DE665740C - Mit einer Fuell- und Schliessmaschine verbundene Waegevorrichtung fuer gefuellte Packungen - Google Patents

Mit einer Fuell- und Schliessmaschine verbundene Waegevorrichtung fuer gefuellte Packungen

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DE665740C
DE665740C DEH129800D DEH0129800D DE665740C DE 665740 C DE665740 C DE 665740C DE H129800 D DEH129800 D DE H129800D DE H0129800 D DEH0129800 D DE H0129800D DE 665740 C DE665740 C DE 665740C
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bridge
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filling
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FR Hesser Maschinenfabrik AG
Rieter Ingolstadt GmbH
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Schubert und Salzer Maschinenfabrik AG
FR Hesser Maschinenfabrik AG
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65BMACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
    • B65B1/00Packaging fluent solid material, e.g. powders, granular or loose fibrous material, loose masses of small articles, in individual containers or receptacles, e.g. bags, sacks, boxes, cartons, cans, or jars
    • B65B1/30Devices or methods for controlling or determining the quantity or quality or the material fed or filled
    • B65B1/46Check-weighing of filled containers or receptacles

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Quality & Reliability (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Basic Packing Technique (AREA)

Description

  • Mit einer Füll- und Schließmaschine verbundene Wägevorrichtung für gefüllte Packungen Die Erfindung bezieht sich auf eine Wägevorrichtung für gefüllte Packungen in Verbindung mit einer Füll- und Schließmaschine, bei der die Packungen auf einer waagerechten, ortsfesten Vorschubbahn durch eine Fördervorrichtung nacheinander den verschiedenen Arbeitsstellen der Maschine zugeführt werden, darunter auch der im Zuge der Vorschubbahn eingebauten Wägevorrichtung, auf der die Packungen selbsttätig gewogen werden, um alsdann auf der Vorschubbahn zu den folgenden Arbeitsstellen weiterbefördert zu werden. Bekannte Anordnungen dieser Art, bei denen die Lastschale der Wägevorrichtung unmittelbar in die Vorschubbahn hineinragt und infolgedessen die zu verwiegenden Packungen durch die Vorschubvorrichtung unmittelbar auf die Lastschale aufgeschoben und von dieser abgeschoben werden, haben den Nachteil, daß besonders bei hoher Arbeitsgeschwindigkeit der Maschine und bei schweren Packungen durch das seitliche Auf- und Abschieben der Packung die Lastschale Erschütterungen erleidet, die zum Verschleiß oder zur Beschädigung der Wägevorrichtung führen können und die Durchführung des Wiegevorganges verzögern, also die mögliche Arbeitsgeschwindigkeit der Füll- und Schließmaschine ungünstig beeinflussen. Es ist auch schon eine Bauart bekannt, bei der die Packungen mittels einer in den Vorschubweg gelegten senk- und hebbaren, mit Durchtrittsöffnungen für das Eingreifen der Lastschale der Wägevorrirlitung ausgerüsteten Brücke, die oberhalb der Vorschubbahn angeordnet ist und eine rechteckartige Bewegung ausführt, auf die darunter befindliche Lastschale aufgesetzt und nach erfolgter Wägung von dieser abgehoben werden. Diese Anordnung vermeidet zwar das unmittelbare Aufschieben der Packung auf die Lastschale und das Abschieben, besitzt dafür aber eine umständliche und die Arbeitsgeschwindigkeit der Maschine beeinträchtigende Bauart, da die Packung mittels einer besonderen Vorrichtung von der Vorschubbahn abgehoben und ein erhebliches Stück angehoben werden muß, um auf die Brücke zu gelangen, und der Brücke durch ihre Antriebsvorrichtung eine rechteckartige Bewegung erteilt wird.
  • Bei einer anderen Bauart dieser Art fällt zwar das Anheben der zu wiegenden Gegenstände von der Vorschubbahn auf die Brücke fort, diese selbst führt jedoch wiederum eine rechteckartige Bewegung aus und dient gleichzeitig als Fördervorrichtung. Die Zuführungsbahn für die zu wiegenden Gegenstände endet vor der Brücke in eine Anzahl von besonders angetriebenen Vorschubrollen, und der auf diese Rollen gelangende Gegenstand wird durch die quer zur ursprünglichen Vorschubrichtung ausgeführte Vorwärtsbewegung der Brücke auf die seitlich von der Vorschubbahn liegende Wägevorrichtung gesetzt, wobei die Brücke gleichzeitig den vorher abgewogenen Gegenstand von der Wägevorrichtung abnimmt und über eine zweite Vorschubbahn befördert, die sich tiefer als die Brücke erstreckt und die abgewogenen Gegenstände auf ein Einwickelblatt befördert. Auch diese Anordnung besitzt daher infolge der rechteckartigen Bewegung einer zugleich als Fördervorrichtung dienenden Brücke und der hit"r'^ für erforderlichen Ausbildung und Antri2 noch eine umständliche Bauart.
