DE674910C - Hebelumschalter mit Momentausschaltung und in der Mittellage verrasteter Ausschaltstellung - Google Patents

Hebelumschalter mit Momentausschaltung und in der Mittellage verrasteter Ausschaltstellung

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Publication number
DE674910C
DE674910C DEA78098D DEA0078098D DE674910C DE 674910 C DE674910 C DE 674910C DE A78098 D DEA78098 D DE A78098D DE A0078098 D DEA0078098 D DE A0078098D DE 674910 C DE674910 C DE 674910C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
switch
lever
box
blades
movement
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Expired
Application number
DEA78098D
Other languages
English (en)
Inventor
Wilhelm Hoepp
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AEG AG
Original Assignee
AEG AG
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Filing date
Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H21/00Switches operated by an operating part in the form of a pivotable member acted upon directly by a solid body, e.g. by a hand
    • H01H21/54Lever switches with blade-type contact co-operating with one or two spring-clip contacts, e.g. knife switch
    • H01H21/60Change-over switches with stable intermediate position

Landscapes

  • Rotary Switch, Piano Key Switch, And Lever Switch (AREA)

Description

  • Hebelumschalter mit Momentausschaltung und in der Mittellage verrasteter Ausschaltstellung Die vorliegende Erfindung betrifft einen Hebelumschalter mit Momentausschaltung und in der Mittellage verrasteter Ausschaltstellung, bei dem die Momentschaltfeder zugleich als Rastenfeder für die Mittellage wirkt.
  • Erfindungsgemäß bewirken zwei an den Schaltmessern vorzugsweise symmetrisch zur Lagerachse der beweglichen Schaltinesser und der Handhabe gelagerte Rastenhebel je mit ihrem einen Hebelarm die Verrastung, während die beiden anderen Hebelarme durch die Momentschalt- und Rastenfeder zusammengezogen werden.
  • Gegenüber bekannten Hebelumschaltern, bei denen die Momentschaltfeder zugleich als Rastenfeder für die Mittellage wirkt, ist beim erfindungsgemäßen Schalter die Zahl der Teile gering, weil die Rastenhebel und die Mitnehrner gleichzeitig für verschiedene Funktionen benutzt werden. Die Form der meisten Teile ist glatt und einfach, daher billig in der Herstellung. Der Schalter ist auch in der einpoligen Form stabil, da die Lagerung auf dem starren Drehzapfen sehr widerstandsfähig gegen Verbiegung ist.
  • Ein Ausführungsbeispiel zeigen die Abb. i bis 3 in drei aufeinander senkrecht stehenden Ansichten, Abb. 2 und 3 zum Teil im Schnitt. Auf einer Grundplatte 2 sind Kontaktböcke 1, 15, 17 mit Zuführungsbolzen 3, 16, 18 befestigt. In eine Bohrung des mittleren Kontaktbockes 15 ist der Drehzapfen 5 parallel der Grundplatte eingesetzt, um den die beweglichen Schalterteile schwenkbar angeordnet sind. Der Drehzapfen 5 wird durch den Rastenstift 1q. festgehalten, der mit seinem unteren zugespitzten Ende in eine Vertiefung des Drehzapfens 5. eingreift, in den Kontaktbock 15 eingeschraubt und durch eine Gegenmutter gesichert ist. Die beweglichen Schalterteile bestehen aus den unter sich gleichen vier Schaltmessern q. und i i, die durch die Rohrniete 12 je zu einem Paar vereinigt und paarweise unabhängig voneinander beweglich sind. Um den Zapfen 5 ist ferner ein U-förmiger Schaltbügel 8 schwenkbar, dessen federnde Schenkel die Schaltmesser von den Außenseiten her gegen den Kontaktbock 15 drücken. In dem Schaltbügel 8 ist mittels der Schraube 21 der Schaltgriff 7 so befestigt, daß er auch die aus Isolierstoff bestehende Deckplatte g festhält, die die Schaltmesser überdeckt. Das Schaltmesserpaar i i liegt außen zu beiden Seiten des inneren Schaltmesserpaares q.. Die Schaltmesser sind nach innen vorgespannt, so daß sie durch die Abstandsbuchsen ig unter Vörspannung gehalten werden. Der Kontaktbock 17 für das äußere Schaltmesserpaar i i ist um die doppelte Stärke eines Messers breiter als der Kontaktbock i für das innere Schaltmesserpaar 4 entsprechend dem Messerabstand in den beiden Messerpaaren. Es werden jedoch für beide gleiche Kontaktböcke verwendet, deren Querschnitt rechteckig ist, so daß die schmale Seite dem Innenabstand des inneren Messerpaares 4., die breite Seite dein des äußeren Messerpaares i i entspricht. Die Feder 6, die sowohl als Moment- als auch als Kastenfeder wirkt, ist in die beiden oberen Enden der aus Flachmetall gebogenen Kastenhebel io eingehängt, die mehrfach umgebogen sind und sich um die Hohlniete i2 herumlegen. In Abb. 2 ist der linke Teil der Feder 6 fortgelassen, der linke Kastenhebel z. T. fortgebrochen. Die unteren Teile der Kastenhebel io sind zu Schleifen 2o ausgebildet, die wiederum am Ende zu Lappen 22 umgewickelt sind, die sich gegen die Hohlniete i2 legen. Die oberen Schenkel der Schleifen 2o werden durch den Zug der Feder 6 in der gezeichneten Mittelstellung gegen die Mitnehmerbolzen 13 gezogen, die die beiden Schenkel des Schalt-Bügels 8 miteinander verbinden.
