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Registerblatt für Briefordner Der Gegenstand der Erfindung ist ein
Registerblatt für Briefordner mit einer Aufreihvorrichtung, das an dem Heftrand
über die ganze Blatthöhe angeordnete Löcher von gleichmäßigem Abstand und an dem
gegenüberliegenden Randeine Registerfahne hat und das infolge seiner Form ermöglicht,
für weitaus die meisten Einheftstellungen verwen. det werden zu können, ohne daß
hierfür eine Vielzahl von unterschiedlichen Registerblättern notwendig wird.
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Das Registerblatt gemäß der Erfindung besitzt demgemäß eine einheitliche
Form in der Weise, daß die Höhe etwa gleich ist der Entfernung von dem oberen Ordnerrand
bis unmittelbar über den unteren Aufreihen der aus zwei Aufreihern bestehenden Aufreihvorrichtung,
während die Registerfahne durch einen derart angeordneten Vorsprung gebildet wird,
daß bei dem Verwenden der Vorderseite des Registerblattes in der Stellung des obersten
Loches die Registerfahne um eine Registerstufe höher steht als bei umgekehrtem Registerblatt
in der Stellung des untersten Loches. Bei dem für die übliche Schriftstückgröße
in Format Din A q. in Betracht kommenden Registerblatt von 2o-cm Höhe und 18 Löchern
liegt dieses Verhältnis vor, wenn der Vorsprung sich über die halbe Blatthöhe erstreckt.
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Auf "diese Weise wird erreicht, daß ein und dasselbe Registerblatt
für zwei Drittel aller gewöhnlich in Betracht kommenden Stellungen verwendet werden
kann, indem lediglich notwendig ist, jedes folgende Blatt um ein Lach weiter auf
die Aufreiher der Mappe aufzustecken. Bei der Lage des Vorsprungs an der rechten
oberen Ecke des, Registerblattes kann dabei das mittlere Drittel der Registerunterteilung
hergestellt werden, während für das untere Drittel lediglich ein umgekehrtes Einlegen
der Blätter notwendig wird, in der Weise, daß der Vorsprung an der rechten untreuen
Ecke sich befindet und die Bezeichnung an der rechten unteren Ecke des Blattes angebracht
wird. Durch entsprechendes Benutzen der verschiedenen Löcher kann damit eine über
zwei Drittel Höhe der eingehefteten Schriftstücke sich erstreckende Registereinteilung
unter Verwenden eines einheitlichen Registerblattes erzielt werden.
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Zum Ausfüllen des oberen Drittels der Registereinteilung werden gewöhnliche
Registerblätter verwendet, die mit Vorsprüngen von gegenüber den verbleibenden Ausschnitten
verschiedener Länge versehen sind und bei denen die in der Höhe des Vorsprunges
liegenden Löcher abgedeckt sind. Hierdurch wird erreicht, daß diese Registerunterteilung
auf das obere Drittel der Schriftstücke beschränkt bleibt, und es wird verhindert,
daß ein derartiges Registerblatt, soforn es als Registerunterabschnittblatt verwendet
wird, in eine solche Lage gebracht werden kann,
daß sein Vorsprung
etwa einen Vorsprung des Hauptregistern irn Bereiche der unteren zwei Drittel der
Schriftstücke überdeckt.
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Die Zeichnung zeigt Ausführungsformender Erfindung; und zwar zeigen
Abb, i ein Haüptregisterblatt und Abb. 2 ein Registerunterabschnittblatt.
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Das Registerblatt a soll für diesen Zweck in dem Format Din A q. verwendet
werden; besitzt somit eine Höhe von 20-cm und an dem Heftrand 18 in Zentimeterabstand
voneinander angeordnete Löcher b. Der die Registerfahne bildende Vorsprung e erstreckt
sich über die halbe Blatthöhe.- je nach -dem Benutzen der Löcher b zum Durchführen
der Rufreiher der Ordnermappe kann somit ein derartiges Registerblatt, und zwar
sowohl unter Verwenden der Vorderseite als auch in umgedrehter Lage unter Verwenden
der Rückseite zum Ausfüllen über zwei Drittel der Höhe aller gewünschten Registerabschnitte
benutzt werden.
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Zum Ausfüllen des oberen Drittels dienen dann die Blätter d nach Abb.
2, deren Vorsprung e gegenüber dem verbleibenden Ausschnitte f eine abweichende
Höhe besitzt, während gleichzeitig die nicht in Frage kommenden Löcher vorzugsweise
durch ein Abdeckblatt g ausgeschaltet werden.
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Dieses Registerblatt kann außerdem - in gleicher Weise als Registerunterabschnittblatt
benutzt werden, sofern ein Unterteilen des Hauptregisters erwünscht ist.
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Die Abb.3 und 3a zeigen die Anordnung der Blätter der Registereinteilung
in verschiedener Darstellung.
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In der Abb. 3 sind die Registerblätter a und b nach den Abb. i und
2 in verschiedener Anordnung übereinandergelegt, und zwar in seitlicher Richtung
etwas verschoben, so daß die einzelnen Blätter besser voneinander unterschieden
werden können.
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Die ganze Registereinteilung besteht aus 2 5 Stufen. Auf dem obersten
Blatt, welches in Form des Registerünterabschnittblattes d ausgebildet ist, ist
von insgesamt 5 Stufen die Stufe i angedeutet. Mit dem zweiten Blatt von der gleichen
Form ist die Stufe 5 dargestellt. Mit dem nächstfolgenden Blatt, das als Registerblatt
a mit obenliegendem Vorsprung c ausgebildet ist, wird von insgesamt i o Stufen die
Stufe 6 gekennzeichnet. Das darunterliegende Blatt in gleicher Form stellt von den
möglichen io Stufen dieses Blattes die letzte Stufe, Stufe 15, dar. Sodann werden
die Registerabschnittblätter a in umgekehrter Form, d. h. mit dem Vorsprung c nach
unten, verwendet, und das nächstfolgende Blatt '.stellt die Stufe 16 dar. Als Abschluß
der gesiten Stufen ist sodann das Blatt 25 vor-9, ,ehen, welches ebenfalls den Vorsprung
c aiiach unten zeigt.
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Die Abb.3a zeigt die gleiche Anordnung der Registerblätter, die in
diesem Falle vorschriftsmäßig in einer Ordnermappe eingeheftet dargestellt sind;
wobei das oberste Blatt mit der ersten Stufe durch Schraffur etwas herausgehoben
ist.
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Die Darstellung zeigt Heftmappen mit Rufreihern in einem Abstand von
8 ,cm. Es können aber ebensogut Rufreiher mit einem größeren oder kleineren Abstand
gewählt werden, wobei sich die Möglichkeit der Rufreihung der Zahl der Blätter bei
größerem Abstand verringert, bei kleinerem Abstand vermehrt; beispielsweise bei
einem . Rufreiher mit einem Abstand von 7 .cm ergeben sich insgesamt 2 Registerstufen
mehr.