DE67116C - Uhr für kurze Zeitmessungen - Google Patents

Uhr für kurze Zeitmessungen

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Publication number
DE67116C
DE67116C DENDAT67116D DE67116DA DE67116C DE 67116 C DE67116 C DE 67116C DE NDAT67116 D DENDAT67116 D DE NDAT67116D DE 67116D A DE67116D A DE 67116DA DE 67116 C DE67116 C DE 67116C
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DE
Germany
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wheel
pin
short time
instrument
clock
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT67116D
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English (en)
Original Assignee
H. HAMMERLUND in Svängsta, Schweden
Publication of DE67116C publication Critical patent/DE67116C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04FTIME-INTERVAL MEASURING
    • G04F3/00Apparatus which can be set and started to measure-off predetermined or adjustably-fixed time intervals with driving mechanisms, e.g. dosimeters with clockwork
    • G04F3/02Apparatus which can be set and started to measure-off predetermined or adjustably-fixed time intervals with driving mechanisms, e.g. dosimeters with clockwork with mechanical driving mechanisms
    • G04F3/022Apparatus which can be set and started to measure-off predetermined or adjustably-fixed time intervals with driving mechanisms, e.g. dosimeters with clockwork with mechanical driving mechanisms using mechanical signalling device

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Measurement Of Unknown Time Intervals (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 83: Uhren.
Die Erfindung betrifft ein Instrument, welches beispielsweise zur Messung der Dauer von telephonischen Gesprächen eines physikalischen oder chemischen Experimentes oder anderer Vorgänge bestimmt ist, die nur kurze Zeit dauern.
Das Instrument besteht im wesentlichen aus einem Uhrwerk, welches nur dann aufgezogen wird, wenn es gerade verwendet werden soll, und nach einer vorbestimmten Zeitdauer und unter Abgabe eines hörbaren Zeichens stehen bleibt. Das Instrument ist ferner mit einem Zifferblatt versehen, welches an seinem Umfang eine Eintheilung in eine beliebige Anzahl Minuten trägt, über der sich, wenn das Instrument in Gang ist, ein Zeiger bewegt, der pro Secunde oder pro Minute um einen Theilstrich vorrückt. Aufserdem ist ein zweiter Zeiger angeordnet, der dazu bestimmt ist, die Zeit festzustellen, nach welcher das Werk abgestellt werden soll. Dieser Zeiger kann mittelst einer entsprechenden Stellvorrichtung auf irgend einen Theilstrich des Zifferblattes eingestellt werden.
In der beiliegenden Zeichnung ist diese Uhr dargestellt.
A ist die Grundplatte des Werkes, unterhalb welcher sich ein centrales Federhaus B befindet, das mittelst eines beliebigen Zahnradgetriebes irgend eine Hemmung treibt. Dieses Getriebe und diese Hemmung sind, da sie von beliebiger Art sein können, in der Zeichnung nicht näher dargestellt. Dasselbe ist für einen den in der Zeichnung mit X bezeichneten Stift tragenden Hebel der Fall (Fig. 1 und 2). Die Form und Lage dieses Hebels hängt von der ebenerwähnten Hemmung ab, und um dem Fachmann die Ausführung zu ermöglichen, wird die Angabe genügen, dafs jener Hebel derart angeordnet werden mufs, dafs, wenn sein Stift X nach der Mitte des Instrumentes hin geschoben wird, die Freilassung der Hemmung erfolgt, während, wenn das Gegentheil erreicht werden soll, der Stift X von der Mitte des Instrumentes wegbewegt wird.
Das Federhaus B wird durch eine Feder getrieben, deren inneres Ende an der Welle C befestigt ist, welche durch die Platte A hindurchreicht und auf der anderen Seite ein Zahnrad D trägt, das auf besagter Welle C festsitzt. Das Zahnrad D wird durch eine Zahnstange getrieben, welche entweder die Form eines Bogens E1, wie in den Fig. 1 und 2, oder die einer geraden Zahnstange E2, wie in Fig. 5, annehmen kann.
Im ersteren Falle findet das Aufziehen der Triebfeder mit Hülfe eines Hebels F1 statt, welcher um denselben Zapfen E wie der Zahnbogen E1 drehbar ist. Der eine Arm des Hebels F1 lehnt sich gegen einen auf dem Bogen E1 befestigten Stift e1 und sein anderer Arm ragt am äufseren Umfang des Instrumentes hervor, damit er von Hand gedreht werden kann. Wird dieser Arm des Hebels F1 im Sinne des Pfeiles 1 gedreht, so wird hierdurch der Bogen E1 im Sinne des Pfeiles 2 bewegt und hierdurch das Zahnrad und die Welle C so gedreht, dafs die Triebfeder aufgezogen wird. Gleichzeitig wird der auf D befestigte Zeiger d auf Null gestellt.
