DE524958C - Kolbenpumpe - Google Patents
KolbenpumpeInfo
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Classifications
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F04—POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
- F04B—POSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS
- F04B1/00—Multi-cylinder machines or pumps characterised by number or arrangement of cylinders
- F04B1/12—Multi-cylinder machines or pumps characterised by number or arrangement of cylinders having cylinder axes coaxial with, or parallel or inclined to, main shaft axis
- F04B1/20—Multi-cylinder machines or pumps characterised by number or arrangement of cylinders having cylinder axes coaxial with, or parallel or inclined to, main shaft axis having rotary cylinder block
- F04B1/2014—Details or component parts
- F04B1/2078—Swash plates
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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- F04B1/2064—Housings
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- Reciprocating Pumps (AREA)
Description
- Kolbenpumpe Bei den in der Kunstseidenfabrikation gebräuchlichen Kolbenpumpen mit rotierenden Zylinderkörpern ist es bekanntlich von großer Wichtigkeit, daß jedes Eindringen von Luft in die Pumpe vermieden wird, weil davon einmal die Gleichmäßigkeit des erzeugten Fadens und sodann auch die ununterbrochene Zufuhr der Viskose zu den Spinndüsen abhängt.
- Bei der den Gegenstand der vorliegenden l:rlindung bildenden Kolbenpumpe wird diesem Erfordernis dadurch Rechnung getragen, dal3 außer dem Saugkanal alle freien Räume der Pumpe von der Flüssigkeit unter dem Förderdruck bespült werden, im Gegensatz zu Einrichtungen an Pumpen hierher gehörenderArt, bei denen die freien Räume von der in die Pumpe eintretenden Flüssigkeit durchtlossen werden und die Flüssigkeit sowie die freien Itüume unter äußerem Druck stehen. Dabei ist vc;li Vorteil, diese Räume so klein wie möglich ztl halten, damit die Bildung von toten Ecken und von Ablagerungen in denselben nach Tunlichkeit vermieden wird. Zu diesem Zweck wird voneilhaft die Pumpe derart ausgebildet, d-ll3 die Taumelscheibe, gegen welche sich die Pumpenkolben bzw. Fortsätze derselben einerseits abstützen, in den hierfür mehrteilig leergestellten Zylinderkörper selbst eingebaut ist.
- Zweckmäßig wird hierbei die Taumelscheibe als Kugelkalotte ausgebildet.
- rin Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes ist in der Zeichnung dargestellt, und zwar zeigen: Fig. i bis .4 zwei Längsschnitte einer Pumpe mit den zugehörigen Querschnitten.
- Gemäß Fig. i bis ¢ besteht die Pumpe im wesentlichen aus einem Gehäuse i, in dessen Bohrung sich genau passend .ein von außen angetriebener zylindrischer Körper a dreht, welcher die parallel zu seiner Drehachse angeordneten Pumpenzylinder 3 enthält. Die Kolben .l erhalten ihre Bewegung in den Zylindern 3 dadurch, daß ihre beiden entgegengesetzten Enden zwischer einer schräg liegenden und mit dem Gehäuse fest verbundenen Hubscheibe 5 und einer allseitig frei beweglichen Taumelscheibe 9 geführt werden. Zu diesem Zweck sind die Kolben auch mit Fortsätzen 3 ausgerüstet. Jeder Pumpenzylinder 3 wird bei Drehung des Körpers z abwechselnd mit einem in dem Gehäuse vorgesehenen Saugkanal 6 und einem Druckkanal? in Verbindung gebracht, wodurch die Steuerung erfolgt.
- Die Hubscheibe 5 kann um einen auf der Pumpenachse befindlichen Punkt schwingend und in verschiedenen Schräglagen fes.gestellt werden. wodurch der Kolbenhub verändert bzw. bei gleichzeitiger Drehsinn.,indertlng des Zylinderkörpers z die. Pumpe umgesteuert werden kann.
- Die als Kugelkalo:te ausgebildete Scheibe 9 stellt sich bei der Drehung des Körpers ständig parallel zur Scheibe 5 ein. Sie ist in den hierfür mehrteilig ausgeführten ZN-linderkörper z selbst eingebaut, wodurch die freien Räume innerhalb der Pumpe und infolgedessen auch die Bildung von toten Ecken auf ein Mindestmaß beschränkt werden.
- Der 'vlinderkörper 2 erhält seine Drehung durch die Welle i i, welche durch Klauen i2 hnv. Schrauben, Stifte oder heile mit ihm gekuppelt ist. Die Kalotte 9 und ihre Pfanne io drehen sich mit dein Zylinderkörper und der Welle i i, so daß die Kolbenfortsätze mit ihren halbkugelförmigen Enden fast reibungslos auf der Scheibe 9 sich abwälzen.
- Es können die Zylinder und Kolben natürlich auch unigekehrt angeordnet sein, so daß die Fortsätze gegen die Hubscheibe 5 und die Kolbenenden gegen die schwingende Scheibe 9 drücken. Auch können die Kolben und die Fortsätze zwei getrennte Teile sein.
- Um die in der Kunstseidenfabrikation notwendige Gleichmäßigkeit der Fördermenge der Pumpen möglichst zu wahren, ist es erforderlich, dafür zu sorgen, daß der Kolbenhub trotz der unvermeidlichen Abnutzung des Triebwerkes unverändert bleibt, d. h. es müssen die durch Abnutzung etwa auftretenden Spielräume zwischen den Triebwerkteilen und den von ihnen angetriebenen Kolben selbsttätig aufgehoben werden, weil diese Spielräume (.toter Gang) eine Verkürzung des Kolbenhubes zur Folge haben.
