DE676002C - Vom Luftdruck abhaengige Regeleinrichtung fuer Luftfahrzeugmotoren - Google Patents

Vom Luftdruck abhaengige Regeleinrichtung fuer Luftfahrzeugmotoren

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DE676002C
DE676002C DEF79567D DEF0079567D DE676002C DE 676002 C DE676002 C DE 676002C DE F79567 D DEF79567 D DE F79567D DE F0079567 D DEF0079567 D DE F0079567D DE 676002 C DE676002 C DE 676002C
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shaft
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02DCONTROLLING COMBUSTION ENGINES
    • F02D9/00Controlling engines by throttling air or fuel-and-air induction conduits or exhaust conduits
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02DCONTROLLING COMBUSTION ENGINES
    • F02D2700/00Mechanical control of speed or power of a single cylinder piston engine
    • F02D2700/02Controlling by changing the air or fuel supply
    • F02D2700/0217Controlling by changing the air or fuel supply for mixture compressing engines using liquid fuel
    • F02D2700/0225Control of air or mixture supply
    • F02D2700/0228Engines without compressor
    • F02D2700/023Engines without compressor by means of one throttle device
    • F02D2700/0235Engines without compressor by means of one throttle device depending on the pressure of a gaseous or liquid medium

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Description

  • Vom Luftdruck abhängige Regeleinrichtung für Luftfahrzeugmotoren Gegenstand der Erfindung ist eine vom Luftdruck abhängige Regeleinrichtung für Luftfahrzeugmotoren, _ welche bei Flug in niedriger Höhe eine übermäßige Füllung des Motors selbsttätig verhindert. Es ist bei derartigen Regeleinrichtungen bereits bekannt, durch eine Luftdruckkapsel nicht nur die höchster Speisung entsprechende Stellung des Füllungsreglers (Drosselklappe) zu begrenzen, sondern die durch die Luftdruckkapsel, vorzugsweise über eine Hilfskrafteinriehtung verursachten Verstellbewegungen den mit dem Bedienungsglied willkürlich verursachten Bewegungen zu überlagern. Bisher erfolgte jedoch die Zusammenführung der zum Bedienungsglied, zur Luftdruckkapsel und zum Füllungsregler führenden Gestänge o. dgl. an einem oder mehreren Hebeln. Diese Anordnung weist verschiedene Nachteile auf, u. a. den, daß größere Verstellbereiche nicht möglich sind, ohne daß die Hebel in Totpunktlagen kommen.
  • Die Erfindung bezweckt, diese Nachteile zu beseitigen, !und bedient sich zur Erreichung hierzu des bekannten Vorschlages der Verwendung eines UmlaufrädergetrIebes, um wahlweise und unter entsprechender Korrektur zwei verschiedene Reglerimpulse ,auf die Steuereinrichtung einer Brennkraftmaschine einwirken zu lassen. Bei dein bekannten Vorschlag handelt es sich @am die überlagerung von zwei willkürlichen Reglerimpulsen, nämlieh einer Regelung von. Hand und einer Regelung mittels des Fußes. des Führers, und das Umlajufrädergetriebe besteht aus zwei gleich großen kegeligen Sonnenrädern, die lose auf der Welle der Drosselklappe sitzen und von denen eines mit der Handsteuerung und das andere mit der Fußsteuerung verbunden ist, während der Träger des Planetenkegelrades fest auf der Drosiselklappenwelle sitzt.
  • Ein derartiges Planeten etriebe ist nur zur überlagerung von solchen Reglerimplulsen geeignet, die iungefähr in der gleichen Größenordnung liegen, wie es ja bei der Fuß- und Handregelung der Fall ist. Daher ist die bekannte Ausführungsform für die Regelung von Luftfahrzeugmotoren unter Berücksichtigung des Luftdruckes nicht geeignet, da die vom Luftdruck abhängenden Regelimpulse nur eine verhältnismäßig geringe Bewegungsgröße haben.
  • Gemäß der Erfindung weisem die beiden auf der Welle der Drosselklappe angeordneten. Sonnenräder des Umlaufgetriebes verschiedenen Durchmesser auf. Das größere Sonnenrad sitzt lose auf der Welle und ist mit dem vom Luftdruck abhängigen Regler verbunden, während Glas andere kleine Sonnenrad fest mit der Welle verbrunden ist. Die beiden in die Sonnenräder eingreifenden Planetenräder sind frei drehbar auf einem Zapfen gelagert, der sich ;an einem Kurbelarm befindet, welcher an der vom Führer bedienten, gleichachsig mit der Welle der Drosselklappeliegenden Steuerwelle ungeordnet ist.