Der Radbogen E' trägt einen Vorsprung x, welcher in dem Augenblick gegen den oben-
erwähnten Stift X anschlägt, in dem der Bogen E1 seinen Hub beinahe vollendet hat (Fig. 2). Der Vorsprung χ nimmt dann den Stift X mit sich und schiebt ihn gegen die Mitte des Instrumentes hin, was nach der weiter oben gegebenen Erörterung die Ingangsetzung der Hemmung und des Gehwerkes bewirkt.
Da die Abstellung des Werkes dann eintritt, wenn der Stift X von der Mitte des Instrumentes fortbewegt wird, so kann sie dadurch erzeugt werden, dafs man den Hebel F1 im Sinne des Pfeiles 3 bewegt, was ohne Mitbewegung des Bogens E1 geschieht. Das innere Ende des besagten Hebels schiebt dann den Stift X in die die Abstellung der Hemmung bewirkende Lage. Diese Abstellung der Hemmung findet übrigens auch dann statt, wenn der Radbogen 2?' im Sinne des Pfeiles 4 sich so weit gedreht hat, dafs der Stift el den Hebel F1 mitnimmt und gegen den Stift X stöfst, wenn der Bogen E' in seine ursprüngliche Lage zurückgelangt.
Der Hebel F1 kann auch auf der Achse, um welche der Bogen E1 drehbar ist, befestigt und mittelst eines auf jener Achse angebrachten Knopfes oder Schlüssels bewegt werden, anstatt ihn wie beschrieben, nach aufsen herausreichen zu lassen. Alle übrigen Theile würden dieselben bleiben.
Wird eine geradlinige Zahnstange E" angewendet (Fig. 5), so wird sie mit einem Stift e" versehen, der durch einen nach aufsen vorstehenden gabelförmigen Schieber F" mitgenommen wird, der von Hand nach der Mitte des Instrumentes hinbewegt werden kann. Der Schieber F" hat zwei Vorsprünge x1 und x", welche durch Anschlagen an den Stift X die An- oder Abstellung des Werkes bewirken, sobald der Schieber F" im einen oder anderen Sinne am Ende seines Hubes anlangt.
Das Instrument kann ferner mit einem Drücker G, Fig. 1, versehen sein, welcher die Anschläge χ oder χ' für Anstellung und Abstellung des Werkes ersetzt.
Die Nabe des Zahnrades D trägt den Controlzeiger d und ein mit sanfter Reibung darauf drehbares Radi/. Auf diesem ist ein Daumen hl befestigt, welcher unter dem Zifferblatt angeordnet ist und sich mit dem Rade dreht. Ferner trägt das Rad H entweder einen Zeiger i oder ein kleines Zifferblatt h".
Der Daumen hl des Rades H bewegt, wenn er dem Daumen J begegnet, durch diesen irgend eine hörbare Zeichen gebende Vorrichtung. Die Zeichenabgabe wird somit in einem Augenblick eintreten, der durch die Lage, in welcher sich der Daumen hl oder das Radii im Augenblick der Ingangsetzung befindet, bestimmt ist. Das Rad H kann nun entweder mit Hülfe einer Theilung, die auf dem kleinen, dem Zeiger d gegenüber beweglichen Zifferblatt h" angebracht ist, oder aber mit Hülfe eines Zeigers i, der sich über derselben Theilung des Zifferblattes J bewegt, wie der Zeiger d, nach Belieben eingestellt werden. Es wird mittelst eines Rades K gedreht, dessen Umfang, wie in Fig. 1 gezeigt ist, am Umfange des Instrumentes hervorragt.
Damit die Wirkung der Triebfeder wirklich in dem Augenblick beginnt, in, welchem das Aufziehen vollendet wird, ordnet der Erfinder das Schaltwerk, welches die Zugkraft der Feder auf das Federhaus überträgt, so an, wie dies in Fig. 4 dargestellt ist. Das Federhaus B trägt drei Schalthaken k, k1 und k", welche dem Schaltrad R gegenüber derart versetzt sind, dafs, wenn der erste dieser Schalthaken k bis auf den Grund der Verzahnung des Rades R eingreift, der zweite Schalthaken kx nur halb in den nachfolgenden Zahn eingreift und der dritte Schalthaken k" auf der Spitze des nachfolgenden Zahnes aufliegt, so dafs das Schaltrad stets nur um ein Drittel Zahnlänge zurückfährt, bevor einer der drei Schalthaken in Thätigkeit tritt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine mittelst einer beliebigen Hemmungsvorrichtung geregelte Uhr für kurze Zeitmessungen, bei welcher die Triebfeder vor jeder Beobachtung mittelst einer (geraden oder bogenförmigen) Zahnstange aufgezogen wird, worauf ein auf der Triebfederachse (C) befestigter Zeiger (d) die Drehung der Federachse (C) anzeigt und ein Daumen (h 1J, der an dem mit Reibung auf dieser Achse drehbaren Rade (H) befestigt ist, nach Ablauf eines durch Einstellung des Rades (H) zu bestimmenden Zeitabschnittes ein hörbares Zeichen giebt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT67116D Uhr für kurze Zeitmessungen Expired - Lifetime DE67116C (de)

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