  • Zur Vermeidung dieser Nachteile best,* das Neue der Erfindung darin, daß die Brücke, deren Senk- und Hebbewegung in senkrechter Richtung erfolgt, in der Ebene der vor und hinter ihr ortsfesten waagerechten Vorschubbahn der Packungen angeordnet ist. Gegenüber der bekannten verbindet diese Anordnung mit einer äußerst einfachen Bauart eine erhebliche Beschleunigung der Arbeit und des Wägev organfies. Die Packung wird auf der ortsfesten Vorschubbahn der Füll- und Schließmaschine durch die Fördervorrichtung von der Seite unmittelbar auf die einen Teil der Vorschubbahn bildende Brücke aufgeschoben, diese setzt durch eine einfache senkrechte Abwärtsbewegung die Packung auf der Lastschale der Wagevorrichtung ab, und nach erfolgter Wägung hebt sie ebenfalls durch eine bloße senkrechte Bewegung die Packung wieder von der Lastschale ab auf die Höhe der Vorschubbahn zurück, worauf beim nächsten Arbeitsschritt der Maschine durch deren Fördervorrichtung die Packung von der Brücke fort auf die ortsfeste Vorschubbahn zur nächsten Arbeitsstelle weitergeschoben wird. Es ist somit keine besondere Vorrichtung zum Anheben der Packung von der Vorschubbahn auf die Brücke erforderlich, und es entfällt weiter die Notwendigkeit, der Brücke eine rechteckartige Bewegung zu erteilen, da sie lediglich eine einfache Senk- und Hebbewegung in senkrechter Richtung auszuführen braucht. Infolge des Fortfalles des besonderen Anhebens der Packung auf die Brücke und der rechteckartigen Bewegung derselben wird auch eine wesentliche Beschleunigung des Arbeitstempos der Maschine und eine schnellere Durchführung des Wagevorganges ermöglicht.
  • Der Erfindungsgegenstand ist auf den Zeichnungen in einem Ausführungsbeispiel veranschaulicht.
  • Abb. i stellt eine Nachfüllvorrichtung gemäß der Erfindung in Vorderansicht und Abb. 2 in Längsansicht dar.
  • Abb. 3 zeigt -den Bodenverschluß des Nachfülltrichters nebst Sperrvorrichtung im Grundriß.
  • Abb, 4 veranschaulicht einen Teil der Bewegungsvorrichtung für den Bodenverschluß in teilweise geschnittenen Aufriß.
  • Abb. 5 ist ein Querschnitt nach Linie a-a der Abb. 4, und Abb. 6 und 7 zeigen die Waage in Aufriß und Grundriß. Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel handelt es sich um eine in Verbindung mit einer selbsttätigen Füll- und Schließmaschine :arbeitende Nachfüllvorrichtung. Durch die cht dargestellte Vorschubvorrichtung der aschine werden die Packungen P in Richxtng des Pfeiles (Abb.2) schrittweise den verschiedenen Arbeitsstellen zugeführt. Die auf einer ebenfalls vorhergehenden nicht dargestellten Arbeitsstelle durch eine Füllvorrichtung bekannter Art vorgefüllte Packung gelangt auf eine feste Bodenplatte i und von dieser beim nächsten Vorschubschritt auf eine mechanisch senk- und hebbare Auflage 2 unterhalb des Trichters 40 für die zum Nachfüllen der vorgefüllten Packung P auf ihr genaues Gewicht dienende Vorrichtung. Die brückenartige Auflage 2 ist mit mehreren Längsschlitzen ausgerüstet, in weiche die Lastschale der unterhalb der Brücke 2 angeordneten Waage eingreift. Die Brücke 2 wird von U-förmig ausgebildeten Tragböcken 3 und 4 gestützt, an welchen die in den Lagerhülsen 7 und 8 senkrecht auf und ab beweglich geführten Bolzen 5 und 6 angreifen. Am unteren Ende sind die Bolzen 5 und 6 durch ein Querstück g fest verbunden, an welches ein Lenker io angelenkt ist, der an seinem anderen Ende an dem Winkelhebel i i verzapft ist. Letzterer ist auf dem Zapfen 12 drehbar und steht mit der Rolle 13 in Berührung mit einer auf der ständig umlaufenden Welle 14 angeordneten Hubscheibe 15.
