DE67499C - Roll-Cassette - Google Patents
Roll-CassetteInfo
- Publication number
- DE67499C DE67499C DENDAT67499D DE67499DA DE67499C DE 67499 C DE67499 C DE 67499C DE NDAT67499 D DENDAT67499 D DE NDAT67499D DE 67499D A DE67499D A DE 67499DA DE 67499 C DE67499 C DE 67499C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- lever
- roller
- locking
- rollers
- attached
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired - Lifetime
Links
- 230000000994 depressogenic effect Effects 0.000 claims description 2
- 239000012528 membrane Substances 0.000 description 10
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 2
- 239000011521 glass Substances 0.000 description 2
- 230000001419 dependent effect Effects 0.000 description 1
- 238000009434 installation Methods 0.000 description 1
- 239000000463 material Substances 0.000 description 1
- 238000000034 method Methods 0.000 description 1
- 230000001105 regulatory effect Effects 0.000 description 1
- 230000037307 sensitive skin Effects 0.000 description 1
- 230000001960 triggered effect Effects 0.000 description 1
- 239000002023 wood Substances 0.000 description 1
Classifications
-
- G—PHYSICS
- G03—PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
- G03B—APPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
- G03B17/00—Details of cameras or camera bodies; Accessories therefor
- G03B17/28—Locating light-sensitive material within camera
- G03B17/30—Locating spools or other rotatable holders of coiled film
- G03B17/305—Locating spools or other rotatable holders of coiled film for roll film cameras
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Photographic Developing Apparatuses (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMTAf
KLASSE 57: Photographie.
In der Zeichnung ist die den Gegenstand der Erfindung bildende Roll-Cassette in Fig. 1
in Vorderansicht, in Fig. 2 in Seitenansicht, unter Entfernung einer Seitenwand, dargestellt;
Fig. 3 sind Einzelansichten der Walzen und Fig. 4 ist eine Endansicht der Sammelwalze,
während Fig. 5 einen waagrechten Schnitt darstellt, der die Verbindung der Sperrklinke m B1
mit dem Hebel/ veranschaulicht.
Die Cassette besteht aus einem Kasten, der allen photographischen Cameras angepafst werden
kann, und zeigt von aufsen nur einen vorstehenden Knopf, ein Schauloch und einen
Schlüssel.
Zwischen den Seiten P P1 des aus Holz oder
sonst geeignetem Material bestehenden Rahmens α sind Walzen u v1 v'2 und g angeordnet.
Die Walze u liefert das empfindliche Häutchen, welches das Bild aufnehmen soll i und die
Walze g nimmt es nach der Belichtung auf. Das von der Rolle u ablaufende Häutchen
wird senkrecht zwischen den Rollen v1 und v2
in Spannung gehalten und über dieselben nach der Rolle g geführt. Die beiden einander ähnlichen
Walzen u und g sind abnehmbar und können ausgewechselt werden. Zu diesem
Zwecke sind die Walzen aus mehreren Stücken zusammengesetzt (Fig. 3). Die Walze g ist in
der Achsenrichtung mit einem kantigen (oder auch runden) Loch versehen. Die Scheibe S
ist auf der Achse B befestigt, die Scheibe -S1
sitzt lose auf dieser Achse. Die Achse B pafst in die Bohrung der Walze g; die Enden dieser
Achse sind rund und bilden Drehzapfen. Durch Splinte oder Bolzen M wird die Walze g auf
der Achse B festgehalten, wenn' letztere rund ist; diese Splinte passen in Einschnitte N am
Ende der Walze g. Die Walze g kann mittelst eines auf ihren Vierkant aufgesteckten
Schlüssels gedreht werden; eine Sperrklinke g1 verhindert, dafs sich die Walze unbeabsichtigt
dreht. Die mit einem Ausschnitt i versehene Scheibe legt die in der Mitte des Apparates
befindliche Zählvorrichtung 0 selbstthätig fest, bis das Häutchen eine Bahn durchlaufen hat,
die der Höhe des erhaltenen Bildes gleich ist. In den Scheibenausschnitt fafst ein Zapfen k
am Hebel j. Um zu verhindern, dafs dieser Zapfen in den Ausschnitt der auf der Achse h
befindlichen Scheibe i einfällt, so lange der Apparat im Arbeitsgange sich befindet, ist ein
Hebel A angebracht, dessen eines als Sperrhaken geformtes Ende b1 den Hebel j an seinem
Anschlag b" erfafst und ihn so lange mit seinem Anschlag k hält, bis er durch die Einwirkung
eines auf der Scheibe i sitzenden, Zapfens d1
auf das andere Ende a1 des Hebels A ausgelöst
wird.
