DE665663C - Richtmaschine fuer Geschuetze mit Fein- und Schnellantrieb - Google Patents

Richtmaschine fuer Geschuetze mit Fein- und Schnellantrieb

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Publication number
DE665663C
DE665663C DER97662D DER0097662D DE665663C DE 665663 C DE665663 C DE 665663C DE R97662 D DER97662 D DE R97662D DE R0097662 D DER0097662 D DE R0097662D DE 665663 C DE665663 C DE 665663C
Authority
DE
Germany
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lever
drive
straightening
locking
fine
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Expired
Application number
DER97662D
Other languages
English (en)
Inventor
Alfred Krum
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Rheinmetall AG
Original Assignee
Rheinmetall Borsig AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Rheinmetall Borsig AG filed Critical Rheinmetall Borsig AG
Priority to DER97662D priority Critical patent/DE665663C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE665663C publication Critical patent/DE665663C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41AFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A27/00Gun mountings permitting traversing or elevating movement, e.g. gun carriages
    • F41A27/06Mechanical systems
    • F41A27/18Mechanical systems for gun turrets
    • F41A27/20Drives for turret movements

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Operated Clutches (AREA)

Description

  • Richtmaschine für Geschütze mit Fein- und Schnellantrieb Die Erfindung betrifft eine Höhenrichtmaschine, deren Antriebsritzel einerseits zum Feinrichten mittels eines selbsthemmenden Schneckentriebes langsam angetrieben, andererseits zum schnellen Schwenken des Geschützes mittels eines von selbsthemmenden Gliedern freien Schnellantriebes, z. B. eines Richthebels, schnell bewegt werden kann.
  • Bei den bekannten Höhenrichtmaschinen dieser Art ist nur der selbsthemmende Schneckenantrieb vom Antriebsritzel abkuppelbar, während die Getriebeverbindung zwischen dem Antriebsritzel und dem Schnellantrieb nicht unterbrochen werden kann. Demgegenüber ist bei der Höhenrichtmaschine nach der Erfindung auch zwischen dem Schnellantrieb und dem Antriebsritzel eine lösbare Kupplung angeordnet. Damit kann die gegenseitige Drehlage außer zwischen dem Antriebsritzel und dem Feinantrieb auch zwischen Antriebsritzel und Schnellantrieb beliebig geändert werden.
  • Das ist besonders von Bedeutung für leichte und mittlere Flakgeschütze, die zum Verfolgen schneller Flugzeuge in kurzen Entfernungen rasch höheneinstellbar sein müssen. Hier muß mit dem Schnellantrieb ein großer Höhenrichtbereich, z. B. zwischen - 2o° und -f- 9o°, schnell durchfahren werden können. Bei derartigen Geschützen würde der bisherige mit dem Antriebsritzel der Höhenrichtmaschine fest verbundene Richthebel in den verschiedenen Richtlagen des Rohrs sehr unbequeme Kurbelstellungen einnehmen, die es dem Richtkanonier unmöglich machen, zugleich den Richthebel und das Visier zu bedienen, mit dem er das Flugzeug dauernd zu verfolgen hat. Bei der Richtmaschine nach der Erfindung ist es nun möglich, den Richthebel, sobald er in eine unbequeme Lage gelangt, vom Antriebsritzel zu entkuppeln, nach Einstellung in :eine handlichere Lage wieder mit dem Ritzel zu kuppeln und mit der neuen Hebelstellung das Richten des Geschützes fortzusetzen.
