DE65890C - Eieruhr - Google Patents
EieruhrInfo
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- DE65890C DE65890C DENDAT65890D DE65890DA DE65890C DE 65890 C DE65890 C DE 65890C DE NDAT65890 D DENDAT65890 D DE NDAT65890D DE 65890D A DE65890D A DE 65890DA DE 65890 C DE65890 C DE 65890C
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- egg timer
- timer
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- Expired - Lifetime
Links
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G04—HOROLOGY
- G04F—TIME-INTERVAL MEASURING
- G04F3/00—Apparatus which can be set and started to measure-off predetermined or adjustably-fixed time intervals with driving mechanisms, e.g. dosimeters with clockwork
- G04F3/02—Apparatus which can be set and started to measure-off predetermined or adjustably-fixed time intervals with driving mechanisms, e.g. dosimeters with clockwork with mechanical driving mechanisms
- G04F3/025—Apparatus which can be set and started to measure-off predetermined or adjustably-fixed time intervals with driving mechanisms, e.g. dosimeters with clockwork with mechanical driving mechanisms mechanically actuated
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
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- Meat, Egg Or Seafood Products (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAM
Den Gegenstand vorliegender Neuerung bildet eine Eieruhr, welche mit Hülfe einer Stellvorrichtung
für eine beliebige Kochzeit eingestellt und dann mittelst Druckes auf einen Knopf in
Gang gesetzt werden kann. Nach Ablauf des eingestellten Zeitraumes bleibt die Uhr stehen,
indem gleichzeitig ein Signalwerk in Thätigkeit gesetzt wird.
Auf beiliegender Zeichnung zeigt:
Fig. ι die Eieruhr in äufserer Ansicht.
Fig. 2 und 3 veranschaulicht unter rechtem Winkel zu einander stehende Verticalschnitte
durch die Eieruhr.
Fig. 4 ist ein Horizontalschnitt durch Fig. 2.
Fig. 5 bis 7 veranschaulichen in ähnlichen Darstellungen eine andere Ausführungsform
der Eieruhr, bei welcher der Antrieb durch eine Feder erfolgt.
Fig. 8 erläutert die Anwendung der Eieruhr zum selbsttätigen Auslösen eines Eierkochapparates.
Im wesentlichen besteht die Eieruhr aus einem durch ein Gewicht bethätigten Uhrwerk,
einer Vorrichtung zum Aufziehen des Gewichtes, einer Einstellvorrichtung, durch welche das
Aufziehen der Uhr, d. h. ,die Gewichtshöhe, geregelt wird, und einer Signalglocke, welche
von dem ablaufenden Gewicht im letzten Augenblick angeschlagen wird. Die sä'mmtlichen
Theile können in beliebiger Form und Gröfse in einem beliebig geformten Gehäuse
angeordnet werden.
Das Gehäuse A, Fig. 1, hat die Gestalt einer kleinen Stutzuhr. Statt der Stundeneintheilung
weist das Zifferblatt A1 eine Scala auf, welche den verschiedenen Kochzeiten entspricht und
mit den üblichen Bezeichnungen versehen- ist.
Die das Gewicht α mittelst Schnur a1 und
Rolle b tragende Welle c, Fig. 3, ist mit einem Zahnrad d ausgerüstet, welches mit der in dem
hülsenartigen Kasten e geführten Zahnstange j in Eingriff steht. Durch Niederdrücken der
Zahnstange f in die Hülse e wird das Zahn rad d und die Welle c gedreht, so dafs sich
die Schnur a] auf die Rolle b aufwickelt und
das Gewicht α hochzieht. Läfst man nun den Druckknopf f1 der Zahnstange f los, so beginnt
das aufgewundene Gewicht α zu sinken und setzt, indem es die Welle c zurückdreht,
das Uhrwerk B in Bewegung. Letzteres regelt wiederum die Geschwindigkeit der Abwärtsbewegung
des Gewichtes α. Stöfst dieses auf den Boden des Gehäuses auf, so ist die durch
das.Gewicht ausgeübte Triebkraft gehemmt und das Uhrwerk steht still. Beim Auftreffen auf
den Gehäuseboden stöfst das Gewicht α mit
Stiften 0 gegen einen Hammerhebel g, welcher hierdurch gegen eine Glocke h schlägt und ·
hierdurch die Beendigung des Gewichtablaufes anzeigt.
