DE659166C - Zentralschmierapparat - Google Patents

Zentralschmierapparat

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DE659166C
DE659166C DET45320D DET0045320D DE659166C DE 659166 C DE659166 C DE 659166C DE T45320 D DET45320 D DE T45320D DE T0045320 D DET0045320 D DE T0045320D DE 659166 C DE659166 C DE 659166C
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lubricant
piston
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lubrication device
cylinder
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Expired
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DET45320D
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Torkret GmbH
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Torkret GmbH
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Publication of DE659166C publication Critical patent/DE659166C/de
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16NLUBRICATING
    • F16N13/00Lubricating-pumps
    • F16N13/02Lubricating-pumps with reciprocating piston
    • F16N13/06Actuation of lubricating-pumps
    • F16N13/10Actuation of lubricating-pumps with mechanical drive

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Reciprocating Pumps (AREA)

Description

  • Zentralschmierapparat Zur Herabminderung des Verschleißes in Drehschiebern bzw. Zylindern von Betonpumpen benutzt man im allgemeinen Staufferfett, das von Handschmierapparaten, häufig aber von einem Zentralschmierapparat aus den einzelnen dem Verschleiß unterliegenden Stellen in der Betonpumpe zugeleitet wird. Da ein derartiges Schmiermittel - also Fett - unzweckmäßig ist, weil es den Beton angreift, ist man bestrebt, Schmierungen an den Stellen, wo der Beton mit dem Fett in Berührung kommen könnte, zu vermeiden bzw. ein Schmiermittel zu finden, welches keinen schädigenden Einfiuß auf den Beton ausübt.
  • Es wurde durch Versuche ermittelt, daß als Schmiermittel eine pastenartige Masse am zweckmäßigsten ist, die aus fettfreien, schlemmbaren anorganischen Stoffen in puderartiger Form besteht, z. B. aus Rohton, blauem Ton, dem zur Erhöhung der Schmierfähigkeit etwas Graphit beigemischt wird, wie sie insbesondere durch das Patent 640 174 bekanntgeworden ist. Bei der Benutzung der bekannten Zentralschmierapparate zur Verteilung des Schmiermittels auf die Schmierstellen der Betonpumpe hat sich jedoch ergeben, daß die Schmierapparate nicht einwandfrei arbeiten und die Förderung des Schmiermittels unterbrochen wird, ohne daß dies für den Bedienungsmann der Pumpe erkennbar wurde; damit konnte also der beabsichtigte Zweck einer Schmierung nicht erreicht werden. Die Untersuchungen für die Ursache des Versagens der Schmierapparate haben ergeben, daß der Verschleiß der einzelnen .Teile des Schmierapparates außerordentlich groß war ünd daher der Schmierapparat nach einer verhältnismäßig kurzen Zeit vollkommen unbrauchbar wurde. Der andere Weg, dieses pastenartige Schmiermittel durch Handschmier apparate den zu schmierenden Stellen zuzuführen, erwies sich für die Praxis zu umständlich und nicht betriebssicher genug. Auch die anderen im Handel bekannten Zentralschmierapparate für müssige Schmiermittel kommen für die Förderung des pastenartigen Schmiermittels nicht in Frage. Außerdem würde bei diesen Apparaten auch kein Sichtbarwerden der tatsächlich vor sich gehenden Förderung des Materials eintreten. Es war also erwünscht, einen Zentralsclimierapparat zu schaffen, der die in dem besonderen Fall gestellten Anforderungen restlos erfüllt. Einen derartigen Apparat bringt die vorliegende Erfindung.
