DE669884C - Kartenausgabevorrichtung - Google Patents

Kartenausgabevorrichtung

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DE669884C
DE669884C DET48476D DET0048476D DE669884C DE 669884 C DE669884 C DE 669884C DE T48476 D DET48476 D DE T48476D DE T0048476 D DET0048476 D DE T0048476D DE 669884 C DE669884 C DE 669884C
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DE
Germany
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magazines
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DET48476D
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English (en)
Inventor
Leopold Ramdor
Ernst Tensfeldt
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    • GPHYSICS
    • G07CHECKING-DEVICES
    • G07BTICKET-ISSUING APPARATUS; FARE-REGISTERING APPARATUS; FRANKING APPARATUS
    • G07B3/00Machines for issuing preprinted tickets
    • G07B3/02Machines for issuing preprinted tickets from stock in wound strip form

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Cash Registers Or Receiving Machines (AREA)

Description

  • Kartenausgabevorrichtung Kartenausgabevorrichtungen, bei denen die einzelnen Karten von einer Papierrolle laufend fortgeschaltet und abgetrennt werden, sind in vielen Ausführungsformen bekannt.
  • Es ist auch bekannt, diese Ausgabevorrichtungen aus Einzelmagazinen zusammenzustellen, die unter sich .gleich sind und je eine Papierrolle sowie Karten- bzw. Bandschaltvorrichtung undAbreißvorrichtung enthalten.
  • Es ist ferner bekannt, Kartenausgabevorrichtungen, die aus einer Mehrzahl von Einzelmagazinen bestehen, in einem Verkaufs-oder Zahltisch so einzubauen, daß die verausgabten Karten dem Käufer auf einer in der Tischebene verlaufenden Zahlplatte verausgabt werden, jedoch sind dieAusgabevorrichtungen .dieser Art bisher nur in einer so umständlichen und kostspieligen Weise gebaut worden, daß sich ihrer weiteren Verbreitung die hohen Gestehungskosten entgegengesetzt haben.
  • Zweck der Erfindung ist, eine 1iartenausgabevorrichtung zu schaffen, welche in eine Tischplatte eingebaut werden kann und aus einer Mehrzahl von Einzelmagazinen besteht, von denen jedes je eine Papierrolle sowie Kartenstreifenschalt- und Abreißvorrichtung enthält und bei welcher jedes Einzelmagazin für sich so gehandhabt werden kann, daß es einzeln aus der Reihe der übrigen herausgenommen werden kann, um beispielsweise mit neuem Papiervorrat geladen werden zu können, wenn die vorher eingelegte Papierrolle durch ihre Verausgabung erschöpft ist.
  • Für die Schaffung einer solchen Vorrichtung ist es wesentlich, eine Anordnung zu treffen, die allen Anforderungen, die in Ansehung des praktischen Gebrauches an eine solche Vorrichtung vernünftigerweise gestellt werden müssen, entspricht, ohne daß zu Einrichtungen und Mitteln gegriffen werden muß, die in ihrer Anwendung zu kostspielig werden.
  • Wesentlich ist, daß die zu verausgabenden Karten sich unmittelbar dem Käufer auf einem glatten Zahltisch darbieten, ferner .daß die Einrichtung als solche dem bedienenden Verkäufer eine bequeme Körperhaltung erlaubt, was bei den häufig sehr engen Kassenräumen von wesentlicher Bedeutung ist, und (laß schließlich die Beschickung der Einzelmagazine so erfolgen kann, daß der Ausgabebetrieb mit .den übrigen Magazinen ungestört weitergehen kann und die Neubeschickung jederzeit auch während der Verkaufstätigkeit erfolgen kann.
  • Diesen Anforderungen entsprechen die bisher bekannten Einrichtungen nicht oder nur unter Aufwand von konstruktiv kostspieligen Mitteln.
  • Vor erheblicher Bedeutung für derartige Vorrichtungen ist aber noch der Gesichtspunkt der Sicherung, und zwar sowohl des Geschäftsinhabers als auch des Bedienenden selber gegen uribefugten Eingriff und Entnahine.
