DE667992C - Drahtlose Sendeanordnung - Google Patents

Drahtlose Sendeanordnung

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DE667992C
DE667992C DEG86502D DEG0086502D DE667992C DE 667992 C DE667992 C DE 667992C DE G86502 D DEG86502 D DE G86502D DE G0086502 D DEG0086502 D DE G0086502D DE 667992 C DE667992 C DE 667992C
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DE
Germany
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tubes
grid
arrangement according
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inertia
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Expired
Application number
DEG86502D
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Fritz Michelssen
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Siemens APP und Maschinen GmbH
Original Assignee
Siemens APP und Maschinen GmbH
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Publication date
Application filed by Siemens APP und Maschinen GmbH filed Critical Siemens APP und Maschinen GmbH
Priority to DEG86502D priority Critical patent/DE667992C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE667992C publication Critical patent/DE667992C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01QANTENNAS, i.e. RADIO AERIALS
    • H01Q21/00Antenna arrays or systems
    • H01Q21/24Combinations of antenna units polarised in different directions for transmitting or receiving circularly and elliptically polarised waves or waves linearly polarised in any direction
    • H01Q21/26Turnstile or like antennas comprising arrangements of three or more elongated elements disposed radially and symmetrically in a horizontal plane about a common centre

Landscapes

  • Variable-Direction Aerials And Aerial Arrays (AREA)