  • Der Apparat besteht in an sich bekannter Weise aus einem Schmiermittelbehälter und aus einer Anzahl von als kleine Kolbenpumpen ausgebildeten Schmierelementen, an welche Leitungen angeschlossen werden, die zu den einzelnen Schmierstellen führen. Ihre Bewegung erfolgt durch einen schwingenden oder drehenden Antrieb. Nach der Erfindung wird im Gegensatz zu den üblichen Ausführungen von Zentralschmierapparaten der Kolben des einzelnen Schmierelementes und seine Führung aus mehreren Einzelteilen zusammengesetzt und die Abdichtung des Kolbens gegen. den Zylinder durch Manschetten aus organischen Stoffen bewirkt. Erfindungsgemäß wird die Rückseite des Zylinders so weit offen gehalten; daß beim Undichtwerderr.: der Kolbendichtungen das pastena ftigc_ Schmiermittel austreten kann und das Schmier- . mittel sichtbar wird.
  • Der Aufbau des Kolbens und der Führung aus Einzelteilen und die Abdichtung durch Manschetten aus organischen Stoffen ist an sich bekannt. Infolge der Eigenart des= zur Anwendung bei Betonpumpen gelangenden pastenartigen Schmiermittels und des sich hieraus ergebenden verhältnismäßig schnell eintretenden Verschleißes ergibt sich der Vorteil, die Einzelteile auswechseln zu können, wenn Undichtigkeiten auftreten, wodurch der ganze Betrieb mit dem zentralen Schmierapparat infolge der Billigkeit der Einzelteile sehr wirtschaftlich durchgeführt werden kann und gleichzeitig die bisher stets zu befürchtende Gefährdung der Betonpumpe vermieden wird, weil ja das Versagen der Förderung des Schmiermittels unmittelbar festzustellen ist.
  • Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel des Schmierapparates nach der Erfindung.
  • Abb. i stellt einen Schnitt durch den Apparat dar; Abb. 2 einen Schnitt nach der Linie A-B der Abb, i.
  • Der Apparat- besteht aus einem gehäuseartigen Fuß i und 'aus dem auf dem Fußangeordneten Schrniermittelbehälter 2. Im Boden des Schmiermittelbehälters 2 sitzen die einzelnen Schmierelemente. Sie bestehen aus dem Gehäuse 3, dem unter dem Druck der Feder q. schließenden Saugventil 5, dem Druckrückschlagventil 6 und dem Förderkolben 7 mit der Druckscheibe 8, die sich gegen die Druckfeder g legt. Die Abdichtung des Kolbens 7 gegen das Gehäuse 3 erfolgt durch Manschetten io, die Führung durch die Führungsringe i I. Der Kolben f ragt frei aus dem Gehäusestück 3 heraus, so daß beim Undichtwerden der Manschetten i o `Schmiermaterial austreten kann. Die betriebsfertigen Elemente 3 sind äuswechselbar. Die Elemente 3 ragen mit ihrer Kolbenseite in Aussparungen 12 des gehäuseartigen Fußes i hinein, so daß man in das Innere des Fußes i von außen her einen Einblick hat und den Schmiermittelaustritt bei Undichtwerden der Manschetten bzw. bei U nbrauchbarwerden des Kolbens erkennen kann. Die Bewegung der Kolben 7 erfolgt von der Welle 13 aus über das Kegelrad I4., die Tellerräder i 5 und i 6 und über Freiläufe 17 und 18 und die Kurvenscheibe icg. Über die Welle 2o und die Nockenscheibe 21 erfolgt das öffnen der Saugventile 5. Die Antriebswelle 13 kann drehend oder schwingend bewegt werden.

Claims (1)

  1. PÄTENTANSPRUCI-I: Zentralschmierapparat mit einem Schmiermittelbehälter und einer Anzahl von am Umfang des Apparates angeordneten, durch einen drehenden oder schwingenden Antrieb bewegten, als kleine Kolbenpumpen ausgebildeten Schmierelementen zur Förderung eines pastenähnlichen, aus organischen Stoffen - wie Rohton, blauer Ton gemischt mit Graphit u. dgl. - bestehenden Schmiermittels zu den einzelnen an Betonpumpen zu schmierenden Stellen, dadurch gekennzeichnet, daß der Kolben des einzelnen Schmierelementes und seine Führung aus mehreren Einzelteilen zusammengesetzt sind und die Abdichtung des Kolbens gegen den Zylinder durch Manschetten aus organischen Stoffen erfolgt und daß die Rückseite des Zylinders so weit offen gehalten wird, daß beim Undichtwerden der Dichtungen Schmiermittel austreten kann und sichtbar wird.
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