DE609053C - Ventillose Pumpe mit umlaufendem Steuerschieber sowie in diesem quer zu seiner Laengsachse angeordneten Pumpenzylindern und Kolben - Google Patents

Ventillose Pumpe mit umlaufendem Steuerschieber sowie in diesem quer zu seiner Laengsachse angeordneten Pumpenzylindern und Kolben

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DE609053C
DE609053C DET39446D DET0039446D DE609053C DE 609053 C DE609053 C DE 609053C DE T39446 D DET39446 D DE T39446D DE T0039446 D DET0039446 D DE T0039446D DE 609053 C DE609053 C DE 609053C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16NLUBRICATING
    • F16N13/00Lubricating-pumps
    • F16N13/02Lubricating-pumps with reciprocating piston

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Details Of Reciprocating Pumps (AREA)

Description

  • Ventillose Pumpe mit umlaufendem Steuerschieber sowie in diesem quer zu seiner Längsachse angeordneten Pumpenzylindern und Kolben Die Erfindung betrifft eine ventillose Pumpe mit umlaufendem Steuerschieber, in welch letzterem quer zu seiner Längsachse eine Bohrung als Pumpenzylinder und in diesem Kolben angeordnet sind. Die Zylinder münden in quer zur Längsachse angeordnete Förderleitungen, und die Pumpenkolben werden unter Verwendung feststehender Anschläge oder Anschlagbahnen im Gehäuse und sich mit dem Steuerschieber bewegenden Druckgliedern (Kugeln) hin und her bewegt. Solche Pumpen werden vorzugsweise für Schmiervorrichtungen, die den Schmierstellen das Schmiermittel unter hohem Druck zuführen, verwendet. Erfindungsgemäß sollen derartige Pumpen auch bei der Versorgung von vielen Schmierstellen verwendet werden, in ihrem Aufbau möglichst einfach durchgebildet sein, mit einer sehr geringen Zahl von Einzelelementen den Arbeitsgang bewältigen und gleichzeitig die geförderte Ölmenge sichtbar machen bzw. das wirklich geförderte Ölquantum anzeigen.
  • Die Erfindung, welche bei ventillosen Pumpen die vorstehend erörterten Vorteile verwirklicht, besteht darin, daß die quer oder annähernd quer liegenden Pumpenkolben die Druck- und Saughübe durch diametral gegenüberliegende Anschläge ausführen und für die Ausführung mindestens des einen Hubes zwischen Druckglied und Kolben ein schräg zur Kolbenachse Liegendes Übertragungsglied (etwa ein gerader Stift o. dgl.) eingeschaltet ist, während die Druckglieder bei ihrer Steuerbewegung zum Teil in Ausdrehungen im Pumpengehäuse eintreten können.
  • Einwesentlicher Vorzug des Erfindungsgegenstandes gegenüber zahlreichen dem gleichen Zwecke dienenden Schmiervorrichtungen liegt in der Vermeidung von Federn, deren Spannung bei den bekannten Einrichtungen benötigt wurde, um den einen Hub (den Saughub) zu erzeugen. Hierdurch wird der Antrieb der Pumpe, insbesondere wenn eine außerordentlich geringe Drehung der Pumpenwelle vorliegt, stark erschwert und erfordert verhältnismäßig hohe Antriebskraft. Gleichzeitig werden diese Federn auch im Einzelfalle dazu verwendet, um die nötige Abdichtung und die Erzielung einer ausreichend saugenden Druckwirkung hervorzurufen. Bei Benutzung von Federn zur Erzielung der Pumpenbewegung des Kolbens rufen die zur Erzeugung oder Überwindung des Federdruckes dienenden Anschlagsteuerungen recht erhebliche Seitenkräfte auf die Kolben bzw. Kolbenwandungen hervor, die zu einer Erschwerung des Pumpenganges beitragen und einen raschen Verschleiß herbeiführen.