- 'Diesem Erfordernis ist bei der vorstehend beschriebenen Pumpe dadurch Rechnung getragen, daß die Tatimelscheibe c durch den Flüssigkeitsdruck beständig gegen die Kolbenfortsätze oder Kolben angedrückt wird, wodurch jedes Spiel ausgeschaltet wird.
- In der dargcs;ellten Pumpe wird die Flüssigkeit durch den Kanal 15 (Fig. 3) eingeführt. Sie gelangt durch den ringförmigen Raum 16 und die Kanäle 17 und 18 (Fig. i ) in den Saugkanal 6 und von da nacheinander in jeden Zylinder. Dem Saugkanal gegenüber liegt der Austrittskanal 7, in welchen die Flüssigkeit gedrückt wird. Von da gelangt sie durch die Kanäle i9 und 2o in den ringförmigen Raum 2 i, von da weiter durch die Bohrung 22 hinter die Kugelkalotte 9. Letztere ist durchbohrt und trägt ein Ventil 23, welches die Durchbohrung abschliel.n und auf einen bestimmten Drurk eingestellt ist. Durch den Druck der Flüssigkeit wird die Kugelkalotte 9 von ihrer Pfanne io abgehoben und gegen die Kolbenfortsätze 8 gedrückt, wobei ein Teil der Flüssigkeit zwischen der Kugelkalotte und der Pfanne, der andere Teil unter der Membran hindurchgeht. Die Spannung der Membran bestimmt die: Kraft, mit welcher die Kugelkalotte 9 gegen die Kolbenfortsätze S gedrückt wird. Die Viskose gelangt somit in den Ilohlrauin 24. und von da durch die Bohrung 14 in den I1olilraum =5 am anderen Ende der Pumpe, so daß die Flüssigkeitsdrücke gegen die Enden des Zylinderkörpers 2 in Richtung der Achse sich ausgleichen. - Vom Hohlraum 25 entweicht die Viskose durch die Kanäle 26, 27, 28 (Fig. ;) zu den Spinndüsen.
Claims (1)
- PATCXTANsrRüciiR: i. Kolbenpumpe mit in einem Gehäuse drehbaretn Zylinderkörper, welcher als Verteilungsdrelischieber wirkt und parallel zu seiner Achse mehrere Zylinder und hin und her gehende Kolben enthält. dadurch gekennzeichnet, daß außer dein Saugkanal alle freien Räume innerhalb der Pumpe von der Flüssigkeit unter dein Förderdruck bespült werden. Ausführungsform nach Anspruch i mit beiderseits aus den Zylinderbohrungen heraustretenden, einerseits gegen eine Hubscheibe und anderseits gegen eine Taumelsrheibe sich abstützenden Kolben bzw. Kolbenfortsätzen, dadurch gekennzeichnet, daß die Taumelscheibe in den zu diesem Zweck mehrteilig- ausgeführten Zylinderkörper selbst eingebaut ist. 3. Ausführungsform nach Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet. daß die Taumelscheibe bzw. deren mittel- oder unmittelbare Trägerorgane innerhalb des Zylinderkörpers ein gewisses axiales Spiel haben und durch den Viskosedruck gegen die Kölbenfortsätze gepreßt werden. .. Ausführungsform nach Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Taumelscheihe eine Kugelkalotte ( 9) ist, die vollständig frei liegend in einer Pfanne (i o) schwingt. 5. Ausführungsform nach Ansprüchen i bis 4, dadurch gekennzeichnet, claß die Taumels( heibe und deren Pfanne sich mit dein Zylinderkörper (2) drehen. 6. Ausführungsform nach Ansprüchen i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Taumelscheibe mit Durchgangskan-iiIen (22) für die Viskose versehen ist und in besagten Durchgangskanälen ein Ventil (z3) mit einstellbarem Anprcssungsdruck angeordnet ist. 7. Ausführungsform nach Ansprüchen i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Viskose nach (lern Passieren der Taunielscheibc (9) durch den Zylinderkörper mittels Kanals (i4) hindurchgeführt wird.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEST45422D DE524958C (de) | 1929-02-17 | 1929-02-17 | Kolbenpumpe |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEST45422D DE524958C (de) | 1929-02-17 | 1929-02-17 | Kolbenpumpe |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE524958C true DE524958C (de) | 1931-05-16 |
Family
ID=7464893
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEST45422D Expired DE524958C (de) | 1929-02-17 | 1929-02-17 | Kolbenpumpe |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE524958C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1032098B (de) * | 1954-03-08 | 1958-06-12 | Cambi Idraulici Badalini S P A | Axialkolbenmaschine |
| DE1099854B (de) * | 1955-03-16 | 1961-02-16 | Bendix Corp | Rueckfuehrung der Kolben bei Axialkolbenpumpen |
-
1929
- 1929-02-17 DE DEST45422D patent/DE524958C/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1032098B (de) * | 1954-03-08 | 1958-06-12 | Cambi Idraulici Badalini S P A | Axialkolbenmaschine |
| DE1099854B (de) * | 1955-03-16 | 1961-02-16 | Bendix Corp | Rueckfuehrung der Kolben bei Axialkolbenpumpen |
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