Ein Zählapparat M1O befindet sich in der
Mitte des Rahmens und dient zur Angabe der Zahl der Aufnahmen, welche bis zu einem
gegebenen Augenblick durch den Apparat gegangen sind; die entsprechende Zahl ist auf
dem Zifferblatt 0 durch ein kleines, mit Glasscheibe versehenes Fenster ρ sichtbar, das sich
im Deckel c des Kastens befindet. Der Deckel ist bei d im Scharnier drehbar. Das Sperrrad n\
welches die Ziffernscheibe 0 dreht, erhält seine Bewegung durch die in eine Klinke B1 auslaufende
Stange m, welche an das eine Ende eines am Ständer mx beweglichen Winkelhebels
m" angelenkt ist, dessen anderes Ende
mit dem Hebel j beweglich verbunden ist und beim Niederdrücken des letzteren mit herabgeht,
wodurch die Stange m vorgeschoben wird und das Sperrrad η1 der Zifferscheibe um einen
Zahn weiterbewegt, so dafs eine neue Ziffer unter der Glasscheibe ρ erscheint. Um den
Hebel j in Wirkung zu setzen, ist ein Drücker η angebracht, der aus dem Deckel des Rahmens
ein wenig vorsteht.
Die Walze u wird durch eine in das Sperrrad s auf der Achse y einfallende Klinke r
festgehalten; diese Klinke ist abhängig von einer Stange q, die mit dem Hebel j gelenkig verbunden
ist und um einen Drehzapfen schwingt; sie stellt durch ihren Eingriff mit dem Sperrrad
s die Walze u fest, nachdem durch das Einfallen des Zapfens k in den Ausschnitt der
Scheibe i der Hebel j freigegeben worden und in die Höhe gefedert ist. Gegen die Walze u
legt sich eine Bremse sl an, welche das Abrollen
hemmt; der Druck dieser Bremse wird durch die Stellschraube f1 geregelt. Das Häutchen
läuft über die Rollen V1V1 hinter dem
Schieber b. Am unteren Ende des Hebels j ist eine Spitze % befestigt, welche jedesmal in
das Häutchen einsticht, wenn nach Abwickelung einer Bildlänge der Ansatz k des Hebels j in,
den Einschnitt der Scheibe i einfällt, so dafs man erkennen kann, wo das Häutchen später
durchschnitten werden mufs.
Nachdem die Walzen u und f durch das Einfallen des Stiftes k in den Ausschnitt der
Scheibe i festgestellt worden sind, können sie natürlich nicht weitergedreht werden, dagegen
kann die Walze g noch^so viel weitergedreht werden, dafs eine etwaige Schlaffheit des Häutchens
dadurch 'ausgeglichen wird und letzteres die richtige Spannung wieder erhält.
Die Wirkungsweise ist folgende: Wenn der Arbeiter das Häutchen, nachdem es exponirt
gewesen ist, auf die Sammelrolle g aufwickeln will, drückt er auf den Knopf n. Hierdurch
werden alle inneren Einrichtungen in die Arbeitsstellung eingestellt; es tritt ferner zugleich
eine Ziffer unter die Sichtscheibe, welche die Nummer der anzufertigenden Aufnahme angiebt.