  • Bei dieser Anordnung werden insbe söndzrp im Hinblick ;auf die Ausgestaltung der Soli nenräder mit verschiedenem Durchmesser den Antrieb des größeren Sonnenrades durl den vom Luftdruck abhängigen Regler die* beiden Reglerimpulse hinsichtlich ihrer Größenordn!ung .einander ,angepaßt, ohne däß ein besonderes Unter- :oder Übersetzungsgetriebe erforderlich ist, ,ein Umstand, der insbesondere infolge der bei Flugzeugmotoren notwendigen Vereinfachung der Getriebeteile als großer Vorteil ,anzusprechen ist.
  • Gemäß einem weiteren Kennzeichen der Erfindung greift .das mit dem Bedienungsglied verbundene Glied des Umlaufrädergetriebes an einer Beschlejunigungspumpe ian, welche eine gewisse Brennstoffmenge unmittelbar in die Speiseleitung einführt, wenn plötzlich von -einer geringen Spesiung zu einer starken Speisung übergegangen wird. Derartige Beschleunigungspumpen sind an -sich bekannt. Diese erfindungsgemäß getroffene Maßnahme, daß die Beschleunigungspumpe über das mit dem Bedienungsglied verbundene Glied des Umla"ufrä:dexgetrieb@es gesteuert wird, -bringt den Vorteil mit sich, däß eine volle Pumpenwirkung ,auch bei Flug in geringer Höhe möglich ist, was -nicht der Fall wäre, wenn die Plumpe übler das mit Odem Füllungsregler verbundene Glied des Umlaufrädergetriebes gesteuert wäre, weil dieses Glied bei Flug in geringer Höhle nur geringe Verste11:bewegungen ausführt.
  • Die Regeleinrichtung mach der Erfindung würde an sieh auch beim Start verhindern, daß der Führer, was fast unerläßlich ist, den Motor für kurze Zeit überladen kann. Um diese Möglichkeit jedoch zu schaffen, ist gemäß einem weiteren Kennzeichen der Erfndung eine Einrichtung vorgesehen, mit welcher die Wirkung deT Regeleinrichtung ausgeschaltet oder u mgekehrt werden kann, so üäß die für den Start erforderliche Speisung unbedingt vorgenommen werden kann, und welche gleichzeitig damit die Mischung anreichert, um Detonationen -und übierhitzungen vom Motor fernzuhalten.
  • In den Zeichnungen ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung schematisch dargestellt.
  • Fig. i ist ein perspektivischer Längsschnitt der Regeleinrichtung mit Darstellung einzelner Teile in Ansicht.
  • Fig.2 zeigt ebenfalls in perspektivischem Längsschnitt die Verbindung :der Regeleinrichtung mit der Beschleunigungspumpe.
  • Fig. 3 zeigt in Ansieht die Verbindung der Regeleinrichtung mit der Starteinrichtung am Vergaser, Die Welle i des im Gehäuse C eingeschlossenen Umlaufrädergetrvebes ist über die Kur-#,j,bel 2 mit dem Bedienungsglied für die Motor-@sp.eisung am Führerstand verbunden (Fig.: i). ?Ü ihr liegt gleichachsig die Welle 3, welche ,A dem, Füllungsregler des Motors, also, wie :liier beispielsweise angenommen sein soll, zu den Drosselklappen de:s. Vergasers führt. Das Umläufrä:dergetriebe besteht aus einem auf die Welle 3 aufgekeilten Sonnenrad 4 und aus einem zweiten Sonnenrad 5, das lose auf der Welle 3 sitzt und einen größeren Durchmesser als das Rad 4 hat. Von den Umlaufrädern 6 und 7, die fest miteinander verbunden sind und lose auf dem Zapfen sitzen, kämmt je eines mit den Sonnenrädern. 4 und 5. Der Zapfen 8 wird von dem Arm g der Welle i getragen.
  • Mit dem Sonnenrad 5 kämmt fernerhin eine Zahnstange i o, die über einte Hilfskrafteinrichtung von der Luftdruckkapsel i i verstellt wird. In dieser befindet sich Luft unter atmosphärischem oder .einem .anderen, genau bestimmten Druck. Die Kapsel i i ist in eine Kammer 12 eingesetzt, die über das Rohr 13 mit dem Sammler der Einlaßleitung des Motors verbunden ist, so daß 'm .der Kammer i z der in dieser Leitung vorhandene Druck herrscht.
