DE54035C - Photographische Camera mit Rollenpapier - Google Patents
Photographische Camera mit RollenpapierInfo
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- DE54035C DE54035C DENDAT54035D DE54035DA DE54035C DE 54035 C DE54035 C DE 54035C DE NDAT54035 D DENDAT54035 D DE NDAT54035D DE 54035D A DE54035D A DE 54035DA DE 54035 C DE54035 C DE 54035C
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G03—PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
- G03B—APPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
- G03B19/00—Cameras
- G03B19/02—Still-picture cameras
- G03B19/04—Roll-film cameras
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- General Physics & Mathematics (AREA)
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 57: Photographie.
. In den Zeichnungen stellen Fig. 1, 2, 3, 4
und 5 in verschiedenen Ansichten und Schnitten die allgemeine Disposj.tion ,de.r Camera dar.
Fig. 6, 7 und 8 zeigen deri Momentäbschlufs,'
■ .. Fig. 9, <iö, 11, 12 iiind 13 die Vorrichtung
zur Aüfnahme^und Belegung des lichtempfind-,
liehen Papferes,) -.■■'■ - .'.'■
Fig. \4i 15/1-6, und. 17 eine Abänderung
derselben, \".>—'-■:"■■'
Fig. 18 und 19 die Camera mit verändertem
Momentvefschlufs,-
Fig. 20 ^ fu und 2 ^.„verschiedene Abänderungen der "Camera. \ ;i
Auf einem Pistolenkolben A ist eine Camera B befestigt, deren Vordertheil die Momentabschlufsvorrichtung.!),.
Fig. 1, enthält. Letztere besteht aus einer mit Zapfen d d versehenen Hohlkugel,
welche so ausgeschnitten ist, dafs die durch das Objectiv einfallenden Lichtstrahlen
auf die lichtempfindliche Fläche gelangen können, wenn die Kugel D sich in der in Fig. 7 dar^
gestellten Lage befindet und dafs das Objectiv im Gegentheil abgeschlossen ist, wenn sich die
Hohlkugel entweder in der in Fig. 6 oder in der in Fig. 8 dargestellten Läge befindet. Wird
demnach die Hohlkugel D mehr oder weniger rasch von der einen in die andere der zuletzt
erwähnten Lagen geführt, so fallen die Lichtstrahlen während eines kürzeren oder längeren
Zeitraumes auf die lichtempfindliche Fläche auf. Die Drehung der Kugel D wird von einem
ihrer Zapfen d aus mittelst einer Feder, eines elastischen Bandes oder dergleichen bewirkt,
und zwar so, dafs, wenn der Zapfen in dem Sinne von Hand gedreht wird, um den Momentverschiufs
zu spannen, die Hohlkugel durch jene Feder zurückgedreht wird, -sobald der
Zapfen freigelassen wird. .. ■-,
Hierbei mufs dafür gesorgt sein, dafs die Lichtstrahlen durch die Kugel nur bei der
Rückwärtsdrehung der Kugel, nicht aber beim Spannen des Momentverschlusses hindurchgehen
können. Zu diesem Zwecke ist die Hohlkugel D mit einem Schieber af1 versehen,
welcher automatisch wie eine Art Augenlid wirkt (s. Fig. 6, 7 und 8). Der Schieber dl
ist in den beiden in den Fig. 6 und 7 dargestellten Lagen der Kugel D offen; wenn aber
die Kugel von der in Fig. 7 dargestellten Lage in diejenige der Fig. 8 übergeht, so stöfst seine
Nase d" gegen das Ende einer Rinne, welche in der die Hohlkugel umschliefsenden Halbkugel
vorgesehen ist, so dafs der Schieber stehen bleibt, während sich die Hohlkugel
weiter dreht. Ist die letztere in der in Fig. 8 gezeigten Lage angebracht, so verschliefst der
Schieber d1 die Oeffnung der Hohlkugel D,
so dafs die letztere von. der Stellung in Fig. 8 durch die in Fig. 7 und in die in Fig. 6 dargestellte
Lage geführt werden kann, ohne dafs die Lichtstrahlen hindurchgelassen werden. Beim
Uebergang der Kugel D von der Stellung Fig. 7 in die Stellung Fig. 6 geschieht das Eröffnen
des Schiebers dl durch Aufhalten der
Nase d". .