Dann wird der Schlüssel eingeführt und eine gewisse Anzahl von Umdrehungen damit gemacht;
hierdurch wird das Häutchen abgewickelt, und wenn es eine der Bildgröfse entsprechende
Strecke durchlaufen hat, so wird dies durch ein hervorgebrachtes Geräusch angezeigt,
und der Schlüssel dreht sich nicht weiter. Der Druck auf den Knopf bewirkt, dafs der Hebel j, um seinen Drehpunkt I
schwingend, unter den Haken- bl am Ende des
Hebels A einschnappt; nun kann die Walze g gedreht und so viel von dem Häutchen blofsgelegt
werden, als eine Aufnahme erfordert. Während dieses Vorganges hat sich der Hebel j
selbstthätig aus dem Haken bl wieder ausgelöst,
indem der Hebel A an seinem entgegengesetzten Ende von dem auf der Achse h
sitzenden Stift dJ angeschlagen worden ist. Bei
weiterer Drehung der Walze g fällt nun der Vorsprung k des Hebels j unter dem Druck
einer beständig auf diesen Hebel j wirkenden Feder in den Ausschnitt der Scheibe i ein und
setzt die Bewegung still, indem er die Walze i und damit auch die mit dieser in Eingriff
stehende Walze / feststellt, während gleichzeitig die Stillsetzung der das Häutchen abgebenden
Walze u dadurch erfolgt, dafs die von dem Hebel j in beschriebener Weise beeinflufste
Klinke r mit dem Zahnrad s dieser Walze in Eingriff gelangt. In diesem Augenblick
hat die Achse h eine volle Umdrehung beendigt, und das Häutchen hat die ganze
Länge des Rahmens durchlaufen. Die Hebel A und j nehmen nun wieder ihre ursprüngliche
Stellung ein.
Es sei z. B. angenommen, dafs der Arbeiter aus irgend welchem Anlafs während des Abrollens
des Häutchens mittelst des Schlüssels unterbrochen worden sei und, zu seinem
Apparat zurückkehrend, sich nicht entsinnen könne, wo er mit seinen Handhabungen aufgehört
hat. Um jeden Irrthum zu vermeiden, braucht er nur auf den Knopf zu drücken; wenn keine neue Nummer hervortritt, so hat
der Abzug seinen Lauf noch nicht völlig vollendet. Es mufs folglich der Schlüssel gedreht
werden, der keinen Widerstand bietet und, wie vorbemerkt, selbstthätig angehalten wird,
wenn das Häutchen auf die verlangte Länge abgewickelt ist.
Wenn ein zweiter Abzug gemacht werden soll, wird wieder auf den Knopf gedrückt, die
Arbeitstheile des Apparates werden dadurch fertig eingestellt, eine neue Ziffer erscheint unter der
Scheibe und man braucht dann nur wiederum den Schlüssel zu drehen. Man sieht demnach,
dafs durch das selbstthätige Spiel dieser Cassette jede Möglichkeit eines Irrthums ausgeschlossen
ist. Aufserdem bietet aber der Apparat noch den Vortheil, dafs das Häutchen stets eine
gleichmäfsige, tadellose Spannung erhält.
Wenn die Vorrathswalze u erschöpft ist, werden beide Walzen u und g herausgenommen
und neue eingesetzt, von denen u mit neuen Häutchen umrollt ist; die leer gewordene
Walze u kann an Stelle der herausgenommenen vollen Walze g gesetzt werden.
Bei den bis jetzt benutzten Apparaten hat das Häutchen seine gröfste Spannung während
der Zeit, wo die Aufrollvorrichtungen gedreht werden; sobald man aufhört zu drehen, verliert
das Häutchen die Spannung und kräuselt sich. Bei vorliegendem Apparat besitzt jedoch
das Häutchen während der Drehung der Aufrollvorrichtung nur eine gewöhnliche Spannung,
und in dem Augenblick, wo es seine Bahn
durchlaufen hat, erhält es seine gehörige Spannung; die Dehnung, welche dadurch entsteht,
ist mehr als genügend, um die geringe Rücklaufsbewegung auszugleichen, die unvermeidlich
entsteht, wenn der Arbeiter aufhört zu drehen. Die Einrichtung der auswechselbaren Rollen
macht die Anbringung einer besonderen Dunkelkammer zur Auswechselung der Zuführungswalze entbehrlich; in der That genügt es, an
jedem Ende des Streifens des Häutchens einen schwarzen Streifen anzubringen, der in dem
Augenblick, wo man die vollen Walzen einsetzt oder entfernt, die ganze Walze bedeckt
und gegen die Einwirkung des Lichtes sichert. Um die Einwirkung des Lichtes auf die Ränder
des lichtempfindlichen Streifens auszuschliefsen, wird letzterer auch auf den beiden Kanten mit
je einem schwarzen Streifen von etwa 5 mm Breite bedeckt. Auf diese Weise kann man
bei hellem Licht arbeiten.
