zusätzlichen Hebelarmes könnte die Wirkungslinie einer entsprechend angeordneten Feder kurz vor Erreichung der Arbeitslage des Grindels über eine Totpunktstellung hinweg gelangen und dann schlagartig den Steuerschieber dadurch umstellen, daß die Feder jetzt in der anderen Drehrichtung zur Wirkung kommt. Eine solche Einrichtung wäre auch bei der Ausführung nach Fig. 1 brauchbar.
  • In den Fig. 3 und 4 ist eine weitere Ausführungsform der BrSindung dargestellt. Es handelt sich bei diesem Pflug um einen Aufsattelpflug mit einem Vordergestell 61, an dem sich zwei Zapfen 62 zur Verbindung des Vordergestelles mit den unteren Lenkern eines Dreipunktgestänges eines Schleppers befinden.
  • Das Vordergestell 61 trägt eine senkrechte Achse 63, an der der Pflugrahmen 64 seitlich schwenkhar angelenkt ist.
  • Am hinteren Ende des Pflugrahmens ist an einer Konsole 65 ein in einer senkrechten Ebene schwenkbares Transportrad 66 mittels eines Schwenkarmes 67 angelenkt. Die Konsole 65 erstreckt sich nach oben. Am oberen Ende der Konsole ist die Kolbenstange 68 eines Hydrozylinders angelenkt, die mit einem Kolben verbwiden ist, der im Zylinder 69 gleitbar ist. Der Zylinder 69 ist.
  • einer Konsole 70 angelenkt, die ihrerseits am Schwenkarm 67 befestigt ist. Eine nicht dargestelme Einrichtung begrenzt die Auschwenkung des Armes 67 nach obenv wodurch die Ackertiefe eingestellt werden kann, da das Rad 66 während des Pflügens als Stützrad wirkt und dadurch die Arbeitstiefe beztimmt.
  • Der Zylinder 69 ist über eine Leitung 72 mit der Rücklaufleitung 73 der Bewegungseinrichtung 6 für die Überlastsicherungen verbunden.
  • Wird vom Schlepperfahrer z.B. am Ende einer Furche die Rücklaufleitung 73 abgesperrt, so baut sich in der Zulaufleitung 74 und in der Rücklaufleitung 73 bis zum Absperrventil ein Druck/auf, der durch die Leitung 72 zum Aushubzylinder 69 des Hinterrades geführt wird und den Pflugrahmen hinten anhebt. Ist der Pflug voll ausgehoben, so wird auch die Zulaufleitung 74 am Schlepper abgesperrt, so daß das eingeschlossene Öl das Absinken des Pflugrahmens verhindert. Erst nach dem Einfahren in eine neue Furche werden die beiden Leitungen wieder geöffnet.
  • Beim Pflug nach den Abb. 3 und 4 ist jeder Pflugkörper mit einer Kniehebel-Überlastsichrung ausgerüstet, wobei diese Überlastsicherung gleich beschaffen ist wie bei der Ausführungsform nach Fig. 1. Von jedem Gelenkpunkt 11 des Kniehebelgelenkes geht ein Seil 75 aus. das über Umlenkrollen 76 geführt und mit seinem anderen Ende mit der Kolbenstange 19 der Rückführeinrichtung 6 verbunden ist.
  • Es ist klar, daß beim Hochschwenken irgendeines Pflugkörpers die Kolbenstange 19 aus dem ihr augeordneten Zylinder 17 herausgezogen wird.
  • Ein Schiebervontil 7 enthält einen Schieber 78, an dem Anschläge 70 und. 71 angeordmet sind. Dieser Schieber 78 wird durch ein Anschlagstück 79 am der Kolbenstange verschoben. Hierdurch erfolgt bei voll heransgezogener Kolbenstange 79 eine Umstellung derart, daß Dracköl in den Zylinder 17 gelangt und dadurch die Kolbemstamge wieder in dem Zylinder hineingesogem wird. Hierdurch werden die mit dem Kolben vorbundenen Seile 75 angesogen und druchgeknickte Kniehebelsysteme wieder in ihre Strecklege gebracht. Am Emde der Einsichbewegung der Kolbenstange 19 wird der Schieber durch Anlage des Anschlages 79 am Anschlag 71 des Schiebers so verstellt, daß die Zuaufleitung 74 wieder mit der Rücklaufleitung 73 verbunden ist, so daß bei einer Auelösung eines der Kniehebelsysteme der zugeordnete Pflugkörper widerstandslos nach oben schwenken kann.
