AT29583B - Turmuhr. - Google Patents

Turmuhr.

Info

Publication number
AT29583B
AT29583B AT29583DA AT29583B AT 29583 B AT29583 B AT 29583B AT 29583D A AT29583D A AT 29583DA AT 29583 B AT29583 B AT 29583B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
pin
arm
wheel
lever
clock
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Willibald Radinger
Michael Schoiswohl
Original Assignee
Willibald Radinger
Michael Schoiswohl
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Willibald Radinger, Michael Schoiswohl filed Critical Willibald Radinger
Application granted granted Critical
Publication of AT29583B publication Critical patent/AT29583B/de

Links

Landscapes

  • Toys (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 
 EMI1.1 
 
 EMI1.2 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
Fig. 1 die Uhr in Vorderansicht, Fig. 2 in Seitenansicht, Fig. 3 eine Ansicht derselben von der Rückseite, Fig. 4 eine Draufsicht, Fig. 5 zeigt das Uhrgestell samt Triebvorrichtung in Vorderansicht, Fig. 6 dasselbe in Draufsicht, Fig. 7 veranschaulicht einen Teil des Schlagwerkes in Ansicht, Fig. 8 zeigt dasselbe in Draufsicht, Fig. 9 stellt dar ein weites Detail des Schlagwerkes in Ansicht, Fig. 10 dasselbe in Draufsicht, Fig. 11 zeigt gleichfalls ein Detail des Schlagwerkes in Ansicht, Fig. 12 dasselbe in Draufsicht, während in Fig. 13 ein Detail am Einstellstabe in An-und Draufsicht veranschaulicht ist. 



   Die hauptsächlich als Turmuhr anwendbare Uhr, welcher die   Zwischenräder für den   Zeigerantrieb, die Zeiger selbst, die ganze Transmission bis zu denselben, die   äussere     Um-   hüllung, sowie das Pcndel und beide Gewichte fehlen, besteht aus einem einfachen widerstandsfähigen durch Spannstangon und Verbindungsrippen abgesteiften Gestelle 1, in welchem in der vertikalen Mittelebene desselben die Welle des Antriebsrades 2 samt Sperrrad 3 und Trommel 4 gelagert ist. 



   Das Antriebsrad. 2, welches an seiner Vorderseite am Radkranze mit dreissig gleich weit voneinander abstehenden horizontalen Stiften besetzt ist, trägt in einem Radarm die Achse 5 für den Sperrkegel 6, welcher durch seinen Eingriff in die Zähne des   mit dem   Antriebsrade 2 auf derselben Achse sitzenden Sperrrades eine Drehung des Rades mit der
Antriebswalze oder Trommel 4 im Sinne des Zeigers gestattet, während beim Hochwinden des abgelaufenen Gehgewichtes mittels eines auf das vierkantig ausgebildete vordere Wellenendo 7 aufgesteckten Schlüssels nur die Trommel 4 samt Sperrrad 3 gedreht werden kann, das Antriebsrad 2 still steht und die durch die Sperrfeder 8 stets niedergehaltene   Spear-   klinke 6'des Sperrrades 3 wirkungslos über die Zähne desselben hinweggleitet.

   Gerade unterhalb und parallel zur Welle des Antriebsrades 2 verläuft die Welle 9, welche wiederum   zwecke. Aufziehens   ein   Vierkant   hat. Auf der Welle 9 sitzt das an seiner   Peripherie mit   fünfzehn gleich weit voneinander abstehenden horizontalen Stiften versehene Hehnägelrad 10, 
 EMI2.1 
 Hebnägelrades 10 befestigt ist und eine Trommel oder Walze 14. Beim Aufwinden des abgelaufenen Schlaggewichtes auf die Walze 14 wird durch Vermittlung des Sperrrades 11 und der Klinke 12 bei der Drehung im Sinne des Zeigers einer Uhr die Trommel 14 samt Sperrrad 11 sich drehen, während das Rad 16 an dieser Drehung nicht teilnimmt.

   Zu beiden Seiten der Mitte des   Uhrgestelles   ist je ein, an einer parallel zu den Wellen der Räder 2 und 10 gelagerten drehbaren Achse   1. 5   befestigter S-förmiger und in der Längsrichtung des Gestelles schwingbarer Pendelschwinger 16 symmetrisch angeordnet. 