  • Die weiter bekannten, dem gleichen Zwecke dienenden ventillosen Pumpen ohne Feder und mit Hilfe von Schwinghebeln bringen, wenn die mit den Schwinghebeln verbundenen Laufrollen auf schräge Kurvenbahnen auflaufen, erhebliche Seitenkomponenten mit sich, um so mehr, wenn gleichzeitig die Arbeitskolben auf und nieder geschoben werden müssen, wodurch auch ein entsprechend rascher Verschleiß an dem Hebelzapfen auftritt. Solche Pumpen sind in ihrer Lebensdauer sehr beschränkt und können für hohe Drücke überhaupt nicht verwendet werden, abgesehen von dem mit dieser Steuerungsweise verbundenen erheblichen Arbeitsaufwand. Als wesentlich abweichend kommt bei den Hebelsteuerungen auch der Umstand in Betracht, daß die Pumpenkolben in einer durch die Drehachse des Pumpenkörpers verlaufenden Ebene mittlerer Bohrung angeordnet sind. Das ist auch ein wesentliches Hindernis dafür, daß die einzelnen im Kreise im Drehschiebergehäuse angeordneten, nach den Schmierstellen führenden Förderleitungen nicht kontinuierlich hintereinander, sondern nur unter Überspringen einzelner Förderleitungen beschickt werden können, also überhaupt ausfallen. Das hat zur Folge, daß diese älteren Einrichtungen einen erheblichen Raumbedarf aufweisen und dem Drehschieber ein großer Querschnitt gegeben werden muß. Es kommt aber gerade darauf an, den Querschnitt des Drehschiebers klein zu halten, weil hierdurch die Abdichtung ganz wesentlich erleichtert wird.
  • Der Erfindungsgegenstand ist nicht nur durch die Vermeidung der vorstehend erörterten Nachteile ausgezeichnet, er entspricht auch gleichzeitig noch den Forderungen, daß der tote Raum so weit als praktisch möglich auf Null herabgesetzt ist und daß die Regelung der Fördermenge unter Änderungen des Saughubes und nicht des Druckhubes erfolgt, daß sie mit anderen Worten also unabhängig von dem eingestellten Hub der Kolben am Ende des Druckhubes möglich ist. Ferner ist auch die Forderung erfüllt, daß das Einstellorgan tunlichst in unmittelbarer Nähe des zugehörigen Auslasses angeordnet und so eine Verwechslung der Zugehörigkeit der verschiedenen Einstellschrauben zu. den verschiedenen Auslässen verhindert ist. Schließlich ist beim Erfindungsgegenstand auch der Rückgang des Kolbens zwangsläufig bewirkt, was besonders für die Förderung von zähen Schmiermitteln (Fetten u. dgl.) vorteilhaft ist.
  • Zur Erläuterung der Erfindung sind drei verschiedene Ausführungsbeispiele auf der Zeichnung dargestellt, von denen das erste die Fig. i bis 3, das zweite die Fig. q. und 5 und das dritte die Fig. 6 bis 8 umfaßt. Im einzelnen sind die Fig. i und 2 zwei um 30° zueinander versetzte Axialschnitte bei verschiedenen Stellungen eines waagerecht liegenden, doppelt wirkenden Pumpenkolbens mit Sichtschmierung und Fig.3 ein Grundriß dieser Vorrichtung. Die Fig. q. und 5 bilden den Fig. i und 2 entsprechende Schnitte der zweiten Ausführungsform, mit schräg liegenden Pumpenkolben für 0I oder Fett ohne Sichtschmierung. Die Fig. 6 bis 8 enthalten Vertikalschnitte einer Pumpe mit zwei waagerecht liegenden Pumpenkolben und einer ausgleichenden Sichtkontrolle.
