DE66383C - Vorrichtung zum Anwärmen von Plätteisen - Google Patents

Vorrichtung zum Anwärmen von Plätteisen

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DE66383C
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DE
Germany
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bolt
heating
cavity
cover
flat
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Application number
DENDAT66383D
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English (en)
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F. F. WARK in Delmenhorst
Publication of DE66383C publication Critical patent/DE66383C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06FLAUNDERING, DRYING, IRONING, PRESSING OR FOLDING TEXTILE ARTICLES
    • D06F79/00Accessories for hand irons
    • D06F79/04Stoves or other heating means specially adapted for heating irons externally

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Refinement Of Pig-Iron, Manufacture Of Cast Iron, And Steel Manufacture Other Than In Revolving Furnaces (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Auf beiliegender Zeichnung zeigt Fig. 1 die Wärmevorrichtung im Schnitt, im geschlossenen Zustande, während des Anwärmens des Plätteisens, Fig. 2 in Ansicht im geöffneten Zustande ; Fig. 3 ist die obere Ansicht des Deckels zur Aufnahme des Plätteisens oder Bolzens, Fig. 4 die obere Ansicht des Plätteisens oder Bolzens, Fig. 5. ein Längsschnitt und Fig. 6 ein Querschnitt desselben mit aufgesetzter Haube.
Die Anwärme-Vorrichtung besteht im wesentlichen aus einem Gehäuse A, in welchem ein durch den Deckel B abschliefsbarer Hohlraum A1 vorgesehen ist. An dem Deckel B wird der Plättkörper oder Bolzen C auslösbar eingehängt, welcher durch einen unterhalb des Hohlraumes A1 angeordneten Herd E, Petroleumbrenner, Spiritusbrenner oder Gasflamme erwärmt wird.
Die Flamme schlägt durch ein im Gehäuse A angebrachtes Rohr i in den Hohlraum A1 des ersteren, und zwar zunächst in die Aushöhlung C1 des Plätteisens oder Bolzens C. Diese Aushöhlung C1 ist so gestaltet und der Bolzen selbst pafst derart auf das Rohr i, dafs die durch dieses Rohr durchtretende Flamme die Aushöhlung C1 entlang durch den Bolzen durchschlägt und vorzugsweise die Sohle b des Plätteisens von innen erwärmt. Zwischen der Wandung / des Hohlraumes A' und der Aufsenfiä'che des Bolzens ist noch so viel Raum P vorhanden, dafs die aus der Aushöhlung C1 des Bolzens tretenden Verbrennungsgase den Bolzen von aufsen umspülen können. Mit der unteren Fläche der Sohle liegt der Bolzen flach auf dem Deckel B auf.
Der Deckel B ist hohl und dessen Hohlraum B1 steht mit dem Hohlraum A1 unten bei η in Verbindung. Oben mündet der Hohlraum B1 ins Freie. Die innere Wandung λ des Deckels B hat eine der Form der Bolzensohle b annähernd entsprechende Aussparung c. Diese Aussparung c vermittelt eine unmittelbare Berührung der Bolzensohle b mit den durch den Hohlraum E1 des Deckels durchziehenden Gasen.
Die Heizgase, welche aus dem Flammenrohr i in die Vorrichtung treten, durchziehen also zunächst den Bolzen von innen aufwärts, umspülen dann, wie in Fig. 1 durch Pfeile angedeutet ist, die obere Wandung des Bolzens von aufsen, indem sie sich abwärts bewegen, ziehen dann durch den Hohlraum des Deckels B ■wieder aufwärts, indem sie jetzt an der Bolzensohle entlang streichen, und entweichen durch die Oeffnung ο des Deckels.
In dem Bolzen sind Rippenkörper k vorgesehen, welche den Hohlraum C1 quer durchziehen und oben aus dem Bolzen hervorragen. Zu den Rippenkörpern k werden vortheilhaft Kupferstäbe oder ein anderes die Wärme gut leitendes Metall verwendet, auf welchen Schraubengewinde eingeschnitten sind. Die Rippenkörper k entziehen den durchziehenden Gasen äufserst schnell die Wärme und theilen dieselbe der Bolzensohle bezw. dem gesammten Bolzenkörper mit. Um den Wärmegrad des Bolzens von aufsen prüfen zu können, ist im Deckel ein quer durchgehendes Rohrj> angeordnet, durch welches ein kleiner Theil der Bolzensohle von aufsen sichtbar wird. Zur erhöhten Ausnutzung der Wärme