  • Zur Berücksichtigung all dieser Gesichtspunkte werden gemäß .der Erfindung die Einzelmagazine so angeordnet, daß sie mit ihrer Ausgabeöffnung nach vorn, also zum Käufer hin, an die Zahltischfläche anschließen und nach hinten hin unter die Tischplattenebene ausschwenkbar sind. Ferner werden die Einzelmagazine in einem gemeinsamen Gehäuse, dessen Decke in bekannter Weise die Zahlfläche bildet, so ausgebildet und im Gehäuse angeordnet, daß die nebeneinanderfiegenden Einzelmagazine selbst denAbschluß des Gehäuses nach hinten bilden. Hierdurch wird erreicht, daß die zur Verausgabung gelangenden Karten sich dein Käufer, so wie sie aus der Austrittsöffnung der Vorrichtung unmittelbar austreten, darbieten, d. h. der Käufer sieht, wie ihm die von ihm gekaufte Karte ohne irgendwelchen Umweg unmittelbar aus dem sonst verschlossenen Verkaufsgerät entgegentritt. Die Verausgabung von Karten wird also von .dem Käufer selbst überwacht, und er ist demnach sicher, nur wirklich echte Karten unmittelbar aus dem Gerät zu erhalten. Andererseits ermöglicht dieAüsschwenkbarkeit des Teilmagazins nach hinten unter die Zahltischebene, d.aß während der Verkaufszeit die einzelnen Teilmagazine nach hinten abgeschwenkt und mit neuen Papierrollen versehen werden können, ohne daß deswegen der Verkaufsbetrieb der übrigen in ihrer Arbeitsstellung verbleibenden Teilmagazine beeinträchtigt wird.
  • In den Zeichnungen ist ein AusfÜhrungsbe,spiel dargestellt, und zwar zeigt Fig. i die Ansicht der neuen Kartenausgabevorrichtung von der Verkaufsseite her, F.ig. 2 die Seitenansicht eines Einzelmagazins, Fg. ; die vergrößerte Darstellung einer Sperrvorrichtung, Fig. 4 einen Teilschnitt durch :diese Sperrvorrichtung.
  • Die Kartenausgabevorrichtung ist untergebracht in einem kastenähnlichen Gehäuse i, dessen Decke 2 die Zahlfläche bildet, auf der gleichzeitig die verausgabten Karten niedergelegtwerden. Dieses Gehäuse ist in eine Tischplatte 3 des Verkaufsstandes oder Verkaufstisches so eingebaut, daß die Decke 2 des Gehäuses, also die Zahlfläche, im wesentlichen bünd2g mit der Tischplatte 3 verläuft.
  • Solcher Einbau ist an sich bekannt. Das nach vorn hin geschlossene Gehäuse ist auch am Boden geschlossen sowie an den Seiten durch die Seitenwände, deren hintere Begrenzungskanten 4 gewölbt verlaufen. Nach hinten, also z.um'Verkäufer zu, ist jedoch der Kasten offen. Unten befindet sich eineAchse5, um welche die Einzelmagazine schwenkbar angeordnet sind. In dem Ausführungsbeispiel gemäß der Fig. i enthält die Ausgabevorrichtung 6 Einzelmagazine, jedoch ist diese Anzahl beliebig.
  • Jedes Einzelmagazin besteht aus einem Gehäuse z. B. aus Leichtmetallguß, dessen eine Seite offen ,ist, wie die Fig. i erkennen läßt. Das Teilmagazingehäuse enthält zunächst einen Raum, welcher die Papierrolle 6, von welcher die einzelnen Karten abgetrennt und verausgabt werden sollen, aufnimmt. Die Papierrolle 6 ist in bekannter Weise um einen Zapfen 7 frei drehbar aufgesteckt. Von hier läuft das Papierband 8 über eine Leitrolle 9 weiter über eine zweite Leitrolle io in die Papierbandführung i i ein und gelangt durch diese zur Ausgabeöffnung 12 des Einzelmagazins. Die Fortschaltung des Bandes erfolgt mit Hilfe eines Hebels 13 (Fig. 2), der um seinen Drehpunkt 14 schwenkbar ist und dessen freies Ende 15 als Handhabe ausgebildet ist, die über dem oberen Teil der gewölbten Magazinrückwand 16 hin und her schwingt. An dem Hebel ist eine bekannte Greifervorrichtung 17 angebracht, die in entsprechende Lochungen des fortzuschaltenden Papierbandes eingreift und bei der die durch eine Feder 18 unterstützte bzw. verursachte Vorwärtsbewegung des Hebels 13 das Pap?terband um den zu verausgabenden Kantenabschnitt aus der Ausgabeöffnung herausfördert und gleichzeitig den dah:interliegenden Teil des Papierbandes vorwärts zieht.