  • Nach den Fig. i bis 3 liegt in der Mittelbohrung des Pumpengehäuses 2 ein sorgfältig gelagerter Drehschieber 3; in diesem befinden sich in waagerechter Bohrung ein einziger Pumpenkolben q. -und in Ausdrehungen über und unter der Zylinderbohrung Steuerungsmittel für die hin und her gehende Bewegung des Pumpenkolbens q. bei der Drehbewegung des Drehschiebers 3. Der Antrieb des letzteren ist aus Fig. 6 ersichtlich und erfolgt in bekannter Weise durch eine Schnecke 5 und ein Schneckenrad 6, welche ebenso wie das Pumpengehäuse 2 in dem Pumpengehäuse ,7 gelagert sind.
  • Die Steuerungsmittel für den doppelt wirkenden Kolben q. in den Fig. i und 2 bestehen aus den umlaufenden, in entsprechenden Ausnehmungen des Drehschiebers 3 gelagerten beiden Druckkugeln 8 und 9, den nicht umlaufenden Kugeln io, welche in entsprechenden Ausnehmungen io' des Pumpengehäuses 2 lagern und den mit kugeligen, Enden ii' versehenen Regelschrauben ii. Es sind der Zahl der Schmierstellen entsprechende, nicht umlaufende Druckkugeln io und Regelschrauben ii vorhanden; weiterhin ragen die nicht unilaufenden Druckkugeln io sowie die Enden ix' in je eine im Querschnitt halbkreisförmige, ringsumlaufende Ringnut i2 bzw. 13 des Pumpengehäuses 2. In Fig. 3 sind die in einer Ebene angeordneten Druckauslaßschrauben, an welche die Förderleitungen angeschlossen zu denken sind, mit 1q. bezeichnet; es sind im Ausführungsbeispiel sechs Schmierstellen und dementsprechend sechs Regelschrauben ii und sechs nicht umlaufende Druckkugeln io vorhanden, während die beiden umlaufenden Druckkugeln 8 und 9 je nach der Winkelstellung des Drehschiebers 3 bei einem Umlauf entweder vollständig in ihrer zugehörigen Ausnehmung des Drehschiebers 3 liegen (vgl. die Druckkugel 9 in Fig. i und die Druckkugel 8 in Fig. 2) oder aber mit der zugehörigen Rinne 12 und 13 in Eingriff stehen (vgl. die Druckkugel 8 in Fig. i und die Druckkugel 9 in Fig. 2). Die einzelnen vorerwähnten Stellungen werden den umlaufenden Kugeln 8 und 9 wechselweise aufgezwungen durch ihr Zusamrnentreffen entweder mit den nicht umlaufenden Kugeln io oder mit den Regulierschrauben ii; letztere ragen mit ihren Enden ii' in den Ringkanal 13, erstere zur Hälfte für den Ringkanal 12. Die umlaufenden Kugeln 8 und 9 übertragen ihre Bewegung auf zwei in schrägen Bohrungen des Drehschiebers 3 angeordnete Steuerungsstifte 15, 16, die rrit ihren inneren Enden auf Schrägflächen 15' und 16' des Pumpenkolbens q. einwirken. Diese Schrägflächen sind durch eine entsprechende Einschnürung q.' des letzteren entstanden. Das Pumpengehäuse z besitzt so viele Saugkanäle 17, als Schmierstellen vorbanden sind. Sie führen von der Saugleitung 18, die an irgendein Vorratsgefäß angeschlossen zu denken ist, über den Ringkanal 13 nach der den Pumpenkolben 4 aufnehmenden Bohrung 1g des Drehschiebers 3; die Kanäle 2o des Pumpengehäuses 2 können bei der Drehung des Drehschiebers 3 über deren Bohrung 21 mit einem von dem Drehschieber 3 getragenen Tropfbehälter 22 in Verbindung treten und münden in den Bohrungsteil 1g' für den rechtsseitigen Teil des Pumpenkolbens 4.
