DE667294C - Dampftellertrockner - Google Patents
DampftellertrocknerInfo
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- DE667294C DE667294C DEE49837D DEE0049837D DE667294C DE 667294 C DE667294 C DE 667294C DE E49837 D DEE49837 D DE E49837D DE E0049837 D DEE0049837 D DE E0049837D DE 667294 C DE667294 C DE 667294C
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Links
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F26—DRYING
- F26B—DRYING SOLID MATERIALS OR OBJECTS BY REMOVING LIQUID THEREFROM
- F26B17/00—Machines or apparatus for drying materials in loose, plastic, or fluidised form, e.g. granules, staple fibres, with progressive movement
- F26B17/001—Machines or apparatus for drying materials in loose, plastic, or fluidised form, e.g. granules, staple fibres, with progressive movement the material moving down superimposed floors
- F26B17/003—Machines or apparatus for drying materials in loose, plastic, or fluidised form, e.g. granules, staple fibres, with progressive movement the material moving down superimposed floors with fixed floors provided with scrapers
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Drying Of Solid Materials (AREA)
Description
- .Dampftellertrockner BeiDampftellertrocknern erfolgt die eigentliche Wärmeübertragung bei der Niederschlagsbildung. Um den Trockenvorgang zu beschleunigen und «wirtschaftlich zu gestalten, ist es daher erforderlich, die Dampfwärme so zuzuführen, daß sich möglichst der gesamte zugeführte Dampf niederschlägt. Dabei muß vermieden werden, daß der entstehende Niederschlag finit dem Dampf in die einzelnen Stufen des Tellertrockners gelangt. Das Niederschlagswasser muß also sofort nach seiner Bildung .abgeführt werden, und zwar zweckmäßig, da dies die .erste mögliche Stelle ist, an der das Niederschlagswasser :abgefangen werden kann, am Austritt aus den einzelnen Dampftellern selbst. Es sind nun schon Einrichtungen bekannt, die diese Forderungen. erfüllen sollen. .
- So ist beispielsweise ein Dampftellertrockner vorgeschlagen worden, bei dem das Niederschlagswasser von jedem einzelnen Teller oder von einer Tellergruppe gesondert abgeführt wird. Das Niederschlagswasserwird hierbei nicht unmittelbar, sondern durch einen Wasserverschluß den Dampfsäulen oder der Niederschlagswasserableitung zugeführt. Es ist weiter als Nachteil des üblichen Zeitzer Tellerofens erkamit, daß infolge der Niederschlagsbildung in den einzelnen Tellern und des damit verbundenen Spannungsabfalles, der in den einzelnen Tellern verschieden ist, in den unteren Tellern ein geringerer Überdruck als in den oberen Tellern herrscht und damit Dampfumwälzungen innerhalb einzelner Tellergruppen auftreten können, und es ist vorgeschlagen worden, zur Vermeidung dieser Dampfstauungen Wasserverschlüsse an den Austrittsrohren der oberen Teller oder an den Sammelaustrittsroliren von zu einer Gruppe zusamm.engefaßten Tellern zu verwenden.
- Diese Anordnung hat sich jedoch wegen der verhältnismäßig umständlichen Bauart nicht bewährt. In den meisten Fällen ist vielmehr der .alte Z@nitzer Tellerofen mit seinen Nachteilen wegen seiner einfachen Bauweise heute noch in Betrieb.
- Erfindungsgemäß wird ein neuer Dampftellertrockner geschaffen, der übersichtlich,., und einfach gebaut ist und besondere Vorte" bringt.
