DE674884C - Getriebe fuer die Schwenkbewegung des Schleifkopfes einer Saegenschaerfmaschine fuer Gerad- und Schraegschliff - Google Patents
Getriebe fuer die Schwenkbewegung des Schleifkopfes einer Saegenschaerfmaschine fuer Gerad- und SchraegschliffInfo
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23D—PLANING; SLOTTING; SHEARING; BROACHING; SAWING; FILING; SCRAPING; LIKE OPERATIONS FOR WORKING METAL BY REMOVING MATERIAL, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23D63/00—Dressing the tools of sawing machines or sawing devices for use in cutting any kind of material, e.g. in the manufacture of sawing tools
- B23D63/08—Sharpening the cutting edges of saw teeth
- B23D63/12—Sharpening the cutting edges of saw teeth by grinding
- B23D63/14—Sharpening circular saw blades
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)
Description
Der Bau von vollwertigen Sägenschleifmaschinen, die sowohl für Gerad- und Schrägschliff,
und zwar für Kreis- und Bandsägen, verwendbar sind und zugleich der Forderung kleinster Raumbeanspruchung genügten, ist
schwierig, so daß hierfür bisher nur große Maschinen bekanntgeworden sind. Die bekanntgewordenen
Verbesserungen an der Vorschubeinrichtung, wie z. B. die Anordnung, bei
ίο der auf einer auf der Exzenterwelle der Vorschubeinrichtung
festsitzenden Führungscheibe eine als Handrad ausgebildete, mittels Plangewinde zweckmäßig in die Exzenterscheibe
eingreifende Scheibe angeordnet ist, konnten zwar eine Zusammendrängung der Bauteile der Vorschubeinrichtung ermöglichen,
ließen aber die verbesserungsbedürftigen Vorrichtungen zur Steuerung der Schleifscheibe unberücksichtigt. In dieser
Richtung bekanntgewordene Lösungen zeigen Maschinen für einen einseitigen Verwendungszweck,
z. B. für den Schliff von Bandsägen, so z. B. eine Anordnung, nach der der von einem Schubkurbelgetriebe gesteuerte
und durch den Antriebsmotor ausbalancierte Schleifscheibenträger am Drehzapfen eines
Halters aufgehängt ist. So kann mit einer Einrichtung, bei der die arbeitende Schleifscheibe
in ihrer Höhe durch eine am Vorschubarm angebrachte Schablone eingestellt wird, nur der Zahnrücken geschärft werden,
wobei für jede gewünschte Zahnform jeweils eine besondere Schablone verwendet werden
muß.
Gegenstand der Erfindung ist nun ein Getriebe, durch dessen Einbau in Sägenschärfmaschinen
deren Gesamtaufbau auf kleinstem Raum zusammengedrängt wird, da mittels dieses Getriebes nicht nur der Vorschub gesteuert,
sondern auch die Schwenkbewegung 4« des Schleifkopfes in einer bisher unerreicht
einfachen, allen Anforderungen gerecht werdenden
Weise erzeugt wird. Das verwendete Getriebe ist bereits in der Form bekanntgeworden,
daß ein großes Zahnrad, dessen Zahnkranz teilweise durch Lücken unterbrochen ist, ein anderes lückenloses Zahnrad
mit einem um ein Vielfaches kleineren Durchmesser antreibt und dessen Bewegung durch
die Zahnlücken des Antriebsrades gestoppt werden, wobei das angetriebene Rad durch
einen am Antriebsrad seitlich sitzenden Nocken wieder in Umlauf gesetzt wird. Die Erfindung
wird in der Anwendung dieses an sich grundsätzlich bekannten Getriebes bei Sägen-Schleifmaschinen
gesehen.
In Abb. I der Zeichnung ist das Getriebe nach der Erfindung dargestellt, und in Abb. II
ist ein Schnitt nach A-B der Abb. I gezeichnet. Abb. III zeigt die ganze Maschine,
bei der das Getriebe in dem Gehäuse 14
untergebracht ist. Die Arbeitsweise des Getriebes ist folgende:
Das auf der vom Motor 1 (Abb. III) getriebenen
Gelenkwelle k (Abb. II) und 4 (Abb. III) sitzende Zahnrade greift in das Gegenradd
ein und bewegt dasselbe mittels der beiderseitigen Zahnkränze, bis die Bewegung infolge
der Lücke q im Zahnkranz des Gegenrades d unterbrochen und letzteres zum Stillstand
gezwungen wird. Diese Unterbrechung ist notwendig, um während der Aufwärtsbewegungdes
Schleifρ endelarmes 2 (Abb. III) die Schrägwendung der Schleifscheibe 6
(Abb. III) erfolgen zu lassen. Nach einiger Zeit greift der im Teilkreis des weiterbewegten
Zahnradese sitzende Stift* (Abb. II) in
den Schlitz y der mit d verbundenen Schablone / ein und gleitet so lange in den Schlitz y,
bis die Zähne der beiden Räder wieder ineinandergreifen. Während des Stillstandes
des Zahnrades d liegt die Schablone / mit ihrer Nase an der Kurve der mit dem
Zahnrad e starr verbundenen Scheibe g an,
so daß während des Stillstandes von d dieses Zahnrad gegen jede Bewegung gesichert ist.
