DE337474C - Hochfrequenzschwingungserzeuger fuer die Zwecke der Radiotelegraphie - Google Patents

Hochfrequenzschwingungserzeuger fuer die Zwecke der Radiotelegraphie

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DE337474C
DE337474C DE1919337474D DE337474DD DE337474C DE 337474 C DE337474 C DE 337474C DE 1919337474 D DE1919337474 D DE 1919337474D DE 337474D D DE337474D D DE 337474DD DE 337474 C DE337474 C DE 337474C
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    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03BGENERATION OF OSCILLATIONS, DIRECTLY OR BY FREQUENCY-CHANGING, BY CIRCUITS EMPLOYING ACTIVE ELEMENTS WHICH OPERATE IN A NON-SWITCHING MANNER; GENERATION OF NOISE BY SUCH CIRCUITS
    • H03B11/00Generation of oscillations using a shock-excited tuned circuit
    • H03B11/04Generation of oscillations using a shock-excited tuned circuit excited by interrupter
    • H03B11/06Generation of oscillations using a shock-excited tuned circuit excited by interrupter by mechanical interrupter
    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04BTRANSMISSION
    • H04B1/00Details of transmission systems, not covered by a single one of groups H04B3/00 - H04B13/00; Details of transmission systems not characterised by the medium used for transmission
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Description

