DE6641C - Polygonaler Kalkofen mit Rostfeuerung zu ununterbrochenem Betrieb, auch zum Ziegel- und Cementbrennen verwendbar - Google Patents

Polygonaler Kalkofen mit Rostfeuerung zu ununterbrochenem Betrieb, auch zum Ziegel- und Cementbrennen verwendbar

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DE6641C
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Germany
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polygonal
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K. freytag in Königslutter
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F27FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
    • F27BFURNACES, KILNS, OVENS OR RETORTS IN GENERAL; OPEN SINTERING OR LIKE APPARATUS
    • F27B13/00Furnaces with both stationary charge and progression of heating, e.g. of ring type or of the type in which a segmental kiln moves over a stationary charge
    • F27B13/02Furnaces with both stationary charge and progression of heating, e.g. of ring type or of the type in which a segmental kiln moves over a stationary charge of multiple-chamber type with permanent partitions; Combinations of furnaces

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  • Vertical, Hearth, Or Arc Furnaces (AREA)

Description

1878.
Klasse 80.
KARL FREITAG in KÖNIGSLUTTER.
Polygonaler Kalkofen mit Rostfeuerung zu ununterbrochenem Betrieb, auch zum Ziegel-
untl Cementbrennen verwendbar.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 26. October 1878 ab.
Der Ofen besteht aus mehreren Einzelöfen, deren Anzahl sich nach der Gröfse des Betriebes richtet und in den beiliegenden Zeichnungen zu sechs angenommen ist. Diese einzelnen Oefen sind mit eigener Feuerung, je zwei Rosten und einer eigenen, im Grundrifs, Fig. i, mit t bezeichneten Ein- und Ausladethür versehen.
Die Scheidewände der Oefen sind auf eine eigenthümliche Art, wie am besten aus dem Schnitt c d zu ersehen ist, construirt. Sie sind im Ganzen 87 cm breit, aus Chamottesteinen vorgerichtet und werden durch einen in der Mitte befindlichen., 13 cm breiten Schlitz, welcher aufsen nach der Feuerungsseite hin mit der Oefihung e, Fig. 2 und 3, mündet, in zwei ι '/2 Stein starke durchbrochene Wände getheilt, welche in geöffnetem Zustande die Communication der Brenngase gestatten. Soll diese Communication nicht stattfinden, so werden die Wände dadurch verschlossen, dafs man dieselben durch zwei mit dem schmalen Schlitze in Verbindung stehende Kanäle f, Fig. 4 und 5, welche durch die Decke nach oben führen, mit Sand anfüllt. Sollen die Wände wieder geöffnet werden, so wird der mit e bezeichnete, an der Feuerungsseite befindliche Schlitz geöffnet und der Sand fliefst aus demselben, entsprechend den nach unten sich abschrägenden Oeffnungen der Wände ab, bezw. kann mit hakenförmigen Geräthen sehr leicht vollständig aus den Wänden durch die Oeffnung e herausgeholt werden.
Der Schornstein ist sechstheilig. Jede der sechs Einzelröhren steht mit einem Ofen in Verbindung und kann durch eine um ihre Mittellinie drehbare dreiseitige eiserne Klappe geöffnet und geschlossen werden, Fig. 6 bis 8. Die völlige Dichtung des Verschlusses der Klappe geschieht durch Einlassen von Sand durch eine mit g bezeichnete, in der Wand des Schornsteines angebrachte Oeffnung, Fig. 2 bis 5.
Der Betrieb des Ofens ist folgender:
Die Oefen I, II, III und IV werden mit . Kalksteinen, Ziegelsteinen etc. angefüllt, wobei über den Rosten förmliche Gassen für das Brennmaterial vorgerichtet werden. Die Scheidewände zwischen VI und I, sowie zwischen IV und V werden geschlossen, während die übrigen geöffnet bleiben, ebenfalls werden die Einzelschornsteine I, II und III geschlossen,
IV geöffnet und die Feuer- und Aschenthüren von Ofen II, III und IV vermauert.
Wird der Ofen I angezündet, so durchziehen die Feuergase die Oefen II, III und IV und gelangen in den Schornstein IV. Ist der Ofen I gargebrannt, was man durch die in der Decke angebrachten, im Grundrifs, Fig. 1, mit h bezeichneten runden Löcher erkennen kann, so wird die Feuer- und Aschenthür von Ofen II geöffnet und derselbe in Brand gesetzt. Hierauf wird die Zwischenwand zwischen I und II geschlossen, hingegen die Zwischenwand zwischen dem unterdefs gefüllten Ofen V und dem Ofen IV geöffnet und die Zwischenwand von
V und VI geschlossen. Ebenso wird Schornstein IV geschlossen und V geöffnet, sowie die Feuer- und Aschenthür von Ofen V vermauert, so dafs die Feuergase jetzt die Oefen II, III, IV und V durchziehen. Ist II abgebrannt, so ist unterdefs Ofen VI gefüllt und wird in der angedeuteten Weise mit in Brand gesetzt. So rückt die Feuerung von Ofen zu Ofen und dementsprechend werden die Zwischenwände und Schornsteine, sowie die Aschenthüren geöffnet und geschlossen, und es ist der Brand insofern continuirlich, dafs, wenn ein Ofen garbrennt, jedesmal der fünfte zum Brande vorbereitet wird.
Dem Schornsteine ist die erforderliche Höhe zu geben, ebenso sind die Oefen zu überdachen, was indefs als unwesentlich nicht besonders gezeichnet ist.
Die Vortheile des Ofens bestehen im folgenden : .
1. Die Ausnutzung der Heizgase ist eine gröfsere als bei den übrigen Oefen, daher Ersparnifs an Brennmaterial.
2. Die Regulirung der Feuerung ist regelmäfsiger, vermittelst der Roste, als bei den bekannten Constructionen.

Claims (1)

  1. 3· Der Kalk wird- durch, Stürzen nicht verkleinert. - - - -
    4. Die Anlage ist billiger als bei den übrigen Oefen. - -
    Patjent-Ansprüche:
    i. Die eigenthümliche Construction der Zwischenwände mit Sandverschlufs.
    Die eigenthümliche Anordnung der mit Rosten versehenen Oefen in polygonaler Grundform, gleichviel, in welcher Anzahl dieselben vorhanden sind, wie der eigenthümliche Verschlufs der einzelnen Schornsteine durch drehbare eiserne Klappen und Sand, in der Verbindung' mit der ganzen Ofenanlage -und-in der dargestellten Form.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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