Erst wenn bei der Weiterdrehung des Zahnrades e die Aussparung aL der Scheibe g den
Vorsprung der Nase ζ an der Schablone/ erreicht, ist deren Weiterbewegung und damit
die des Zahnrades d durch den Stift* ermöglicht. Wie die Abb. II veranschaulicht, arbeitet
das Getriebe in zwei gleichmäßig verteilten Phasen. Diese Bewegungsvorgänge in dem Getriebe stimmen zeitlich mit dem Hub
des den Schleifkopf 11 (Abb. III) tragenden Hebelarmes 2 (Abb. III) über ein, der durch
einen auf der Welle k (Abb. I) des Getriebes sitzenden Exzenter ausgelöst wird, ferner mit
der Vorschubeinrichtung für das Sägeblatt, die durch eine ebenfalls auf der Hauptwelle
k (Abb. I) sitzende (hier nicht gezeichnete) Kurbelnocke erzeugt wird, und endlich
mit der wechselseitigen Schrägstellung der Schleifscheibe beim Schrägschliff. Dieser
letztere Bewegungsvorgang wird durch eine Pleuelstange α (Abb. I) ausgelöst, deren Kopf &
in einem SchlitzI der mit dem Zahnrad^
verbundenen Scheibe c radial verschiebbar angeordnet ist, im Schlitz £ mittels der Schraube m
festgeklemmt wird, wobei die Pleuelstange a
ihrerseits auf einen doppelarmigen Hebel, der unter dem Schleifpendelarm 2 (Abb. III)
drehbar gelagert ist, stößt, so daß der Stoß und Zug der Pleuelstange α sich auf den
Schleifkopf 11 (Abb. Ill) als Schrägwendung
auswirken. Mit dem in dem Schlitz/ verschiebbaren Kopf b der Pleuelstange α ist eine
einfache und billige Umstellung von Geradauf Schrägschliff geschaffen. Ist der Kopf
mittig zur Welle eingestellt, macht die Pleuelstange keine Bewegung, und dementsprechend
unterbleibt die Schrägwendung zum Schrägschliff der Schleifscheibe. Mit der Größe der
Exzentrizität, also der Entfernung des Pleuel- 6S
kopfes von der Wellenachse, wächst der Ausschlag der Schrägstellbewegung der Schleifscheibe,
wodurch auch der Schliffwinkel jeweils verändert wird.
Claims (1)
- Patentanspruch:Getriebe für die Schwenkbewegung des Schleifkopfes einer Sägenschärfmaschine für Gerad- und Schrägschliff, dadurch gekennzeichnet, daß die die Schwenkbewegung auf den Schleifkopf übertragende Schubstange an einem mit zwei Lücken in seinem Zahnkranz versehenen Zahnrad außenmittig angelenkt ist, dessen gezahnter Teil mit einem ständig umlaufenden Zahnrad in Eingriff kommt und welches aus seiner Raststellung durch an dem Gegenrad angebrachten Mitnehmer mit diesem zum Kämmen gebracht wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB171915D DE674884C (de) | 1935-11-24 | 1935-11-24 | Getriebe fuer die Schwenkbewegung des Schleifkopfes einer Saegenschaerfmaschine fuer Gerad- und Schraegschliff |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB171915D DE674884C (de) | 1935-11-24 | 1935-11-24 | Getriebe fuer die Schwenkbewegung des Schleifkopfes einer Saegenschaerfmaschine fuer Gerad- und Schraegschliff |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE674884C true DE674884C (de) | 1939-04-24 |
Family
ID=7006894
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEB171915D Expired DE674884C (de) | 1935-11-24 | 1935-11-24 | Getriebe fuer die Schwenkbewegung des Schleifkopfes einer Saegenschaerfmaschine fuer Gerad- und Schraegschliff |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE674884C (de) |
-
1935
- 1935-11-24 DE DEB171915D patent/DE674884C/de not_active Expired
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