DE66170C - Einrichtung an Orgeln und Harmonien zur Bethätigung der Blasebälge - Google Patents

Einrichtung an Orgeln und Harmonien zur Bethätigung der Blasebälge

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DE66170C
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Germany
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pedal
bellows
lever
harmonies
organs
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Expired - Lifetime
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DENDAT66170D
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Firma AL. HUGO LhOTA in Königgrätz
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10BORGANS, HARMONIUMS OR SIMILAR WIND MUSICAL INSTRUMENTS WITH ASSOCIATED BLOWING APPARATUS
    • G10B3/00Details or accessories
    • G10B3/02Blowers

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
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  • Toys (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Diese Erfindung soll den Harmonium- oder Orgelspieler in den Stand setzen, die Speisung seines Instrumentes ohne Gehülfen zugleich mit dem Treten des Pedales zu bewirken, so dafs er den Ton seines Instrumentes, insbesondere in Bezug auf die Schattirung, vollständig und von Hülfskräften unabhängig beherrscht.
Dieser Zweck wird durch den Blasebalg bethätigende Hülfshebel erzielt, auf welchen die Pedalhebel derart aufruhen, dafs beim Pedaltreten zugleich auch Wind geschöpft (bezw. getrieben) wird.
In beiliegender Zeichnung stellt dar:
Fig. ι die Einrichtung im Querschnitt und Aufrifs, wenn nur Pedal getreten wird, in höchster und niedrigster Lage und
Fig. 2 die äufsersten Pedallagen, falls der Ton durch mehrere Takte gehalten und zugleich Luft gepumpt wird.
Wenn bei Nichtbenutzung der Pedale Wind erzeugt werden soll, so wird der aus der Wandung des Instrumentes herausragende Arm 5 des Hebels s u durch den FuIs niedergedrückt, wodurch der andere Arm den Blasebalg M bethätigt. In der Regel ist der Deckel ν eines solchen Blasebalges fest und der Untertheil wird dann durch besagten Hebel bewegt.
Bei vorliegender Einrichtung wird der bewegliche Theil des Blasebalges auch beim Treten der Pedale ppl bethätigt. Zu diesem Behuf ist er mittelst einer Stange t mit dem einen Arm b eines Hebels a b verbunden. Letzterer hat seinen Drehpunkt in Y. Der andere Arm α dieses Hebels dient zur freien Auflage der Pedalhebel ρ kp] k, indem sie dieselben nahe bei ihren Tritten pp1 stützen. Es kann dies dadurch geschehen, dafs in α horizontale Stäbe oder Rollen befestigt sind, auf denen die Pedalhebel frei aufruhen. Mit seinem längeren Ende ragt der Pedalhebel bis zwischen zwei Anschläge m und n, welche seine Bewegung begrenzen.
In der Ruhelage wird daher der Hebelarm k am unteren Anschlag η aufliegen. Wenn jedoch der Pedaltritt getreten wird, so hebt sich der Hebelarm gegen den Anschlag m und der Hebel α b wird bei α niedergedrückt, somit wird auch Luft gepumpt. Zugleich hebt der Hebelarm k die Stange h in die Höhe, öffnet somit die Pedalklappe.
In Fig. ι ist die höchste Pedallage (Ruhelage) in vollen Linien gezeichnet. Die punktirte Lage ist hier die oben besprochene tiefste Pedallage. In Fig. 2 ist diese tiefste Lage in vollen Linien gezeichnet. Wenn nun der Fufs vom Pedaltritt ein wenig gehoben wird, bis letzterer etwa in die punktirte Lage in Fig. 2 kommt, um sofort das Pedal wieder tief zu treten, so bleibt die Stange h stets in ihrer hohen Lage, demnach auch die Pedalklappe offen, aber der Blasebalg wird mittelst seiner Hülfshebel (oder eines solchen Hebels) ab wiederum bethätigt. Somit geht das Windschöpfen (oder Treiben) ungestört vor sich, obwohl die Pedalklappe offen bleibt, so lange, bis man den Pedaltritt ganz in seine höchste Lage kommen läfst. Dann fällt die Pedalklappe und es kann wieder in der üblichen Weise das Treten des Hebels s vor sich gehen.

Claims (1)

  1. Der Spielende hat es somit ganz in seiner Macht, durch stärkeres oder schwächeres Auftreten die Pedalklappe mehr oder weniger zu öffnen, demnach stärkere oder schwächere Pedaleffecte zu bewirken, und in dieser Lage durch beliebig lange Zeit das Instrument mit Wind zu versehen, ohne jede andere fremde Beihülfe.
    Pateνt-Anspruch:
    Einrichtung an Orgeln und Harmonien zur Bethätigung der Blasebälge, dadurch gekennzeichnet, dafs die Pedal tasten auf Hebel (a b) wirken, die mit den Blasebälgen derart in Verbindung stehen, dafs beim Treten der Pedalklaviatur sowohl die Pedalmechanik als auch die Blasebälge in Thätigkeit gesetzt werden.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT66170D Einrichtung an Orgeln und Harmonien zur Bethätigung der Blasebälge Expired - Lifetime DE66170C (de)

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