DE66059C - Maschine zum Wickeln, Messen und Abschneiden von Stoffbahnen - Google Patents
Maschine zum Wickeln, Messen und Abschneiden von StoffbahnenInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65H—HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
- B65H18/00—Winding webs
- B65H18/08—Web-winding mechanisms
- B65H18/085—Web-winding mechanisms for non-continuous winding
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Maschine . zum Wickeln, Messen und selbstthätigen
Abschneiden von Stoffbahnen. Die Maschine rückt den Wickel- und Mefsapparat
aus, so oft sie den Stoff auf die im Voraus festgesetzte Länge abschneidet, und geht dann
automatisch in die Arbeitsstellung zurück, während der Mefsapparat überall auf Null
einspringt. .
Die Maschine kann mittelst Hand - oder Kraftbetriebes bewegt werden.
In den beiliegenden Zeichnungen ist eine für Handbetrieb eingerichtete Maschine veranschaulicht,
und zwar zeigt Fig. 1 dieselbe im Grundrifs, wobei die Holzverdeckung theilweise
abgenommen ist. Fig. 2 ist ein Verticalschnitt nach der Linie 1-2 in Fig. 1, Fig. 3
ein Verticalschnitt nach der Linie 3-4, Fig. 1. Fig. 4 zeigt, die Maschine im Längsschnitt,
wobei die Treibwelle abgebrochen gezeichnet ist, um die dahinter liegenden Mechanismen
deutlicher erkennen zu lassen. Fig. 5 ist eine Vorderansicht des Zählwerkes, und die Fig. 6
bis 9 sind Detailansichten desselben.
Die Abwickelvorrichtung.
Das auf der Maschine zu behandelnde Stück wird über einen Abwickler A der Spindel a
geschoben, und nachdem es über die Rolle d und d2 und unter der Rolle dl hingeführt und
von der Stange i>4 an dem Aufwickler A1 festgehalten
wurde, übergewickelt.
Die Treibwelle c wird im vorliegenden Fall mittelst Kurbel c1 mit der Hand gedreht. Diese
Treibwelle trägt, lose gleitbar, die Doppelkupplung c2 c3. Eine von diesen Kupplungshälften steht immer in Eingriff, und zwar entweder
mit dem Zahnkranz c* des lose auf der Welle c sitzenden Zahnrades c5, oder mit der
konischen Vertiefung des Zahnrades ce, welches
seinerseits in das Zahnrad b1 der Spindel b eingreift.
Wird die Kurbel c1 gedreht, so erfolgt
das Abwickeln des von der Spindel α kommenden
Zeuges auf die Spindel b mittelst der Kupplungshälfte c3 und des Zahngetriebes ce b1.
Der Zählapparat. ..
Da die Abschneidevorrichtung, sowie auch der Ausrückmechanismus von dem Zählapparat
aus in Thätigkeit gesetzt wird, so empfiehlt es sich, zunächst diesen Apparat hier zu beschreiben.
Die Zählrolle d1, welche das Zählwerk bethätigt,
hat in der dargestellten Construction ■ einen Umfang von 200 mm und ist zum Zweck
gröfserer Reibung geriffelt. Durch die in Fig. 5 bis 9 veranschaulichte Zahnradübersetzung werden
die abzumessenden Längen mittelst je vier Achsen W W WW links und bezw. VVVV
rechts. controlirt. Die rechts gedachten Achsen bewegen die Zifferscheiben V1 des Zählapparates
nach Metersystem,: die links liegenden W nach Yardsystem.
Da 100 mm fast genau gleich 315/16 Zoll
englisch sind, ist ein gleichzeitiges Messen nach beiden Systemen möglich. Das Gehäuse des
Zählapparates besteht aus drei Theilen, d. i. dem hinteren Kasten Z, welcher das Zahngetriebe
aufnimmt, ferner der. Platte Y, welche
ein nochmaliges Lagern der Achsen WWWW
und VVV Fermöglicht, und endlich dem vor-
deren Kasten χ, welcher die anzeigenden Zifferscheiben
und die Auslösevorrichtung enthält.
