DE659418C - Greiferschaltvorrichtung fuer Kinogeraete - Google Patents

Greiferschaltvorrichtung fuer Kinogeraete

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DE659418C
DE659418C DER92650D DER0092650D DE659418C DE 659418 C DE659418 C DE 659418C DE R92650 D DER92650 D DE R92650D DE R0092650 D DER0092650 D DE R0092650D DE 659418 C DE659418 C DE 659418C
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DER92650D
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B1/00Film strip handling
    • G03B1/18Moving film strip by means which act on the film between the ends thereof
    • G03B1/20Acting means
    • G03B1/22Claws or pins engaging holes in the film

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Photographic Developing Apparatuses (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Greiferschaltvorrichtung für Kinogeräte, die einen Alitriebsnocken (Herzexzenter) und einen mit den Greiferzähnen versehenen bewegbar gelagerten, den Nocken umfassenden Rahmen mit an der Seite der Rahmenöffnung angeordneten Gleitwangen für den Nocken hat.
Bei bereits bekannten Vorrichtungen dieser Art werden die Gleitwangen durch Federn, die an den die Abwälzwangen tragenden Hebelarmen angeordnet sind, ständig gegen den Antriebsnocken gedrückt, um so ein durch Abnutzung mögliches Spiel zu unterdrücken. Dies.e bekannte Ausführungsform bedingt gegenüber den üblichen Greifern der hier in Rede stehenden Gattung (vgl. Absatz 1) einen erheblichen Mehraufwand an konstruktiven Mitteln, der sich erstens in einer Verteuerung auswirkt, außerdem aber die schwingende Masse und damit den Kraftverbrauch und das Maß der Abnutzung vergrößert.
Erfindungsgemäß wird ein durch Abnutzung mögliches oder von Herstellungsungenauigkeiten herrührendes Spiel zwischen Nocken und Greiferrahmen auf einfachere Art und Weise dadurch unschädlich gemacht und dadurch auch ein bei Abnutzung geräuschvolles Arbeiten vermieden, daß elastische Mittel zwischen dem Rahmen und der Gleitwange an der einen Arbeitsseite des Rahmens angeordnet sind.
Der erfindungsgemäße Greifer unterscheidet sich hinsichtlich des konstruktiven Aufbaues also kaum von den üblichen Greifern mit starr gelagerten Wangen. Er vereinigt also die Vorteile des geringen Gewichtes und einfacher Konstruktion mit denen der Unschädlichmachung des Spiels.
Gemäß einer wahlweisen Ausführungsart der Erfindung sind die elastischen Mittel an beiden Arbeitsseiten des Greiferrahmens zwischen denselben und den Gleitwangen vorgesehen, wodurch dann im Unterschied zu den obengenannten bekannten Vorrichtungen, bei denen die Antriebsnocken unmittelbar auf die Wangen und damit den Greiferrahmen und die Greiferspitzen einwirken, der weitere Vorteil erreicht wird, daß auch Antriebsstöße weitgehendst abgeschwächt werden. Die nach einem weiteren Merkmal der Erfindung vorgesehenen elastischen Mittel zwischen Antrieb und Nocken verringern ebenfalls die Weiterleitung der vom Antrieb
herkommenden Unregelmäßigkeiten auf die Greiferspitzen.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes schematisch veranschaulicht.
Fig. ι stellt eine Vorrichtung nach der Erfindung mit auseinandergenommenen Einzelteilen dar.
Fig. 2 gibt Einzelheiten der Ausführung ίο in vergrößertem Maßstabe wieder.
Fig. 3 stellt eine zugehörige Ansicht von oben dar.
Die Vorrichtung nach der Zeichnung ist insbesondere für i6-mm- Filmprojektoren oder Aufnahmeappärate geeignet und für Filme mit einem Loch pro Bild. Die Vorrichtung ist aber keineswegs hierauf beschränkt, sondern ist ebensogut für 3 5-mm- oder anders bemessene Filme geeignet, da erforderlichenfalls die entsprechenden Teile hinsichtlich Größen und Größenverhältnisse usw. leicht angepaßt werden können.
In Fig. ι bedeutet 1 eine lotrechte, z. B. in
der Mitte des Gerätes befindliche Wandung eines Projektors o. dgl. Die Wandung ist mit einem Vorsprung oder Auge 2 versehen, das aus einem Stück mit ihr gebildet oder aus einer besonderen Büchse bestehen kann, die in die Wandung eingeschraubt oder eingedruckt wird.