  • Die Auslöseeinrichtung kann auch bei der Ausführungsferm nach den Fig. 3 und 4 beliebig ausgebildet sein, d.h. anstelle eines Kniegelnkeskönnen auch andere Auslösemittel verwendet werden.
  • Auch die Bewegungseinrichtung braucht nicht ein Hydrozylinder zu sein. Beispiolsweise könnte eine ständig von einer Zapfwelle angetriebene Trommel das Vorziehen der Seile durch Aufwickeln bewirken. Eine Kupplung könnte die Verbindung der Seitrommel mit der Zapfwelle lösen, wenn die Seile genägend weit vorgezegen sind0

Claims (14)

  1. P a t e n t a n s p r ü c h e: Pflug, bei dem die Pflugkörper nach Überschreiten einer bestimmten Auslösekraftaus ihrer.Arbeitsstellung heraus nach oben verschwenkbar sind, wobei jedem Pflugkörper oder einigen bzw. allen Pflugkörpern gemeinsam eine Bewegungseinrichtung, s.
    B. ein Hydrozylinder zugeordnet ist, die den jeweils auagerUckten Pflugkörper wieder in seine Arbeitsstellung zurückdrückt, gekennzeichnet durch mindestens in der hochgeschwenkten Stellung des Pflugkörpers betätigbare Schaltmittel (7; 41), die die Bewegungseinrichtung (6; 31) vor dem Hochschwenken bzw. nach einem Absenken des Pflugkörpers (1) derart ausschalten, daß der Pflugkörper widerstandslos verschwenkbar ist und in der hochgeschwenkten Stellung des Pflugkörpers derart einschalten, daß die Bewegungseinrichtung den Pflugkörper in seine Arbeitsstellung zurückdrückt.
  2. 2. Pflug nach Aspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Bewegungsrichtung eine von den die Bewegung übetragenden Gliedern (17, 19) getrennte, sich am Pfluggestell (4) abstützende Auslöseeinrichtung (5) zugeordnet ist.
  3. 3. Pflug nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die getrennt Auslöseeinrichtung (5) in an sich bekannter Weise ein Kniehebelsystem mit zwei gelenkig verbundenen Hebeln (9, 10) iet, das mittels einer die Auslösekraft bestimmenden Feder (15) in einer kurz vor der Streckstellung befindlichen Stellung gehalten wird, wobei du freie Ende eines Hebels (9) am schwenkbar gelagerten Pfluggrindel (2) und das freie Ende des anderen Hebels (10) am Pfluggestell (4) angelenkt ist.
  4. 4. Pflug nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltmittel (7) kurz vor Erreichen der Strecklage des Kniehebelsystems (5) von diesem betätigbar sind, s.B. durch eine über den Verbindungspunkt (11) beider Hebel (9, 10) hinausragende Verlängerung (12) eines Hebels (g).
  5. 5. Pflug nach einem oder mehreren der vorhergehenden ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zur Betatigung der Schaltmittel (7; 41) eine gelenkig mit dem schwenkbaren Pflugkörper bzw. des Grindel (2) verbundene Schaltstange (8; 48) dient, die an einem Schalthebel (25; 43) o.dgl. angreift.
  6. 6. Pflug nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltstange (8; 48) mindestens einen Anschlag (26; 50) aufweist, der bei bestimmten Stellungen des Grindels mit dem Schalthebel (253 43) o.dgl. in Eingriff kommt.
  7. 7. Pflug nach einem oder mehreren der vorherhenden Ansprüche mit einem Hydrozylinder als Bewegungseinrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß der Hydrozylinder in der Arbeitsstellung des Pflugkörpers (1) mindestens annähernd drucklos d m1;t der Zu-(20) und Rücklaufleitung (24) verbunden ist, welche Leitungen von Hydraulikflüssigkeit dnrchströmt werden und daß die Schaltmittel aus einen Ventil (7) bestehen, mit den der Rücklauf (24) der Hydraulikflüssigkeit absperrbar ist.
