DE541806C - Foerderkolbenpumpe, insbesondere fuer Schmierzwecke, mit Zubringerpumpe - Google Patents

Foerderkolbenpumpe, insbesondere fuer Schmierzwecke, mit Zubringerpumpe

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DE541806C
DE541806C DEG75850D DEG0075850D DE541806C DE 541806 C DE541806 C DE 541806C DE G75850 D DEG75850 D DE G75850D DE G0075850 D DEG0075850 D DE G0075850D DE 541806 C DE541806 C DE 541806C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16NLUBRICATING
    • F16N13/00Lubricating-pumps
    • F16N13/02Lubricating-pumps with reciprocating piston

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Details Of Reciprocating Pumps (AREA)

Description

  • Förderkolbenpumpe, insbesondere für Schmierzwecke, mit Zubringerpumpe Die Erfindung bezieht sich auf eine Förderkolbenpumpe, insbesondere für Schmierzwecke, welche über ein Tropfbecken von einer Zubringerpumpe gespeist wird und ein das Eindringen von Luft in die Leitung verhinderndes Absperrorgan besitzt.
  • Das Neue der Förderkolbenpumpe wird darin gesehen, daß zwei durch eine Stange verbundene Kolbenschieber in einem gemeinsamen Zylinder angeordnet sind, die unter dem Druck einer regelbaren Feder und dem Druck in der Leitung zur Schmierstelle stehen, und dessen einer Kolben mittels eines Kanals mit dein Druckkolbenzvlinder in offener V erbindung steht und dessen anderer Kolben den Zuströmkanal und den Abströmkanal steuert.
  • Ferner ist die Erfindung so ausgestaltet, daß die Förderkolbenpumpe einen zu einer weitgehenden Entlüftung in Pumpenkörper zwischen dem Druckkolben und dem Zwischenraumkanal angeordneten gesteuerten Kolben besitzt, welcher einen Kanal zum Tropfbecken steuert sowie einen Kanal zum Druckzylinder dauernd offen läßt und dessen Kurbelantrieb zu dem des Druckkolbens um cgo° versetzt angeordnet ist.
  • Der Druckkolben der Förderkolbenpumpe saugt vom Tropfbecken eine größere Menge an als die in bekannter Weise von einem Druckkolben in das Tropfbecken beförderte Schmiermittelmenge. Infolgedessen wird durch die offene Verbindung des Tropfbeckens mit der atmosphärischen Luft bei jedem Saughub Luft in die Pumpe gesaugt, welche beim Druckhub aus der Pumpe herausgeschleudert wird, ohne in die üldruckleitung eintreten zu können. Dies hat den Vorteil, daß, selbst bei verschiedenen Temperaturverhältnissen, durch welche das Schmiermittel seine Eigenschaften ändert, eine hohe Förderarbeit gesichert wird.
  • Durch die offene Verbindung des Tropfbeckens mit der atmosphärischen Luft entsteht ferner der Vorteil, daß z. B. beim Anlaufen der Maschine oder zu gewünschten Zeitpunkten die Zusammensetzung und Menge des Schmiermittels von außen verändert werden kann.
  • Die F örderkolbenpumpe gemäß der Erfindung ist in einer beispielsweisen Ausführungsform dargestellt, und zwar zeigt im Längsschnitt Abb. i die Förderkolbenpumpe bei Beginn des Saughubes und Abb. 2 die Förderkolbenpumpe -am Ende des Druckhubes.
  • Zur genauen Kennzeichnung der Strömungsverhältnisse innerhalb der Pumpenanordnung ist der Druckkolben in den Abbildungen nicht wie in Wirklichkeit ausgeführt, waagerecht zum Steuerschieber, sondern oberhalb der Steuerschiebers angeordnet, wodurch die Strömungskanäle leicht ersichtlich werden. Der in bekannter Weise das Schmiermittel in das Tropfbecken fördernde Kolben ist auf der Zeichnung nicht dargestellt.
  • In den Abbildungen ist i der Pumpenkörper, 2 das Tropfbecken, 5 der Zylinder und 6 der zugehörige Kolben der Druckpumpe. 15 ist der aus zwei Kolbenteilen bestehende Steuerschieber und 7 ein Steuerkanal in dein dazugehörigen Zylinder zwischen den einander zugekehrten Stirnflächen der Schieberteile. 16 und 17 sind schematisch dargestellte Antriebskurbeln für den Schieber 15 und den Kolben 6. 3 bezeichnet den vom Tropfbecken kommenden Saugkanal, der über den Raum 7 durch einen Verbindungskanal 4 mit dein Zylinderraum 5 zu dem Raum io führenden Kanal 9 verbunden werden kann. io und ii stellen den federbelasteten Kolbenschieber (Schleuse) dar, dessen Steuerkante 12 den Kanal 8 von dem Raum 7 zum Kanal 13 steuern. 14 ist der zur Schmierstelle führende Druckkanal.
