AT105894B - Schmiereinrichtung an Pumpenkolben. - Google Patents

Schmiereinrichtung an Pumpenkolben.

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AT105894B
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Josef Rosenthal
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    Se, hmiereimrichtmig   an   Pumpenkolben.   



   Bei Pumpenkolben, die mit Dichtungsstulpen ausgerüstet sind, wie dies namentlich für Pumpen zur Förderung von Benzin od. dgl. der Fall ist, tritt bekanntlich der Übelstand auf, dass die Lederstulpen hart werden, und daher eine dauernd gute Abdichtung des Kolbens nicht zu erreichen ist. 



   Es war daher schon seit langem das Bestreben, die Stulpen weich zu erhalten, was nur durch deren ständige Schmierung ermöglicht werden kann. Versuche nach dieser Richtung hin haben aber nur unbefriedigende Ergebnisse gezeitigt. Unter anderem wurde auch vor-   geschlagen. zwischen   den nicht dichtenden Seiten der Lederstulpen einen vom Kolben un-   abhängigen, geschlossenen Scbmiermittelbehälter   anzuordnen, aus dem das Schmiermittel den Stulpen durch Öffnungen zugeführt wird. 



   Derartige Einrichtungen haben sich nicht bewährt, da es nicht möglich war, die   Sehmier-   öffnungen, sowie die in diese Öffnungen eingezogenen   Schmierdochte   so einzustellen, dass eine rationelle Schmierung erfolgt. Es tritt vielmehr das Gegenteil ein, weil die zur Schmierung dienende Mischung, die z. B. hauptsächlich aus Glyzerin und etwas   Alkohol und Öl besteht,   nach kurzer Zeit durch den im Zylinder herrschenden Druck beim Druckhub herausgedrückt wird, so dass eine sparsame Schnierung nicht zu erzielen ist. 



   Dies ist auch dann nicht   moglieh, wenn, wie weiters vorgeschlagen wurde,   im Schmier-   Jl1ittelbrhiilter     eine Membran angebracht wird,   um den Zylinderdruck auf das   Schmiermittel   zu   übertragen,   und wenn die Membran mit einem federnden verschiebbaren Ring verschen wird. der die Aufgabe   erfüllen   soll, bei der   Membranbewegung die Schmiermittelaustrittslöcher   abzuschliessen, was aber beim Betrieb   der Pumpe tatsächlich nicht geschieht,   weil eine ver-   lässliche Wirkung   nicht zu erreichen ist. 



   Gemäss der Erfindung werden die vorgenannten Nachteile vermieden und wird bei bedeutend grösserer Einfachheit eine unbedingt und dauernd sichere Wirkung mit möglichst sparsamem Verbrauch an Schmiermittel gewährleistet. 



   Die Zeichnung zeigt eine beispielsweise Ausführung einer Kolbenschmiereinrichtung nach der Erfindung. Fig. 1 ist ein Schnitt durch den Pumpenkolben und Fig. 2 stellt eine Draufsicht auf den mit Schmiermittel zu füllenden Ring dar. 



   Zwischen den auf die   Kolbenscheiben   a und   b   aufgezogenen   Lederstulpen f und f/ist   ein Ring f eingelegt und durch die auf die Kolbenstange aufgeschraubte Mutter und Gegenmutter mit den Scheiben und Stulpen fest verspannt. Um den Ring gegen seitliche Verschiebung zu sichern, ist derselbe durch Arme g mit einem auf der Kolbenstange steckenden Xabenteil h verbunden. Der Ring f umschliesst auf diese Weise einen zwischen den Stulpen vorhandenen Hohlraum. der durch eine in der einen Kolhenscheibe und deren Stulp vorgesehene   Öffnung i mit   Schmiermittel   gefüllt   werden kann, worauf die Öffnung mit einer   Füllschraube   k verschlossen wird.

   Da der zwischen den Lederstulpen fest eingespannte Ring f dicht an den Stulpenflächen anliegt, bietet sich dem innerhalb des Ringes eingeschlossenen Schmiermittel kein anderer Weg für den Austritt, als durch das Leder ; beim Saughub des Kolbens findet daher das Absaugen des Schmiermittels durch das Leder hindurch statt. Da keinerlei Öffnungen mit oder ohne Docht oder Faserstoffüllung vorhanden sind, kann der Austritt nur in, sehr geringen, für die   Schmierung aber genügenden Mengen erfolgen ; das   Leder 

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 wird dauernd hinreichend weich erhalten, um eine verlässliche Kolbendichtung zu erzielen. Hiebei Endet ein kaum nennenswerter Verbrauch an Schmiermittel statt, so dass eine Nachfüllung nur in grossen   Zeitzwischenräumen   erforderlich ist.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Schmiereinriehtung an Pumpenkolben mit Dichtungsstulpen, die bei der Kolbenbewegung chmiert und dadurch weich erhalten werden, gekennzeichnet durch einen zwischen den Stulpen eingespannten, den von aussen mit Schmiermittel zu füllenden Raum dicht um- EMI2.1 EMI2.2
AT105894D 1925-04-08 1925-04-08 Schmiereinrichtung an Pumpenkolben. AT105894B (de)

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