In den Fig. 1, 2,: 3, 4 und 5 ist eine Einrichtung
zur Bewegung des Momentverschlusses dargestellt. In einem Federhause E ist eine
am Zapfen d der Hohlkugel befestigte Triebfeder angebracht, deren Spannung durch
Drehung des Federhauses und mit Benutzung der Schaltvorrichtung e beliebig geregelt wer-
den kann, um die Drehungsgeschwindigkeit der Hohlkugel beliebig zu reguliren.
Die Drehung der Hohlkugel in demjenigen Sinne, in welchem die Spannung der Triebfeder
erfolgt, wird mittelst des Flügelkopfes G bewirkt.
Das auf dem Zapfen von D befestigte Rad F greift in eine Zahnstange H ein, deren Vorsprung
h sich in eine Feder J einhängt, die mittelst eines Drückers I bewegt werden kann.
Drückt man auf /, so wird h bezw. H und F frei, wodurch die Hohlkugel D unter Einwirkung
der Triebfeder zurückgedreht wird. Die Zahnstange H ist mit einer Rinne versehen,, in
welche die Spitze der Schraube K eingreift, wenn die Hohlkugel in der in Fig. 7 dargegestellten
(offenen) Stellung festgehalten werden soll.
Die Drehungsachse des Momentverschlusses D kann sowohl vertical als auch horizontal gestellt
werden, und der Mqmentverschlufs selbst kann auch cylindrisch gemacht werden, Fig. 18
und 19.
Das Objectiv kann sowohl hinter als vor, als auch in dem Momentverschlufs angebracht
werden.
In den Fig. 18 und 19 trägt der Zapfen d
des Cylinders D einen Arm g, welcher sich in eine entsprechende Kerbe des um / drehbaren
Hebels L einhängt, wenn man d mittelst der Flügelmutter G dreht. Der Hebel L kann
mittelst eines Riegels M und eines Drückers N bewegt werden, um den Arm G zu befreien
und dadurch das Zurückdrehen des Cylinders zu bewirken. Ein zweiter Arm i des Zapfens d
gestattet es, den Cylinder in offener Stellung festzuhalten.
In der Camera B sind die Rollen O und Q.
und das oscillirende Brettchen O1 .angebracht
(Fig. 9 bis 13), welche das lichtempfindliche ' Papier tragen und exponiren. In demselben
Mafse, wie letzteres sich von O abrollt, wird es über das oscillirende Brettchen O1 und Q
aufgerollt.
. Das Brettchen O1 ist mittelst zweier Zapfen o1
und o". an den Seitenwänden der Camera B
aufgehängt. Der eine jener Zapfen trägt eine Scheibe P, welche mit zwei Kerben versehen
ist, in die eine Feder p1 eingreift, welche bezweckt,
das Brettchen O1 nach jeder halben Umdrehung genau vertical festzuhalten. Beim
Aufrollen des Papieres auf Q würde die Spannung des Papieres schon die Oscillation des
Brettchens erzeugen, könnte aber den todten Punkt nicht überwinden, und deshalb mufs
von der Achse von Q aus eine zwentsprechende Uebersetzung auf den Zapfen des Brettchens
einwirken. Zu diesem Zwecke ist die mittelst Schlüssels R zu bewegende Achse der Spule Q
mit einem Rad p* versehen, welche mittelst
der Zwischenräder p3 und p2 das auf dem
Zapfen o1 befestigte Rad p1 bewegt.
Nun ist aber die für jede Aufnahme, abzuwickelnde, Papierlänge constant, währenddessen
die bei jeder Umdrehung von Q aufgewickelte Papierlänge infolge des wachsenden Durchmessers
der Spule abnehmen mufs. Das Drehungsverhältnifs zwischen Q und O1 soll
demnach nicht constant sein, weil sonst ein Reifsen des Papieres eintreten müfste. Um dies
trotz Anwendung der oben erwähnten Uebersetzungsräder plp2p3pi zu verhindern, ist nun
die Spule Q nicht fest auf ihrer Achse, sondern durch irgend eine geeignete, durch Reibung
wirkende Vorrichtung darauf befestigt, so dafs das Rad p* bis zur richtigen Einstellung von P
gedreht werden kann, ohne dafs Q weiter mitgedreht werde, als dies zum Aufrollen des
Papieres nothwendig ist.