Claims (2)
- Patent-Ansprüche:ι . Eine Roll-Cassette mit Zählvorrichtung, bei welcher durch Niederdrücken eines Hebels (j) gleichzeitig die Arretirung der Walzen aufgehoben und das Zählwerk bethätigt wird, während nach Abwickelung eines der BiIdgröl'se entsprechenden Stückes des lichtempfindlichen Bandes eine selbsttätige Hemmung der Walzen dadurch herbeigeführt wird, dafs der beim Niederdrücken unter den Einflufs eines Sperrhebels (A) gebrachte Hebel (j), nachdem der Sperrhebel (A) durch einen an der mit dem Negativband bewegten Walze (h) angebrachten Anschlag (dl) ausgelöst ist, mit seiner Nase (k) in den Ausschnitt einer auf der Walze (h) befestigten Scheibe (i) eingreift und gleichzeitig die Sperrvorrichtung (qr) der Magazinwalze (u) einrückt, während er andererseits eine Sperrklinke (B1) zurückzieht und mit dem nächsten Zahn eines mit einer Zählscheibe verbundenen Sperrrades (η1) in Eingriff bringt, so dafs sich das Zählwerk beim erneuten Niederdrücken des Hebels (j) um eine Ziffer weiter bewegt.
- 2. Bei der durch Anspruch 1. gekennzeichneten Roll-Cassette eine Vorrichtung zum Bezeichnen der Grenzen der einzelnen Aufnahmen auf dem lichtempfindlichen Bande, dadurch gekennzeichnet, dafs eine am kurzen Ende des Hebels j angebrachte Nadel fc) beim Einfallen des Anschlages k in den Ausschnitt der Scheibe (i) das Band ■ durchsticht.Hierzu r Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE67499C true DE67499C (de) |
Family
ID=341122
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT67499D Expired - Lifetime DE67499C (de) | Roll-Cassette |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE67499C (de) |
-
0
- DE DENDAT67499D patent/DE67499C/de not_active Expired - Lifetime
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE67499C (de) | Roll-Cassette | |
| DE2440408C3 (de) | Filmtransporteinrichtung für Reprokameras | |
| DE2049771C3 (de) | Filmtransport- und Verschlußspanneinrichtung für eine Kamera zur Ermöglichung von Mehrfachbelichtungen | |
| DE473195C (de) | Ausloesevorrichtung fuer das Antriebswerk kinematographischer Aufnahmeapparate | |
| DE884909C (de) | Verschlusseinrichtung fuer photographische Kameras | |
| DE2925496A1 (de) | Filmkassette | |
| DE54035C (de) | Photographische Camera mit Rollenpapier | |
| DE515422C (de) | Vorrichtung zum selbsttaetigen Spannen und Andruecken des Films an das Bildfenster eines Filmaufnahmeapparates waehrend der Belichtungszeit | |
| DE296767C (de) | ||
| DE54285C (de) | Jalousieverschlufs für photographische Cameras. (2 | |
| DE967755C (de) | Fotografische Rollfilmkamera mit vom Filmstreifen angetriebenem, die Fortschaltung und Sperre des Films steuerndem Messrad | |
| AT99370B (de) | Photographische Rollfilmkamera. | |
| DE159343C (de) | ||
| DE2027899A1 (de) | Kombinierter Mechanismus zur Verschluß- und Filmaufwicklungsbetätigung in einer Kamera | |
| DE414775C (de) | Rollfilmkamera | |
| DE59752C (de) | Objektivverschlufs für photographische Apparate | |
| AT21837B (de) | Selbsttätiger photographischer Zeit- und Momentverschluß. | |
| AT121308B (de) | Filmkamera. | |
| DE333139C (de) | Verschluss fuer photographische Objektive | |
| DE721923C (de) | Lichtbildaufnahmegeraet mit Spannverschluss und getrennten Betaetigungsorganen fuer Filmvorschub, Verschlussspannen und Verschlussausloesen | |
| DE1622652C (de) | Reihenbildkamera mit mehreren Objektiven | |
| DE54353C (de) | Panorama- oder Wandel-Camera | |
| DE572596C (de) | Rollfilmkamera | |
| DE73137C (de) | Roll-Cassette | |
| DE1259695B (de) | Photographische Kamera mit einer Sperre fuer einen bewegbar im Aufnahmestrahlengang angeordneten photoelektrischen Wandler |