  • Eine Exzenterstange 2o, die von einer anderen auf der Welle 14 angeordneten Hubscheibe eine Hinundherbewegung erhält und mit dieser in bekannter Weise federnd nachgiebig in Verbindung steht, ist mit einer Kurbel 2-1 verbunden, die an dem unteren Ende einer in der Hülse 22 hin und her drehbaren Achse 23 befestigt ist. Diese ragt an ihrem oberen Ende in eine Hülse 2.4 (Abb. ;4 und 5) und trägt einen fest verbohrten Stift. 25, der mit einem Langschlitz 26 der Hülse 24 in Verbindung steht. Eine über die Hülse 24 greifende Torsionsfeder 30 ist an ihrem unteren Ende in einen auf der Achse 23 verstifteten Bund 31 eingelassen, während das obere Ende in das Lagerauge 32 eines Zahnsegmentes 33 eingreift. Dieses ist bei 3.L' mit einer Achse 34 fest verstiftet, das mit der Hülse 24 bei 24' ebenfalls verstiftet ist. Die Hülse 24 kann sich demnach in bezug auf die Achse 23 innerhalb der Grenzen des Schlitzes frei bewegen, während eine ihr erteilte Drehbewegung auf die Achse 34 übertragen wird. Die in solcher Weise mittels der Hülse 24 miteinander gekuppelten Achsen 23 und 34 dienen zum Öffnen des Bodenverschlusses des Nachfülltrichters 4o. Im vorliegenden Falle wird dieser Bodenverschluß durch zwei ein-und ausschwenkbare Schieber .a.3 und 44 gebildet. Das erwähnte Zahnsegment 33 kämmt mit dem Zahnsegment 35 eines Lagerauges 36, welches auf dem Kopf des in die Tragplatte 38 für die Nachfülleinrichtung eingelassenen Bolzens 37 frei drehbar ruht. Auf der Tragplatte 38 ist der Zuführungstrichter do mit einem Stutzen 4i angeordnet, der eine untere Öffnung .1 .2 (Abb. 3) besitzt, an welche sich die erwähnten Abschlußschieber 43 und .L.I anschließen. Der Schieber 43 ist mit dem Lagerauge 32 des Zahnsegmentes 33 und der Schieber 4.4 mit dem Lagerauge 36 des Zahnsegmentes 35 fest verbunden. Auf der Achse 34 ist ein Arm 45 aufgeklemmt, der als Sperrklinke mit einem Sperrzahn 46 in Eingriff gebracht werden kann. Dieser ist an dem auf einem Bolzen 48 drehbar angeordneten Doppelliebel.47 befestigt, dessen anderes Ende einen Anker 5o trägt, der gegenüber der Magnetspule 51 steht. Eine an dem Doppelhebel 47 angreifende Zugfeder 52 dient dazu, den Sperrzahn .f6 gemäß Abb. 3 mit der Sperrklinke .I5 in Eingriff zu halten.
  • Die für die Nachfüllung in Betracht kommende Waage kann beliebiger Art sein. Sie besteht bei der vorliegenden Ausführung aus den beiden Waagebalken 6o und 6o' (Abb. 6 unci 7), die die in die obenerwähnten Längsschlitze der Brücke -2 greifende Lastschale 61 und Gewichtsschale 62 tragen.
  • Der Waagebalken 6o' besitzt links und rechts von der Mittelschneide zwei Ansätze 63 und 6d., mit denen die Stellschrauben 65 und 66 einer gabelförmig ausgebildeten Feststellvorrichtung 67 an sich bekannter Art zusammenwirken können. Die Feststellvorrichtung ist mit einer Zahnstange 68 fest verbunden und in einer Führung des Waagengestelles auf und ab beweglich geführt. In die Zahnstange 68 greift ein Ritzel 69 ein, das mit der Welle 70 fest verbunden ist. Auf dieser ist weiter ein Arm 71 befestigt, der mit seinem freien Ende in den Schlitz 72 eines Lenkers 73 eingreift. Letzterer ist auf einem Bolzen 74 (Abb. i und 2) verzapft, der durch ein Klemmauge 75 mit dem Führungsbolzen 6 der Brücke 2 starr verbunden ist. An dem Arm 71 greift ferner eine mit dem Bolzen 7.4 verbundene Zugfeder 76 an. Die Feststellvorrichtung 67 trägt einen Anschlagarm 8o mit einer abgeschrägten Kante 81 (Abb. 6 und 7). Gegen diese legt sich der Stift 82 eines Armes 83 an. Dieser ist schwingbar mittels eines Bolzens 84 gelagert. Auf diesem ist ein Block 85 befestigt, auf welchem eine Blattfeder 86 und ein Sperrarm 87 durch Schrauben 88 befestigt sind. Die Feder 86 trägt an ihrem oberen Ende eine Kontaktfeder 89 mit Kontaktstiften 9o und 9i, die mit festen Kontakten 92 und 93 einer Kontaktvorrichtung zusammenarbeiten, die in dem Stromkreis des Elektromagneten 51 liegt. Eine Feder 95 ist bestrebt, die Kontaktvorrichtung, wie in Abb.6 dargestellt, zu schließen. An dem Kontaktgehäuse 116 ist ein Winkelhebel ioo drehbar angeordnet, der einerseits mit dem Sperrarm 87 in Eingriff treten und an der anderen Seite in den Bewegungsbereich eines am Gewichtsschalengehänge log angeordneten Anschlag ioi kommen kann.