Die Bethätigung der Abschneidvorrichtung und das Ausrücken des Wickelmechanismus
wird mittelst der Stangen UU oder mittelst einer dieser beiden, falls nur ein Mefssystem
in Anwendung kommt, bewerkstelligt. Die Stangen U U sind unten mit Haken U3 versehen,
die mit einem hiernach zu beschreibenden Hebelsy$tem in Verbindung stehen. Die Stangen U U sind vertical verschiebbar in dem
Gehäuse des Zählwerkes, so dafs durch Hinabfallen derselben die Abschneidvorrichtung, sowie
die Auslösung des Wickelapparates selbstthätig functionirt. Das Hinabfallen der Stangen
erfolgt, sobald die gewünschte, auf den Zifferscheiben X2 mittelst Zeiger Vi zu markirende
Länge des Zeuges abgewickelt worde'n ist, und zwar durch folgende Mechanismen:
Auf den Achsen VVVV bezw. WWWW sitzen die rotirenden Scheiben V1 V1 V1 V1,
welche die Länge des abgewickelten Zeuges stets durch die Oeffhungen X1 in dem Gehäuse
anzeigen. Die Zahlen auf den aufserhalb des Gehäuses angebrachten Zifferblättern sind in
umgekehrter Reihenfolge angeordnet, wie die der rotirenden Scheiben innerhalb desselben,
damit die Einstellung des Zeigers der Umdrehung der rotirenden Scheibe entspricht.
Die Zifferscheiben V1 sitzen fest auf den Spindeln V bezw. W und werden von der
Zählrolle d1 aus in Bewegung gesetzt durch Zahnräderübertragung wie bei gewöhnlichen
Zählwerken. Vor den Zählscheiben V1 sitzen Scheiben F2, die mit Einschnitten F5 (s. Fig. 9)
versehen und mit den Zeigern F4 fest verbunden sind. In diesen Scheiben F2 sind die
Spindeln F mittelst runder Zapfen an ihren Enden gelagert. Die Scheiben selbst finden
mittelst ihrer Zapfen F6 in der Vorderwand des Zählwerkgehäuses Lagerung. Jede Scheibe F1
wird von einer an der Stange U befestigten Feder U1 stets mit einem Stift Vs gegen die
■ Innenfläche der Scheibe F'2 gehalten. .Die
Federn U1 sind mit einem Ansatz U2 versehen,
welcher durch einen in der Zwischenwand Y angebrachten Schlitz Ys über eine an
der Hinterseite der Zwischenwand angebrachte federnde Nase Y1 greift. Wird nun die bestimmte
abzuschneidende Länge des Zeuges auf den Zifferblättern X2 X2 mittelst der
Zeiger F4 F4 eingestellt, so werden die Einschnitte
F5 F5 in entsprechende Stellungen gebracht. Während der Umdrehung der
Scheiben F1 wird jedesmal bei dem Passiren der Einkerbung der Stift F3 in dieselbe durch
die Feder U1 eingedrückt, beim Weiterdrehen der Scheibe jedoch gleitet der Stift an der
schrägen Fläche der Einkerbung empor. Sobald die auf den Zifferblättern markirte Länge
abgewickelt worden ist, liegen nunmehr alle vier Ansätze F3 in den Einkerbungen F5 der
Scheiben F2. Hierdurch werden die Ansätze U2 der Feder U1 alle vier gleichzeitig
von den federnden Nasen Y1 der Zwischenwand Y zurückgezogen und somit verliert die
Stange U ihre Unterstützung und fällt herab; hierbei ziehen die in den Nuthen der Zifferblätter
F1 liegenden Federn U1 letztere zurück und geben die Scheiben F2 frei. Nach erfolgter
Bethätigung der Abschneid- und Ausrückvorrichtungen können die Stangen UU mit der
Hand wieder hochgezogen werden, da die Zählrolle d1 inzwischen mittelst einer hiernach
zu beschreibenden Vorrichtung von dem Zeuge abgehoben worden ist. Bei dem Hochziehen
der Stangen. UU gleiten die Ansätze oder Stifte F3 an den schrägen Seiten der Einkerbungen,
wie beschrieben, empor, während die Nasen Y1 genügend weit zurückfedern,
um die Ansätze U'1 vorbeigleiten zu lassen. Sämmtliche Zifferscheiben F1 F1 werden auf
die Nullstellungen mittelst eines auf einer Schnur S1 aufgehängten Gewichtes S'2 zurückgebracht.
