DE661941C - Antriebsvorrichtung fuer Kinomaschinen - Google Patents

Antriebsvorrichtung fuer Kinomaschinen

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DE661941C
DE661941C DEB169776D DEB0169776D DE661941C DE 661941 C DE661941 C DE 661941C DE B169776 D DEB169776 D DE B169776D DE B0169776 D DEB0169776 D DE B0169776D DE 661941 C DE661941 C DE 661941C
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DE
Germany
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drive device
friction
friction wheels
guide rod
motor
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Expired
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DEB169776D
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Eugen Bauer GmbH
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Eugen Bauer GmbH
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Publication date
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B19/00Cameras
    • G03B19/18Motion-picture cameras

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Mechanical Operated Clutches (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
dao. juge
AUSGEGEBEN AM
30. JUNI 1938
JUIh 1238
λ
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE. 57a GRUPPE
Eugen Bauer G. m. b. H. in Stuttgart-Untertürkheim Antriebsvorrichtung für Kinomaschinen
Patentiert im Deutschen Reiche vom 17. Mai 1935 ab
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Antriebsvorrichtung für Kinomaschinen mit einem Reibradgetriebe zur Veränderung der Drehzahl und zur Drehrichtungsumkehr.
Gemäß der Erfindung sind bei einem derartigen Reibradwechsel- und Wendegetriebe die getrennten, auf ihrer Welle axial verschiebbaren Reibräder für Vor- und. Rückwärtslauf so gegeneinander verriegelt, daß das eine Reibrad zwangsläufig in seiner Leerlaufstellung festgehalten wird, solange das andere aus seiner Leerlaufstellung herausgeschoben ist. Zur wahlweisen Verschiebung der Reibräder für Vor- und Rückwärtslauf
«5 sind gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung mit den Reibrädern in Eingriff stehende Schaltgabeln und mittels einer mechanischen Rastvorrichtung selbsttätig kuppelnde Führungsstangen angeordnet.
Es sind Reibradwechsel- und Wendegetriebe bekannt, bei denen zwei angetriebene Räder für Vor- und Rückwärtslauf auf einer gemeinsamen Welle befestigt sind und also stets gleichzeitig gegenüber dem treibenden Rad verschoben werden müssen. Dies hat einen erhöhten Raumbedarf des Getriebes und eine unnötige Vergrößerung einzelner Bauelemente besonders .bei großem Regelbereich zur Folge, da ja bei der Kupplung des ersten Reibrades das zweite um den Nutzweg des ersten über seine Leerlaufstellung hinaus verschoben werden muß.
Bei einem anderen, ebenfalls bekannten Reibradgetriebe sind die Reibräder für Vor- und Rückwärtslauf zwar auf einer gemeinsamen Welle verschiebbar angeordnet, ohne daß aber Vorkehrungen getroffen sind, welche ein gleichzeitiges Verschieben beider Reibräder verhindern.
Die ^Verriegelung der für beide Drehrichtungen getrennten Reibräder in der erfindungsgemäßen Weise bietet den Vorteil, daß der Raumbedarf des Getriebes den eines einfachen Reibradwechselgetriebes kaum übersteigt und die Reibräder niemals gleichzeitig in die wirksame Stellung verschoben werden können, sondern daß immer eines· der beiden Räder in der Leerlaufstellung stehen muß und in dieser festgehalten wird, wenn das andere verschoben .wird.
In den Abb. 1 bis 7 ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt.
Die Abb. 1 bis 3 zeigen die Gesamtansicht eines Antriebes für Kinomaschinen mit Reibradgetriebe, und in
Abb. 4 bis 7 sind verschiedene Schaltstellungen des Getriebes für Leerlauf, Vor- und Rückwärtslauf dargestellt.
In Abb. ι bis 3 ißt α das Motorgehäuse, das durch die Haltevorrichtung b um die vertikale Achse c schwenkbar und federnd befestigt ist. Am Motorgehäuse α ist das Reibradgetriebe angebaut. Es besteht aus den Reibrädern^, e, f und den Führungsstangen
g, h mit den Schaltgabeln i, k. Zur Betätigung .des Getriebes dient der um die Achse/ drehbare Schalthebel m, der an der Führungsstange h angreift. Die Kraft wird von der. Motorwelle η aus über die Reibräder d, e auf die mit dem Filmschaltwerk gekuppelte Reibscheibe/ übertragen. Die Reibräder d, e sind auf die mit Nuten ο versehene Motorwelle λ aufgeschoben und können mittels der Schaltgabeln i,k nur in der Längsrichtung der Motorwelle auf dieser hin und her geschoben werden. Dabei werden die Reibräder d, e mit der Reibscheibe / gekuppelt, so daß diese und damit das Filmschaltwerk je nach der Stellung der Reibräder d, e schneller oder langsamer, vor- oder rückwärts angetrieben werden kann. In Abb. 4 und 5 ist die dem Leerlauf entsprechende Stellung der Reibräder d, ß dargestellt. In dieser Stellung laufen zwar die Reibräder d, e mit der Motorwelle η um, da sie aber die Reibscheibe / nicht berühren, steht das Filmschaltwerk still. Entsprechend der Stellung der Reibräder d, e stehen die Schaltgabeln i, k an den Enden, der feststehenden Führungsstange g und der verschiebbaren Führungsstange h. Dabei stehen die Kugelrasten p, p' und q, q' in den beiden Führungsstangen einander direkt gegenüber, und die Kupplungsglieder, die in diesem Fall als Kugeln r, s ausgebildet sind, können sich zwischen den Rasten/?,/)' und q,q' frei hin und her bewegen. · . ■ ■
Wird nun z.B. der Schalthebel m nach links (Abb. 4) in Richtung des Pfeiles V bewegt, so wird'dadurch die Führungsstange h mit der Schaltgabel k und dem Reibrad e in die'in Abb. 6 dargestellte, dem Vorwärtslauf des Filmschaltwerks entsprechende Stellung gebracht. Bei der Verschiebung drückt der Ansatz t an der beweglichen Führungsstange h auf die Schaltgabel k, 90 daß diese aus der Ruhestellung bewegt wird. Dabei wird die Kugel/· aus der Rast ρ in der feststehenden Führungsstange g -herausgehoben und legt sich in die Rast p' der beweglichen Führungsstange h, so daß jetzt die Schaltgabel k und die bewegliche Führungsstange h formschlüssig in beiden Richtungen miteinander gekuppelt sind. Am anderen Ende der Führungsstangen tritt bei dieser Schaltbewegung eine Veränderung nicht ein; die Schaltgabel / bleibt in ihrer Leerlauf stellung, da die Kugel s in der Rast q liegenbleibt und die Führungsstange/z über sie weggleitet. Soll das FiImschaltwerk wieder zum Stillstand gebracht werden, so wird der Schalthebel/re in die in Abb. 4 dargestellte Leerlauf stellung zurückbewegt. Durch die formschlüssige Kupplung zwischen der Führungsstange h und der SchaltgabelÄ wird diese so weit mitgenommen, bis die Kugel/· in die Rast/; ausweichen kann und damit die Kupplung zwischen der Führungsstange h und der Schaltgabel k gelöst wird. In dieser Stellung laufen wieder beide Reibräder^ und e leer weiter, imcl die Reibscheibe/ bleibt stehen.
Soll das Filmschaltwerk rückwärts laufen, so muß der Schalthebel/« aus seiner in Abb. 4 dargestellten Stellung nach rechts in Richtung des Pfeiles R bewegt werden. Dabei wird die Führungsstange h nach unten gezogen und nimmt dabei die Schaltgabel i mit. Beim Beginn der Bewegung wird die Kugeln aus der Rast q in der feststehenden Führungsstange g herausgehoben; sie legt sich jetzt in die Rast q' in der beweglichen Führungsstange h und stellt so eine formschlüssige Kupplung zwischen dieser und der Schaltgabel / her, da sie jetzt nach keiner Seite mehr ausweichen kann. Die dieser Schaltbewegung entsprechende So Stellung ist in Abb. 7 dargestellt. Beim Schaltvorgang selbst bleibt die Schaltgabel k in ihrer Leerlauf stellung, da die Kugel/· in die Rast ρ in der feststehenden Führungsstange g· ausweichen kann und die bewegliche Führungsstange h über sie weggleitet, ohne daß eine Kupplung zwischen ihnen erfolgen kann. Beim Stillsetzen des Filmschaltwerks wird der Schalthebel tn wieder in seine Leerlaufstellung (Abb. 4) gebracht. Dabei wird die Kupplung zwischen der Führungsstange Λ und der Schaltgabel/ erst dann gelöst, wenn sich die Rasten q' und q wieder gegenüberstehen und die Kugel s aus der Rast q' in die Rast q in der feststehenden Führungsstange g ausweichen kann.