In der Radiotelegraphie verwendet man zwei Arten von Erzeugern für elektrische Schwingungen, nämlich
1. Generatoren für unterhaltene Schwingungen: Poulsenlichtbogen, Hochfrequenzwechselstrommaschinen, Zweianodenlampen der Audion-Type. Die Lampengeneratoren sind im Gebrauch besonders bequem für Stationen von geringer Leistung. Sie haben den Vorteil, daß sie eine scharfe Abstimmung ergeben und den Interferenzempfang durch Schwebungen mit der hohen Empfindlichkeit, die dieser verschafft, ermöglichen. Diese Empfangsart besteht bekanntlich darin, daß man den in der Antenne aufgefangenen Strom mit einem Strome von etwas verschiedener Frequenz interferieren läßt, der durch eine kleine lokale Quelle, im allgemeinen durch einen Lampengenerator, induziert wird. Die Lampengeneratoren haben aber den Übelstand, daß sie vom Empfänger eine sehr genaue Übereinstimmung der betreffenden Empfangsapparate verlangen.
2. Generatoren für gedämpfte Schwingungen, auch Funkengeneratoren genannt, die eine erheblich weniger scharfe Abstimmung und eine geringere Tragweite bei gleicher Leistung ergeben, dagegen für die Aufnahme keine so genaue Regulierung- der Empfangsapparate erfordern. Aus diesem Grunde wer- den diese Generatoren im allgemeinen den erstgenannten für die Zwecke der Bord- oder Küstenstationen vorgezogen, bei denen es darauf ankommt, schnell mit der Gegenseite in Verbindung zu treten.
Die vorliegende Erfindung bezweckt, die Vorteile der beiden Verfahren zu vereinigen. Sie besteht darin, dieselben Stromerzeugungsapparate zur Speisung zweier Schwingungsgeneratorsysteme anzuwenden, und zwar eines Funkengenerators und eines Lampengenerators, die abwechselnd unter Beibehaltung derselben Wellenlänge benutzt werden können.
Der Funkengenerator, dem man absiehtlieh eine mittlere Abstimmung geben kann, dient zum Anrufen des Empfängers auf der Gegenseite, der seine Empfangsapparate nach der empfangenen Wellenlänge einstellt. Man kann dann durch die bloße Handhabung einer gewissen Anzahl von Schaltern die Lampenstation in Betrieb setzen. Auf der Gegenseite braucht nur die Einstellung der Empfangsapparate vollendet zu werden.
Der Stromerzeugungsapparat setzt sich aus einem mehrphasigen Wechselstromerzeuger
zusammen, dessen Spannung durch einen Aufwärtstransformator erhöht wird.
Eine Ausführungsform der Erfindung unter Anwendung von Dreiphasenstrom ist auf der Zeichnung als Ausführungsbeispiel dargestellt.
Fig. ι veranschaulicht schematisch die Speisung eines Lampensenders mittels eines Drehstromerzeugers.
ίο Fig. 2 stellt eine Anordnung dar, die die Benutzung des Drehstromerzeugers zur wahlweisen Speisung eines Funkensenders oder eines Lampensenders ermöglicht.
Die Speisung eines Funkensenders durch einen ähnlichen Generator ist vom Erfinder im einzelnen in der Patentschrift 336453 (betreffend Senderapparat für gedämpfte Hertzsche Wellen) beschrieben.
Die Speisung des Lampensenders durch den Drehstromerzeuger unter Anwendung von Lampen in der Phasenzahl entsprechender Anzahl ist bereits bekannt. Eine derartige Schaltung ist beispielsweise in Fig. 1 dargestellt, wo der Drehstromerzeuger 1 mit einem Aufwärtstransformator 2 verbunden ist. Die Speisung des Senders erfolgt durch die Lampen.3, 4, 5. Die Drähte 6, 7, 8 dieser Lampen werden durch den Strom des Generators ι erhitzt, und zwar entweder unmittelbar, wie es das Schaltungsschema zeigt, oder durch Vermittlung eines Abwärtstransformators. Sie sind im Stern geschaltet. Der neutrale Punkt 9 ist mit dem neutralen Punkt 10 des Aufwärtstransformators unter Zwischenschaltung einer Spule ϊ ι verbunden, die im Nebenschluß zu einem Kondensator 12 liegt. Dieser Kondensator kann die Kapazität einer Antenne sein. Jede der Platten 13, 14, 15 ist an eine Phase des Transformators angeschlossen. Außerdem sind drei Kondensatoren 16, 17, 18 zu jeder dieser Phasen parallel geschaltet, die eine starke Impedanz besitzen, um den Durchgang des oszillierenden Teils des Plattenstromes zu gestatten. Die drei Gitter 19, 20, 21: sind parallel an den neutralen Punkt 9 angeschlossen, und zwar unter Zwischenschaltung einer Gitterspule 22, die mit der Spule 11 induktiv verbunden ist. Wenn eine der Platten in bezug auf den neutralen Punkt positiv ist, entsteht in der Lampe ein Eäektronenstrom, der sich in dem Stromkreise 9, 10, 11 ausgleicht. Bei entsprechender Schaltung der Spulen 11 und 22 (entstehen kontinuierliche Schwingungen in dem Schwingungskreise 11, 12 wie bei den bekannten Anordnungen, wie sie durch Meißner, de Forest usw. angegeben sind.
Fig. 2 zeigt als Ausführungsbeispiel eine Einrichtung, die es ermöglicht, denselben Erzeuger 23 und denselben Transformator 24 nach Belieben sowohl für die Speisung eines Funkensenders wie auch eines Lampensenders zu verwenden, wobei nur eine gewisse Anzahl von. Schaltern zu bedienen ist.
Mittels' des dreipoligen Umschalters 25 kann man den Generator 23 über einen neutralen Punkt kurzschließen ader aber über die Drähte der Lampen. Der dreipolige Ausschalter 26 verbindet die Lampenplatten 27 mit den Sekundärspulen des Transformators 24. Die drei Umschalter 28, 29, 30 ermöglichen die Verbindung der Kondensatoren, sei es in Dreieckschaltung (Funkenbetrieb), sei es in Sternschaltung, auf einen neutralen Punkt 31 (Lampenbetrieb). Schließlich läßt sich mittels des Stromwenders 32 die Antenne mit dem Funkensender, dessen (in der Patentschrift 336453 beschriebener) · umlaufender Kommutator schematisch bei 33 dargestellt ist, oder mit dem Lampensender verbinden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch,:
    Die Verbindung einer Einrichtung zur Unterhaltung von kontinuierlichen Hochfrequenzschwingungen mittels eines Mehrphasenstromerzeugers, der Doppelanoden-Kathodenstrahlenröhren von der Audion-Type in der Phasenzahl entsprechender Anzahl speist, mit der Sendeeinrichtung für gedämpfte Hertzsche Wellen nach Patent 336453 zur Ausführung von gemischten Stationen für drahtlose Telegraphie unter Benutzung derselben Mehrphasenstromerzeuger für den wahlweisen Betrieb eines Funkensenders oder eines Lampensenders, wobei der Übergang von der.einen Sendeart zur anderen augenblicklich durch die bloße Verstellung einer Anzahl von Schaltern erfolgt. -
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE1919337474D 1918-11-21 1919-09-17 Hochfrequenzschwingungserzeuger fuer die Zwecke der Radiotelegraphie Expired DE337474C (de)

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1913336453D Expired DE336453C (de) 1918-11-21 1913-08-02 Sendeapparat fuer gedaempfte Hertz'sche Wellen
DE1919337474D Expired DE337474C (de) 1918-11-21 1919-09-17 Hochfrequenzschwingungserzeuger fuer die Zwecke der Radiotelegraphie

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DE336453C (de) 1921-05-02

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