  • Ferner ist eineTastvorrichtung angebracht, die die Auslösung der Nachfüllvorrichtung nur dann betätigt, wenn eine zu füllende Packung vorhanden ist. Der Taster iio (Abb. i und 2) ragt in die Vorschubbahn der Packungen P und ist mittels des Bolzens i i i in den Augen 112 und 113 drehbar gelagert. Auf dem Bolzen i i i ist ein Sperrhebel i 14 befestigt, der mit einem an der Stange -23 befestigten Arm 115 in Eingriff kommen kann.
  • Die Wirkungsweise ist folgende: Sobald eine nachzufüllende Packung von der Bodenplatte i auf die Brücke 2 befördert ist, wird diese durch die Hubscheibe 15 über das beschriebene Gestänge abwärts bewegt, so daß die Packung sich auf die Lastschale 61 aufsetzt. Gleichzeitig wird von einer anderen Hubscheibe der Welle 14. durch die Stange 2o über die Kurbel 21 die Stange 23 im Uhrzeigersinn gedreht, so daß der Stift 25, wie in Abb. .4 und 5 dargestellt ist, auf die Hülse 24. im gleichen Drehsinne einwirken kann und damit auch den Bolzen 3.4 verdreht. Dadurch wird der Schieber .1 .3 in die in Abb. 3 dargestellte ausgeschwungene Lage gebracht und gleichzeitig auch über die Zahnsegmente 33 und 35 der Schieber ,4d. ausgeschwungen, so daß die Zuflußöffnung 4.2 frei wird und das nachzufüllende Material in die Packung P eintreten kann. Gleichzeitig mit dem Öffnen der Schieber 43 und .:1.:1. ist auch die Sperrklinke ¢5 mit dem Sperrzahn 46 in Eingriff gekommen, so daß die Schieber in der geöffneten Stellung versperrt sind. Sobald dies geschehen ist, wird mittels der Hubscheibe 15 die Achse -23 wieder zurückgedreht, was durch den Schlitz 26 der Hülse 24 ermöglicht wird. Beim Senken der Brücke 2 ist über den Bolzen 74 und den Lenker 73 der Arm 71 abwärts geschwenkt worden, so daß über das Ritzel 69 die Zahnstange 68 aufwärts bewegt wurde und damit die Feststellvorrichtung 67 den Waagebalken freigegeben hat, so daß die Verwiegung durchgeführt werden kann. Beim Wiegevorgang ist die elektrische Kontaktvorrichtung bei 9o, 92, 94 93 ausgeschaltet, wie in Abb.6 dargestellt ist, indem der Arm 87 durch den Winkelhebel ioo in Sperrstellung gehalten wird. Sobald nun die Packung ihr genaues Gewicht erreicht, wird durch den Druck der Lastschale 61 die Gewichtsschale 62 aufwärts bewegt, so daß nunmehr der Anschlag ioi unter das freie Ende des Winkelhebels ioo treten kann und dabei diesen aufwärts bewegt. Damit wird der Sperrarm 87 frei, so daß unter Wirkung der Feder 95 die Kontaktvorrichtung 9o, 92, 9l, 93 und damit auch der Stromkreis zum Magneten 51 geschlossen wird. Dieser zieht den Anker so an, so daß die Sperrung der Bodenschieber 43 und 44 in geöffnetem Zustands aufgehoben wird und unter Wirkung der stets in gespanntem Zustande gehaltenen Torsionsfeder 3o die beiden Bodenschieber 43 und 44 geschlossen werden und die Achse 34 nebst Hülse 24 wieder zurückgedreht wird. Unmittelbar darauf wird die Brücke 2 durch Hubscheibe 15 wieder aufwärts bewegt und die Packung von der Lastschale 61 abgehoben, so daß sie den weiteren Arbeitsstellen zum Schließen und Etikettieren zugeführt werden kann. Bei dieser Aufwärtsbewegung der Brücke wird auch wieder das Ritzel 69 in entgegengesetztem Sinne gedreht und damit auch über Zahnstange 68 die Feststellvorrichtung 67 abwärts gesenkt, so daß die beiden Schrauben 65 und 66 mit den Anschlägen 63 und 64 des Waagebalkens 6ö in Berührung kommen und