- Die Zeichnung stellt eine Ausführungsfer des Erfindungsgegenstandes beispielsweise dar Der Trockendampf tritt durch die Rohrleitung a in die Dampfsäule b ein. Der Dampf durchströmt in Richtung des Pfeiles c die ersten 16 Heizteller und gelangt in die Dampfsäule d. Das Niederschlagswasser, das sich beim Durchströmen der oberen 16 Teller reichlich gebildet hat, weil auf diesen Tellern Kohle mit einem höheren Wassergehalt lagert, fließt am tiefsten Punkt der Säule,d durch die Leitung 2 und über einem Sammeltopf f der Hauptsammelleitung g zu. Der in. den oberen 16. Tellern nicht ;niedergeschlagene Dampf wird durch ein überströmrohrlt der Dampfsäule i zugeführt, welche von der Säule d durch einen Blindflansch abgeschlossen ist. Hier wiederholt sich der vorher beschriebene Vorgang. Der Dampf strömt in Richtung des Pfeiles j durch die nächsten zehn Teller in. die Dampfsäule h. Das Niederschlagswasser wird durch eine Leitungl über einen Sammeltopf f' der Sammelleitung g zugeführt. Der nicht niedergeschlagene Dampf gelangt durch das überströmrohrin in die Dampfsäulen, strömt in Richtung des Pfeil'eso durch die nächsten acht Teller der Dampfsäule h zu. Das Niederschlagswasser wird wiederum durch ,eine Leitung q über einen. Sammeltopf f" der Hauptsammelleitung g zugeführt, während der Restdampf durch das Überströmrohr r der Dampfsäule s zufließt. Er gelangt in Richtung des Pfeiles, t durch .die letzten sechs Teller in die Dampfsäule a, welche in diesem Falle nur Niederschlagswasser durch die Leitung v über einen Sammeltopf f' nach der Hauptsammelleitung g abf ührt.' Jede Dampfsäule ist hierbei gegen die nächste durch eiüe Blindscheibe abgeschlossen. Das Niederschlagswasser wird stets an der tiefsten Stelle der Dampfaustrittssäulen abgezogen. Die üb.erströmrohre h, m, Y verbinden die Dampfsäulen in ihrer Mitte. Auf diese Weise wird vermieden, daß Niederschlagswasser mit dem Dampf mitgerissen wird.
- Die überströmrohre gestatten in einfacher Weise die Anbringung von Dampfmessern, z. B. an den Stellen w, w', iv". Durch diese Meßvorrichtungen kann der Trockenvorgang weitgehend überwacht werden. Im Bedarfsalle wird an den Stellen x und y über Regel-@,,f - @;iile Dampf entweder von Hand oder in längigkeit von den Dampfmessern iv und iv' °9ttätig zugesetzt. Eine weitere Möglichk:e:it '-besteht darin, den Kohlenzusatz durch Erhöhung der Drehzahl des Trockners zu vergrößern, wenn die Dampfmesser w, iv' anzeigen, daß sich zu wenig Dampf niederschlägt.
- An der Stelle z wird zweckmäßig eine Rückstromdrossel eingebaut, die, ähnlich wie ein Rückschlagventil, verhindert, daß der Dampf in umgekehrter Richtung strömen kann. An Stelle der Sammeltöpfe f, f', f", f'.' können auch selbstansaugende Pumpen oder Dampfstrahlsaug-er o. dgl. gesetzt werden, die das Niederschlagswasser in die Hauptsammelleitung g drücken. Durch diese fließt das Niederschlagswasser in bekannter Weise in Sammelbehälter. -
Claims (5)
- PATENTANSPRticHL: i. Dampftellertrockner, bei dem die einzelnen Teller zu Grüppen zus.ammengefaßt sind, aus denen das Niederschlagswasser einzeln abgesaugt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Dampfaustrittssäule der einen Gruppe mit der Dampfeintrittssäule der nächsten Grupp° durch ein Überströmrohr verbunden ist.
- 2. Trockner nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß bei jeder Tellergruppe an der tiefsten Stelle das Niederschlagswasser gesondert abgeführt wird.
- 3. Trockner nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß Düsen (x,y) zur Zuführung von Zusatzdampf vorgesehen sind, dessen erforderliche Menge an in .die Überströmrohre eingebauten Dampfmessern (iv, w', iv") abgelesen oder von ihnen gesteuert wird. ¢.
- Triockner nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß Rückstromdrosseln (z) das Zurücktreten des Dampfes von einer tieferen zu einer höheren Tellergruppe verhindern.
- 5. Trockner nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß selbstansaugende Pumpen oder Dampfstrahlabsauger das Niederschlagswasser in die Hauptsammelleitung (g) drücken.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEE49837D DE667294C (de) | 1937-06-12 | 1937-06-12 | Dampftellertrockner |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEE49837D DE667294C (de) | 1937-06-12 | 1937-06-12 | Dampftellertrockner |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE667294C true DE667294C (de) | 1938-12-22 |
Family
ID=7081020
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEE49837D Expired DE667294C (de) | 1937-06-12 | 1937-06-12 | Dampftellertrockner |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE667294C (de) |
-
1937
- 1937-06-12 DE DEE49837D patent/DE667294C/de not_active Expired
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