AT139724B - Pumpe ohne Kurbelwelle für tropfbare Flüssigkeiten. - Google Patents

Pumpe ohne Kurbelwelle für tropfbare Flüssigkeiten.

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AT139724B
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Vadime Archaouloff
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Vadime Archaouloff
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  Pumpe ohne Kurbelwelle für tropfbare Flüssigkeiten. 



   Es sind verschiedene hydraulische Pumpen ohne Kurbelwelle bekannt, deren Hauptbauarten durch die Speisepumpen Worthington, Blake, Weise und Monski usw. vertreten sind. Bei allen diesen Pumpenbauarten sind die hydraulischen Kolben mittels einer gemeinsamen Kolbenstange mit dem Dampfkolben verbunden und führen zwischen zwei Endstellungen eine hin-und hergehende Bewegung aus, welche durch Dampfverteilungsschieber geeigneter Bauart geregelt wird. Das Anhalten des Kolbens an jedem Ende des Hubes wird durch einen Dampfpolster herbeigeführt, welcher durch die Einstellung der Verteilungsschieber geregelt wird.

   Hieraus folgt, dass bei diesen Pumpenbauarten die Länge des Kolbenhubes nur ungefähr eingestellt werden kann und sich, selbst während des Betriebes, ändern kann, so dass die Leistung dieser Pumpen je Kolbenhub lange nicht so konstant ist wie bei den Pumpen mit Kurbelwelle. 



   Nun ist es aber in der Praxis oft erforderlich, bei gegebener Pumpe eine genau einstellbare Leistung zur Verfügung zu haben und zu diesem Zwecke genau festliegende Endstellungen des Pumpenkolbens zu erzielen. Die vorliegende Erfindung bezweckt die genaue und unveränderliche Festlegung der Endstellung des Kolbens von hydraulischen Pumpen ohne Kurbelwelle, gleichgültig welcher Bauart. Zu diesem Zwecke werden im Hohlraum der Pumpe ein oder mehrere Förderkanäle angeordnet, so dass das Anhalten des Kolbens durch das Schliessen der   Förderkanäle   durch den Kolben herbeigeführt wird. 



   In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand durch ein Ausführungsbeispiel veranschaulicht. 



  Fig. 1 ist ein Schnitt durch den Zylinderkopf einer Pumpe gemäss der Erfindung während des Förderhubes ; Fig. 2 ist ein gleicher Schnitt, in welchem der Zylinderkopf am Ende des Förderhubes dargestellt ist. 



   1 bezeichnet den Pumpenzylinder, 2 den Kolben, 3 die gemeinsame Kolbenstange, die den Pumpenkolben 2 mit dem nicht gezeichneten Dampfkolben verbindet. Das Ansaugen erfolgt durch das Ventil 4 und die Förderung durch das Ventil 5. Die Ventile 4 und 5 sind ihrerseits durch Kanäle 6   bzw. 1 mit   dem Zylinder verbunden. 



   Erfindungsgemäss durchsetzt der Förderkanal 1 die Wand des Zylinders der Pumpe derart, dass der Kanal durch den Kolben verschlossen wird, wenn letzterer in die Endstellung des Hubes gelangt. 



   Während des Förderhubes (Fig. 1) drückt der Kolben die Flüssigkeit durch den Förderkanal 7 und das Ventil 5, am Ende des Förderhubes aber (Fig. 2) verdeckt er die Öffnung des Kanals 7 und 
 EMI1.1 
 Kolben 2 an einem bestimmten Punkt an, selbst wenn vom Dampfzylinder der Druck noch weiter auf ihn ausgeübt wird ; dieses genaue Stehenbleiben kommt infolge des Widerstandes der Flüssigkeit zustande, welche den Kopf des Pumpenzylinders ausfüllt. 



   Es hat sich gezeigt, dass dieses genaue Anhalten des Kolbens keinen zerstörenden Stoss verursacht, da das Verschliessen der Öffnung des Kanals 7 nach und nach erfolgter und die Flüssigkeitsmenge, welche in der Pumpe bleibt, eine gewisse Elastizität besitzt. 



     Natürlich   können an der in der Zeichnung dargestellten und vorstehend beschriebenen Ausführungsform Änderungen vorgenommen werden. So kann man z. B. bei Pumpen für grosse Leistungen die   Öffnung 7 durch   eine runde, an der Innenfläche um den Zylinder laufende Nut mit einem Kanal zur Verbindung dieser Nut mit dem Förderventil ersetzen. Oder es kann der Kolben durch einen einfachen Tauchkolben ersetzt werden. Die Pumpe wäre dann einfachwirkend und die Zurückführung des Tauch- 

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 kolbens in   seine. Anfangsstellung   könnte durch den Druck der Flüssigkeit selbst erfolgen, welche unter einen bestimmten Druck durch das Saugventil zugeführt wird. 



   Natürlich kann der Dampf durch jedes andere Druckgas ersetzt werden. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Pumpe ohne Kurbelwelle für tropfbare Flüssigkeiten, dadurch gekennzeichnet, dass im Hohlraum des Pumpenzylinders eine Förderöffnung      od. dgl. vorgesehen ist, welche so angeordnet ist, dass sie durch den Kolben am Ende seines Hubes verdeckt wird, wodurch das sofortige Anhalten des Kolbens sowie die Unterbrechung der Flüssigkeitsförderung veranlasst wird.

Claims (1)

  1. 2. Ausführungsform der Pumpe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass statt der Förder- Öffnung eine um die Innenwand des Zylinders laufende Nut vorgesehen ist, EMI2.1
AT139724D 1932-09-23 1933-09-21 Pumpe ohne Kurbelwelle für tropfbare Flüssigkeiten. AT139724B (de)

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