DE67219C - Ventilschraube für Lagerbierfässer - Google Patents

Ventilschraube für Lagerbierfässer

Info

Publication number
DE67219C
DE67219C DENDAT67219D DE67219DA DE67219C DE 67219 C DE67219 C DE 67219C DE NDAT67219 D DENDAT67219 D DE NDAT67219D DE 67219D A DE67219D A DE 67219DA DE 67219 C DE67219 C DE 67219C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
screw
kegs
lager
bung
air
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DENDAT67219D
Other languages
English (en)
Original Assignee
J. BURGHAUSER und J. HERRMANN in Regensburg
Publication of DE67219C publication Critical patent/DE67219C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C12BIOCHEMISTRY; BEER; SPIRITS; WINE; VINEGAR; MICROBIOLOGY; ENZYMOLOGY; MUTATION OR GENETIC ENGINEERING
    • C12LPITCHING OR DEPITCHING MACHINES; CELLAR TOOLS
    • C12L9/00Venting devices for casks, barrels, or the like

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Biochemistry (AREA)
  • Bioinformatics & Cheminformatics (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Genetics & Genomics (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Zoology (AREA)
  • Devices For Dispensing Beverages (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.W
Ventilschraube für Lagerbierfässer.
Wie jedem Fachmann bekannt, mufs bei dem Abfassen des Bieres aus den verspundeten Lagerfässern in die kleineren, sogen. Schänk-. fässer mit. aller Vorsicht verfahren werden. Bei der hierzu erforderlichen Luftzuführung in das betreffende Lagerfafs durch das Spundloch soll einestheils jede Erschütterung des Bieres durch Lockerung des fest eingetriebenen Spundes, vermieden werden, andererseits der so grofse Zutritt von Luft oder das Entweichen von Kohlensäure möglichst vermieden werden. Man hat daher bis jetzt zum Verspunden der Lagerfässer Spunde benutzt, welche mit einer Längsbohrung versehen waren, in welche nach Eintreiben des Spundes in das Fafs ein Zäpfchen aus hartem Holz mittelst einiger Hammerschläge eingesetzt wurde, welches dann bei Anstechen des Fasses in dem erforderlichen Grade gelockert wurde. War jedoch der Druck der im Fafs sich entwickelnden Kohlensäure zu grofs, so kam es sehr häufig vor, dafs hierbei das Zäpfchen ganz herausgetrieben wurde, was ein übermäfsiges Ausströmen von Kohlensäure zur Folge hatte u. s. w. ■
An Stelle dieser Holzzäpfchen verwendete man deshalb auch vielfach hohle Eisenstifte, deren Wandungen nächst der Spitze mit einer Anzahl kleiner Löcher versehen waren. Diese Eisenstifte wurden nach Eintreiben des eigentlichen Fafsspundes wiederum in letzteren fest eingeschlagen, und zwar so weit, bis besagte Löcher unter den Spund zu stehen kamen. Die obere Stiftöffhung mufste bis zum Anstechen des Fasses natürlich ebenfalls entsprechend verschlossen werden. War nun der Spund nicht tief genug gebohrt, so mufste der Stift kräftig hineingeschlagen werden, was ein häufiges Zerspringen des Spundes und Entweichen der Kohlensäure zur Folge hatte. Auch kommt es bei Einschlagen dieser Stifte sehr oft vor, dafs sich die kleineren Stiftlöcher beim Einschlagen derselben mit Holz- oder dergleichen Theilchen verlegen und dann bei Anstechen des Fasses keine Luft in dasselbe einströmen kann u. s. w.
Mit vorliegender Erfindung wird nun bezweckt, alle diese Uebelstände zu beseitigen und eine Vorrichtung zu schaffen, die dem Brauer ermöglicht, sowohl den Luftzutritt, als den Kohlensäureabgang in der gewünschten Weise regeln zu können.
Wie aus Fig. 1 der Zeichnung ersichtlich, besteht dieselbe aus einer hohlen Holzschraube a, deren von der Schraube getrennte Spitze b an einem im Hohlraum derselben gelagerten Stift c befestigt ist. Die Schraube α ist mit einem kreuzförmigen Griff d versehen, in welche von oben eine Flügel- oder dergleichen Schraube e eingeschraubt ist, welche im Hohlraum des Griffes bei f mit dem Stift c drehbar verbunden ist. In einem der Seitenarme des Griffes ist eine mit einem Hahn g versehene Luftleitung h angeordnet, welche mit dem Hohlraum des Griffes und der Schraube einen einzigen Luftkanal bildet. Letztere ist an ihrem unteren Ende mit zwei keilförmigen Einschnitten versehen, welche von den genau' eingepafsten Ansätzen i der Spitze b bei Anziehen der
Schraube e genau ausgefüllt werden (Fig. 3), wodurch nicht allein eine feste und sichere Verbindung beider Schraubentheile erzielt ist, sondern auch oben besagter Luftkanal nach unten dicht abgeschlossen ist.
In dieser Beschaffenheit wird die Schraube bei Gebrauch in den angebohrten Spund so weit eingedreht, dafs die Spitze b unter den Spund zu stehen kommt, was durch die beiden Seitenarme d ohne weiteres Werkzeug, ohne Mühe und Erschütterung des Fasses oder Beschädigung des Spundes geschehen kann. Um beim Anstechen des Fasses die erforderliche Luft einzuführen, braucht man nur die Schraube e nach abwärts zu drehen, wodurch mittelst des Stiftes c die Spitze b in der aus Fig. 2 ersichtlichen Weise von der Schraube gelöst wird und die Luft nach entsprechender Oeffnung des Hahnes g durch erwähnten Luftkanal unter dem Spund ins Fafs bezw. die überschüssige Kohlensäure aus demselben auf gleichem Wege ins Freie treten kann. Die mit den Hähnen versehene Luftleitung h ist zur Regelung dieses Lüftzuführens u. s. w. nicht unbedingt nöthig, da diese Regelung auch durch entsprechendes Höher- oder Tieferstellen der Schraube e, wodurch die untere Schraubenöffnung von α von der Spitze b mehr oder weniger dicht verschlossen wird, bethätigt werden kann. Im letzteren Falle genügt nur eine einfache Oeffnung an geeigneter Stelle über der Schraube a als Ventilationsöffnung.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ventilschraube für Lagerbierfässer, bestehend aus einer hohlen Schraube (a), deren Spitze (b) durch einen im Hohlraum derselben geführten Stift (c) und Schraube (e) mit ihr verbunden und behufs Luftzuführung in das Fafs von ihr gelöst werden kann, wobei eventuell noch eine mittelst Hahnen oder dergleichen regulirbare Luftleitung (h) angebracht sein kann.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT67219D Ventilschraube für Lagerbierfässer Expired - Lifetime DE67219C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE67219C true DE67219C (de)