Description

  • Drahtlose Sendeanordnung Die beim drahtlosen Verkehr, insbesondere beim Kurzwellenverkehr, verwendeten Sende-und Empfangsantennen besitzen in der Regel eine Richtwirkung. Das gilt besonders für die meist benutzten einfachen Dipole. Ein Dipol strahlt fast seine gesamte Energie in Ebenen aus, die senkrecht zu seiner Längsrichtung verlaufen, wie das anschaulich die Fig. i für den Dipol D zeigt. In parallel zu der Längsrichtung des Dipols D verlaufenden Richtungen findet keine Ausstrahlung statt. Ähnliche Verhältnisse herrschen an der Empfangsantenne, d. h. ein Empfangsdipol oder eine ähnliche Antennenform nimmt nur dann die gesandte Energie auf, wenn er mit seiner Längsrichtung zu der Richtung der Feldstärke der ankommenden Energie oder doch zum mindestens in. seiner Längsrichtung mit einer wesentlichen Komponente der Feldstärkerichtung der ankommenden, vom Sender ausgestrahlten Energie parallel verläuft. Es ist daher bei der normal üblichen Ausbildung der Sendeeinrichtung eine bestimmte Orientierung der Empfangsantenne notwendig. Mit der Aufrechterhaltung der Orientierung der Empfangsantenne in bezug auf die Sendeeinrichtung ist aber dann nicht mehr zu rechnen, wenn die Sendeeinrichtung oder die Empfangseinrichtung oder auch beide sich auf bewegten Körpern, z. B. Flugzeugen, Raketen, Schiffen oder sonstigen beweglichen Gegenständen, befinden. Aber auch wenn mit einer Änderung der räumlichen Orientierung der Empfangseinrichtung relativ zur Sendeeinrichtung nicht gerechnet zu werden braucht, weil beispielsweise beide ortsfest aufgebaut sind, kann dennoch der Fall eintreten, daß nach einer gewissen Betriebsdauer die Richtung der Feldstärke der die Empfangseinrichtung treffenden Kurzwellen senkrecht steht zur der Richtung der Empfangsantenne, wodurch dann der Empfang unterbrochen wird. Die Ursache für solche Erscheinungen liegt in dem Umstand, daß die Polarisation der einmal ausgesandten Wellen nicht als konstant bleibender Faktor zu bewerten ist, sondern daß die Polarisationsrichtung elektromagnetischer Wellen atmosphärischen Störungen, Einflüssen des magnetischen Erdfeldes u. dgl. unterworfen ist. Es kann infolgedessen die Polarisationsebene der ausgesendeten Wellen eine plötzliche oder auch eine kontinuierlich veränderliche Drehung erfahren, so daß die Feldstärkerichtung der gesendeten Energie am Empfangsort in einen rechten Winkel zu der fest angeordneten, zuvor richtig orientiert gewesenen Empfangsantenne gelangen kann.
  • Die Erfindung bezweckt, für den drahtlosen Verkehr, besonders für den Verkehr mit kurzen bzw. ultrakurzen Wellen, eine Sendeanordnung zu schaffen, durch welche die erwähnten Nachteile bzw. Erscheinungen in ihrer praktischen Auswirkung unschädlich gemacht werden.
  • Es ist bereits vorgeschlagen worden, drSchwundwirkung von drahtlosen Sende dadurch zu vermindern, daß eine Kork zieli@f , Strahlung ausgesandt wird, zu deren Erzeugui: mehrere Antennensysteme dienten, die mit einer mehrphasigen Hochfrequenzwelle derart beschickt wurden, daß die Maxima der Wellenzüge in den einzelnen Antennen cyclisch aufeinander folgten. Um dies zu erreichen, wurden die ursprünglichen Hochfreqüenzwellen mit den einzelnen Phasen einer mehrphasigen tieferen Frequenz (Zwischenfrequenz) moduliert und die so erhaltenen verschiedenphasigen Modulationsprodukte den. Antennen zugeführt. Als Mödulatoren wurden hierbei Elektronenröhren benutzt, die in an, sich bekannter Weise die trägheitslose cyclische Umschaltung von einem Antennensystem auf das andere gestatten. Von derartigen trägheitslosen Umschaltern wird in der Hochfrequenztechnik des öfteren Gebrauch gemacht. So hat rnan z. B. bereitsvorgeschlagen, die Schwundwirkung auf einem Empfänger dadurch zu beseitigen, daß man mehrere räumlich gegeneinander versetzte Empfangsantennensysteme mittels trägheitsloser Umschalter abwechselnd auf ein einziges Demodulationsgerät schaltete. Auch ein Ein- und Ausschalten des Senders in. sehr schneller Folge hat man bereits mit derartigen trägheitslosen Umschaltern bewirkt: Man hat ferner bereits vorgeschlagen, zwei Antennensysteme von besonderer Ausbildung gegenphasig zu speisen, um eine bestimmte Richtwirkung zu erzielen. Eine solche soll jedoch, wie oben. dargelegt wurde, bei der vorliegenden. Erfindung gerade vermieden werden.
  • Die Erfindung betrifft ebenfalls eine Anordnung, bei welcher zwei oder mehrere räumlich gegeneinander versetzte Antennensysteme mittels trägheitsloser Schalteinrichtungen mit phasenverschobenen, gleichfrequenten Schwingungen beschickt werden, :wobei aber die bei den älteren bekannten Anordnungen notwendige Zwischenfrequenz dadurch in. Fortfall kommt, daß die Sendeenergie selbst zugleich zur Steuerung der trägheitslosen Schalteinrichtung benutzt wird.
