DE6752C - Vorrichtung an Blechkantenhobelmaschinen zum Hobeln von Geifen - Google Patents
Vorrichtung an Blechkantenhobelmaschinen zum Hobeln von GeifenInfo
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Description
1879.
Klasse 49. y*—
GAMPER und K. GLASER in PIELAHÜTTE bei RUDZINITZ (Oberschlesien)^ g
Vorrichtung an Blechkantenhobelmaschinen zürn Hobeln von Geifen. sf'f S*>
Patentirt im Deutschen Reiche vom 14. Februar 1879 ab.
Die in beiliegender Zeichnung dargestellte Blechkantenhobelmaschine ist ganz unmafsgeblicher
Construction, da es sich hier um eine Vorrichtung handelt, die sich an jeder beliebigen
oder doch fast allen Blechkantenhobelmaschinen anbringen läfst und bezweckt dieselbe hauptsächlich, Spitzbleche Tür Dampfkessel
. u. s. w., sowie für konische Blechgefäfse convex oder concav zu hobeln.
Um dieses erreichen zu können, mufs man dem zu hobelnden Bleche, während der Hobelstahl
seine geradlinige Bewegung macht, eine entsprechende Kreisbewegung geben und zwar
entsteht durch diese combinirte Bewegung eine convexe Begrenzungslinie des Bleches, wenn
dasselbe gegen den ankommenden Hobelstahl gedreht und eine concave Bewegungslinie, wenn
das Blech in der gleichen Richtung mit dem fortschreitenden Hobelstahle gedreht wird.
Die Geschwindigkeit der Blechdrehung richtet sich nach der Pfeilhöhe des entsprechenden
Bogens und ist im allgemeinen bei Kesselspitzblechen sehr gering, weshalb auch das Blech
nur eine sehr kleine Drehung beim einmaligen • Durchlaufen des Hobelstahles zu machen braucht.
Die Grenzen der herzustellenden Bogenlinien liegen zwischen dem Kreisbogen, welcher mit
dem Radius gleich der senkrechten Entfernung des Tischmittelpunktes von der Schnittkante
beschrieben wird, und der Geraden.
Der auf der Zeichnung dargestellte Mechanismus beginnt bei den Stufenscheiben a b,
welche verschiedene Geschwindigkeiten auf das zu hobelnde Blech übertragen und infolge dessen
verschiedene Pfeilhöhen bezw. Kreisradien hervorbringen.
Durch dieselben und durch die Zahnräder c d
wird die Bewegung von der Antrieb welle der Hobelmaschine aus auf die längs 'derselben liegende
Welle e übertragen, welche wiederum durch die Räder / und g, sowie durch die
Schneckengetriebe h und die Zahnsegmente i die Bewegung auf den um eine senkrechte Axe
drehbaren Tisch k überträgt.
Auf diesen Tisch k wird das zu hobelnde Blech mittelst des Klemmbalkens / und den
verschiedenen Druckschrauben festgespannt und demselben durch die an der Hobelmaschine
selbst befestigte Klemmschiene m, welche mit Rollen n, die tangential zum Drehungsmittelpunkt des Tisches k stehen, versehen ist, eine
.freie Bewegung gestattet.
Im festen Tische der Hobelmaschine sind
ebenfalls Leitrollen s eingelassen, welche die leichtere Bewegung des Bleches unterstützen,
Die konischen Getriebe / sind auf der Bewegungswelle e in Feder und Nuth verschiebbar
und können durch die Ausrückhebel 0 mit ihrer
verbindenden Zugstange / entweder in das eine oder das andere der konischen Räder g einbezw.
ausgerückt oder beide Getriebe ausgerückt werden. .
Im ersteren Falle wird das Blech die gewünschte Bewegung mit oder gegen den Hebelstahl
machen und dadurch die concave oder convexe Form erhalten, im letzteren Falle ist
der ganze Mechanismus aufser Thätigkeit und die Blechkanten werden gerade gehobelt.
Sollen die Blechkanten während einer längeren Zeitperiode nur gerade gehobelt werden,
so wirft man den Riemen von den Stufenscheiben α b ab und klemmt die Bleche durch
die Klemmschiene m fest, in welchem Falle die Leitrollen «und ί ab- bezw. herausgenommen
werden können.
Die Handkurbel q dient zur genauen Einstellung des Apparates;, ebenso besitzt der drehbare
Tisch k an beiden Enden einen Zeiger r, welcher sich über einer feststehenden Scala bewegt
und so dem die Hobelmaschine bedienenden Arbeiter mittelst an die Hand gegebener
Tabellen das richtige Einstellen des Bewegungsapparates gestattet.
Es ist aus der Zeichnung ersichtlich, dafs
beim Vor- und Rückwärtsgange des Hobelstahles der drehbare Tisch k stets die entsprechende
Bewegung zu denselben beibehalten wird.
Es ist nicht ausgeschlossen, dafs sich aufser den Blechtafeln auch andere Gegenstände mit\
telst dieser Vorrichtung nach grofsen Radien rund hobeln lassen.
Aus dem Gesagten geht deutlich hervor, dafs ' wir es hier hauptsächlich mit einer Combination
der Kreis- und Linearbewegung zu thun haben.
Die Ausführung selbst kann natürlich, ohne von dem hier dargelegten Priiicip abzuweichen,
nach Construction der betreffenden Hobel-' maschine, bei welcher diese Vorrichtung angebracht
werden soll, mehr; oder weniger abweichen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE6752C true DE6752C (de) |
Family
ID=284812
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT6752D Active DE6752C (de) | Vorrichtung an Blechkantenhobelmaschinen zum Hobeln von Geifen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE6752C (de) |
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0
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