Family

ID=340865

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT67219D Expired - Lifetime DE67219C (de) Ventilschraube für Lagerbierfässer

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE67219C (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3990608A (en) * 1975-03-10 1976-11-09 Tom Walters Container tapping devices
US5839212A (en) * 1997-01-27 1998-11-24 Kan-Am Industries, Inc, Ejector apparatus for an earth moving scraper bowl
US6936555B2 (en) 2002-12-31 2005-08-30 Corning Incorporated Glass ceramics based on ZnO

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3990608A (en) * 1975-03-10 1976-11-09 Tom Walters Container tapping devices
US5839212A (en) * 1997-01-27 1998-11-24 Kan-Am Industries, Inc, Ejector apparatus for an earth moving scraper bowl
US6936555B2 (en) 2002-12-31 2005-08-30 Corning Incorporated Glass ceramics based on ZnO

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE67219C (de) Ventilschraube für Lagerbierfässer
EP0787099A1 (de) Einrichtung zur belüftung eines flüssigkeitsbehälters
DE10130980A1 (de) Farbkratzer mit Nagelversenker
DE202005018786U1 (de) Magazinrohr für Schrauben
DE20308853U1 (de) Holzspaltevorrichtung
DE585931C (de) Fluessigkeitszapfhahn
DE300847C (de)
DE129582C (de)
DE67387C (de) Werkzeug zum conischen Ausfräsen der Innenwände von Spund-, Zapf- und ähnlichen Löchern
DE439102C (de) Geraet zum Eintreiben von Scharnierhuelsen in Moebelteile
DE7433C (de) Selbsttätige Regelvorrichtungen an dem verschliefsbaren Petroleumbehälter für Schiebelaro pe'n
DE723941C (de) Beilage fuer einen Spiralbohrer u. dgl. mit konischem Schaft und Flachkantzapfen, dessen Flachkantzapfen abgebrochen ist
DE92982C (de)
DE19812989C2 (de) Durch einen Preßschlag aufsetzbare Zentrierbohrbuchse zum Entfernen von bündig abgebrochenen Schrauben oder Gewindebolzen
DE695461C (de) Rammspaten zur Herstellung von Schaechten
DE31310C (de) Spund- oder Zapflochverschlufs nebst Zapfhahn mit Luftzuführung
DE79518C (de) Abziehhahn für Lagerfässer
DE315981C (de)
DE559384C (de) Golfschlaeger
DE276586C (de)
DE82313C (de)
DE235987C (de)
DE104537C (de)
DE214996C (de)
DE134913C (de)