  Beide Schwengel 16 besitzen nahe dem Orte ihrer geringsten gegenseitigen Entfernung je eine Palette 17, deren freies Ende   zweckmässig eben   abgeschrägt ist und   welche zwischen   den Stiften des Antriebsrades 2 während des Ganges der Uhr in bestimmten Zeitteilen verschieden lang in Eingriff stehen. Der eine dieser Schwengel 16 trägt ausserdem einen Schwingungszähler 18 in Gestalt eines Winkelhebels, dessen Achse 19 nach rückwärts ver-   länger   ist. Heim Rechtsgang des Pendels greift das eine Hehelende des   Zählers 18 in   einen der 30 Zähne des Auslösungsrades 20 ein und schiebt diesen um einen Zahn vorwärts. 
 EMI2.2 
 Blattfeder 25 eine   fi. xo Verbindung mit dem Pendel (Pendelstange   und Linse) hergestellt.

   Am anderen Pendelschwinger ist der Einstellstab 26 vorgeschen, welcher 58 Sekunden lang 
 EMI2.3 
 stabes durch den Stift   22   des Auslösungsrades bequem hineinpasst. 



   Zwischen den beiden Trommeln 4 und 14 ist der   Breite des Gestelles nach eine   Welle 31 gelagert, welche am Vorderende einen in der Ruhestellung    horL'ntal   auf einen Stift des Hebnägelrades 10 aufliegenden gekrümmten kleinen Kurbelarm 32 aufweist. während am anderen Wellenende ein in der Ruhelage vertikal sich einstellendes hantel- 
 EMI2.4 
 befestigt ist.

   Um eine Kollision der anderen Stifte des Hebnägelrades 10 mit dem etwa noch in Schwingung befindlichen Kurbelarme 32 zu verhüten, ist ein Sperrschild 35 an einem Stifte an der vorderen Mittelrippe des Gestelles unmittelbar unterhalb der Welle 
 EMI2.5 
 um die Drehachse 37 schwingenden zweiarmigen Hebel 38 besteht. von   welchem   der eine, nach aufwärts ragende Hebelarm stets an einem Stift des   Antriebsrades 2 lehnt, während   
 EMI2.6 
 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 bindungsstücke 40 gelenkig verbunden ist. Der Stift 39 des Verbindungsstückes 40 kommt zum Eingriff in einen der 30 Zähne eines mit zwei vertikalen und diametral   gegenüber-   stehenden Stiften versehenen Rades   41,   welches sich in demselben Sinne dreht wie das Antriebsrad 2 der Uhr.

   Ein mit dem Doppelhebel 38 fest verbundener, nach rechts in entgegengesetzter Richtung zum Einstellstabe 26 verlaufender und um die Achse 37 des Doppelhebels 38 bewegbarer Hebelarm 42 trägt ein Einstellgewicht   43,   das auf der Konsole 44 des Gestelles aufruht. Während des Ganges der Uhr drückt jeder der Stifte des Rades 2 gegen das Ende des oberen Armes des Doppelhebels 38, wodurch das Einstellgewicht 43 des Armes   42 von   seiner Unterlage 44 ein wenig angehoben wird, bei freigewordenem Stifte des Rades 2 unter dem Einfluss der Schwerkraft sogleich auf seine Unterlage zurückfällt und das Zahnrad 41 durch den Stift 39, der während des Druckes eines Stiftes auf das erwähnte Armende vom anderen Arm des Doppelhebels 38 entsprechend weit vorgeschobenen Gelenkstange 40 bei ihrem Rückgang um einen Zahn weiter gedreht wird. 



   Diese Einrichtung soll auch dazu dienen, dem auf die vom Rad 2 mittelbar gedrehten Zeiger etwa ausgeübten Winddruck durch das vom Hebelarm 42 und dessen Gewicht 43 unter dem Einfluss der Schwerkraft bewirkte Drehmoment Widerstand zu leisten, dem Verdrehen der Zeiger, sowie einer Störung des Ganges der Uhr vorzubeugen. Durch den auf die Walze 14 wirkenden Zug des Schlaggewichtes im entgegengesetzten Drehsinn des Uhrzeigers drücken die Stifte des mit der Walze verbundenen   Hebnägelrades   10 nach oben an den einen Hebelarm des zweiarmigen Schlaghebels 45, wodurch der andere Hebelarm niedergeht.