  • Bei entkuppeltem Richthebel muß dafür gesorgt werden, daß für die Dauer seiner Abschaltung das Höhenrichtritzel mit dem selbsthemmenden Schneckenantrieb gekuppelt wird, damit dieser das Rohr gegen Schwenkbewegungen, etwa auf Grund von
    Mündungs- oder Verschlußlastigkeit, in #@
    ihm erteilten Lage hält. Aus diesem GrUzfl?
    sind die beiden Kupplungen; die das AntriPl a,s1-,
    ritzet wahlweise mit dem Feinantrieb oder mit dem Schnellantrieb zu kuppeln vermögen, zweckmäßig in derartige gegenseitige Abhängigkeit gebracht, daß bei abgeschaltetem Schnellantrieb zwangsläufig der selbsthemmende Feinantrieb mit dem Höhenrichtritzel gekuppelt ist.
  • Die 'Zeichnung stellt in den Fig. i und z ein erstes und in der Fig.3 ein zweites Ausführungsbeispiel der Erfindung dar.
  • Beim langsamen Feinrichten erfolgt die Höheneinstellung des durch Zahnbogen a1 um die Schildzapfen a2 schwenkbaren Geschützrohres a durch die Höhenrichtkurbel b über die selbsthemmende Schnecke bl, das Schneckenrad b2, die ausrückbare Kupplung b6, die Welle b3 und das in den Zahnbogen @al eingreifende Antriebsritzel b4 der Höhenrichtmaschine. Beim schnellen Freihandrichten wird das Rohr mit Hilfe des Richthebels'c verstellt, der durch den Kupplungshebel c9 und die Rastenscheibe c7 mit der Welle cl lösbar gekuppelt ist. Die Welle cl bewegt über das Zahnsegment c2, den Zahntrieb c3, die Welle b3, das Höhenrichtritzel b1 und Zahnbogen a,. das Rohr a.
  • Das lose auf der Welle b3 sitzende Schnekkenrad b2 besitzt an seiner rechten Seitenfläche einen Kupplungszahnkranz b4, in den ein Zahnkranz b4 des entgegen der Feder b5 auf der Welle b3 längs verschieblichen, aber gegenüber dieser unverdrehbaren Kupplungsgliedes b6 eingreift. Der Richthebel c kann außer durch den Kupplungshebel c9 auch noch durch den Kupplungszahn d4 (Fig. i), -der von einem am Richthebel schwenkbar gelagerten Winkelhebel d bewegt wird und in die Rasten c7' der Rastenscheibe c7 einzugreifen vermag, mit der Welle cl gekuppelt werden.
  • Alle drei beweglichen Kupplungsglieder b6, cg und d4 werden durch Drehung des Kurbelgriffes c6 des Richthebels c vermittels einer an ihm angeordneten Kurbel c5 für das am Richthebel angeordnete Schaltgestänge c8 bewegt, das seinerseits den Kupplungshebel cg und über den am Richthebel angelenkten Winkelhebel d den Kupplungszahn d verstellt. Der Kupplungshebel c9 und der Kupplungszahn d4 sind mit dem Schaltgestänge e8 derart verbunden, daß stets, wenn der Hebel c9 in weine der Rasten der Rastenscheibe c7 reingreift, der Kupplungszahn d4 sich außer Eingriff befindet und umgekehrt. Bei .einer Mittelstellung sind beide Kupplungsglieder c9 und d, außer Eingriff mit der Rastenscheibe c7. Die Bewegungsübertragung vom Schaltgestänge c8 zum Kupp-. lungsglied b8 erfolgt durch einen Winkelarm cdes Kupplungshebels cg, der in die Nut c4' hier .auf der Richthebelwelle cl längs ver-@echieblichen Muffe c4 eingreift. Die Muffe :'ragt ihrerseits mit dem Rand der an ihr angeordneten Scheibe c4' in eine Nut bg' des Kupplungsgliedes b6 hinein. Die Feder b5, hält im allgemeinen sämtliche drei Kupplungsglieder in der in der Zeichnung dargestellten Lage.
  • Der Griff c8 des Richthebels c sowie das von ihm bewegte Schaltgestänge c8 sind durch einen am Griff c6 angeordneten Sperrhebel c8; der nach entsprechender Drehung des Griffes c8 in eine von drei Rasten co; co', co" des Richthebels c eingelegt werden kann, in drei Drehlagen ein- und feststellbar. Ein federnder Rastenstift d;" der an dem den Kupplungszahn d4 bewegenden Winkelhebel d angeordnet ist und in drei Rasten d6;, d7, d8 des Richthebels c einzugreifenvermag, machen dem Richtkanonier fühl- und hörbar, daß er eine der drei Schaltstellungen des Schaltgestänges c8 eingestellt hat,'bei denen der am Griff c6 des Richthebels c angeordnete Sperrhebet ce in eine der drei Rasten co, co' oder co' eingelegt werden kann.