  • Die Wirkungsweise ist folgende: Der Druckkolben 6 saugt nach Abb. i aus dem Tropfbecken 2 durch den Kanal 3 über den Steuerraum 7 und den Kanal d. nach dem Pumpenraum 5 an. Hierauf steuert der Schieber 15 (s. Abb. 2) um. Bei dem darauf einsetzenden Druckhub des Kolbens 6 wird der Inhalt des Pumpenraumes 5 durch den Kanal 9 in den Schleusenraum io gedrückt und gleichzeitig der Verbindungskanal ,4, der Steuerraum 7 und der Druckkanal 8 gefüllt. Der Druckkolben 6 wird nun bei seinem Druckhub den Kolbenschieber i i mittels der Flüssigkeit im Pumpenraum 5 gegen die Federkraft des Kolbenschiebers und den zur Schmierstelle hin vorhandenen Gegendruck so lange verschieben, bis die Steuerkante 12 den Druckkanal 8 und den Verbindungskanal 13 nach dem Druckkanal 14 zur Schmierstelle freigibt. Der Druckkolben 6 kann jetzt über den Kanal d., den Steuerraum 7 und die Kanäle 8 und 13 unmittelbar nach dem Druckkanal 14. zur Schmierstelle hin drücken. In diesem Moment drückt der feder- und gegebenenfalls öldruckbelastete Schieber i i die im Schleusenraum io vorhandene Schmiermittelmenge über Kanal 9, Steuerraum 7 . und Kanal 3 nach dem Tropfbecken 2. Diese zurückgeschleuste Schmiermittelmenge wird bei dein nun folgenden Saughub mit weiteren Schmiermitteln vom Tropfbecken wieder angesaugt.
  • Ist im Tropfbecken 2 nicht so viel Schmiermittel enthalten, wie es dem wirklichen Hubvolumen des Druckkolbens 6 entspricht, so wird außer dem Schmiermittel Luft nach dem Pumpenraum zu angesaugt. Bei der Druckbewegung muß sich nun im Pumpenraum 5 und in den Kanälen 4., 8, 9, dem Steuerraum 7 und Schleusenraum io erst ein Druck bilden, der so groß ist, daß er die Federkraft auf den Kolbenschieber i i zusätzlich dem Gegendruck im Druckanschluß 14 überwinden kann, ehe der Schieber i i bewegt wird und die Steuerkante 12 die Kanäle 8 und 13 freigibt. Ist die Federkraft größer als der Druck im Raum io - dieses tritt auf, wenn Luft oder Gas im Pumpenraum vorhanden ist ; so wird der Schieber i i die Kanäle 8 und. 13 überhaupt nicht freigeben. Nach der Umsteuerung von Schieber 15 und erneuter Saugbewegung vom Druckkolben 6 wird zunächst die in den Kanälen q., 8, 9, Steuerraum 7 und Schleusenraum io zusammengedrückte Luft durch den höher liegenden Saugkanal 3 entweichen und dann erst die Saugwirkung aus dem Tropfbecken 2 beginnen. Es wird also bei einer Füllung des Tropfbecleens 2 annähernd gleich oder gleich dem Hubvolumen des Druckkolbens 6 nur das aus dem Tropfbecken :2 angesaugte Schmiermittel durch Druckkanal 14. gefördert, während -bei einer Füllung des Tropfbeckens 2, die kleiner ist als das Hubvolumen, von dem Pumpenkolben 6 nur das angesaugte Schmiermittel gefördert, dagegen die mitangesaugte Luft durch den Saugkanal 3 zurückgefördert wird. Es wird sich in diesem Falle bei jedem Druckhub von 6 der Schieber i i nicht öffnen, sondern nur, wenn genügend Schmiermittel in allen Kanälen angesammelt ist, und zwar müssen die Kanäle so weit mit Druckmittel gefüllt sein, daß die Kompression im Pumpenraum 5 genügt, um die Federkraft und den Gegendruck im Druckanschluß 14 zu überwinden.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Förderkolbenpumpe, insbesondere für Schmierzwecke, welche über ein Tropfbecken von einer Zubringerpumpe gespeist wird und ein das Eindringen von Luft an die Leitung zur Schmierstelle hinderndes Absperrorgan besitzt, gekennzeichnet durch zwei durch eine Stange verbundene Kolbenschieber in einem gemeinsamen Zylinder, die unter dem Druck einer regelbaren Feder und dem Druck in der Leitung zur Schmierstelle stehen, und dessen einer Kolben mittels eines Kanals (9) mit dem Druckkolbenzylinder in offener Verbindung steht und dessen anderer Kolben den Zuströmkanal (8) und den Abströmkanal (13) steuert.
  2. 2. Förderkolbenpumpe nach Anspruch i, gekennzeichnet durch einen zu einer weitgehenden Entlüftung im Pumpenkörper (i) zwischen dein Druckkölben (6) und dein Zwischenraurnkanal (8) angeordneten gesteuerten Kolben (15), welcher einen Kanal (3) zum Tropfbecken steuert sowie einen Kanal (4) zum Druckzylinder dauernd offen lädt und dessen Kurbelantrieb (16) zu dem des Druckkolbens um 9o0 versetzt angeordnet ist.
DEG75850D 1929-03-12 1929-03-12 Foerderkolbenpumpe, insbesondere fuer Schmierzwecke, mit Zubringerpumpe Expired DE541806C (de)

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