   Neben diesem zweiarmigen Hebel 45 sind beiderseits zwei Arme 50 und 51 frei vom Hebel 45 angeordnet, von denen der eine durch die Zwischenglieder 46 den
Hammer für das Schlagen der Viertelstunden, der andere durch die Zwischenelemente 46 den Hammer für das Schlagen der Stunden betätigt. Dieses gesonderte Funktionieren wird mit Hilfe eines durch das Ende des bereits erwähnten Armes des zweiarmigen 
 EMI3.1 
 der am unteren Ende einen mittels Splint befestigten unter   900 zum   oberen umgebogenen   Ende verstellten längeren Hebelarm 58 besitzt,   mit welchem durch einen Haken 54, den an der Achse des Hebels 45 angebrachten Doppelhebel 55, sowie durch einen zweiten Haken 56 und einen mittels Stift auf einer Achse festgestellten gebogenen mit schrägen 
 EMI3.2 
 gestellt wird. 



   Auf der rechten Seite der Uhr ist zwischen. zwei Ständern eine Welle 59 gelagert. auf welcher   ein'T) it vier horizontalen,   in gleichen Abständen voneinander stehenden Stiften versehenes Rad 61 befestigt ist. von welchem ein nach rückwärts reichender Stift 62 das darüber befindliche Zahnrad 63 in ruckweise Drehbewegung versetzt. 



   Auf derselben Welle sitzt die   Viertelstaffel 64 mit ihren nahezu gleich grossen Speri--     zähuen und überdies   der erwähnte aufgeschobene Arm   58   fest. Genau vertikal über dieser Welle ist eine zweite Welle 65 vorgesehen, auf deren einem Ende ein mit zwölf Zähnen versehenes Rad 63 und eine auf dieses drückende Blattfeder 66 und auf dem anderen Ende die spiralförmige mit   zwölf zahnartigen Einschnitten ausgestattete Stundenstaffel 67   
 EMI3.3 
 Rechen 700 Dieser stellt sich dar als ein Umfang mit   17   Sperrzähnen versehenes Viertelkreissegment, welches einen Schlitz 71 für einen in diesen bequem einpassenden zylindrischen Bolzen 72 und einen am Ende des Fortsatzes 73 horizontal angebrachten,

   auf der Vorderund   Rückseite   des Rechens vorstehenden Stift   74   aufweist, welcher Stift die Aufgabe hat, mit seinem nach vorn verlaufendem Teile in entsprechendem Zeitpunkte den Arm 58, welcher stets nach auswärts zu fallen bestrebt ist, nach einwärts zu drehen, wodurch mittels der   Verbindungsstücke   56, 55,   54,   53, das horizontale Ende des Stiftes 52 von dem Arm 51 auf den vorderen 50 gebracht und das Schlagwerk für die Viertelstunden eingeschaltet wird. Das andere   nach rückwärts   vorstehende Ende des Stiftes   74   bestimmt durch seine jeweilig vom Rand der Scheibe 67 vorhandene Entfernung und seinem nach 
 EMI3.4 
   Stundenzahl.   



   Von der Achse 69 des Rechens 70 verläuft von ihm gesondert, nn bestimmter Lage zu demselben fest angeordnet, ein gekrümmter Arm 75, der auf dem hakenförmig umgebogenen Ende ein entsprechendes Gewicht   76   besitzt, welches den Zweck hat, dass von 
 EMI3.5 
 zahnten Rand desselben eingreifenden Sperrstift 77   aktionsunfähigen Endlage,   sowie jeder anderen Zwischenlage bei Lüftung des zum   Rechen gehörigen Sperrkegels 78   rasch nach   einwärts fällt,   so dass bei erreichter Endstellung das Ende des Armes 75 auf den Rand 
 EMI3.6 
 

 <Desc/Clms Page number 4> 

 durch zwei voneinander getrennte, unter einem gewissen Winkel auf ein und derselben Achse 79 angebrachte Hebelarme hervorgerufen,

   von denen der gerade untere Hebel 80 mit seinem rechteckig verbreiterten und in eine Nase 81 auslaufendem Ende stets auf einem der vier horizontalen Stifte 60 des Rades 61 aufliegt und bei Drehung des Rades 61 auf und nieder gebt. 