  • Als Hilfskraftquelle dient das unter Druck stehende Schmieröl des Motors. Eine am beweglichen Teil der Lüftdruckkaps e1 bewegliche Stange 14 steuert den Verteilerschieber 15 für ,den Zylinder 16, in welchem der doppelt beaufschlagbare Kcilben 17 spielt, dessen Kolbenstange die Zähmstange io ist.
  • Die Ölzufuhr zum, Schieber 15 kann mit dem Hahn 18 gesperrt oder Turngeleitet werden, so daß man die Hilfskrafteinrichtung mit der Druckluftkapsel abschalten oder ihre Wirkung umwenden Im=; dies wird beim Start des Flugzeuges vorgenommen.
  • Die Einstellung ödes Schiebers 15 erfolgt bei am Boden befindlichem Flugzeug durch die Feingewindeschraube ig; zu der ein der Stange 14 gegenüberliegender Schaft der Luftdruckkapsel i i ausgebildet ist. Die größtmögliche Drehung von Arm g und Welle i wird durch eine. Einstellschraube 2 i geregelt, die im Gehäuse C eingesetzt ist, und gegen welche der Arm g bei Drehung der Welle i anschlägt.
  • Die Druckschwankungen in der Kammer 12 werden auf die Drosselklappe in folgender Weise übertragen: Die durch Schwanktmgen des Luftdruckes verursachten Längenänderungien der L.uftdruckkapsel i i übertragen sich über die HilfskrafteinrichtuDg auf die Zahnätiange i o. Eine Verschiebung dieser Zahnstange bewirkt eine Drehung des Sonnenrades 5 um die Achse 3; die sich auf das Umlaufrad 7, von diesem über Rad 6 ;auf das auf der Welle 3 aufgekeilte Sonnenrad, q. überträgt.
  • Bei diesen Bewegungen bleibt die Welle i ,und damit :das Bedienungsglied arm Führerstand in Ruhe, da die Umlaufräder 6 und 7 lose auf dem Zapfen 8 sitzen.
  • Die Bewegungen .des Bedienungsgliiedes am Führerstand werden aluf die Drosselklappe in folgender Weise übertragen: Eine Verstellung des Bedienungsgliedes bat ein Schwingen des Armes 9 und damit des Zapfens 8 zur Folge. Diese Verlagerung des Zapfens 8 bewirkt eine Drehung des Umlaufrades 6, da sich das mit ihm gekuppelte Umlaufrad 7 auf dem Sonnenrad 5 ;abwälzen muß. Die Drehung des Umlaufrades 6 überträgt sich auf das Sonnenrad q. und damit auf die Drosselklappe. Wenn bei dieser Verstellung gleichzeitig eine von der Druckluftkapsel verursachte Verstellbewegung vor sich geht, so wird .die Drehjung der Welle i mehr oder weniger stark übersetzt oder untersetzt auf die Welle 3 übertragen, da sich dann nämlich das Umlaufrad 7 nicht auf einem feststehenden, sondern auf einem sich drehenden Sonnenrad 5 ;abwälzt.
  • Der Führer kann das Bedienungsglied immer innerhalb seines vollen. Verstellbereiches bewegen, gleichgültig, ob eine, von der Luftdruckkapsel verursachte Versbellbjewegung vorausgegangen ist oder gleichzeitig st.attfindet. Nur entsprechen dann jeder Stellung des Bedienungsgliedes andere Stellungen der Drosselklappe, als sie sich ohne eine solche von der Luftdruckkapsel verursachte Verstellbewegungergeben.
  • In der Ausführungsform nach Fig.2 ist die Welle 3 hohl, und durch sie läuft die Welle i hindurch, die über die Kurbel 22, den Lenker 23, die Welle 24, und die Kurbel 2¢a mit der Kolbenstange 25 des Kolbens 26 der Beschlejunigungspumpe 27 verbunden ist. Diese liegt im Brennstoffbehälter 28 des Vergasers. Die Welle 3a dien DrosselklappeD ist mit der Kurbe13d durch die lösbare Kupplung 3U an die Kurbel 3c der Welle 3 ange- schlossen. Die Wirkungsweise und Handhabe der Beschleunigungspumpe ist bekannt.
