DE31310C - Spund- oder Zapflochverschlufs nebst Zapfhahn mit Luftzuführung - Google Patents
Spund- oder Zapflochverschlufs nebst Zapfhahn mit LuftzuführungInfo
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- DE31310C DE31310C DENDAT31310D DE31310DA DE31310C DE 31310 C DE31310 C DE 31310C DE NDAT31310 D DENDAT31310 D DE NDAT31310D DE 31310D A DE31310D A DE 31310DA DE 31310 C DE31310 C DE 31310C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B67—OPENING, CLOSING OR CLEANING BOTTLES, JARS OR SIMILAR CONTAINERS; LIQUID HANDLING
- B67D—DISPENSING, DELIVERING OR TRANSFERRING LIQUIDS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B67D3/00—Apparatus or devices for controlling flow of liquids under gravity from storage containers for dispensing purposes
- B67D3/04—Liquid-dispensing taps or cocks adapted to seal and open tapping holes of casks, e.g. for beer
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Food-Manufacturing Devices (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 64: Schankgeräthschaften.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 23. September 1884 ab.
Der in ein gewöhnliches Spundloch oder in eine gufseiserne Spundbüchse α, Fig. 1 und 2,
passende, zum Zweck dichteren Schlusses mit Paraffin getränkte hölzerne (oder aus beliebigem
anderen Material bestehende) Spund b ist cylindrisch ausgebohrt. Diese Durchbohrung
bildet das Zapf loch; sie ist an der dem Innern des Fasses zugewendeten Seite des Spundes
konisch erweitert und mittelst des Korkstopfens c, der nicht über die äufsere ebene Fläche des
Spundes hervorragen darf, verschlossen. Der an dem Kork durch das Eintreiben sich bildende
Ballen verhindert das selbstthä'tige Oeffnen infolge inneren Druckes und macht ebenso
das Herausziehen desselben von aufsen unmöglich.
Soll das Fafs angezapft werden, so wird der am vorderen Eride glatte, weiter hinten mit
Gewinde versehene Stutzen d des ein- oder mehrfachen Zapfhahnes Z, Fig. 3, in das Zapfloch
hineingedrückt und durch Drehen in dasselbe hineingeschraubt, wobei sich das Gewinde
in das Material des Spundes einschneidet und die Befestigung im Zapfloch bewirkt. Während
dieses Verfahrens ist der Korkstopfen c allmälig verdrängt und zuletzt ganz in das Fafs
hineingestofsen worden, so dafs der Inhalt ungehindert dem Hahne zufliefsen kann. Der
Stutzen d ist, wie Fig. 3 zeigt, zum Theil konisch, zum Theil cylindrisch ausgebohrt; durch
die Bohrung ist das enge Rohr R gesteckt und vermittelst des darauf verschiebbaren Korkstöpsels
f, der in den konischen Theil des Stutzens eingeprefst wird, in seiner einmal bestimmten
Lage gesichert und gegen das Innere des Fasses abgedichtet.
Das Rohr R ist an einem Ende offen und mit Schlitzen oder Ausschnitten, am anderen Ende
mit dem Hähnchen e versehen. Das Ende mit den Ausschnitten wird in das Fafs hineingeschoben,
bis es an der dem Zapfloch gegenüberliegenden Wandung anstöfst; öffnet man hierauf das Hähnchen e, so wird Luft durch
das Rohr und die Ausschnitte in das Innere des Fasses eindringen, also das Abzapfen des
vollen Fasses ermöglicht, wenn dasselbe nach Vornahme der oben beschriebenen Handgriffe
derart gelagert wird, dafs die Spunddaube mit dem Spund- und Zapfloch bezw. dem Zapfhahn
nach unten gerichtet ist.
Das Ausziehen des Spundes aus dem geleerten Fasse erfolgt mit Hülfe des in Fig. 4,
5 und 6 dargestellten einfachen Werkzeuges. Dasselbe besteht aus zwei in dem Gelenk h mit
einander verbundenen Schenkeln s s, die zur Hälfte gekrümmt, zur Hälfte gerade sind und
sich so zusammenschieben lassen, dafs die geraden Theile sich decken, die gekrümmten aber
eine eiförmige, mit der Spitze nach oben gerichtete Oeffnung bilden. Die Enden der beiden
Schenkel sind mit Nasen η versehen und die Dimensionen so gewählt, dafs der gerade
Theil des zusammengeschobenen Werkzeuges in das Zapfloch eingeführt werden kann und
nur noch der gekrümmte Theil über den Spund, Fig. 4, herausragt. Wird nun durch die oben
erwähnte Oeffnung zwischen den Schenkeln ein passend geformter Hebel, am besten ein
Handhammer oder Schlägel, hindurchgesteckt und der Hammerkopf auf die Spunddaube oder
den Rand der Spundbüchse gesetzt, so genügt ein aufwärts gerichteter Ruck am Stiel
des Hammers, um die geraden Schenkelenden aus einander zu treiben, wodurch sich die
Nasen an die innere Spundfläche ansetzen, Fig. 4, 5 und 6, und in der Folge das Ausheben
des Spundes bewirken.
Zum Zusammenhalten der Schenkelenden und zur Begrenzung des Hubes ist an dem
einen Schenkel ein Stift t, in dem anderen ein entsprechender Schlitz angebracht.
Claims (1)
- Patent-AnSprüche:i. Der hölzerne oder aus beliebig anderem Material bestehende, cylindrisch mit konischer Erweiterung durchbohrte und mit besonderem Korkpfropfen verschliefsbare Fafsspund in Verbindung mit einem ein- oder mehrfachen Zapfhahn, welcher sich unter Verdrängung des Verschlufspfropferis in den Spund einschrauben läfst und mit Hülfe eines hindurchgesteckten Rohres die Zuführung von Luft in das Innere des Fasses gestattet.Das Werkzeug zum Ausziehen des Spundes aus der Spundbüchse oder der Spunddaube, bestehend aus zwei an dem einen Ende durch das Gelenk h zangenförmig mit einander verbundenen, in der Mitte durch das in einem Langschlitz geführte Niet t zusammengehaltenen, am anderen Ende mit Nasen versehenen gekrümmten Schenkeln,, die sich in geschlossenem Zustande in die Zapföffnung einführen und vermittelst eines, zwischen sie gesteckten Stabes so weit aus einander treiben lassen, dafs sich die Nasen auf die dem Innern des Fasses zugewendete Fläche des Spundes aufsetzen und das Ausziehen des letzteren ermöglichen.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE31310C true DE31310C (de) |
Family
ID=307394
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT31310D Expired - Lifetime DE31310C (de) | Spund- oder Zapflochverschlufs nebst Zapfhahn mit Luftzuführung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE31310C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3308549A1 (de) * | 1982-04-08 | 1984-09-13 | Klaus 8940 Memmingen Boetzkes | Verschluss fuer siphonbohrungen |
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- DE DENDAT31310D patent/DE31310C/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
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