   Bei Aufwärtsgang des Hebels 80 wird der unmittelbar über dem Ende befindliche Stift 57 und mit diesem der Arm 58 durch die Nase 81 nach einwärts gezogen und durch die ganze mit dem Arm 58 hergestellte erwähnte Verbindung das Schlagwerk zur Angabe der Viertelstunden eingestellt. 



   Gleichzeitig ist infolge der winkelartigen Anordnung der Hebelarm 82 gehoben worden, welcher mit seinem Ende mittels des an der Sperrklinke angebrachten horizontalen Stiftes 83 die Sperrklinke 78 und durch den an ihm befindlichen Stift 84 den vom Haken 85 gegen   AbwärtsfaJ1en   gesicherten Sperrstift 77 von der Eingriffsfläche des Rechens abhebt, wonach der freie Rechen zufolge des auftretenden Drehmomentes nach einwärts sich bewegt. 



   Der Sperrstift 77 ist mit einem auf der Achse 86 befestigten, geraden Hebelarm 87 durch den Zapfen 88 derart gelenkig verbunden, dass bei der um die Achse 31 des Schlagpendels 33 um 180  erfolgten Schwingung der mit diesem schwingende Haken 34 zufolge seiner Ausgestaltung dem   Zapfen 86'als Führung   dient. Die Regulierung des Ganges der Uhr vollzieht sich in nachstehender Weise : Die Stiften des Rades 2 fallen, sobald die Antriebswalze 4 infolge des auf sie wirkenden Gewichtszuges in drehende Bewegung kommt, auf die Palette 17 des mit dem Pendel schwingenden Pendelschwingers 16. Durch die Be- 
 EMI4.1 
 übt auf diese einen Druck nach aufwärts aus.

   Dieser Druck pflanzt sich von der Palette 17 durch den Schwengel 16, den Verbindungsstift 24 und die   Verbindungsfedpr, ? 5   bis zum   Pendel fort,   wodurch dieses den Antrieb für seine Schwingung eine Minute lang erhält. Bei jedem   Rechtsgang   des Schwengels 16 greift der an demselben drehbar angebrachte Schwingungszähler 18 in die Zähne des Auslösungsrades 20, schiebt die Auslösung um einen Zahn nach vorwärts und wird zur rechten Zeit durch den Haken 21 aus dem Zahne 
 EMI4.2 
 für den Schwingungszähler 18 dienende Stift 19 in die Einkerbung 30. Nun lehnt ein Stift des Antriebsrades 2 58 Sekunden lang an der Palette des mit dem Einstellstabe verbundenen Schenkels 16, welcher ebenfalls einen Druck   auf die Palette ausübt. Der Druck   
 EMI4.3 
 wieder in die gehobene Stellung versetzt wird.

   In das   Kegelrad 8 ! J   des   Antriebsrades   greift ein zweites Kegelrad, welches mit einem Sperrrade, einem Sperrkegel und einer Sperrfeder versehen ist. um die Zeiger erforderlichenfalls ohne Störung des Ganges der   Uhr richtigstellen   zu können. Von der Welle dieses Sperrrades führt die Transmission bis zu den Zeigern. Das auf den mit dem Doppelhebel 38 fest verbundenen, um die   Achse 37   bewegbaren Hebelarm 42 aufgeschobene Bleigewicht 13 ist so bemessen, dass es durch das 
 EMI4.4 
 

 <Desc/Clms Page number 5> 

 
 EMI5.1 
 lage wieder erreicht hat, worauf der Vorgang sich so viele Male wiederholt, als die Uhr Viertel-und ganze Stunden anzugeben hat. 



   Genau dieselben Schwingungen in ganz derselben Zeit wie der Arm 32 vollführt das Schlagpendel 33. Der Haken 34 fällt bei der Schwingung des Pendels 33 nach links in den Zapfen 88, welcher bei fortgesetzter Schwingung im Hakenmaul zwangläufig geführt wird und den mit ihm gelenkig verbundenen Sperrstift 77 aus dem Zahn des Rechens zurückzieht und ihn bei   Rt1ckwärtsschwingung   des Pendels 33 nach rechts in einen neuen einfallen lässt, wobei der Rechen 70 um eine Zahnteilung nach auswärts gedreht wird. 