  • Die Wirkungsweise gestaltet sich wie folgt: Es sind alle Hohlräume im Innern des Apparates mit Schmiermaterial gefüllt, ferner die Regelschrauben ii auf volle Förderung eingestellt zu denken. Trifft bei der Drehung des Drehschiebers 3 (etwa im Sinne des Uhrzeigers) die umlaufende Kugel g auf den Kopf i i' der feststehenden Regelschraube ii, so wird der Pumpenkolben 4 nach links bewegt und Schmiermittel aus dem Tropfbehälter 22 über die Kanäle 21, 2o angesaugt. Da die Stifte 15 mit Spiel in ihren Bohrungen 17 sitzen, so kann das Öl an dem Stift 16 entlang fließen. Das indem Bohrungsabschnitt 1g befindliche Öl wird dabei über die Kanäle 17 und 23 in das Tropfröhrchen 24 verschoben und fließt in den Tropfbehälter 22, so daß der Arbeitsgang der Pumpe sichtbar in Erscheinung tritt. An der Außenseite des Tropfbehälters 22 befindet sich eine Bezifferung, welche an einer festen Marke vorbeischreitend den gerade wirksamen Auslaß 14 anzeigt. Dreht sich der Drehschieber 3 weiter, so wirken eine Kugel io im festen Gehäuse und eine umlaufende Kugel 8 zusammen; der sich nach rechts bewegende Pumpenkolben 4 fördert das vorher aus dem Tropfbehälter 22 angesaugte 01 und saugt gleichzeitig neues Öl aus der Leitung 18 in 1g hinein. Dieses Spiel wiederholt sich bei einem Umlauf für sämtliche Schmierstellen, von denen. im Ausführungsbeispiel sechs gezeichnet sind.
  • Die Vorrichtung ist oben in bekannter Weise durch eine Glasglocke 25 und die Bohrungsabschnitte 1g und 1g' durch Pfropfen 26 mit schmalen Durchlässen abgeschlossen.
  • Es kann auch für jede Förderleitung 14 ein besonderes Tropfröhrchen 24 vorgesehen sein, welches alsdann von dem Pumpengehäuse :z getragen wird und mit der Bohrung 23 in Verbindung steht.
  • Bei dem Ausführungsbeispiel nach den Fig. 4 und 5 ist die Sichtschmierung weggelassen. Der einfach- wirkende Pumpenkolben 4 wird einerseits von einem Steuerstift 16, der seinen Antrieb über die Organe g und 1i erhält, anderseits von der umlaufenden Kugel 8 und den Diametralkugeln io angetrieben. Die umlaufenden Kugeln 8 und g treten abwechselnd in die einzige ringförmige Ausnehmung 12'. In Fig. 4 ist der Saughub und in Fig. 5 der Druckhub des Kolbens 4 veranschaulicht; im letzteren Falle fördert er durch die Bohrung 17' in die Förderleitung 14, im ersteren Falle durch die Bohrung 2o' aus dem Vorratsbehälter 27.
  • Beim dritten Ausführungsbeispiel (Fig. 6 bis 8) sind zwei Kolben vorgesehen, nämlich der waagerecht liegende, doppelt wirkende Pumpenkolben 4 und der waagerecht darüberliegende Kontrollkolben $, ersterer durch die Schrägstifte 15, 16, letzterer durch die umlaufende Kugel g' und die Schrägstifte 116 gesteuert. In dem Pumpengehäuse 2 sind die Umlaufkanäle 17 und 2o vorgesehen, welche die Bohrungsabschnitte iig und 1g bzw. 11g' und ig' miteinander verbinden, so daß also bei der Verschiebung des Kontrollkolbens 5 nach links (Fig. 8) die Flüssigkeit aus dem Raum iig in den Raum 1g und gleichzeitig Flüssigkeit aus dem Raum 1g' in den Raum =1g' gelangt. Es findet hierbei eine Förderung von Flüssigkeit nach außen nicht statt. Der Kolben 4 wird nach beiden Seiten von den Steuerungsstiften und Kolben bewegt, dagegen ist der Kontrollkolben 5 nach rechts infolge der Kugeln und des Steuerstiftes 116 und in umgekehrter Richtung durch die von dem Pumpenkolben 4 bei seiner Bewegung nach rechts verschobene Kontrollflüssigkeit.