  8. 8. Pflug nach einem oder mehreren der Ansprüche 1, 5 und 6 mit einem Hydrozylinder als Bewegungseinrichtung, an dem sich der Pflugkörper in der Arbeitsstellung abstützt, dadurch gekennseichnet, daß zwischen Kraftheber (32) und Pflugkörper bzw.
    Grindel (2) ein bei der Auslösekraft nachgebendes Element, z.B.
    eine Druckfeder 637) eingebaut ist und daß die Schaltmittel aus einem hydraulischen STeuerorgan (41), z.B. einem Drehschieber bestehen, das nach Zusamendrückung des nachgebenden Elementes (37) die Rückkufleitung (47) öffnet und mit dem Zylinder verbindet und bei vollständidg hochgeschgeschwenktem Pflugkörper (1) die Verbindung des Zylinders zur Rücklaufleitung wieder unterbricht.
  9. 9. Pflug nach Anspruch 8, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß die Kraftheber in Parallelschaltung an die Zuflu- und Abflußleitung angeschlossen sind und daß der Zylinderteil eines jeden Hydrozylinders in de Arbeitsstellung dauernd it der unter Druck stehenden Zuflußleitung verbunden ist und daß nach einem begrenzten Schwenkweg des Pflugkörpers der Zylinderteil durch Schaltmittel an die durckelse Abflußeitung und a Ende des Schwenkwegem wieder an die unter Druck stehende Zuflußleitung anschließbar ist.
  10. 10. Pflug nach einen oder mehreren der Ansprüche 1 6 einem Hydrozylinder als Bewegungseinrichtung, an dem sich der Pflugkörper in der Arbeitsstellung abgstützt, d a d u r c h g e k e n nz e i c h n e t, daß zwischen Hydrozylinder (320 und Pflugködrper bzw.
    Grindel (2) ein bei der Auslösekraft nachgebendes Element, z.B.
    eine Druckfeder (37) eingebaut ist und daß die Schaltmittel aus einem hydraulischen Steuerorgan (41) z.B. einem Drehschieber bestehen, das in der Arbeitsstellung des Pflugkörpers (1) den Hydraulikzylinder (33) von der Zu- (45) und Rücklaufleitung (47) abschließt und diese Leitungen (45, 47) miteinander verbindet, nach Zusammendrücken des nachgebenden Elementes (37) den Hydraulikzylinder (33) mit der Rücklaufleitung (47) verbindet und bei voll angehobenem Pflugkörper (1) den Hydraulikzylinder (33) mit der Zulaufleitung (45) verbindet und von der Rücklaufleitung abschließt.
  11. 11. Pflug nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche mit mehreren Pflugkörpern, wobei jedem Pflugkörper ein Hydrozylinder als Bewegungseinrichtung zugeordnet ist, d a d u r c h g ek e n n z e i c h n e t, daß die Hydrozylinder (6; 32) in einer Leitung (20, 29; 45, 47) für die Hydraulikflüssigkeit hintereinander geschaltet sind.
  12. 12. Pflug, bei dem die Pflugkörper nach Überschreiten einer bestimmten Auslösekraft aus ihrer Arbeitsstellung horaus nach oben verschwenkbar sind, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß jedem Pflu körper eine Auslöseeinrichtung, z.B. ein Kniehebelsystem zugeordnet ist und daß mehrere Pflugkörper durch eine Bewegungs--einrichtung (6) in ihre Arbeitsstellung zurückschwenkbar sind, wobei mechanische Übertragungsei,nrichtungen, s.B. Seilzüge (75, 76) von der gemeinsamen Bewegungseinrichtung (6) ttu den einzelnen Pflugkörpern führen (Fig. 3 und 4).
  13. 13. Pflug nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß bei Verwendung von Hydrozylindern als Bewegungseinrichtun-g das Leitungssystem auch zum hydraulischen Anheben des PflugrAhmens relativ zu einem hinteren Stützrad (66) benutzbar und zu diesem Zweck mit einem zwischen Stützrad (66) und Pflugrabmen angeordneten Hydrozylinder (68, 69) verbunden ist (Fig. 3 und 4).
  14. 14. Pflug nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltmittel durch eine Servokraft schaltbar sind, z.B. durch eine beim Absenken der Pflugkörper gespannte Feder, durch einen Elektromagneten oder eine hydraulische Kraft.
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