  • Bei der in der Zeichnung dargestellten Lage des Schaltgestänges ist der Sperrhebel -c6 in die Raste co eingelegt. Bei dieser Stellung des Schaltgestänges sind der Kupplungs-Nebel cg und die Kupplung b8 eingerückt, während der Kupplungszahn d4 ausgerückt ist. Der federnde Rastenstift d5 liegt in der Rast do des Richthebels c. Diese Stellung des," Schaltgestänges cs sei als Ausgangsstellung bezeichnet.
  • Wird der Kurbelgriff c6 des Richthebels c so verdreht, daß der federnde Rastenstift d5 in die Rast d7 einfällt, so steht der Kurbelgriff c6 in einer Drehlage, bei der der Sperr-Nebel c6' in die -Rast co' einzufallen vermag. r Läßt man in dieser Stellung den Sperrhebel cs einfallen, so steht das Schaltgestänge c8 in einer Stellung, die als Mittelstellung bezeichnet sei. Bei dieser Stellung bleibt das Kupplungsglied b6 noch mit dem Schneckenrad b2 in Eingriff, während der Kupplungshebel c9 mit der Rastenscheibe c7 außer Eingriff kommt und der Kupplungszahn d j mit der Rastenscheibe noch außer Eingriff bleibt. Der Richthebel ist also gegenüber der Richtwelle cl frei drehbar, während der selbstT hemmende Schneckenantrieb noch mit dem Antriebsritzel b, der Richtmaschine gekuppelt ist.
  • Wird der Handgriff Co nach Ausrücken des Sperrhebels c6' in die Stellung verdreht, bei der der federnde Rastenstift d;; in die Rast d8
    einfällt, so vermag der Sperrhebel c6' in die
    Rast cö ' einzufallen. Diese Stellung sei als
    Endstellung bezeichnet. In dieser ist der
    Kupplungshebel c,, mit der Rastenscheibe c7
    außer Eingriff, der Kupplungszahnd4 damit
    in Eingriff und das Kupplungsglied b6 mit
    dem Schneckenrad b. außer Eingriff.
    Bei in der Ausgangslage befindlichem
    Schaltgestänge ce wird das Geschütz mit Hilfe
    des Feinantriebes, d. h. mittels der Richt-
    kurbel b und des selbsthemmenden Schnecken-
    antriebes b1, b, bewegt. Der Richthebel c
    läuft dabei mit.
    Bei in Mittelstellung befindlichem Schalt-
    gestänge c"; ist der Richthebel frei beweglich;
    er kann also gegenüber der Richthebelwelle cl
    in jede beliebige Lage eingestellt werden.
    Das selbsthemmende Schneckengetriebe ist
    dabei noch mit dem Antriebsritzel, b4 der
    Richtmaschine gekuppelt, so daß ein unbeab-
    sichtigtes Verstellen des Geschützrohres nicht
    eintreten kann.
    Bei in der Endstellung befindlichem Schalt-
    gestänge e, ist der Richthebel c durch den
    Kupplungszahn d4 mit der Richthebelwelle cl
    und dem Antriebsritzel b4 der Richtmaschine
    gekuppelt und der selbsthemmende Schnek-
    kenantrieb durch das ausgerückte Kupplungs-
    glied b,; abgeschaltet. Das Geschützrohr kann
    also durch den Richthebel c frei bewegt
    werden. -
    In dem zweiten Ausführungsbeispiel, nach
    Fig. 3 ist die Rastenscheibe c7 der Richthebel-
    welle cl mit als Innenverzahnung ausgebilde-
    ten Rastzähnen c7' ausgerüstet. Während bei
    dem ersten Ausführungsbeispiel bei in Aus-
    gangsstellung befindlichem Schaltgestänge c8
    sich der Kupplungshebel c9 mit den Rast-
    zähnen der Kupplungsscheibe c7 in Eingriff
    befandet, ist er in dem Ausführungsbeispiel