  • Die Arbeitsweise der Schmierstofförder ung mit ausgeglichener Sichtschmierung gestaltet sich hiernach wie folgt Wird der Pumpenkolben 4 aus seiner Stellung in Fig. 6 bei der Drehung des Drehschiebers 3 nach rechts verschoben, so wird die in dem Raum 1g' befindliche Flüssigkeitsmenge, die gleich a gesetzt wird, durch den Umlaufkanal---2o in den Raum iig' gedrückt, wodurch der Kontrollkolben 5 eine gleiche Menge a durch den Umlaufkanal 17 in den Raum 1g fördert. Dabei wird auch gleichzeitig die umlaufende Kugel g' unter Vermittlung des Steuerstiftes 116 in ihre Arbeitsstellung (nach außen in die ringförna,ige Rinne i2) verbracht. Alle Bohrungen des Drehschiebers sind dabei nach außen geschlossen, so daß nur der beschriebene Umlauf der Flüssigkeitsmenge a stattfinden kann.
  • Dreht sich nun der Drehschieber 3 weiter, so werden die Umlaufkanäle 17 und 2o abgeschaltet und der Pumpenkolben 4 nach links gesteuert, wodurch die Leitungen 1g und 14 in Verbindung treten, so daß die in letzterer befindliche Öhuenge ausgeschoben wird. Diese ist aber etwas kleiner. als die in dem Raum ig befindliche Flüssigkeitsmenge a und sei mit b bezeichnet. Es kommt deshalb nicht die volle Menge a in die Förderleitung 14, weil infolge des darin herrschenden Gegendruckes eine kleine Flüssigkeitsmenge, an dem Pumpenkolben 4 vorbeisickernd, sich in die übrigen Hohlräume des Drehschiebers verteilt. Die nicht in die Leitung 14 gelangende Verlustmenge ist gleich a-b. Da bei dem Hub des Pumpenkolbens nach links der Ringraum 12 über 17' mit iig in Verbindung steht (Fig. 6), so muß, da ein sonstiger Ausweg für die Verlustmenge nicht besteht, letztere in iig eindringen und den Kontrollkolben 5 entsprechend nach rechts verschieben. Mit dem Druckhub des Pumpenkolbens 4. wird sogleich über den Kanal 28 öl aus dem Vorratsbehälter 27 angesaugt, wodurch die weitere Fördertätigkeit sichergestellt ist. Eine der Verlustmenge a-b entsprechende Menge gelangt bei der Bewegung des Kontrollkolbens 5 nach rechts über 28 in den Behälter 27, so daß sich also in dem Raum zig' noch eine Menge befindet, welche gleich ist der zuerst aus ig' übernommenen Menge a, vermindert um a-b, also gleich der tatsächlich geförderten Flüssigkeitsmenge b.
  • Mit dem Drehschieber 3 ist ein Tropfröhrchen 29 verbunden. Die in der Bohrung iig' befindliche Ohuenge b wird gemäß Fig. 7 beim Weiterdrehen des Drehschiebers 3 über 30 von dem nach rechts gehenden Kontrollkolben 5 sichtbar in den Vorratsbehälter 27 geschoben.
  • An Stelle von 01 kann auch ein konsistenter Schmierstoff verarbeitet werden, der durch besondere Vorrichtungen dem Raum ig' zugedrückt wird. Eine weitere Ausführung der Erfindung ergibt sich durch mehrfaches Übereinanderstellen von Pumpen nach den Fig. 4 und 5 zur Erzielung einer großen Zahl von Schmierstellen, z. B. für Werkzeugmaschinen. .Die einzelnen Pumpen sind gut gegeneinander abzudichten.
