DE666463C - Hydraulische Waeschepresse, in der die Waesche durch Druckwasser mit Hilfe einer Gummiblase ausgedrueckt wird - Google Patents

Hydraulische Waeschepresse, in der die Waesche durch Druckwasser mit Hilfe einer Gummiblase ausgedrueckt wird

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DE666463C
DE666463C DEM133101D DEM0133101D DE666463C DE 666463 C DE666463 C DE 666463C DE M133101 D DEM133101 D DE M133101D DE M0133101 D DEM0133101 D DE M0133101D DE 666463 C DE666463 C DE 666463C
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Germany
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06FLAUNDERING, DRYING, IRONING, PRESSING OR FOLDING TEXTILE ARTICLES
    • D06F47/00Apparatus of the press type for expelling water from the linen
    • D06F47/06Apparatus of the press type for expelling water from the linen by a flexible diaphragm

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Accessory Of Washing/Drying Machine, Commercial Washing/Drying Machine, Other Washing/Drying Machine (AREA)

Description

  • Hydraulische Wäschepresse, in der die Wäsche durch Druckwasser mit Hilfe einer Gummiblase ausgedrückt wird Die Erfindung betrifft eine hydraulische Wäschepresse, in der die Wäsche durch Druckwasser mit Hilfe einer Gummiblase ausgedrückt wird. Das Neue besteht darin, daß die Gummiblase durch zwei zylinderförmige Wandungen gebildet wird, deren obere und untere Ränder geschlossen sind, daß die Gummiblase keine feste Verbindung mit dem Behälter und am Boden einen mit ihr fest verbundenen Rohransatz für den Wasserein- und -auslaß hat, der in eine im Behälterboden befestigte Aufstecktülle eingesteckt wird.
  • Durch diese Ausbildung und Anordnung der Gummiblase wird bei Einlaß des Druckwassers eine gleichmäßige Druckwirkung auf der ganzen Höhe des Zylinders erzielt, ein völliges Entleeren der Gummiblase vom Druckwasser und ein Herausnehmen und Einsetzen der Gummiblase in der denkbar einfachsten und schnellsten Weise durch jedermann ohne irgendwelche Hilfsmittel nur durch Hand erreicht und ferner ein Platzen der Gummiblase bei offengelassenem Deckel verhütet, da bei zu starkem Zuführen von Druckwasser und Heraustreten der Blase aus dem Metallgehäuse dessen Rohransatz aus der Aufstecktülle selbsttätig herausgleitet.
  • Die Verwendung von Gummiblasen bei Wäschepressen ist zwar bekannt, jedoch hatten die Blasen nicht die nach der Erfindung beanspruchte Ausbildung, Anordnung und Wirkungsweise. Sie fanden Anwendung bei Wäschepressen in Kugelform, füllten zwecks Ermöglichung des Einfüllens der Wäsche nur die halbe Kugel aus, arbeiteten nur einseitig auf das eingelegte Gut und waren außerdem fest an dem Metallkörper eingespannt. Bei Wahl eines zylinderförmigen Metallbehälters hat man dagegen die Möglichkeit der Abdeckung der gesamten Mantelinnenfiäche mit der Gummiblaseohne an einem Einfüllen des Gutes auch nur im geringsten Maße behindert zu sein. Es ist auch schon vorgeschlagen worden, eine Gummiblase auf die eingefüllte Wäsche zu legen. Auch diese Blase weist die Ausbildung, Anordnung und Wirkungsweise der Blase nach der Erfindung nicht auf; sie ist außerdem mit einer durch den Deckel oder die Wand des Gehäuses frei hindurchragenden nachlaufenden Anschlußleitung verbunden, während der Rohransatz der Blase nach der Erfindung frei ablösbar in einer im Gehäuseboden festsitzenden Aufstecktülle einsteckt, wodurch sich die vorerwähnten Vorteile ergeben.
  • Auf der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung in einer Ausführungsform beispielsweise veranschaulicht. Es zeigen Abb. i einen vertikalen Mittelschnitt, Abb.2 einen Schnitt nach der Linie A-B der Abb. i und Abb. 3 einen Teil des Erfindungsgegenstandes im vergrößerten Maßstabe.
  • Das auf Füßen i stehende, aus Stahlblech hergestellte Gehäuse 2, dessen Boden 3 Lochungen 4 hat, ist mit einem bei 5 gelochten Deckel 6 versehen, der so mit dem Gehäuse 2 verbunden werden kann, daß er bei dem Pressen der Wäsche nicht abspringt. In das Gehäuse 2 ist bei 7 eine doppelwandige zylinderförmige Gummiblase 8 eingehängt, die am Boden einen mit ihr befestigten Rohransatz g für den Wasserein- und -auslaß hat. Dieser Rohransatz g wird in eine im Behälterboden 3 festsitzende Aufstecktülle io eingesteckt und mit ihr durch die Gummidichtung ii gehalten (Abb. 3). Die Aufstecktülle io ist an die Wasserzufuhr angeschlossen.
