DE384603C - Schmierpumpe mit Tropfenzeiger - Google Patents
Schmierpumpe mit TropfenzeigerInfo
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- DE384603C DE384603C DEB105740D DEB0105740D DE384603C DE 384603 C DE384603 C DE 384603C DE B105740 D DEB105740 D DE B105740D DE B0105740 D DEB0105740 D DE B0105740D DE 384603 C DE384603 C DE 384603C
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Classifications
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16N—LUBRICATING
- F16N29/00—Special means in lubricating arrangements or systems providing for the indication or detection of undesired conditions; Use of devices responsive to conditions in lubricating arrangements or systems
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Details Of Reciprocating Pumps (AREA)
Description
- Schmierpumpe mit Tropfenzeiger. Die bekannten Schmierpumpen mitTropfenzeiger haben den Nachteil, daß der Tropfenfall in der Anzeigevorrichtung kein Vergleichsmaß für die tatsächlich zur Schmierstelle geförderte Ölmenge ist. Die Menge des im Tropfenzeiger erscheinenden. Öls ist immer die gleiche, mag der Gegendruck in der Schmierleitung hoch oder niedrig und dementsprechend die geförderte Ölmenge klein oder groß sein. Der Grund für diese irreführende Anzeige liegt darin, daß die Ölförderung nach dem Tropfenzeiger unter ganz anderen Verhältnissen erfolgt als die Ölförderung nach der Schmierstelle, nämlich ohne Gegendruck.
- Um nun am Tropfenzeiger eiii Vergleichsmaß für die tatsächlich zur Schmierstelle gelangende Ölmenge zu erhalten, wird gemäß der Erfindung in die zum Tropfenzeiger führende Leitung ein Rückschlagventil eingebaut, welches entsprechend dem Überdruck in der Schmierleitung durch eine Feder o. dgl. belastet ist,. so daß die Ölförderung nach dem Tropfenzeiger ungefähr gegen denselben Druck erfolgt wie die Förderung nach der Schmierstelle. Dementsprechend ist dann die am Tropfenzeiger sichtbar abtropfende Ölmenge annähernd gleich der tatsächlich an die Schmierstelle geförderten Menge.
- In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes schematisch dargestellt.
- Beim Drehen der Welle d verursachen die mit ihr fest verbundenen Schwankräder b und c ein Auf- und Niedergehen des.Arbeitskolbens e und eines Steuerkolbens d. Die Köpfe der Kolben umfassen die Schwankräder kurbelschleifenartig. Das Schwankrad b ist so ausgebildet, daß der Arbeitskolben e bei einer Umdrehung zwei Saug-und zwei Druckhübe ausführt. Bei dem einen Saughub wird Öl aus einem Behälter A durch einen Kanal f, einen im Steuerkolben d befindlichen Kanal g, der sich gerade in Dekkung mit f befindet, und einen Kanal h in den Zylinder i gesaugt. Bei dem folgenden Druckhub des Kolbens e wird das Öl aus dem Zylinder i durch den Kanal h über eine Nut k im Steuerkolben d, der inzwischen in seiner unteren Stellung angekommen ist, in die zur Schmierstelle führende Leitung y gedrückt. Beim nächsten Saughub des Arbeitskolbens e ist der Vorgang der gleiche, wie er für den ersten Saughub beschrieben wurde. Darauf wird der Kolben g zum zweitenmal niedergedrückt. Inzwischen, ist aber der Steuerkolben d so hoch gehoben worden, daß die Nut k mit ihrem- oberen Ende über den Kanal m greift. Das 01 wird jetzt durch die Kanäle h, k und m und durch ein Langloch t im Arbeitskolben e in die nach dem Tropfenzeigerkasten B führende Leitung o gedrückt.
- In diese Leitung ist nun erfindungsgemäß ein Rückschlagventil:i eingebaut, das mittels einer Feder p so belastet wird, daß der Druck zum Anheben des Ventils n etwa gleich dem Druck ist, welcher in der zur Schmierstelle führenden Leitung y herrscht. Das durch das Rückschlagventil n gedrückte t31 gelangt in eine Bohrung r im Tropfenzeigerkasten B und tropft aus einer Öffnung s sichtbar zurück in den Behälter A.
- Die Federbelastung des Ventils n kann durch Vor- öder Zurückschrauben des Widerlagers q der Feder p den jeweiligen Betriebsverhältnissen angepaßt werden. Das gleiche Ziel kann man durch Einsetzen verschieden starker Federn p erreichen.
Claims (1)
- PATENT-APIsPRUcH: Schmierpumpe mit Tropfenzeiger, bei welcher in der zum Tropfenzeiger führenden Leitung ein Rückschlagventil eingebaut ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Rückschlagv entil (n) durch eine dem Überdruck in der zur Schmierstelle führenden Leitung entsprechende oder regelbare Feder (p) belastet ist, so daß die Ölförderung nach dem Tropfenzeiger ungefähr gegen denselben Druck erfolgt, wie die Förderung nach der Schmierstelle.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB105740D DE384603C (de) | 1922-07-20 | 1922-07-20 | Schmierpumpe mit Tropfenzeiger |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB105740D DE384603C (de) | 1922-07-20 | 1922-07-20 | Schmierpumpe mit Tropfenzeiger |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE384603C true DE384603C (de) | 1923-11-19 |
Family
ID=6991421
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEB105740D Expired DE384603C (de) | 1922-07-20 | 1922-07-20 | Schmierpumpe mit Tropfenzeiger |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE384603C (de) |
-
1922
- 1922-07-20 DE DEB105740D patent/DE384603C/de not_active Expired
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