die Waage feststellen. Gleichzeitig wird bei der Abwärtsbewegung der Feststellvorrichtung mittels der schrägen Fläche 81 des Anschlages 8o der Stift 82 nebst Hebel 83 nach rechts bewegt und damit der Kontakt bei 90, 92, 91, 93 wieder geöffnet, so daß der Stromkreis des Magnets 51 unterbrochen wird. Dadurch wird unter Wirkung der Feder 52 der Anker 5o vom Magnet 51 abgezogen und die frühere Lage wiederhergestellt. Da inzwischen auch der Anschlag ioi das freie Ende des Winkelhebels iow freigegeben hat, schwingt dieser in die in Abb. 6 dargestellte Lage und kann mit dem Sperrarm 87 wieder in Berührung treten, so daß also bei Wiederbeginn des Wägens die Kontaktvorrichtung so lange untätig bleibt, bis wiederum das genaue Gewicht einer neuen Packung erreicht ist.
  • Bei Fehlen einer Packung bleibt der Taster iio in der ausgeschwenkten Lage gemäß Abb. 2, so daß auch der Sperrhebel 114 nicht abwärts geschwenkt wird und im Bereich 3es Armes i i 5 bleibt. Damit kann auch keine Verdrehung der Stange 23 erfolgen, so daß °ine Üffnung der Bodenschieber 43 und 44 -benfalls unterbleibt.

Claims (4)

  1. PATRNTANSPRÜCFJE 1. Mit einer Füll- und Schließmaschine verbundene Wägevorrichtung für gefüllte Packungen, bei der die Packungen mittels einer in den Vorschubweg gelegten senk-und bebbaren, mit Durchtrittsöffnungen für das Eingreifen der Lastschale der Wägevorrichtung ausgerüsteten Brücke auf die darunter befindliche Lastschale aufgesetzt und nach erfolgterWägung von dieser abgehoben werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Brücke (2), deren Senk- und Hebbewegung nur in senkrechter Richtung erfolgt, in der Ebene der vor und hinter ihr ortsfesten waagerechten Vorschubbahn angeordnet ist.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i mit einer auf und ab bewegbar angeordneten Feststellvorrichtung für die Waage, dadurch gekennzeichnet, daß durch gegenläufige Kupplung (68, 69, 71, 73) der Feststellvorrichtung (G7) der Waage mit der senk- und hebbaren Brücke (2) die letztere bei ihrer Senkbewegung die Feststellvorrichtung (67) aus der Sperrstellung herausbewegt, und umgekehrt.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch i und 2 für selbsttätige,Vachfüllvorrichtüngen, bei denen der Bodenschieber des N achfülltrichters in der Offenstellung durch eine bei Erreichung des Vollgewichts mittels einer von der Waage geschlossenen Kontaktvorrichtung elektromagnetisch ausgelösten Sperrvorrichtung gehalten wird; dadurch gekennzeichnet, daß die Kontaktvorrichtung (90, 92, 91, 93) durch die Feststellvorrichtung (67) der Waage wieder unterbrochen wird, wenn die letztere nach erfolgter Wägung durch die Brücke (2) in ihre Sperrstellung zurückbewegt wird.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die drehbar gelagerten beweglichen Kontakte (9o, g i) i mittels eines in die Bahn eines Anschlages ($1) der Feststellvorrichtung (67) ragenden Hebels (83) durch diesen Anschlag in der Sperrstellung der Feststellvorrichtung von den festen Kontakten (92, 93) 1 fort ausgeschwungen und mit einem weiteren Hebel (87) in Eingriff mit einer sie in der ausgeschwungenen Stellung haltenden Sperrung (ioo) gebracht werden, die bei Erreichung der Gleichgewichtslage des 1: Waagebalkens durch einen von diesem bewegten Anschlag (1o2) ausgelöst wird.
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