ist das Gehäuse der Vorrichtung mit Wärmeschutzmitteln umkleidet. Hierzu wird vorzugsweise Asbestpappe angewandt, wobei der zwischen den Wandungen / und m gebildete Hohlraum m1 ebenfalls als isolirende Luftschicht dient.
Der Deckel B ist am Gehäuse A bei g drehbar befestigt und besitzt am oberen Theil einen Handgriff q. Ist der Bolzen genügend angewärmt, so schlägt man den Deckel B, indem man am Griff q zieht, auf und bringt ihn in die in Fig. 2 dargestellte Lage. Der Bolzen C, welcher am Deckel angehängt ist, folgt demselben und kann mittelst des losen Handgriffes u abgehoben und auf den Tischrost F abgelegt werden.
Nach Beseitigung des Griffes u kann die Haube D mit dem an derselben festsitzenden Griff G aufgesetzt werden (Fig. 5). An der Haubenspitze befindet sich ein schnabelähnlicher Ansatz r, welcher sich in eine Vertiefung s der Bolzensohle einlegt und unter einen quer über der Vertiefung liegenden Steg ν greift. Am hinteren Ende des Bolzens C ist eine Oese w vorgesehen, in welche ein Stift x, Fig. 5, sich einlegt. Dieser Stift wird in einer an der Haube D festsitzenden Hülsen geführt, die einen schraubenförmigen Schlitz ^1 besitzt, durch welchen der am Stift χ sitzende Zapfen \ durchgreift. Durch Drehen des Knopfes t kann der Stift χ in und aufser Eingriff mit der Oese iv gebracht werden. Die Steigung des Schlitzes ^1 ist dabei so steil gewählt, dafs eine halbe Umdrehung des Knopfes t genügt, um die Festlegung der Haube mit dem Bolzen zu sichern.
Im Zusammenhang mit der Haube D und dem Griff G bildet der Bolzen C das eigentliche Plätteisen. Da der innere Bolzenkörper mit der Plättsohle aus einem Stück besteht, so wird die Wärme der oberen Bolzentheile der Sohle schnell zugeführt, während die zwischen Bolzen und Haube befindliche Luft eine genügende Isolirschicht gegen die Ausstrahlung der Wärme bildet. Um diese Ausstrahlung noch weiter herabzumindern, ist es vortheilhaft, die Haube aus Neusilberblech zu fertigen.
Ist nach Benutzung das Plätteisen so weit abgekühlt, dafs der Bolzen wieder angewärmt werden mufs, so löst man die Haube D vom Plättkörper C, indem man dem Knopf t eine halbe Umdrehung giebt und die Haube dann abhebt. Mit dem losen Griff u, Fig. 2, dessen hakenförmige Spitze u1 in die obere Oese η>Ύ und dessen fester Stift x1 gleichzeitig in die Oese n> eingreift, setzt man den Plättkörper auf den zurückgeschlagenen Deckel B, Fig. 2, auf. Dieses geschieht in der Weise, dafs, während der Plättkörper in schräger Lage gehalten wird, der hintere Theil d der Sohle unter die am Deckel festsitzenden Kloben e fafst. Nachdem alsdann der Bolzen flach aufgesetzt ist, schiebt man denselben vor, so dafs dessen Spitze f in einen am Deckel sitzenden Schuh h sich einschiebt. Die Länge des Schuhes h ist so gewählt, dafs der hintere Theil d in dieser Stellung noch von den Kloben e gehalten wird.
Ist der Deckel wieder in die in Fig. 1 gezeigte Lage gebracht, so wirkt die Wärmevorrichtung wieder in der eingangs beschriebenen Weise.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Vorrichtung zum Anwärmen von Plätteisen, gekennzeichnet durch einen hohlen Plättkörper (C), welcher beim Einbringen in das Gehäuse A sich der Form des Heizraumes (A') derart anpafst, dafs die eingeleiteten Heizgase zuerst durch den Hohlraum (C1) des Plätteisens, oder Bolzens hindurch und dann um die äufseren Flächen desselben herum und an der Sohle (b) entlang geführt werden, zwecks vollständiger Ausnutzung des Heizmaterials.
2. Bei der durch Anspruch 1. gekennzeichneten Vorrichtung: .
a) die Anordnung der Heizkörper (k), welche quer durch den Hohlraum (C1J des Plättkörpers (C) treten, zum Zweck, den durchziehenden Heizgasen die Wärme schnell zu entnehmen;
b) eine mit Griff (G) versehene Haube (D), welche auslösbar auf den Plättkörper aufgesetzt werden kann und mit diesem ein Plätteisen bildet.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT66383D Vorrichtung zum Anwärmen von Plätteisen Expired - Lifetime DE66383C (de)

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