  • In der vertikalen Achse des Gehäuses 2 ist ein Rohr 12 angeordnet, das fest im Gehäuseboden 3 sitzt, den nach innen ausgebauchten Deckel 6 frei durchragt und so von diesem noch gehalten und geführt wird. Das Rohr 12 hat Lochungen 13, die nach unten zu im Durchmesser kleiner gehalten sind. Es ist bei 14 ebenfalls an die Wasserzufuhr angeschlossen. In den Raum 15 wird die Wäsche eingebracht. 16 ist die Auffangwanne für die ausgepreßte Lauge, die über den Ablauf 17 in den Eimer 18 abgeleitet werden kann. Rohre ig leiten die am Deckel 6 austretende Flüssigkeit in die Auffangwanne 16.
  • Das Einleiten von Druckwasser in die Gummiblase 8 durch die Aufstecktülle io und den Rohransatz g, das Entleeren derselben vom Wasser ebenfalls über den Rohransatz g und die Aufstecktülle io und das Zuführen von Spülwasser in das durchlöcherte Rohr 12 wird von einer Stelle aus durch einen nicht dargestellten Mehrwegehahn bewirkt.
  • Das Auspressen und Ausspülen der Wäsche geht wie folgt vor sich. Nach Einfüllen der Wäsche in den Raum 15 um das Rohr 12 herum und Schließen des Deckels 6 wird durch entsprechende Schaltung des Mehrwegehahns Druckwasser in die Gummiblase 8 eingelassen. Die Blase 8, die durch das Gehäuse 2, den Boden 3 und den Deckel s nach außen begrenzt ist, drückt hierbei mit ihrer innenliegenden Wand auf die Wäsche und preßt aus dieser die Lauge aus, die durch die Öffnungen im Boden 3, den Deckel 6 und das Rohr 12 sowie teilweise über die Rohre ig in die Auffangwanne 16 abwandert. Nach genügendem Auspressen wird durch entsprechende Schaltung des Mehrwegehahnes das Druckwasser abgesperrt und ein Wasserablaß -geöffnet, wodurch das Druckwasser aus der 'Blase 18 abfließt. Durch weitere Schaltung des Mehrwegehahnes wird sodann dem Rohr 12 Frischwasser zugeführt, das sich durch die Lochungen 13 in der Wäsche verteilt und diese spült. Hierauf findet wieder durch neues Einleiten von Druckwasser in die Blase 8 ein Auspressen der Wäsche vom Spülwasser statt. Spül- und anschließender Auspreßvorgang können beliebig oft wiederholt werden, was alles durch entsprechende-Schaltung des Mehrwegehahnes von einer Stelle aus eingeleitet werden kann. Ist die Wäsche genügend gespült und ausgepreßt, kann sie sofort zum Trocknen aufgehängt werden.
  • Die Gummiblase 8 kann auch bei 7 in zwei Enden auslaufen, die durch einen Ring dicht miteinander vereinigt werden, wobei der Ring am Gehäusemantel 2 aufgehängt oder angeklemmt wird.
  • Für das Durchspülen der Wäsche kann der Boden 3 noch mit einer an die Frischwasserleitung angeschlossenen- gelochten Rohrspirale belegt sein, wobei alsdann zweckmäßig Mittel vorgesehen sind, die während des Spülprozesses die Löcher q. des Bodens 3 verschließen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Hydraulische Wäschepresse, in der die Wäsche durch Druckwasser mit Hilfe einer Gummiblase ausgedrückt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Gummiblase (8) durch zwei zylinderförmige Wandungen gebildet wird, deren obere und untere Ränder geschlossen sind, daß die Gummiblase keine feste Verbindung mit dem Behälter und am Boden einen mit ihr fest verbundenen Rohransatz (g) für den Wasserein- und -auslaß hat, der in eine im Behälterboden befestigte Aufstecktülle (io) eingesteckt wird.
DEM133101D 1936-01-05 1936-01-05 Hydraulische Waeschepresse, in der die Waesche durch Druckwasser mit Hilfe einer Gummiblase ausgedrueckt wird Expired DE666463C (de)

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DE666463C true DE666463C (de) 1938-10-20

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2657564A (en) * 1949-03-17 1953-11-03 George C Graham Washing machine having flexible extractor and automatic control
FR2572017A1 (fr) * 1984-10-23 1986-04-25 Seram Presse a chambre gonflable annulaire

Cited By (4)

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EP0179718A1 (de) * 1984-10-23 1986-04-30 SOCIETE D'ETUDES ET DE RECHERCHES DE L'ECOLE NATIONALE SUPERIEURE D'ARTS ET METIERS en abrégé S E R A M Presse mit ringförmiger aufblähbarer Kammer
US4651638A (en) * 1984-10-23 1987-03-24 Societe D'etudes Et De Recherches De L'ecole Nationale Superieure D'arts Et Metiers (S.E.R.A.M) Press having an annular inflatable chamber

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