Diese Schnur ist auf den an den Zifferscheibenachsen F bezw. W befestigten
Rollen S S gehalten,, so dafs während des Messens das Gewicht aufgezogen wird und,
sobald die Zählrolle d1 frei ist, das Gewicht hinabfällt. Damit rücken alsdann sämmtliche
Zifferscheiben in ihre Nullstellungen.
Die Abschneid- und Ausrückvorrichtung. Bei dem Herabfallen einer bezw. beider
Stangen U U wird der an dem Haken U3 aufgehängte Stab m, Fig. 4, unter Wirkung der
Feder m1 ,auch nach unten bewegt. Ein
doppelarmiger Hebel Z ist bei Z1 in dem Maschinengestell gelagert und an einem Ende
mit dem Stab m verbunden, während das andere Ende unter eine federnde Nase bezw.
einen Ansatz b2 eines im Bock Z4 vertical geführten
Stiftes Z3 gedrückt wird, der mittelst einer kleinen Spiralfeder Z5 stets unten liegt.
Dieser Stift dient als Arretirstift eines horizontal liegenden, bei i1 federnd und drehbar gelagerten
gabelförmigen Hebels i, Fig. 1, 3 und 4, mittelst dessen die Doppelkupplung c2 c3 nach der einen
oder anderen Seite ein- bezw. ausrückt. Eine Hälfte c2 dieser Kupplung (Fig. 1) greift in den
Zahnkranz c4 eines lose auf der Welle c laufenden
Zahnrades c5, neben dem ein ganz gleiches Rad c7 auf der Welle festgekeilt ist. Diese
beiden Räder c5 c7 greifen zu bestimmten Zeiten
in ein grofses eigenthümlich construirtes Rad e\ das auf der Welle e sitzt. Das Rad e1 ist auf
einem Theil e2 seines Umfanges breiter gemacht, so dafs zeitweise beide Räder c5 c1 gleichzeitig
in Eingriff mit demselben stehen können. Auf der Innenseite des Rades e1 ist eine concentrisch
laufende schräge Fläche e3 angeordnet, welche
den Zweck hat, den Hebel i mittelst seines
Ansatzes i3 nach erfolgtem Umstellen der
Kupplung c2 c4 in seine ursprüngliche Stellung
zurückzuschieben.
Auf der Welle e sitzt ferner ein Kettenrad e5,
welches das auf der unteren Welle / sitzende Rad/1 mittelst Kette e6 treibt. Die Welle/,
Fig. 4, trägt ein Zahnrad/2, welches mit dem Zahnrad g1 der Kurbelwelle g in Eingriff steht.
Letztere hat zwei Kurbeln g2 g3, die mittelst
Verbindungsstangen h h das in verticalen Führungsstangen K1 h'2 gleitende Abschneidmesser hl
bethätigen. Ist das Messer hl in seiner höchsten
Lage, so wird dasselbe' von den Schutzeinrichtungen h3 bedeckt.
Die Wirkungsweise dieser Abschneidvor-. richtung ist nun folgende.