  Stets wirkt vor Schlagbeginn der am Fortsatze 73 des Rechens 70 befindliche horizontale Stift 74 auf das mit schrägem Einschnitt versehene Verbindungsstück 58 derart ein, dass es sich nach einwärts dreht und durch den an das Verbindungsstück sich weiter anschliessenden Haken 56, den Doppelhebel 55, Haken 54 und Hebelarm   5H   das horizontale Stiftenende 52 von dem Hebelarm 45 auf den vorderen Hebelarm 50 gedreht wird und   diesen   Hebelarm 50 durch die Zwischenstücke 46 und 47 den Hammer 48 für das Schlagen der Viertelstunden betätigt.

   Die Angabe der Zahl. des jeweiligen Stundenviertels wird erzielt durch die Viertelstaffel   64,   welche mit vier Sperrzähnen versehen ist und durch das auf der Welle dieser Viertelstaffel 64 sitzende, mit vier horizontalen Stiften versehene Rad   61,   von dem das zwei Viertel stifte tragende Rad 41 den Antrieb zur Drehbewegung erhält. Dieses Rad 41 stellt durch den mit einem Stift 39 versehenen Hebel 40 die Verbindung mit dem Gehwerk her. Das Antriebsrad 2 dreht sich jede halbe Stunde einmal um. Jede Minute schiebt mittels der Teile 38 und 40, der Stift des Armes 40 das mit 30 Zähnen versehene Rad 41 um einen Zahn vorwärts, u.   zw.   erfolgt die Drehung dieses Rades in demselben Sinne wie die des Antriebsrades 2, also im Sinne der Drehung des Zeigers einer Uhr.

   Durch die Stifte 60 des Rades 61 erhält die am Rande verzahnte Viertelstaffel 64 eine der Uhrzeigerdrehung entgegengesetzte Drehbewegung und macht während einer Stunde eine Umdrehung. Durch den Mitnehmerstift 62 des Rades 61 wird das mit zwölf Zähnen auf der Achse der grösseren, mit zwölf Sperrzähnen ausgestatteten Stunden- staffel 67 aufgeteilte Rad, sowie die das Schlagen der richtigen Stundenzahl bewirkende   Stundonstaffel   67 bei gleicher Drehrichtung als die des Antriebsrades   2,   eine Umdrehung erst in zwölf Stunden vollführen. 
 EMI5.2 
 Stift 74 des Fortsatzes 73 infolge der durch das Schlagen bedingten Drehung des Rechens 70 nach auswärts von dem Arme   58   entfernt.

   Dieser fällt nach auswärts und die Folge davon ist, dass mittels der Verbindungsglieder 56,   55,   54, 53 das kurze umgebogene Ende des Stiftes 52 von dem vorderen Arm   50   auf den   rückwärtigen Arm 5   sich   herüberdreht   und den Hammer für das Stundenschlages betätigt, worauf dieser so viele Male auf die Glocke schlägt, bis die rückwärtige Hälfte des Stiftes 74 des Fortsatzes 73 des Rechens 70 den verzahnten Rand der Stundenstaffel 67 berührt hat.

   Nun bleibt das Schlagwerk stillstehen und tritt erst wieder in Funktion, bis der eine der zwei am Rade 41 befestigten Stifte an einen horizontalen Stift 60 des Rades 61 drückt, was zur Folge hat, das der Rechen 70 bei abgehobener Sperrklinke 78 von selbst nach links   zurückfüllt   und mit dem hakenförmigen Ende des Armes 75 genau auf den Rand der Vierstaffel 64 zu liegen kommt. 



  Ruht beispielsweise das vor Schlagbeginn stets den Rand der Vierstaffel berührende Ende des Armes 75 auf einen Sperrzahn der   Vierstaffe ! 64   auf, welcher der Drehachse der   Viel'telstaffel 64   am nächsten ist, so gibt das Schlagwerk mehr Schläge, als bei einem von der Achse weiter entfernten Sperrzahn der Viertelstaffel. Durch die gegenseitige genau präzisiert Stellung der Viertel-und Stundenstaffel wird erzielt, dass infolge des dem Stifte 74 des Fortsatzes 73 des Rechens bei einem der Drehachse der Stundenstaffel 67 näheren Sperrzahn dargebotenen längeren Weges, den der Stift zurückzulegen hat, eine 
 EMI5.3 
 Sperrzahn der Stundenstaffel 67 berühren muss, welcher von der Achse derselben weiter entfernt ist.