In die öffnung des Auges 2 wird der im Durchmesser kleinere Teil 3 der mit Schulter versehenen Schraube 4 eingepaßt. Die Schulter der Schraube wird vermittels der 3*5 Mutter 5 fest gegen die gegenüberliegende Fläche des Auges 2 gepreßt, wodurch eine einheitliche Triebwelle geschaffen wird, auf der die drehbaren Teile der Vorrichtung gemäß der Erfindung gedreht werden können. Die Vorrichtung kann durch jede zweckentsprechende Kraftquelle über den Triebling 6 angetrieben werden, der für den Antrieb des aussetzend arbeitenden Greifers bestimmt ist. Die im Durchmesser kleinere Büchse J des Trieblings 6 paßt in die Mittelöffnung des Verschlusses 8. Die Büchse 7 wird durch Keil- oder Federverbindung mit der Nut 9 gesichert und hält dadurch den Triebling 6 und den Verschluß 8 einheitlich zusammen.
Die becherförmige Aussparung in der Mitte des Verschlusses 8 ist mit einem Triebzapfen 10 versehen, der mit einem Loch 11 in der Büchse 12 zusammenwirken soll, die aus Gummi oder einem anderen elastischen Werkstoff besteht. Weiter ist ein Nocken 13 vorgesehen, der an seiner Rückseite einen vorspringenden Zapfen 14 aufweist, der mit dem Loch 15 der Büchse 12 zusammenwirkt. Diese wirkt als Puffer oder ähnliches Mittel zwischen dem Verschluß 8 und dem Triebling 6 und dem Nocken 14. Sie gleicht, unabhängig von der Art des Antriebes, Unregelmäßigkeiten aus, die dem Nocken 13 erteilt werden können.
Der Rahmen 16 ist mit einer einteiligen Büchse 17 versehen, die ein Schwinglager für einen Zapfen 18 bildet. Er hat ferner Gleitwangen 19 und 20, die, wie Fig. 2 veranschaulicht, mit gegenüberliegenden Stirnflächen des Nockens 13 zusammenwirken. Diese Wangen bestehen vorzugsweise aus hartem, federndem Stahl, während der Nocken 13 vorzugsweise aus einer harten Legierung besteht, die ohne besondere Maßnahmen durch Pressen oder Formguß hergestellt sein kann. Gemäß Fig. 1 sind die Wälzwangen 19 und 20 in Größe und Form gleich. Ihre Breite ist größer als die Dicke des Rahmens 16. Ferner weisen sie an jedem Ende rechteckige Aussparungen solcher Abmessungen auf, daß sie dicht an den Rahmenflächen anliegen, wenn die Wangen in der vorbestimmten Lage eingepaßt sind, wie es Fig. 2 (Bezugszeichen 21) veranschaulicht.
Die Wangen sind einander gleich ausgebildet, und da auch die entsprechenden Seiten gleich sind, so kann jede Wange nach Abnutzung in umgekehrter Stellung benutzt werden. Auch können die beiden Wangen ausgetauscht werden, so daß dann gegenüberliegende Flächen zu wirksamen Flächen werden. Die Wangen können auch mühelos entfernt werden, indem man den Rahmen 16 vom Nocken' trennt. Die Wangen können dann gewendet, ausgewechselt oder ersetzt werden.
Bei der bei Gebrauch oben befindlichen Wange 19 ist ein Trog vorgesehen, der ebenfalls in die rechteckförmige Aussparung des Rahmens 16 eingepaßt ist und beide Seiten des Rahmens 16 übergreift, damit seitliche Verlagerungen ausgeschlossen werden. Der Trog 22 besteht aus Gummi oder einem ähnlichen elastischen Werkstoff und hat solche Dicke, daß er etwas zusammengepreßt werden muß, wenn der Nocken 13 zwischen die Abwälzwangen 19 und 20 eingefügt wird. Der Trog 22 wirkt daher als Puffer und nimmt Stöße usw. auf, die sich vom Nocken 13 auf den Rahmen 16 auszuwirken versuchen. Auch Abnutzungen beim Nocken oder bei den Wangen werden ausgeglichen.
Ein weiterhin noch geschmeidigerer Betrieb wird durch Anordnung eines ebenfalls kanalförmig ausgebildeten elastischen Teiles unter der Abwälzwange 20 erreicht, welcher ähnlich dem Trog 22 zwischen der Abwälzwange 19 und dem Greiferrahmen 16 ist.
Die Abwälzflächen des Nockens 13 und der Wangen 19 und 20 werden mit Hilfe eines Dochtes 23 geschmiert, der entsprechend der
Darstellung der Fig. 3 so vorspringt, daß er den Nocken 13 während eines Teiles der Nockendrehung nachgiebig berührt.