Claims (7)

Patentansprüche:
1. Antriebsvorrichtung für Kinogeräte mit einem Reibradwechsel- und Wendegetriebe, dadurch gekennzeichnet, daß die getrennten, auf ihrer Welle axial verschiebbaren Reibräder für Vor- und Rückwärtslauf so gegeneinander verriegelt sind, daß das eine Reibrad zwangsläufig in seiner Leerlaufstellung festgehalten wird, solange das andere aus seiner Leerlauf-Stellung herausgeschoben ist.
2. Antriebsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur wähl- no weisen Verschiebung der Reibräder für Vor- und Rückwärtslauf mit den Reibrädern in Eingriff stehende Schaltgabeln und selbsttätig kuppelnde Führungsstangen angeordnet sind.
3. Antriebsvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die selbsttätige Kupplung durch eine mechanische Rastvorrichtung erfolgt.
4. Antriebsvorrichtung nach einem der Ansprüche ι bis 3-, gekennzeichnet durch
. eine feststehende und eine bewegliche
661 94i
Führungsstange rait Rasten, die so angeordnet sind, daß bei Betätigung der beweglichen Führungsstange in der einen Richtung nur mit der einen Schaltgabel, bei Betätigung in der anderen Richtung nur mit der anderen Schaltgabel eine Kupplung stattfindet.
5. Antriebsvorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß als Rupplungsglieder Rollen oder Kugeln verwendet sind.
6. Antriebsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Reibräder für Vor- und Rückwärtslauf auf der Motorantriebswelle verschiebbar angeordnet sind.
7. Antriebsvorrichtung nach Ansprucli 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Motor mit der Motorwelle und der. Reibräderschaltanordnung· um eine zur. Motorwelle parallele Achse schwenkbar und federnd angeordnet ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
(«kdikickt in der i(i-:if:iisüiti:c[:i:i:£i
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