DE71252C - Einrichtung zum Nachklingenlassen einzelner Töne an Pianofortes - Google Patents

Einrichtung zum Nachklingenlassen einzelner Töne an Pianofortes

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DE71252C
DE71252C DENDAT71252D DE71252DA DE71252C DE 71252 C DE71252 C DE 71252C DE NDAT71252 D DENDAT71252 D DE NDAT71252D DE 71252D A DE71252D A DE 71252DA DE 71252 C DE71252 C DE 71252C
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pianofortes
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DENDAT71252D
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F. MEYER in Bremervörde
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    • G10CPIANOS, HARPSICHORDS, SPINETS OR SIMILAR STRINGED MUSICAL INSTRUMENTS WITH ONE OR MORE KEYBOARDS
    • G10C3/00Details or accessories
    • G10C3/26Pedals or pedal mechanisms; Manually operated sound modification means
    • GPHYSICS
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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Mit dieser Einrichtung soll jeder Ton beliebig lang gespielt werden können, ohne die Tasten heruntergedrückt zu halten. Durch Anschlagen der Taste η wird das Pianoforte in gewöhnlicher Weise gespielt, nur dafs gleichzeitig noch Harmoniumstimmen nach Belieben zum Ertönen gebracht werden. Werden die Hülfstasten d angeschlagen, so klingt der Ton so lange, bis entweder die Taste η wieder angeschlagen oder ein angebrachtes Pedal heruntergedrückt wird.
Hinsichtlich der Einrichtung der Mechanik sei bemerkt, dafs die drehbare Leiste a die Hämmer beim Gebrauch des Pianozuges nach oben hebt. Soll allein Harmonium gespielt werden, so bringt ein Schieber an der linken Seite die Hammer durch jene Leiste α an die Saiten.
Das Anhalten eines Tones wird folgendermafsen erzielt: Man drückt, wie vorhin erwähnt, auf die Hülfstaste d, dadurch wird die Zugschnur / unter Vermittelung des Winkelhebels e nach vorn gezogen. Schnur f bringt den drehbaren Arm g nach oben in fast senkrechte Lage. Hierbei wird der Hebel h mit der Zunge i und dem Löffel i1 von der Taste und gleichzeitig die Dämpfung abgehoben. Die Zunge i wird durch die Feder P, da durch die Hebung des Armes g zwischen der Taste und dem Löffel i Spielraum entstanden ist, auf das Lager k gesetzt. Die Klappe / für die Harmoniumzungen ist durch das Bändchen ν mit dem Hebel h verbunden, öffnet sich also beim Anheben des letzteren.
Läfst man nun die Hülfstaste d los, so wird der Arm g von der Feder r in seine alte Lage gebracht, die Zunge i bleibt auf dem Lager k stehen und somit die Dämpfung abgehoben. Aufserdem bleibt die Klappe I offen, so dafs der Ton fortklingt.
Soll der Ton verstummen, so tritt man auf ein unten links angebrachtes Pedal, welches die Zunge i durch den Winkel m von dem Lager k abschiebt und dadurch Dämpfung und Klappe schliefst. Auch beim Niederdrücken der Taste n, wobei die Hülfstaste d und auch der Arm g ihre alte Lage beibehalten, hebt die Taste η die Zunge i von dem Lager k und schliefst somit wieder die Dämpfung und die Klappe /.
Das Harmonium ist in einfacher Weise mit der Mechanik verbunden, Klappen und Stimmen sind im Tastenrahmen angebracht und werden mit der Mechanik herausgezogen; der Windkasten ist von unten angeschraubt.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Eine Einrichtung zum Nachklingen bezw. Nachtönenlassen einzelner Töne an Pianofortes mit Harmonium-Einrichtung, gekennzeichnet durch Hülfstasten d, bei deren Niederdrücken nicht nur die gewöhnlichen Tasten η niedergedrückt und dadurch die betreffenden Hämmer zum Anschlag bezw. die betreffenden Zungenstimmen zum Ertönen gebracht, sondern gleichzeitig auch mittelst Winkelhebel e, Schnüre / und
    Streben g die unter den Dämpferhebeln b eingeschalteten Hebel h von den Tasten abgehoben und durch Zungen i abgefangen werden.
    Im Verein mit der unter i. gekennzeichneten Einrichtung die Anordnung eines von einem besonderen Pedal aus zu bethätigenden Winkels m oder eines mit Zunge i und Taste η verbundenen Löffels i1, wodurch beim Niederdrücken des Pedals bezw. der Taste η die Lagerzunge i aus ihrem Lager k gehoben und dadurch das Schliefsen der Dämpfervorrichtung und der Klappe / bewirkt werden kann.
    Im Verein mit der unter i. genannten Einrichtung die Verbindung der Zwischenhebel h mit den Klappen / eines Harmoniums durch Schnüre v.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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