Auf der Hülse e gleitet ein Schieberstück z, welches sich mit dem Stift k und den Klemmschrauben
I in einem Schlitz m des Zifferblattes A1 führt. Auf dem Stift k sitzt ein
Doppelzeiger n, Fig. 1, dessen Spitzen über der Scala des Zifferblattes hingleiten. Mittelst
der Klemmschrauben / läfst sich dieses Schieberstück in beliebiger, durch den Zeiger η mit
Bezug auf die Scala bestimmten Höhenstellung an dem Zifferblatt festklemmen. Auf der
anderen Seite der Hülse e ist das Gleit- oder
Schieberstück mit einem Ansatz i1 ausgerüstet,
welcher die Aufwärtsbewegung des Uhrgewichtes begrenzt und seine Ablaufszeit regelt.
Der Gebrauch der Eieruhr gestaltet sich folgendermafsen:
Angenommen, es sollen die Eier »weich« gekocht werden, so stellt man den Zeiger η
bezw. das Schieberstück i auf den mit «weich« bezeichneten Theilstrich des Zifferblattes ein.
Dann legt man die Eier in das kochende Wasser und drückt sofort auf den Knopf/1,
um die Uhr bezw. das Gewicht aufzuziehen und in Gang zu setzen. Sobald das Glockensignal
ertönt, sind die Eier fertig gekocht und müssen sofort aus dem kochenden Wasser herausgenommen werden.
Bei der in den Fig. 5 bis 7 dargestellten Ausführungsform der Eieruhr erfolgt der Antrieb
des Uhrwerkes nicht durch ein Gewicht,, sondern durch eine Feder p, welche auf der
Welle c sitzt und mit dem anderen Ende an dem Gehäuse A befestigt ist. Beim Niederdrücken
der Zahnstange f wird die Feder ρ aufgezogen, um nach Loslassen des Druckknopfes
f1 die Welle c in entgegengesetzter
Richtung zu drehen und damit das Uhrwerk -4η Gang zu setzen. Das Rad B1 ist mit einem
Anschlagstift q ausgerüstet (Fig. 7), welcher bei Rückkehr des aufgezogenen Rades B1 in seine
normale Lage den Hammerhebel g der Glocke unmittelbar bethätigt oder demselben den
nöthigen Ausschlag mit Hülfe eines besonderen Knaggenhebels r ertheilt.
Das Einstellen der Uhr erfolgt mit Hülfe eines Stufenkeiles C, welcher, unter die Zahnstange
f geschoben, die Abwärtsbewegung der letzteren begrenzt und damit das Aufziehen des
Uhrwerkes regelte Die Stufen des Keiles C entsprechen der Eintheilung auf dem Zifferblatt
A\ nach welcher der Keil C mit Hülfe eines Zeigers n1 und der auf dem Führungsstift kl befindlichen Klemmschraube Z! eingestellt
wird.
Fig. 8 zeigt die Benutzung der Eieruhr zum selbstthätigen Auslösen eines Eierkochapparates.
Der den Korb D, in welchen die Eier eingelegt
werden, tragende belastete Hebel E wird in passender Weise, z. B. mittelst der Verbindungsstange
-Ε1, hinter den Knaggenhebel r
der Eieruhr gehakt. Beim Ablauf der Uhr stöfst der Knaggen q, Fig. 7, gegen den Knaggenhebel r
und löst dadurch die Stange E1 aus, so dafs das Gewicht F den Hebel E drehen kann,
welcher seinerseits den Korb D mit den Eiern aus dem kochenden Wasser des Topfes G
selbstthätig aushebt. Das Gestell H, welches das Hebelwerk und die Eieruhr trägt, wird mit
Hülfe verstellbarer Klemmvorrichtungen J auf dem Rand des Topfes festgeklemmt.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Eine Eieruhr, bestehend aus einem durch Bethätigung einer Schubstange (f) aufzuziehenden und in Gang zu setzenden Uhrwerk, dessen Aufzug durch einen nach einer Scala einzustellenden Schieber (i bezw. C) so geregelt werden kann, dafs die Ablaufszeit der Uhr der gewünschten Kochzeit entspricht, mit deren Beendigung durch den Uhrablauf gleichzeitig ein Läutewerk angeschlagen bezw. ein Eierkochapparat selbstthätig ausgelöst wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE65890C true DE65890C (de) |
Family
ID=339640
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT65890D Expired - Lifetime DE65890C (de) | Eieruhr |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE65890C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1017540B (de) * | 1956-04-10 | 1957-10-10 | Georg Wittmann | Kurzzeitmesser mit Signalwerk |
-
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- DE DENDAT65890D patent/DE65890C/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1017540B (de) * | 1956-04-10 | 1957-10-10 | Georg Wittmann | Kurzzeitmesser mit Signalwerk |
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