  • Der Hahn 18 für die Scbmierölzufuhr zu der an den Vergaser angesetzten Hilfskrafteinrichtung ist mit einem. Hebel i 8a versehen (Fig. 3), an den über die Zugstange 29, den Hebel 30 und die Stange 31 gleichzeitig auch an sich bekannte, nicht dargestellte Vorrichtungen zum Anreichern der Mischung beim Start angeschlossen sind, die sämtlich an,der Stange 3 langreifen. Daher ist das Ab- -und Umschalten der Hilfskrafteinrichtung beim Start von einer Anreicherung der Mischung begleitet. Die Stange 3i ist ferner mit dem Hebel 32 des üblichen, entsprechend der Flughöhe einstellbaren Gemischberichtigers. verbunden.
  • Das Gestänge des .am Führerstand hefindlichen Handgriffes o. dgl. greift Sam Hebel 33 an und wird über Klauen o. dgl. 34. ;auf den Hebel 32 übertragen. Mit ;einem Handgriff wird so der Gemischberichtiger, die Vorrichtung zum Anreichern der Mischung und der Umschalthahn der Hilfskrafteinrichtung gesteuert. Es ist sowohl. wegen der baulichen Vereinfachung als auch wegen der Erleichterung der Bedienungsweise, ein bedeutsamer Fortschritt, .daß somit Beine Anzahl von Steuergliedern in Förtfall kommt.
  • Die Erfindung ist ,auf das dargestellte und beschriebene Ausführungsbeispiel nicht beschränkt. So ist es nach der bekannten Yiniem,atik der Umlaaaufrädergetriebe für .die Wirkungsweise rund ,somit für den Erfindungsgegenstand @unbeachtlich, an welches der drei Glieder :des Umlaufrädergetriebes (Umlaufräderträger 8, erstes Sonnenrad q., zweites Sonnenrad 5) die Gestänge von Drosselklappe, Bedienungsglied rund Luftdruckkapsel herangeführt sind.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE i. Vom Luftdruck abhängige Regeleinrichtung für Luftfahrzeugmotoren, bei wel-Chervon @einerLuftdruckkapsel verursachte Bewegungen, mittels eines Umlaufrä@dergetriebes den willkürlichen Versbellbewegungen überlagert, auf den Füllungsregler (Drosselklappe) des Motors übertragen werden, dadurch gekennzeichnet, daß das Umlaufgetriebe aus zwei auf .der Welle (3) der Drosselklappe angeordneten Sonnenrädern (q., 5) verschiedenen Durchmessers besteht, von denen das größere (5) lose auf der Welle (3) sitzt rund mit ,dem vom Luftdruck abhängigen Regler verbunden ist, während .das ;andere kleine Sonnenrad (q.) fest mit der Welle (3) verbunden ist, und daß die beiden in die Sonnenräder ,eingreifenden Planetenräder (6, 7) frei drehbar ;auf einem Zapfen (8) gelagert sind, der an einem Kurbelarm (9) sich befindet, welcher an der vom Führer bedienten, gleichachsig mit der Welle (3) der Drosselklappe liegenden Steuerwelle (i) angeordnet ist.
  2. 2. Regeleinrichtung nach Anspruch i, bei welcher die Verstellbewegungen der Druckluftkap.sel auf das Umlaufrädergetriebe ,durch ,eine den Druckdes Schmieröles des Motors ausnutzende Hilfskrafteinricbtung übertragen werden, dadurch gekennzeichnet, :daß in der Schmierölleitung ein Hahn (18) vorgesehen ist, mit welchem der Schmierölzuflluß derart -unterbrochenoder !umgeleitet werden kann, daß für den Start'-des Flugzeuges die Wirkung der Hilfskrafteinrichtung ausgesetzt oder in ihrer Richtung umgewendet werden kann.
  3. 3. Regeleinrichtung' nach Anspruch 2, .dadurch gekennzeichnet, @daß der Ab- und Umschalthahn (18) kraftschlüssig mit einer Vorrichtung zur Anreicherung der Mischung ,gekuppelt ist, die beide gemeinsam mit dem entsprechend der Flughöhe einstellbaren Gemischberichtiger ,gesteuert werden. q.. Regeleinrichtung nach einem der Ansprüche a bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das an das Einstellglied am Führerstand angeschlossemeUmlaufrädergetriebe,-glied (i) mit dem Antrieb einer Beschleunigungsbrenastoffpuunpe (26, 77) zum schnellen Beschleunigen des Motors gekuppelt ist.
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