Sobald die Stangen U U hinabfallen, sinkt
auch der Stab m, so dafs der Hebel / den Arretirstift I3 hebt und dadurch den Hebel i
freigiebt. Bevor jedoch der Stab m seine niedrigste Stellung erreicht hat, gleitet das Ende
des Hebels / von der federnden Nase /2 des Stiftes /3 ab, womit letzterer sofort in seine
ursprüngliche Stellung vermittelst einer Feder Z5 zurückgedrückt wird. Der Hebel i wird hierdurch
freigegeben und stellt unter Einwirkung der Feder P die Kupplung c2 c3 um, wodurch
die Zähne von c2 mit denen von c4 des Rades cB
in Eingriff kommen. Das grofse Zahnrad e1 wird nun mitgenommen und zieht das Messer hl
nach unten vermittelst der Kettenräder e5/1,
der Kette e6, der Zahnräder/2 g\ der Kurbel
g2 g3 Und der Verbindungsstangen h h. Nachdem
das Messer h1 den Stoff abgeschnitten, hat die schräge Fläche e3 des Rades e1, welche
gegen den Ansatz z2 des Hebels i gleitet, letzteren
zurückgedrängt, so dafs derselbe unter den Arretirstift I3 zurückgeschoben und festgehalten
wird. Die Kupplung c2 c3 wird dabei ausgerückt; bevor je'doch dieses stattfindet, ist das
auf der Welle c festgekeilte Rad c7 in Eingriff mit den Zähnen e2 des Rades e1 gekommen
und dreht letzteres bis zu Ende von e2, d. h. bis das Messer wieder seine höchste Stelle
erreicht hat und das Rad c7 nicht mehr mit
dem breiten Theil des Rades el in Eingriff
steht. Um das . unwillkürliche Hinabfallen des Messers h[ zu verhüten, ist an der Welle e ein
Hebelarm e4 vorgesehen, welcher mittelst Stiftes e7
in Stellung festgehalten wird.
Um den Abwickelmechanismus anzuhalten, ist nun an dem Stab m aufser dem vorhin
beschriebenen Hebel / noch ein zweiter Hebel k befestigt (Fig. i, 2 und 4), welcher bei k2,
Fig. i, drehbar gelagert ist.. Auf diesen Hebel stützt sich eine mit nach oben hin verlängertem
Auflagestift k3 versehene Sperrklinke k1, welche
in das auf der Welle c lose sitzende Sperrrad c8 eingreift. Letzteres wird von dem Aufwickler
b aus mittelst des Zahnrades b2 und des mit dem Sperrrad c8 fest verbundenen Rades c9
mit einer entsprechend hohen Umdrehungsgeschwindigkeit getrieben. Sobald der Stab m
fällt, wird auch der Abwickelmechanismus durch die Klinke k1 und das Sperrrad c8 angehalten.
Will man verhindern, dafs der Sperrmechanismus in Wirkung tritt, so kann die Klinke k1 mittelst
des am oberen Theile der Maschine angebrachten Bolzens A"4 festgehalten werden.
Die Vorrichtung zum Abheben der Zählrolle dl von dem Zeug ist folgende:
Der ganze Zählapparat ist bei η drehbar gelagert und durch einen Hebelarm n1, Fig. 5
und 6, welcher von einem mit Feder n3 versehenen Stift w2 und Flügelmutter n6 gehalten
wird, stets in unbelastetem Zustande mit seiner Zählrolle d1 vom Zeug abgehalten. Wenn aber
die Stangen U U hinaufgezogen werden, so wird die Feder ml zusammengedrückt und zieht den
Zählapparat nach unten, wodurch die Rolle d1 an den Stoff angepresst wird. Sobald die
Stangen U U hinabfallen, wird der Zählapparat entlastet und die Feder n3 tritt in Wirkung,
so dafs die Rolle d1 abgehoben wird. Damit die Zählrolle dl auch zu anderen Zeiten und
ohne Beeinträchtigung der anderen Mechanismen von dem Stoffe abgehoben werden kann, ist
ein bei n1 horizontal drehbarer Hebel ns vorgesehen,
dessen Ende gegen eine schräge Ansatzfläche n5 des Stiftes n2 bewegt werden kann,
wodurch der letztere nach unten gedrückt und somit die Zählrolle gehoben wird. Um den
Druck der Zählrolle Stoffen, die verschiedene Stärken haben, anzupassen, ist die Flügelmutter
nß vorgesehen.