  • Hierdurch ergibt sich neben dem Vorteil einer Vereinfachung der Schaltung der gerade für den Flugbetrieb besonders wichtige Vorzug einer erheblichen Gewichtsersparnis.
  • Die Erfindung wird an Hand der Fig: 2 bis q. ausführlich beschrieben.' Die Fig. 2 und 3 zeigen zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung, wobei diese der einfacheren Betrachtungsweise ' wegen lediglich zwei räumlich gegeneinander versetzte Antennen der neuen Kurzwellensendeanordnung aufweisen. Statt zweier Antennen können natürlich auch deren mehrere, z. B. drei oder vier gegeneinander räumlich versetzte Antennen, benutzt werden. f Jede der beiden Antennen i und 2 ist über eine
    k' eignete Schwingkreisschaltung 3 bzw. q. an
    Anodenkreis einer Gitterröhre 5 bzw. 6
    ;@ @. eschlossen. Die. Gitter dieser beiden Röhren 5
    rund 6 sind mit geeigneter gegenseitiger Phasenverschiebung über den Übertrager 7 an den eigentlichen Steuerkurzwellensender 8 angeschlossen. g ist die Anodenbatterie; io, ii und 12 sind geeignete Abstimmittel bzw. Neutralisationskondensatoren. Die vom Übertrager 7 gelieferte Steueramplitude wird bei richtiger Dimensionierung des Widerstandes =3 und passender Abstimmung des Kondensators io den Steuergittern von 5 und 6 mit für den vorliegenden Zweck geeigneter gegenseitiger Phasenverschiebung, z. B. von go °, zugeführt. Die Wirkungsweise beruht also darauf, daß die vom Schwingungserzeuger 8 gelieferte und gegebenenfalls in diesem bereits mit Sprache oder dergleichen modulierte Energie während der einen Halbwelle über die Röhre 5 den Schwingungskreis 3 und darüber die Antenne i erregt, während die Röhre 6 und damit der Schwingungskreis q. und die an diesen angeschlossene Antenne 2 erst mit der durch die gegenseitige zeitliche Versetzung der positiven Gitterpotentiale der Röhren 5 und 6 bedingten Verzögerung Energie erhalten. Die Aussendung erfolgt also über die Antennen = und s mit zeitlicher Versetzung in hochfrequentem Zyklus.
  • Es ist leicht einzusehen, daß man die Schaltung verdoppeln oder überhaupt vervielfachen kann, d. h. - daß man 'beispielsweise drei oder vier Antennen mit je einer Schaltröhre benützen und diese drei -oder vier Kombinationen an ein. und die gleiche Kurzwellenenergiequelle oder -Steuereinrichtung 8 anschließen kann. Es läßt die Ausführung sich so treffen, daß die Energieaussendung in hochfrequentem Wechsel mit zeitlicher, von der Phasenverschiebung abhängiger Überdeckung von den verschiedenen Antennen nacheinander übernommen wird, daß also gleichsam die Energie bzw. die Amplitude der Energieaussendung gleichsinnig über die Antennen umläuft.
  • Aus der beschriebenen Wirkungsweise folgt, daß die dargestellte Schaltung deswegen von besonderem Vorteil ist, weil die zu sendende Energie bzw. Frequenz gleichzeitig auch die trägheitslosen Schalteinrichtungen steuert. Es ergibt sich dabei der weitere Vorteil, daß die Röhren 5. und 6 die Sendeenergie auch noch verstärken. Außer Gitterröhren als Schalteinrichtungen lassen sich gegebenenfalls auch andere trägheitslos arbeitende Schalter verwenden, wie z. B. Trockengleichrichter u. dgl., für die bereits Schaltungen bekanntgeworden sind, die es ermöglichen, "diese Trockengleichrichter als elektrisch steuerbare trägheitslose Schalteinrichtungen zu verwenden.
  • Für Telegraphiezwecke u. dgl. kann mitVorteil von der in Fig. 3 dargestellten. Schaltung Gebrauch gemacht werden, welche in großen Zügen der Ausführung nach Fig. 2 ähnlich ist. Die entsprechenden Teile sind mit denselben Bezugszeichen wie in Fig. 2 versehen. Jedoch ist statt einer Anodenbatterie im Anodenstromkreis von einer Wechselstromquelle 1q. Gebrauch gemacht worden, die eine niederfrequente Spannung z. B. von 5oo Hz. liefert. Außerdem ist die Gittersteuerung in Fig. 3 anders geschaltet als in Fig. 2. Die von dem Generator 8 der Steuerfrequenz gelieferte Spannung wird über den Übertrager 7 einer Schaltung 7a zugeführt, von der die Steuerspannungen für die Gitter der beiden Röhren 5 und 6 abgenommen werden. Die beiden von der Schaltung 7a abgenommenen Spannungen für die Gitter der beiden Röhren 5 und 6 besitzen dabei eine für den vorliegenden Zweck geeignete, von, der jeweiligen Abstimmung des Kreises 7a abhngige gegenseitige Phasenverschiebung. Statt der Schaltung 7a kann auch der entsprechende Schaltungsteil der Ausführung nach Fig. 2 benutzt werden. Die Verwendung einer Anodenwechselspannung gemäß Fig. 3 hat den Vorteil, daß die Notwendigkeit einer besonderen Hochspannungsgleichstromquelle entfällt, und daß außerdem die niederfrequente, von der Wechselstromquelle 1q. geHeferte.Anodengegentaktwechselspannung die durch die mit geeigneter gegenseitiger Phasenverschiebung arbeitende Schaltung herbeigeführte Änderung der Lage der Polarisationsebene durch anodenseitiges Umschalten der Antennen noch unterstützt.