Die Fig. 9 und 13 zeigen eine hierzu dienende Anordnung einer Reibungskupplung, welche
aber durch irgend eine (z. B. federnde) Verbindung zwischen der Spule Q und deren
Achse ersetzt werden kann.
Die Fig. 14, 15 und 16 zeigen in Seitenansicht
und Horizontalschnitt den in Fig. 17 an Ort und Stelle in B eingesetzten Rollenträger.
Die Rolle O trägt das zu .exponirende Papier ■ und wird mittelst ■ eines seitlichen Hebels P
befestigt, der sich an eine Feder ρ einhängt (Fig. 14 und 16). Das Papier ist mittelst einer
auf Q federnden halbcylindrischen Hülse q mit Vorsprung q1 befestigt.
Diese Rollenträgeranordnung kann durch die einfachere, in Fig. 19 dargestellte Anordnung
ersetzt werden. Die Schieber B1 und B" gestatten es, die Rollen O und Q ein- und auszusetzen.
Die eine oder andere der Rollen kann mit einer aufserbalb* befindlichen Vorrichtung
verbunden werden, welche die Zahl der Aufnahmen
registrirt.
Mittelst der verlängerbaren Füfse X und Y
mit Verlängerungen χ und y kann der Apparat auf irgend eine Fläche aufgestellt werden, indem
die besagten Füfse und die Spitze a des Kolbens A einen stabilen Dreifivfs bilden.
Die Fig. 20 und 21 zeigen, wie der Apparat
durch eine mechanische Vorrichtung vervollständigt werden kann, welche das automatische Vorrücken
des lichtempfindlichen Papieres gleichzeitig mit der Spannung des Momentverschlusses
D bewirkt. Zu diesem Zwecke sind die Rollen O und Q vertical in B eingesetzt
und der Zapfen der Spule Q mit einem Schaltrad Q1. versehen, welches durch eine
Zahnstange S1- gedreht werden kann. Die letztere ist in eine Vertiefung eines Riegels T
eingepafst und wird durch eine Feder s und Q1
in Eingriff gehalten. Wird T rückwärts gezogen, . so bewirkt dies die Drehung von Q1
(bezw. das Aufrollen des lichtempfindlichen
Papieres auf Q), und wenn T wieder vorwärts gestofsen wird, so wirkt die Zahnstange wie
eine Sperrklinke und gleitet am Rade Q1 vorbei, ohne dasselbe zu drehen.
Der Riegel T ist mit einem Vorsprung t versehen, welcher während eines Theiles des
Hubes von T in einen Schlitz der Zahnstange H spielt, die letztere- aber am Ende des Hubes
von T mitnimmt und um so viel rückwärts zieht, als nothwendig ist, um den Momentverschlufs
zu spannen, d. h. bis die Feder J in die Kerbe j der Zahnstange H eingreift. Die
Feder E bewirkt das Zurückdrehen der Kugel D, sobald auf den Drücker / gedrückt wird. Die
Fig. 22 stellt denselben Apparat dar, nur dafs die Zahnstange H hier durch eine Saite U ersetzt
ist, welche sich um eine am Zapfen d befestigte Rolle V aufwindet. Die Camera B
ist aufserdem hier verlängerbar angenommen, während in den anderen Zeichnungen das Objectiv
selbst verlängerbar gedacht wurde.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Eine photographische Camera, gekennzeichnet durch die Vorrichtung zum Vorrücken des lichtempfindlichen Papieres, bestehend aus den in der Camera B angebrachten Rollen O und Q, der oscillirenden Platte O1, auf welcher das lichtempfindliche Papier exponirt wird, dem auf der Achse der Rolle Q sitzenden Radep4, den Zwischenrädern ps und j?2, welche in das auf der Achse von O1 befestigte Rad p1 eingreifen.Hierzu 3 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE54035C true DE54035C (de) |
Family
ID=328649
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT54035D Expired - Lifetime DE54035C (de) | Photographische Camera mit Rollenpapier |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE54035C (de) |
-
0
- DE DENDAT54035D patent/DE54035C/de not_active Expired - Lifetime
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