Es ist selbstverständlich, dafs die Maschine auch mit Zählwerken nach anderen Systemen
gebaut werden kann, sowie auch mit nur einem System anstatt/mit zweien. Auch kann
unter Umständen die selbsttätige Ausrückvorrichtung für den Wickelapparat in Fortfall
kommen, sowie der Abschneidapparat fortgelassen und dennoch der Ausrückmechanismus
beibehalten werden. Solche Modificationen verändern nur die Anzahl der Functionen,
nicht aber das Wesen der vorliegenden Erfindung.
Claims (1)
- Patent-Ansprüche:i. Eine Maschine zum Wickeln, Messen und Abschneiden von Stoffbahnen, deren für ein oder mehrere Mafssysteme eingerichtetes Zählwerk nach erfolgtem Abwickeln einer auf demselbem vorher zu markirenden Länge des Stoffes die Wickel-Ausrück- bezw. Abschneidvorrichtung oder auch beide Vorrichtungen selbsttätig in Wirkung bringt,-derart, dafs mittelst der an den äufseren Zifferblättern verstellbaren Zeiger F4, Fig. 5 bis 7, 8 und 9, die Einkerbungen F5 der Scheiben F2 so gestellt werden, dafs nach erfolgtem Abmessen einer bestimmten Stoff-länge durch das Zählwerk mit rotirenden^ unter Federwirkung U1 stehenden Scheiben F1 die an letzteren befindlichen Stifte F* sämmtlich in die Einkerbungen eingetreten sind, wodurch die Ansätze der Federn U1 von den an der Zwischenwand Y angebrachten federnden Stützpunkten entfernt und die Stangen U zum Abgleiten freigegeben werden.Bei der unter i. gekennzeichneten Maschine die Anordnung des das Zählwerk tragenden Hebels n1, welcher drehbar gelagert von dem unter Federwirkung n3 stehenden, mit einstellbarer Flügelmutter versehenen Stift ra2 gehalten wird, um nach erfolgtem Abmessen die Zählrolle d1 vom Stoffe abzuheben, so dafs nunmehr ein mit den Zifferscheibenspindeln in Verbindung stehendes Gewicht S'2, Fig. 7 und 8, oder eine Feder das Zählwerk auf die Nullstellung zurückbringen kann.Bei der unter i. und 2.. gekennzeichneten Maschine die Anwendung eines Zahnrades e1 mit zum Theil breiteren Zähnen, welches mit einer concentrischen Anlauffläche e3 : versehen ist, um den Abschneidmechanismus ein- oder auszuschalten, in Verbindung .mit einem zum Umstellen der Kupplung c2 c3 dienenden Hebel i, der dazu dient, nach erfolgtem Hinabfallen der Zählwerkstangen UU das Einrücken der Zahnkupplung c2 cl und das Abschneiden des Stoffes zu verursachen, so dafs. die Kupplung, zunächst von der Anlauffläche e3 ausgerückt wird, während gleichzeitig ein mit der Treibwelle fest verbundenes Zahnrad mit dem Zahnansatz e2 in Eingriff kommt und alsdann das Rad in seine ursprüngliche Stelle dreht.4.; Bei der unter 1. und 2. gekennzeichneten Maschine die Vorrichtung zum Ausrücken , und Anhalten des Wickelmechanismus in der Weise, dafs ein mit Federn f2 versehener Hebel i nach dem Hinabfallen der Zählwerkstangen U U mittelbar durch den Arretirstift l~ freigegeben wird, während gleichzeitig durch Hebel k die Sperrklinke k1 in ein von. der Treibwelle c aus bethätigtes Rad c8 eingreift und somit die Abwickelspindel b anhält. .Hierzu 3 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE66059C true DE66059C (de) |
Family
ID=339796
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT66059D Expired - Lifetime DE66059C (de) | Maschine zum Wickeln, Messen und Abschneiden von Stoffbahnen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE66059C (de) |
-
0
- DE DENDAT66059D patent/DE66059C/de not_active Expired - Lifetime
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