  • Die Billettaus:gabeöffnung 12 .des Einzelmagazins und der Mittelpunkt der Schwenklagerachse 5 liegen auf einem Kreise, der um den Mittelpunkt ig der Papierrolle verläuft. Die rückseitige Schmalwand 16 verläuft angenähert dem obengenannten Kreise gewölbt nach hinten, so daß der Verkäufer eine sehr bequeme Haltung während er Bedienung der Vorrichtung einnehmen kann. Es sind keine scharfen Kanten vorhanden, die seinen Körper drücken oder an denen er sich stoßen kann. Die nach hinten austretende Wölbung der Rückwand paßt sich der nach-vorn geneigten Körperhaltung des Verkäufers günstig an. Im Zusammenhang mit dieser Gestaltung des Einzelmagazins steht die «eitere Maßnahme, die sonstigen innerhalb des Gesamtgehäuses liegenden Außenabmessungen des Teilmagazins innerhalb eines Kreises zu halten, der mit dem Radius 5 bis 12 um den Punkt 5 nach vorn geschlagen zu denken ist. Dadurch wird erreicht, daß das Teilmagazin vollkominen frei ausschwingen kann und mit keinem Teil den Höchstpunkt, d. h. die hintere Kante der Zahltischplatte 2 erreichen kann und somit die Ausgabeöffnung 12 in der Betriebsstellung des Teilmagazins an der höchsten Stelle liegen kann. Dieser letztere Vorteil ist, wie bereits oben erwähnt, wegen der deutlichen Sichtbarkeit des Ausgabevorganges von Bedeutung, darüber hinaus aber noch wichtig für die Betätigung der Schalteinrichtung für das Papierband. Wie aus Fig. i ersichtlich, liegen die Hebelhandhaben 15 oben an höchster Stelle. Der Hebel selbst schwingt um den Punkt 14, der so gewählt ist, daß die Handhabe 15 praktisch parallel zu der nach hinten gewölbt verlaufenden Papierführung i i bz«. Schmalrückwand 16 verläuft. Zum Zwecke der Schaltung und Verausgabung von Karten wird die Handhabe 15 vom Verkäufer nach hinten gezogen, bis der Hebel an einen der Kartenlänge entsprechenden Anschlag stößt, worauf er losgelassen unter dem Einfluß der Feder 18 in die obere Anfangsstellung zurückkehrt und damit durch die Greifervorrichtung 17 die Karte ausschiebt. Die Handhaben 15 laufen dicht über den Teilmagazinrückwänden, können also nicht aus der Rückwand stark hervorragen und .dadurch Beschädigungen ausgesetzt werden. Die Betätigung des Hebels verläuft der natürlichen Haltung des Verkäufers gut an:gepaßt. Die die Hebel betätigende Hand ruht im übrigen auf der gewölbten Rückwand. Aus dem Umstande, daß gemäß der Erfindung die nach rückwärts gewölbten Schma'1-seiten 16 nebeneinanderliegend selbst die rückwärtige Gehäusewandung abschließen, ergibt sich die Notwendigkeit einer besonderen, der Eigenart der vorliegenden Bauart entsprechenden Sicherung.
  • Die Teilmagazine müssen in ihrer Betriebsstellung (Fig. i links) so gesichert sein, daß sie nicht nur während des Ausgabebetriebes feststehen, sondern auch gegen unbefugten Eingriff durch den Verkäufer gesichert sind.
  • Dieser Förderung wird in folgender Weise entsprochen: Innerhalb des Gehäuses unterhalb der Decke 2 (Fig. 4) gleitet auf Bolzen 2o und von Sperrscheiben 21 gesichert eine Sperrschlen:e z2, die auf der Unterkante ebenso,-viel Sperrzapfen 23 enthält, wie Teilmagazine vorhanden bzw. zu sichern sind. Diese Schiene ist quer zur Schwenkrichtung der Te,amagazine mit Hilfe :eines Schlosses 24 (Fig. i) hin und her beweglich. Dieses Schloß 24 ist so eingerichtet, daß, wenn der Schlüssel abgezogen wird, die Sperrzähne 23 nach rechts getreten sind. In dieser Stellung legen sie sich vor Sperrnasen2-5 (Fig.2), von denen jedes Teilmagazin eine trägt. Wird der Schlüssel eingesteckt und gedreht, so gehen die Zapfen 23 .nach links, geben die Nasen 25 der Teilmagazine frei, so daß jedes von ihnen nunmehr nach hinten abgeschwenkt werden kann. Ist beispielsweise der Papiervorrat in einem Teilmagazin erschöpft, so wird das Schloß 24 aufgeschlossen, :das nachzufüllende Magazin abgeschwenkt und die übrigen Teilmagazine durch Rückdrehung des Schlosses 24 in ihrer Betriebslage gesichert, so daß der Verkauf aus den übrigen Teilmagazinen weitergehen kann. Die geringen Abmessungen, die die Teilmagazine im .ganzen aufweisen, kommen hier bei dem ganzen Vorgang zur Geltung, indem das nach hinten ausgeschwenkte Teilmagazin den Verkäufer so wenig stört, daß vor ihm von einer anderen Person das ausgeschwenkte Teilmagazin neu geladen werden kann, ohne daß er in seiner Verkaufstätigkeit bezüglich der in der Betriebsstellung verbleibenden Magazine gestört zu werden braucht.