  • Die Schaltmöglichkeiten, von denen in den Ausführi,ngen nach Fig.2 und 3 Gebrauch gemacht ist, führen zu besonders einfachen und betriebssicheren Ausführungen. Man ist jedoch nicht an eine Verwendung von zwei Röhren in der Schaltung nach Fig. 2 oder 3 gebunden, sondern kann auch z. B. Schaltungen nach Fig. q. benutzen, gegebenenfalls mit Abänderungen, welche u. a. durch die Schaltungen der Fig. 2 und 3 nahegelegt werden. Soweit die bei den Schaltungen nach Fig. q. verwendeten Teile mit denen der oben beschriebenen Ausführungen übereinstimmen, tragen sie die gleichen Bezugszeichen.
  • In Fig. q. ist eine Gegentaktschaltung dargestellt zwischen zwei Steuerzusatzröhren 15 und 16, welche eine Beeinflussung der Antennenröhren durch die Steuerung ihrer Gitterströme gestatten. Die Erregung bzw. Steuerung dieser Zusatzröhren kann in Abhängigkeit von dem vorzugsweise eine Hochfrequenz erzeugenden Schwingungserreger 8 erfolgen, und zwar im Gegentakt oder mit gegenseitiger Phasenverschiebung, z. B. wie bei den. Schaltungen nach Fig. 2 und 3. Diese Steuerzusatzröhren 15 und 16 sind also nicht auf die Antennen direkt geschaltet wie die Röhren bei den oben beschriebenen Ausführungsbeispielen, sondern, sie liegen, wie in Fig. 4. dargestellt, im Gitterkreis je einer Schwing- oder Verstärkerr öhre 17 und 18, welche ihrerseits erst über die Schwingungskreise 3 bzw. q. auf die räumlich, vorzugsweise um 9o ° gegeneinander versetzten Antennen i und 2 geschaltet sind.
  • Diese Schaltung nach Fig. q. kann nun einmal benutzt werden, wenn abweichend von der Darstellung die Gitterspannungen für die Röhren 15 und 16 den Gittergleichstrom der Antennenröhren 17 und 18 so steuern., daß mit der vom Schwingungserzeuger 8 gelieferten Steuerfrequenz, welche gleich der ausgesandten, Frequenz ist oder dazu bei Zwischenschaltung von Frequenzvervielfachern in ganzzahligem Verhältnis steht, die Sendefrequenz rhythmisch von den Antennen i und 2 mit passender Phasenverschiebung ausgestrahlt wird.
  • Was die sonstigen bei der Ausbildung eines Senders gegebenen Probleme anbelangt, wie einzelne Schaltelemente, die Modulation, die Störkapazitäten und ihre Neutralisation, die Quarzsteuerung und Frequenzkonstanz, Phasenschieber usw., so sind diese Teilprobleme die gleichen wie bei den üblichen und bekannten Senderschaltungen bzw. Hochfrequenzanordnungen und lassen sich in üblicher Weise lösen. Es braucht daher hier darauf nicht näher eingegangen zu werden.
  • Wenn hier und in den Ansprüchen von Signalübertragungen gesprochen ist, so ist darunter natürlich sowohl die Signalübertragung im engeren Sinne, z. B, für Zwecke der Fernsteuerung und Fernlenkung, für Telegraphierzwecke usw., zu verstehen wie auch die Sprachübertragung usw.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Drahtlose Sendeanordnung, bei welcher zwei oder mehrere räumlich gegeneinander versetzte Antennensysteme mittels trägheitsloser Schalteinrichtungen mit phasenverschobenen, gleichfrequenten Schwingungen beschickt werden, dadurch gekennzeichnet, daß die gegebenenfalls modulierte Sendeenergie zugleich zur Steuerung der trägheitslosen Schalteinrichtungen benutzt wird.
  2. 2. Anordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß als trägheitslose Schalteinrichtungen Gitterröhren benutzt werden, deren Gitter von einem Wechselstrom bzw. -Spannung so gesteuert werden, daß die Durchlaßphasen der Röhren zeitlich gegeneinander verschoben sind.
  3. 3. Anordnung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Antenne eine der Gitterröhren zugeordnet ist. q.
  4. Anordnung nach Anspruch z oder folgenden, dadurch gekennzeichnet, daB die als Schalteinrichtungen dienenden Gitterröhren gleichzeitig zur Verstärkung der Sendeenergie mitbenutzt werden.
  5. 5. Anordnung nach Anspruch z oder folgenden, gekennzeichnet durch getrennte Schwingkreise für die einzelnen Antennen.
  6. 6. Anordnung nach Anspruch = oder folgenden, gekennzeichnet durch Steuerzusatzröhren in den Gitterkreisen der Senderöhren.
DEG86502D 1933-09-27 1933-09-27 Drahtlose Sendeanordnung Expired DE667992C (de)

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