  • Eine andere Ausführungsform ergibt sich dadurch, daß zwei einfache Pumpenkolben 4 gemäß den Fig. 4 und 5 in übereinanderliegenden parallelen Bohrungen vorgesehen sind. Der Stift 16 wirkt hierbei mit seinem rechten Ende anstatt auf die Kugel g auf den umgekehrt zu den Pumpenkolben 4 gelagerten zweiten Pumpenkolben ein.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Ventillose Pumpe mit umlaufendem Steuerschieber sowie in diesem quer zu seiner Längsachse angeordneten Pumpenzylindern und Kolben, die in gleichfalls quer zur Längsachse angeordnete Förderleitungen münden, wobei die Pumpenkolben unter Verwendung feststehender Anschläge oder Anschlagbahnen in Gehäuse und sich mit dem Steuerschieber bewegenden Druckgliedern (Kugeln) hin und her bewegt werden, dadurch gekennzeichnet, daß die quer oder annähernd quer liegenden Pumpenkolben die Druck- und Säughübe durch die diametral gegenüberliegenden Anschläge ausführen und für die Ausführung mindestens des einen Hubes zwischen Druckglied und Kolben ein schräg zur Kolbenachse liegendes Übertragungsglied (gerader Stift 16 o. dgl.) eingeschaltet ist, während die Druckglieder bei ihrer Steuerbewegung zum, Teil in Ausdrehungen (13 und 12') im Pumpengehäuse eintreten können.
  2. 2. Pumpe nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Pumpenkolben (4) durch Anordnung von zwei schräg liegenden Steuerstiften (15, 16), die an einer Einschnürung (4') in der Mitte des Pumpenkolbens angreifen doppelt wirkend ist und zwei getrennte, ringförmige Eindrehungen (12, 13) vorgesehen sind für die Bewegung der umlaufenden Kugeln (8 und g, Fig. i und 2).
  3. 3. Pumpe nach Anspruch i und 2 mit einfacher Förderwirkung, dadurch gekennzeichnet, daß der Pumpenkolben (4) an seinem einen Ende mit einer Einschnürung (4') versehen ist und durch eine zentrisch auf ihn einwirkende umlaufende Kugel (8) seinen Druckhub, seinen Saughub durch den an der Einschnürung angreifenden Druckstift (16) ausführt (Fig. 4 und 5).
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch i und 2 mit einer Sichtkontrolle durch einen Kontrollkolben, der über ein Tropfröhrchen in den Vorratsbehälter fördert, dadurch gekennzeichnet, daß der Drehschieber (3) ein Tropfröhrchen (24) trägt und eine Bezifferung aufweist, die sich an einer festen Marke vorbeibewegt und anzeigt, zu welcher Förderleitung der jeweils stattfindende Tropfenfall gehört.
  5. 5. Pumpe nach Anspruch i mit Sichtkontrolle durch einen Kontrollkolben, der über ein Tropfröhrchen in den Vorratsbehälter fördert, dadurch gekennzeichnet, daß die Räume für die doppelt wirkenden Pumpen-und Kontrollkolben (4, 5) durch Bohrungen (17 und 2o) am Pumpengehäuse (2) zeitweilig -miteinander in Verbindung stehen und der letztere bei Stellung der Bohrungen auf Umlauf die volle Fördermenge nach dem Druckkolben (4) fördert, der Druckkolben (4) bei seinem Druckhub eine der Verlustmenge (a, b) entsprechende Menge nach dem Kontrollkolben (5) hindrückt, während beim Saughub des Pumpenkolbens (4) dem Tropfröhrchen (2g) die wirklich geförderte Ölmenge durch den Kontrollkolben (5) zugeschoben wird.
DET39446D 1931-09-15 1931-09-15 Ventillose Pumpe mit umlaufendem Steuerschieber sowie in diesem quer zu seiner Laengsachse angeordneten Pumpenzylindern und Kolben Expired DE609053C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5674883A (en) * 1992-02-07 1997-10-07 Roussel Uclaf Derivatives of pyridone, their preparation process, the new intermediates obtained, their use as medicaments and the pharmaceutical compositions containing them

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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US5674883A (en) * 1992-02-07 1997-10-07 Roussel Uclaf Derivatives of pyridone, their preparation process, the new intermediates obtained, their use as medicaments and the pharmaceutical compositions containing them

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