    nach Fig.3 bei dieser Stellung des Schalt-
    gestänges mit den Rastzähnen außer Eingriff.
    Solange das Kupplungsglied b6 mit dem
    Schneckenrad bz in Eingriff steht und somit
    der Schneckenantrieb eingerückt ist, ist also
    der Richthobel c von der Richthebelwelleent-
    kuppelt. Er hängt der Schwere folgend nach
    abwärts oder in einer für das griffbereite
    Erfassen geeigneten Lage, die ihm durch
    Anordnung eines Ausgleichsgewichtes an der
    Lagexri.abe co vermittelt werden kann, und
    iif4,beim Richten des Geschützes durch den
    Feinantrieb nicht mitbewegt. Wird das Schalt-
    gestänge c8 in seine andere Endlage gestellt,
    so ist der Kupplungshebel c9 in Eingriff mit
    den Rastzähnen der Rassenscheibe c7. Dafür
    ist aber das Kupplungsglied b6 ausgerückt, so
    daß die Höhenrichtmaschine durch den Richt-
    hebel frei angetrieben werden kann. Der Kupp-
    lungszahn d4 und der ihn bewegende Winkel-
    hebel d ist bei diesem Ausführungsbeispiel
    entbehrlich. Auch ist eine Mittelstellung des
    Schaltgestänges nicht erforderlich. Die Ein-
    und Ausschaltbewegungen der Kupplungen b,;
    und e9 ' überschneiden sich zweckmäßig teil-
    weise derart, daß die eine erst vollständig
    ausgerückt ist, wenn die andere schon in
    Kupplungslage einfaßt. Es ist dann eine das
    Rohr freigebende Abschaltlage beider Kupp-
    lungen vermieden. Die Höhenrichtmaschine
    nach diesem Ausführungsbeispiel besitzt also
    nur zwei Schaltstellungen und ist damit im
    ganzen einfacher als die nach dem ersten
    Ausführungsbeispiel.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: t. Höhenrichtmaschine für Geschütze mit selbsthemmendem Feinantrieb und Schnellantrieb, dadurch gekennzeichnet, daß sowohl zwischen dem Antriebsritzel (b4) der Höhenrichtmaschine und dem selbsthemmenden Feinantrieb (b" b#) als auch zwischen dem Antriebsritzel und dem Schnellantrieb (c) je eine lösbare Kupplung (b6, c9') angeordnet ist.
  2. 2. Höhenrichtmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Kupplungen (bo, c9 "), die das Antriebsritzel (b4) der Höhenrichtmaschine wahlweise mit dem selbsthemmenden Feinantrieb (b" b.) oder mit dem Schnellantrieb (c) kuppeln, in Wechselschaltwirkung miteinander verbunden sind.
DER97662D 1936-10-23 1936-10-23 Richtmaschine fuer Geschuetze mit Fein- und Schnellantrieb Expired DE665663C (de)

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DER97662D DE665663C (de) 1936-10-23 1936-10-23 Richtmaschine fuer Geschuetze mit Fein- und Schnellantrieb

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DER97662D DE665663C (de) 1936-10-23 1936-10-23 Richtmaschine fuer Geschuetze mit Fein- und Schnellantrieb

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DE665663C true DE665663C (de) 1941-07-07

Family

ID=7419823

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DER97662D Expired DE665663C (de) 1936-10-23 1936-10-23 Richtmaschine fuer Geschuetze mit Fein- und Schnellantrieb

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DE (1) DE665663C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP3132224B1 (de) 2014-04-17 2018-05-02 Rheinmetall Landsysteme GmbH Lafette für eine waffe bzw. maschinenwaffe

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP3132224B1 (de) 2014-04-17 2018-05-02 Rheinmetall Landsysteme GmbH Lafette für eine waffe bzw. maschinenwaffe

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