  • Eine solche Kartenausgabevorrichtung bedarf aber auch einer Sicherung dagegen. daß ein Unberufener an den Inhalt der Teilmagazine heran kann, wenn der Verkäufer die ihm anvertraute Verkaufseinrichtung verlassen hat. Es .darf weder ein Unbefugter aus der Ausgabeöffnung durch irgendwelche Machenschaften eine oder mehrere Karten herausziehen können noch :die Betätigungsvorrichtung für die Ausgabe überhaupt handhaben können. Auch darf der Inhaber des Schlüssels der oben beschriebenen Sperrvorrichtung 2-die Teilmagazine nicht ohne weiteres ausschwenken können. Diesen Anforderungen wird gemäß der Erfindung dadurch entsprochen, daß außer der durch das Schloß 24 betätigten bekannten Sperrvorrichtung eine Zusatzsperrvorrichtung vorgesehen ist, die im Sperrzustand dieAusgabebetätigungselemente festhält und zugleich die Ausgabeöffnungen aller Einzelmagazine abschließt.
  • Zu diesem Zweck befindet sich auf der linken Seite ein weiteres Schloß 32 (Fig. i), durch dessen Schlüsseldrehung eine Winkelleiste 26 (Fig. q.) betätigt werden kann, die parallel zu der Leiste 22 hin und her bewegt wird und ebenso wie die Leiste 22 durch die Bolzen 2o und Sicherungsringe 21 gehalten wird. Diese Leiste 26 trägt Zapfen 27, die in der Sperrstellung hinter an den Teilmagazinen angeordnete weitere Sperrnasen 28 treten und dadurch die Teilmagazine in gleicher Weise in der Arbeitsstellung gesperrt halten wie die Zapfen a3 in Zusammenarbeit mit den Nasen 2-5. Die Hinundherbewegung der Leiste 26 erfolgt mit Hilfe eines mit ihr am linken Ende angebrachten Ansatzes 29 (Fig. 3), der einen Schlitz 30 trägt. In diesen tritt ein Schloßzapfen 31 (Fig. 4) des Schlosses 32 ein, so daß bei Drehung des Schlosses und damit des Schloßzapfens 31 die Leiste 26 mit den Zapfen 27 in :Richtung des in Fig. 3 eingetragenen Doppelpfeiles hin und her gehend verschoben werden kann. In gleicher Weise ist das Schloß 24. ausgebildet, das zur Hinundherschaltüng der Zapfenleiste 22 dient.
  • Die Zahltischp:latte 2 ist an ihrer hinteren Kante mit dem Teil 33 schräg nach hinten hochgebogen, trägt hier Haltezapfen 34. mit Sperringen 3-#, welche eine weitere hintenliegende Sperrleiste 35 halten. Diese Sperrleiste 35 trägt einen Einschnitt 36 (Fig. 3), in den ein kleiner Winkel, 37 eingreift, der an der Leiste 26 auf einem Zapfen 27 liegend befestigt, beispielsweise angeschweißt ist. Die Leiste 35 besitzt ferner im Winkel von 4.5° zur Bewegungsrichtung verlaufende Längsschlitze 38, durch welche die Haltebolzen 34 hindurchtreten. Wird dieLeiste26 nach rechts bewegt, so nimmt die Winkelnase 37, die in den Schlitz. 36 .der Leiste 35 tritt, diese Leiste 35 nach rechts mit. Dabei wird aber die Leiste 35 infolge der Anordnung der Langlöcher 38 nach oben gehoben und deckt durch diese Bewegung die hinter ihr liegenden Austrittsöffnungen 12 der einzelnen Teilmagazine vollkommen ab. Es kann somit niemand überhaupt von vorn in die Austrittsöffnung für die zu verausgabenden Karten mehr hineingreifen. Gleichzeitig aber treten die Zapfen 27 vor die Sperrnasen 28 der Teilmagazine und verriegeln diese damit in ihrer Arbeitsstellung: Da die vom Schloß 32 aus betätigten Sperrvorrichtungen durch die Betätigung .des Schlosses 24. nicht beeinflußt werden können, sind alle erforderlichen Sicherungen e rre# *#lit, d. h. der Geschäftsinhaber oder Geschäftsführer, der die Papierrollen allein in das Verkaufsgerät einsetzen darf, kann ,an die Teilmagazine nur dann heran, wenn gleichzeitig .der Verkäufer mit dem von ihm verwahrten Schlüssel für Idas Schloß 32 anwesend ist und durch entsprechendes Aufschließen des Schlosses 32 seinerseits auch die