Der Docht 23 ist mit dem Rahmen 16 durch Nieten 24 o. dgl. sicher verbunden und umfängt die Büchse 17. Diese ist auf dem feststehenden Zapfen 18 schwingbar gelagert und wird vermittels eines Dochtölers, Ringölers, besonderer ölröhren o. dgl. mit Schmiermittel \^ersehen. Ein Teil des die Büchse 17 erreichenden Öles wird von dem Docht 23 aufgenommen und zur Oberfläche des Nockens 13 geführt, der seinerseits das Schmiermittel zu den Wangen 19 und 20 leitet. Die Büchse
r5 ly hat eine Aussparung 17', durch die ein Teil des Dochtes hindurchgeht und die Welle 18 berührt.
Die Drehung des Nockens 13 vermittels des Trieblings 6 bewirkt, daß der Rahmen r6 um den Zapfen 18 schwingt, wodurch der Film bei jeder Schwingung um je ein Bild abwärts vorgeschaltet wird. Das die Greiferzähne oder -spitzen aufweisende Ende des Rahmens 16 wird bei seinen Fortschaltbewegungen von der mit Schulter versehenen Schraube 25 geführt, die in eine Abstandbüchse 26 eingepaßt ist, die fest gegen einen Vorsprung 27 auf der mittleren Wandung des Kinogerätes gehalten wird, während der Kopf der Schraube von der Büchse 26 etwas weiter entfernt gehalten wird, als die Dicke des Rahmens 16 beträgt (Fig. 3).
Der Film wird am vorderen Ende des Rahmens 16 von den eigentlichen Greifern 28 ergriffen, die auf Schrauben 29 drehbar angeordnet sind und durch die Schraubenfedern 30 nach abwärts zum Eingriff in den Film gehalten werden. Die vorderste Stellung der Greifer 28 wird durch die anschlagbildenden Schrauben 31 bestimmt, die mit Aussparungen an der Rückseite der Greifer 28 zusammenarbeiten, wobei die vermittels der Federwirkung erfolgte Bewegung beschränkt wird. Während der Auf wärtsbewegung» werden die Greifer unter Mithilfe der oberen bzw. vorderen Abschrägungen aus den Löchern des Filmes herausgezogen und über die Oberfläche des Filmbandes bewegt. Bei Abwärtsbewegung treten die Greifer in die Löcher des Filmbandes ein und führen den Film mit sich nach abwärts.
Um die Ausbildung der Vorrichtung möglichst zweckentsprechend und ihr Gewicht möglichst gering zu halten, werden die Greifer 28 vorzugsweise auf einem Greiferträger 32 angeordnet, der mit dem Rahmen 16, wie veranschaulicht, durch Nieten 33 oder Punktschweißung sicher verbunden ist. Auf Grund dessen kann der Träger 32 aus wesentlich leichterem Werkstoff bestehen, als es der Werkstoff für den Rahmen 16 ist. Hinzu gesellt sich ein entsprechend vermindertes Bestreben des Gerätes, Vibrationen auszuführen. Der Träger 32 kann natürlich auch mit dem Rahmen 16 aus einem Stück bestehen.

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Greiferschaltvorrichtung für Kinogeräte mit einem Antriebsnocken (Herzexzenter) und einem die Greiferzähne tragenden, den Nocken umfassenden, schwingbar gelagerten Rahmen, dadurch gekennzeichnet, daß elastische Mittel zwisehen dem Rahmen und der Gleitwange an einer oder an beiden Arbeitsseiten des Rahmens vorgesehen sind.
2. Greiferschaltvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Nocken mit dem Antrieb elastisch gekuppelt ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DER92650D 1934-02-28 1935-02-19 Greiferschaltvorrichtung fuer Kinogeraete Expired DE659418C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US659418XA 1934-02-28 1934-02-28

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE659418C true DE659418C (de) 1938-05-03

Family

ID=22066191

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DER92650D Expired DE659418C (de) 1934-02-28 1935-02-19 Greiferschaltvorrichtung fuer Kinogeraete

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE659418C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1088347B (de) * 1955-09-23 1960-09-01 Siemens Ag Einrichtung zur schrittweisen Filmbewegung bei Kinoprojektoren od. dgl.

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
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