DE424488C - Mechanischer Kettenfadenwaechter - Google Patents

Mechanischer Kettenfadenwaechter

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DE424488C
DE424488C DESCH74362D DESC074362D DE424488C DE 424488 C DE424488 C DE 424488C DE SCH74362 D DESCH74362 D DE SCH74362D DE SC074362 D DESC074362 D DE SC074362D DE 424488 C DE424488 C DE 424488C
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mechanical chain
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DESCH74362D
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DESIDERIUS SCHATZ DR ING
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03DWOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
    • D03D51/00Driving, starting, or stopping arrangements; Automatic stop motions
    • D03D51/18Automatic stop motions
    • D03D51/20Warp stop motions

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Looms (AREA)

Description

  • mechanischer Kettenfadenwächter. Die Erfindung betrifft einen mechanischen Kettenfadenwächter, der in Verbindung mit den üblichen Zahn- oder Abstellschienen an Webstühlen Anwendung finden soll.
  • Gemäß der Erfindung Lt das Glied, welches die hin und her gehende Bewegung der Abstellmaschine bewirkt, kraftschlüssig mit einemvon der Stuhlwelle bewegten Antriebsglied in folgender Weise gekuppelt: Während normalerweise das erstgenannte Glied d:e erwähnte Bewegung ausführt, wird beim Reißen eines Kettenfadens und dadurch bewirktem Stillsetzen der Abstellschiene und des die Schiene bewegenden Gliedes dessen Antriebsglied in einer Richtung bewegt, die von seiner Schwingung abweicht, wodurch mittelbar der Stuhl ausgerückt wird.
  • Bei der praktischen Durchbildung des ErfindungsgedaLikens ist zweckmäßig das Glied, welches die Abstellschiene bewegt, mit einer V-förmig nach innen verlaufenden Schrägfläche oder mehreren derselben versehen, gegen deren Grund das Antriebsglied im normalen Betriebe anliegt. Dieses ist indessen jenem gegenüber verschiebbar gelagert, so daß es beim Stillsetzen des die Abstellschiene bewegenden Gliedes zufolge der Schrägflächen verschoben wird und bei dieser Bewegung seine Drehachse mitnimmt, die zu diesem Zwecke längsverschieblich gelagert ist. Auf dieser Achse ist gleichzeitig das Bewegungsglied für die Abstellschiene schwingbar gelagert.
  • Auf der Zeichnung ist in den Abbildungen i bis 4. der Erfindungsgegenstand beispielsweise dargestellt. Es zeigen darin Abb. i eine schaubildliche Gesamtansicht der Vorrichtung, Abb. z einen Quersc@initt. in Richtung 1-I der Abb. i in der Normalstellung, Abb. 3 den gleichen Schnitt in der Ausrückstellung, Abb. 4 einen Längsschnitt in Richtung der Linie II-II der Abb. 2.
  • In einem Schild i sind in üblicher Weise Schlitze 2 vorgesehen, durch welche die auf der Zeichnung nicht weiter dargestellten, bekannten Abstellschienen geführt sind. Die Enden der Schienen sind an dem gabelförmigen Kopf 3 eines zweiarmigen Hebels befestigt, der als Schwinghebel ausgebildet und in einem an das Schild i anschließenden Tragkörper 4 gelagert ist, Der Körper .l besitzt zu-diesem Zweck nach unten reichend zwei Lappen 5, in denen in der Längsrichtung verschiebbar eine Achse 6 gelagert ist, auf welcher der Schwinghebel ? mittels einer Nabe 8 drehbar ist.
  • Sowohl an dem unteren wie am oberen Arm des Hebels 7 ist ;e ein Klotz 9 mit zwei Schrägflachen io angeordnet. Diesen Flächen gegenüber liegt je ein schneidenartiger Ansatz 1i eines dreiarmigen Schwinghebels 12, der mittels der Stiftschraube 13 mit der Achse"6 fest verbunden ist. Der eine_rechtwinkligizu den die Ansätze 1i tragenden Armen 14 und 15 verlaufende Arm 16 'dient an seinem freien Ende zum Angriff einer Stange 17, die weiter zur Schlagwelle geführt ist und von dieser aus beispielsweise mittels eines Exzenters in eine auf und nieder gehende= Bewegung gesetzt wird An dem Tragkörpery4"ist :weiter an einem Lagerauge a8 ein einarmiger Hebel 1.9 nach unten reichend drehbar gelagert, gegen welchen _ das eine Ende der Achse 6 anliegt, die sonach bei ihrer Verschiebung den Hebel 19 zum Ausschwingen bringt und damit eine mit diesem zusammenhängende Stange 2o bewegt, die in irgendeiner zweckentsprechenden Weise mit einer Ausrückvorrichtung des Stuhles in Verbindung steht.
  • Beim normalen Gange des Stuhles wird der Hebel 7 dadurch, daß die Ansätze 1i mit den an ihnen befindlichen Schrägflächen io fest in Eingriff stehen, durch die auf und nieder gehende Bewegung des Armes 16 der Hebel 7 entsprechend hin und her bewegt. Wird eine der Abstellschienen durch Kettenfadenbruch festgehalten, so wird damit gleichzeitig auch der Hebel 7 gebremst, und es gleiten nunmehr die Ansätze i1 an den Schrägflächen aufwä-ts. Sie verschieben damit die Achse 6 in der in Abb. 4 eingezeichneten Pfeilrichtung und bewegen damit den Hebel i9 im Sinne einer Ausrückbewegung, des Stuhles.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Mechanischer Kettenfadenwächter, dadurch gekennzeichnet, daß das die hin und her gehende Bewegung der Abstellschiene bewirkende Glied(?) kraftschlüssig mit einem von der Stuhlwelle bewegten Antriebsglied (i2) derart gekuppelt ist, daß beim Reißen eines Kettenfadens und dadurch bewirktem St.lrsetzen der betreffenden beweglichen Abstellschiene und des zugehcrigen Gliedes (7) das Antriebsglied (12) in. einei- von seiner Schwingbeweguug abweichenden Richtung bewegt und dadurch der Stuhl ausgerückt wird.
  2. 2. Mechanischer Kettenfadenwächter nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das die Abstellschiene bewegende Glied (7) mit einer V-förmig nach innen verlaufenden Schrägfläche (io) oder mehreren derselben versehen ist, gegen deren Grund das Antriebsglied (i2) anliegt, das gegenüber dem Grund verschiebbar gelagert ist, so daß es beim Stillsetzen des ersten Gliedes (7) zufolge der Schrägflächen (ro) verschoben wird und diese Bewegung zum Ausrücken des Stuhles weiter. überträgt.
  3. 3. Mechanischer Kettenfadenwächter nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die verschiebbar gelagerte Achse (6) des eine Schwing- und beim Stillsetzen eine Verschiebebewegung ausführenden Antriebsgliedes (12) mit ihrem einen Ende an einem Schwinghebel (ig) anliegt, an welchen das Abstellgestänge (2o) angeschlossen ist.
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