Einzelmagazine freigibt. Andererseits kann aber der Verkäufer in Abwesenheit des Inhabers des Schlüssels für das Schloß 2.I ebenfalls nicht selbständig an den Inhalt der Teilmagazine heran, weil ja bei abgezogenem Schlüssel das Schloß -24 die Teilrnagazine in ihrer Arbeitsstellung verriegelt. Er Sann lediglich durch ordnungsgemäße Bedienung der Handhebelgrifee 15 die einzelnen Karten zur Ausgabe bringen, wobei seine Tätigkeit durch die bekannten Numerierungen der einzelnen Kartenabschnitte bzw. durch in jedem Einzelmagazin enthaltene Kartenzählvorrichtungen überwacht wird. Hat er den Schlüssel vom Schloß 3-2 abgezogen, dann kann überhaupt niemand an die Kasse heran. Die im Interesse eines geordneten Verkaufs zu verlangenden Sicherheiten sind damit erfüllt.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. In eine Tischplatte einzubauende, aus einer Mehrzahl von je eine Papierrolle sowie Kartenschalt- und Abreißvorrichtung enthaltenden Einzelmagazinen bestehende Kartenausgabevorrichtung, bei welcher jedes Einzelmagazin für sich herausschwenkbar angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Einzelmagazine mit ihrer Ausgabeöffnung (12) nach vorn an die Zahltischfläche (2) anschließen und nach hinten .hin unter die Tischplattenebene ausschwenkbar sind.
  2. 2. Kartenausgabevorrichtung nach Anspruch i, bei welcher die Einzelmagazine in einem gemeinsamen Gehäuse eingebaut sind, dessen Decke die Zahlfläche bildet, dadurch gekennzeichnet, daß der Abschluß des Gehäuses nach hinten durch die nebeneinanderliegenden 1---inzeltnagazine selbst gebildet wird.
  3. 3. Kartenausgabevorrichtung nach Anspruch i bzw. 2, dadurch gekennzeichnet. daß die Ausgabeöffnung (12) des Einzelmagazins und der Mittelpunkt seines Schwenklagers (5) angenähert auf einem um den Papierrollenmittelpunkt (19) verlaufenden Kreise liegen und die den rückwärtigen Abschlufj des Gesamtgehäuses bildenden rückseitigen Schmalwände (i6) der Einzelmagazine diesem Kreisbogen angenähert gewölbt verlaufen. ¢.
  4. Kartenausgabevorrichtung nach einem der Ansprüche r bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß alle innerhalb des Gesamtgehäuses liegenden Außenabmessungen des Einzelmagazins innerhalb eines Kreises liegen, der um den Mittelpunkt des Magazinschwenklagers (5) geschlagen ist und dessen Radius nicht größer ist als der Abstand der Ausgabeöffnung (r2) des Einzelmagazins von dem Mittelpunkt seines Schwenklagers (5).
  5. 5. Kartenausgabevorrichtung nach Anspruch z, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltung des Papierbandes bzw. der davon abzutrennenden Karte mittels eines Schwenkhebels (r3) erfolgt, dessen Drehpunkt (i4) gegenüber dem Papierrollenmittelpunkt (r9) nach vorn versetzt ist und von diesem etwa den gleichen Abstand aufweist wie das Schwenklager (5), so daß der Arbeitsweg des als Handhabe dienenden freien Endes (z5) des Schwenkhebels (i3) auf dem oberen an die Ausgabeöffnung (r2) anschließenden Teil (z z) der gewölbten Magazinrückwand liegt.
  6. 6. Kartenausgabevorrichtung nach Anspruch r bis 5, bei welcher der Kartenvorrat und die Ausgabeöffnungen durch verschiedene Schlösser versperrt werden können, gekennzeichnet durch eine verschließbare Zusatzsperrvorrichtung (32, 26, 35), die im Sperrzustand die Ausgabebetätigungselemente (i5) festhält und gleichzeitig die Ausgabeöffnungen (i2) abschließt.
  7. 7. Kartenausgabevorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß.die Zusatzsperrvorrichtung (32, 26, 27) im Sperrzustand gleichzeitig die Einzelmagazine in ihrer Arbeitsstellung gesperrt hält.
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