DE349437C - Anlage zur kontinuierlichen Teerdestillation - Google Patents

Anlage zur kontinuierlichen Teerdestillation

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DE349437C DENDAT349437D DE349437DD DE349437C DE 349437 C DE349437 C DE 349437C DE NDAT349437 D DENDAT349437 D DE NDAT349437D DE 349437D D DE349437D D DE 349437DD DE 349437 C DE349437 C DE 349437C
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10CWORKING-UP PITCH, ASPHALT, BITUMEN, TAR; PYROLIGNEOUS ACID
    • C10C1/00Working-up tar
    • C10C1/04Working-up tar by distillation

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Jet Pumps And Other Pumps (AREA)

Description

  • Anlage zur kontinuierlichen Teerdestillation. Die Erfindung betrifft eine Anlage zur kontinuierlichen Teerdestillation mit Pechaustritt ins Freie. Gemäß der Erfindung ist ein Ventilator und ein von diesem mit Druckluft gespeister Ejektor derart angeordnet; daß die Saugleitung des Ejektors mit ihrer Saugmündung sich an der Pechaustrittstelle der Anlage befindet, wobei die Förderleitung des Eieklors zur Kondensation darin beförderter Dämpfe und Sammlung des Kondensates ausgebildet ist; das Ganze zum Zweck, an der Pechaustrittstelle entstehende Dämpfe abzufangen, zu kondensieren und in den Samrnelhehälter zurückzuführen.
  • Beiliegende schematische Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel des-Erfindungsgegenstandes. Der Destillationsofen i enthält zwei Destillationsblasen z und 3 und wird direkt beheizt. .l ist die Feuerung mit der Feuertüre 5 und Aschenfalltüre 6. Die Rauchgase entweichen durch den Abzug 7. Von den Leitungen, welche an die Destillationsblasen angeschlossen sind, ist nur das Rohr 8, durch welches das Pech kontinuierlich austritt, eingezeichnet. Ein Trichter 9 fängt das ausfließende Pech auf, und der Pechkanal io führt es weiter in die Pechgrube i i.
  • Der Ventilator 14 speist den Ejektor 13, dessen Saugleitung 12 an den Pechkanal io angeschlossen ist. Der Pechkanal muß so ausgebildet sein, daß ihn das Pech mit geringer Geschwindigkeit und großer Oberfläche durchströmt. Der Ejektor 13 saugt alle Pechdämpfe durch 12 hindurch an und führt sie durch seine F örderleitung 131 fort. Hier kondensieren die Dämpfe infolge Abkühlung und können durch das Rohr 18 nach unten in den Sammelbehälter 15 abgelassen werden, während die Förderluft des Ejektors aus der Leitung 13 nach oben ins Freie entweicht.
  • Mit Vorteil können ferner ein oder mehrere Ejektoren angeordnet werden, welche künstlichen Saugzug für die Beheizung der Destillationsblasen erzeugen und vom Ventilator 1q. gespeist werden. Eine bezügliche Variante ist in die Abbildung gestrichelt eingezeicfinet. An den Druckstutzen des Ventilators 1q. ist eine Zweigleitung 16 angeschlossen, welche einen Ejektor speist, der bei 17 im Abzug 7 angeordnet ist und die Feuerung 4. unter Saugzug setzt.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE: i. Anlage zur kontinuierlichen Teerdestillation mit Pechaustritt ins Freie, dadurch gekennzeichnet, daß ein Ventilator und ein von diesem mit Druckluft gespeister Ejektor derart angeordnet sind, daß die Saugleitung des Ejektors mit ihrer Saugmündung sich an der Pechaustrittstelle der Anlage befindet, wobei die Förderleitung des Ejektors zur Kondensation darin beförderter Dämpfe und Sammlung des Kondensates ausgebildet ist, zum Zweck, an der Pechaustrittstelle der Anlage entstehende Dämpfe abzufangen, zu kondensieren und in den Sammelbehälter zurückzuführen. z. Anlage zur kontinuierlichen Teerdestillation nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß ein oder mehrere weitere Ejektoren vorgesehen sind, welche von dem nämlichen Ventilator mit Druckluft gespeist werden und. künstlichen Saugzug für die Beheizung er Destillationsblasen erzeugen.
DENDAT349437D Anlage zur kontinuierlichen Teerdestillation Expired DE349437C (de)

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