   Ist gegebenenfalls die Viertelstaffel 64 derart eingestellt, dass das   Elide   des hakenförmig umgebogenen Armes 75 auf dem der Achse am   nächsten   befindlichen   Sperr-   zahn liegt, so schlägt die Uhr zunächst vier Viertel-und hernach infolge des zwischen der   Viertel-und Stundenstaffel bestehenden Lageverhältnisses   die Stundenzahl zwölf. 

**WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Turmuhr mit Gewichtsantrieb für Geh- und Schlagwerk, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehwerk aus einem mit Stiften besetzten, mit einer Walze (4) verbundenen, und durch das Gewicht in drehende Bewegung versetzten Antriebsrad (2), sowie aus zwei mit je einer abgeschrägten Palette (17) versehenen, schwingbaren Schenkeln (16) besteht, von <Desc/Clms Page number 6> denen der eine, stets mit dem Pendel schwingende Schenke, welcher die Schwingungsenergie durch den Drnck der Stifte des Rades (2) auf die schiefe Fläche seiner Palette je für eine Minute erhält, nach 58 Sekunden mit dem mit seiner Palette (17) an einem Stift des Rades (2)
    lehnenden und ebenso lange untätigen zweiten Schwengel vermittelst eines eine vorübergehende Verbindung mit dem ersten Schwengel bewirkenden, eine kropfartige Ausbiegung besitzenden Einstellstabes (26) während zweier Sekunden gemeinsam EMI6.1 58 Sekunden lang ruhenden Schwengels lohnende Stift des Antriebsrades (2) von der Palette abfällt und ein neuer Stift auf die vordere Fläche der Palette des mit dem Pendel verbundenen Schwengels fällt und beim Rückgang des Pendels der zuerst an der Vorderfläche der Palette dieses Schwengel befindliche Stift jet. zt auf die schiefe Flache der- EMI6.2 Minute erteilt.
    2. Ausführungsform der Uhr nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der dem Stift (74) des Rechens (70) nach einwärts folgende Arm (58) mittels einer Zugstange (56), eines Winkelhebels (. 55), einer Verbindungsstange (54) und eines Armes (53) das umgebogene obere Ende des mit dem Arme (53) fest verbundenen Stiftes (T) eines von den Stiften des Rades (10) betätigten Doppelhebels (45) auf einen neben dem Doppelhebel (45) seitlich angebrachten Arm (50) dreht, welcher alsdann solange mit dem Arm des Doppelhebels (45) schwingt und Glockenschläge ausübt, bis sich bei der durch den Stift (4) des EMI6.3 Rechen (70) mit seinem Stifte (74) auf den Rand der Scheibe (67) auftrifft.
    3. Ausführungsform einer Uhr nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet. dass beide Schwengel (16) S-förmig ausgebildet sind und nahe der Stelle ihres geringsten Abstandes die abgeschrägten Paletten (17) tragen, wobei der eine Schwengel an seinem unteren Ende durch einen horizontalen Stift (24) und eine in diesen eingefügte Blatt- EMI6.4
    4. Ausführungsform der Uhr nach den Ansprüchen 1 - 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Mitschwingen des zweiten Schwengels mit dem ersten und dem Pendel während zweier Sekunden durch ein mit 30 Zähnen und einem wagerechten Stift (22) versehenes EMI6.5 Auslosungsrnd (20) von einem auf diesem Schwengel (16) an einer verlängerten Achse (19) beweglich sitzenden Schwingungszähler (18) in Gestalt eines Winkelhebels und einen das obere Ende des Winkelhebels zurückhaltenden Haken (21) um einen Zahn so lange vor- EMI6.6 in die Einkerbung (30) des einstellstabes (26) einfällt und so der Schwengel (17) an der Schwingung während eines Pendelhin- und -Rückganges zwei Sekunden lang teilnimmt. EMI6.7
    5. Ausführungsform der Uhr nach den Ansprüchen 1-4 mit einer Vorrichtung zur Drehung der Yiertelstaffel, dadurch gekennzeichnet, dass an einer zweckmässig zwischen den EMI6.8 Zahnrad (41) eingreift, welches mittels der zwei Vertikalstifte das auf horizontaler Welle koachsial mit der Viertelstaffel befestigte Rad (61) mittels seiner vier gleich weit voneinander entfernten Stifte (60) in Drehung versetzt.
    6. Ausführungsform der Uhr nach den Ansprüchen 1-5, dadurch gekennzeichnet, dass mit dem, in ruhestellung vertikalen, während des Ganges der Uhr ruckweise von den EMI6.9 gesetzter Richtung zum Einstellstab (26) verlaufender, um die Achse (37) bewegbarer und mit einem Einstellgewicht (43) versehener Hebelarm (42) fest verbunden ist, zum Zwecke, nach Beendigung des von jedem Radstifte auf dem Doppelhebel (38) ausgeübten Druckes zwecks Freiwerden des Stiftes unter gleichzeitigem Anheben des Gewichtes (43) und Vorwärts- <Desc/Clms Page number 7> schieben der am Doppelhebel (/J8) angebrachten Gelenkstange (40), sowie gleich darauf erfolgendem, von dem unter dem Einfluss der Schwerkraft auf seine Unterlage zurückfallendem Gewicht bewirkten Rückgang der Stange (40) durch den Stift (39) der Stange (40) das Zahnrad (41)
    um einen Zahn weiter zu drehen, dem auf die Zeiger etwa ausgeübton Winddruck durch das Drehmoment des Armes (42) samt Gewicht ( Widerstand zu leisten. und einer Störung des Ganges der Uhr vorzubeugen.
    7. Ausführungsform der Uhr nach den Ansprüchen 1-6, dadurch gekennzeichnet, dass das beim Schlagen nötige Vorw . rtsschieben des Rechens (70) mittels eines in die Zähne desselben eingreifenden, mit einem zweiten um die Achse (86) schwingenden Hebel (87) durch den Zapfen (88) gelenkig verbundenen Sperrstiftes (77) in der Weise geschieht, dass während einer, von den Stiften des Hebnägelrades (10) angeregten Drehung des mit der Welle (31) fest verbundenen, gekrümmten Armes um 180 im Sinne der Drehrichtung des Rades (10) dieses um einen, zuvor vom federnden Sperrschild (35) rechtzeitig zurückgehaltenen Stift weitergedreht und durch das auf der Welle des Armes (31) festsitzende, zum Arm (32) verstellte,
    gleichfalls um ISQO wie der Arm (. schwingende Schlag- EMI7.1
AT29583D 1905-12-27 1905-12-27 Turmuhr. AT29583B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT29583T 1905-12-27