  • Der Umschalter arbeitet folgendermaßen: In der linken Schaltstellung befindet sich das Messerpaar 4 in der angedeuteten Stellung 4', der Schaltgriff 7 in der Stellung 7'. Wird jetzt der Schaltgriff 7 zum Ausschalten nach rechts bewegt, so bleibt das Messerpaar q. infolge der Reibung zunächst in seiner Einschaltstellung, während das Messerpaar i i durch den rechten Mitnehmerbolzen 13 mitgenommen wird und daher über seinen Kastenhebel iö die Feder 6 spannt. Nachdem etwa der halbe Schaltweg zurückgelegt ist, kommt der linke Mitnehmerbölzen 13 zum Anschlag im Scheitel seiner Schleife 2o und nimmt nunmehr das Messerpaar 4 mit, so daß dieses nach Verlassen des Kontaktbockes i nach rechts bis zum Anschlag an seinen Mitnehmerbolzen 13 schnellt. Bei dieser Ausschaltbewegung ist der untere Schenkel der rechten Schleife 2o durch den Kastenstift 14 gegen den Zug der Feder 6 nach oben gedrückt worden. Nach Erreichung j der Mittelstellung schnappt der rechte Kastenhebel io wieder nach unten und verrastet zusammen mit dem linken Kastenhebel den Schalter in der Mittelstellung.
  • Bei der Einschaltbewegung, etwa durch Weiterschalten nach rechts, wird das rechte Ende der Schleife 2o des zurückbleibenden linken Kastenhebels durch die Schwenkbewegung seines Mitnehmerbolzens 13 nach oben gedrückt und somit aus der Raststellung gehoben. Vor Erreichung der Einschaltstellung kommt der Kastenstift 14 außer Eingriff mit der linken Schleife 2o. Infolge dieser zwangsläufigen Steuerung der Rastenhebel io durch die Mitnehmerbolzen 13 kann man den Kastenstift 14 sehr spitz und daher die Verrastung sehr sicher machen. Die Hohlnieten 12 können bei mehrpoligen Schaltern zur Aufnahme einer Polkupplung der Schaltmesser dienen.
  • Die Vorteile des Umschalters nach der Erfindung sind folgende: Die Zahl der Teile ist gering, weil die Kastenhebel und die Mitnehmer gleichzeitig fürverschiedene Funktionen benutzt werden. Die Form der meisten Teile ist glatt und einfach in der Herstellung. Der Schalter ist auch in der einpoligen Form im Gegensatz zu den bekannten Hebelumschaltern stabil, da die Lagerung auf dem starren Drehzapfen gegen Verbiegung :sehr widerstandsfähig ist. Durch die Vorspannung des Schaltbügels 8 und der Messer an den mittleren Kontaktbock wird die Stabilität noch erhöht.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE -. i. Hebelumschalter mit Momentausschaltung und verrasteter Ausschaltstellung in der Mittellage, bei dem die Mömentschaltfeder zugleich als Kastenfeder für die Mittellage wirkt, dadurch gekennzeichnet, däß zwei an den Schaltmessern, vorzugsweise symmetrisch zur Lagerache der beweglichen Schaltmesser und der Handhabe gelagerte Kastenhebel (io, 2o) je mit ihrem einen Hebelarm die Verrastung bewirken, während die beiden anderen Hebelarme durch die Momentschalt-und Kastenfeder zusammengezogen werden. s. Hebelumschalter nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Kastenhebel (io, 2o) bei der Ausschaltbewegung als Mitnehmer für die zugehörigen Schaltmesser dienen. 3. Hebelumschalter nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Kastenhebel (io, 2o) in ihrer Bewegung nach beiden Seiten durch die die Schaltmesser i i) bei der Einschaltbewegung mitnehmenden Mitnehmer (13) begrenzt sind. 4. Hebelumschalter nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Mitnehmer (13) der Schaltmesser als Steuerglieder für die Rästenhebel (2o) ausgebildet sind, so daß sie diese bei der Einschaltbewegung aus der Rastlage gegenüber einem Kastenstift (14) entfernen. 5. Hebelumschalter nach Ansprüchen i bis q., dadurch gekennzeichnet, daß je Pol vier gleiche Kontaktmesser auf einem vorzugsweise mittels des Kastenstiftes (14) gesicherten Drehzapfen (5) gemeinsam mit einem U-förmigen federnden Schaltbügel (8) gelagert sind, der am hopf eine die Schaltmesser (4, 11) überdeckende isolierende Abdeckplatte (9) trägt, die an ihm mittels der Befestigungsschraube (21) des den Schaltmesserwinkel halbierenden Schaltgriffes (7) befestigt ist. 6. Nebelumschalter nach Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Seitenlängen des rechteckigen Querschnittes der Kontaktböcke sich um die doppelte Stärke eines Schaltmessers unterscheiden.
DEA78098D 1936-01-01 1936-01-01 Hebelumschalter mit Momentausschaltung und in der Mittellage verrasteter Ausschaltstellung Expired DE674910C (de)

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