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT29583B true AT29583B (de) 1907-08-26

Family

ID=3543061

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT29583D AT29583B (de) 1905-12-27 1905-12-27 Turmuhr.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT29583B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
AT29583B (de) Turmuhr.
DE502153C (de) Uhr mit voneinander unabhaengigem Gehwerk, Stunden-, Halbstunden- und Viertelstunden-Schlagwerk
CH395830A (de) Selbsttätiges Aufschlaggerät für Spielbälle
DE65764C (de) Viertelschlagwerk mit stummem Schlag zwischen den Viertel- und den Stundenschlägen
DE100402C (de)
DE576311C (de) Uhrschlagwerk mit Selbstregelung
DE16920C (de) Ein von der Uhr isolirtes Viertel- und Stunden-Repetitionswerk
DE547070C (de) Selbstregelung fuer Uhren mit Westminster- und Stundenschlag
DE490162C (de) Rechenschlagwerk
AT28505B (de) Richt- und Abzugskontrollvorrichtung.
AT220528B (de) Motorisch angetriebenes Ballwurfgerät
DE340924C (de) Selbsttaetiger Fuetterapparat
DE126746C (de)
DE2906466C2 (de) Hemmregler für eine federgetriebene Schaukel
DE538535C (de) Eieruhr
DE62597C (de) Durch eine Münze auszulösende Sperrvorrichtung an Laufwerken
DE102954C (de)
AT17552B (de) Halbstundenschlagwerk.
AT8311B (de) Viertelschlagwerk.
DE524780C (de) Uhr mit Schlagwerk
DE112110C (de)
DE310458C (de)
DE1574178C (de) Durch Münzen betätigtes Zeitkontrollgerät insbesondere Parkuhr
AT15540B (de) Selbstkassierendes Lochbilliard.
DE264240C (de)