AT8311B - Viertelschlagwerk. - Google Patents

Viertelschlagwerk.

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AT8311B
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Austria
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hammer
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arm
hour
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Inventor
Robert Tuerck
Original Assignee
Robert Tuerck
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 
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   Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist ein Viertelschlagwerk, welches drei Tonerzeuger und zwei Hämmer hat, von denen der eine fest auf seiner Achse sitzt, während der andere in bekannter Weise seitlich verschwenkbar ist. Das Schlagwerk wirkt in bekannter Weise so, dass beim Schlagen der Viertel beide Hämmer auf je einen Ton- 
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 wird.

   Um nun die Stunden nicht   bloss durch einfache   Schläge, sondern auch noch die besondere Tonhöhe oder   Klangfarbe   der   Schläge   zu   kennzeichnen,   wird-und hierin gipfelt die Erfindung - ein dritter   Tonprzeuger (Schlagglocko   und dergl.) angeordnet und der   nine Schlaghammer, wie   schon erwähnt, in bekannter Weise verschwenkbar gemacht, um ihn durch   Verschwenkung   über den dritten für den Stundenschlag bestimmten Tonerzeuger einstellen zu können. 



   AufbeiliegenderZeichnungisteineAusführungsformdesErfindungsgegenstandesver-   anschaulicht,   und zwar zeigt :
Fig. 1 eine Vorderansicht des Werkes,
Fig. 2 eine Ansicht nach Abnahme der Vorderplatine,
Fig. 3 eine Seitenansicht,
Fig. 4 einen Grundriss, 
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 Stellung der 1heilen
Von den zwei Schlagwerkhämmern 1 und 2 sitzt der eine 1 fest auf seiner Achse, während der andere 2 seitlich   verschwenkbar   ist, um oberhalb des einen oder des anderen von zwei Tonerzeugern eingestellt werden zu können. Der Stiel dieses zweiten Hammers ist   mehrfach   gebogen, um einerseits die Drehachse 3, um welche der Hammer verschwenkbar ist, und anderseits einen   senkrecht zu dem   eigentlichen Hammerstiel stehenden Arm 4   1.   bilden.

   Letzterer liegt, infolge der Wirkung einer den   Hammerstiel   beeinflussenden 
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 Scheibe 10   zurückfallen   und es gelangt dabei die Zahngruppe 12 in Eingriff mit einem Sternrad 13, in dessen Wirkungsbereich auch noch zwei an den Achsen der   Hämmer   angebrachte Hebelarme oder Stifte   5 und 16 hineinragen.   



   Die Grösse des oben erwähnten Zurückfallens ist durch einen auf der Vorderplatine gelagerten Doppelhebel 22 bestimmt, dessen eines Ende an einer auf   der Minutonzoigcr-   achso sitzenden Vierstaffelscheibe liegt, während das andere Ende vier Staffeln hat, welche 
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 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
 Auslösen des Schlagwerkes fällt. 18 ist   ein'gttf der   Achse 7 sitzender Sperrkegel für den Stundenrechen und 25 ist der Schleuderhebel einer gewöhnlichen   Schleuderauslösungs-   vorrichtung. 20 ist eine Sperrung, welche in Verbindung mit dem Arm 26 das Herunterfallen des   Hammers J !   auf seinen Tonerzeuger während des Stundonschlagens verhindert. 



   Die Wirkungsweise des beschriebenen Schlagwerkes ist die folgende :
Für gewöhnlich ist das Schlagwerk durch den Arm 8 gesperrt, indem ein an einem Rad des Schlagwerkes fester Stift auf dem Ende des Armes 8 ruht. Alle Viertelstunden wird durch den Hebel 25 der Sperrkegel 18 nach oben geschleudert und mit ihm die Achse 7 und alle darauf sitzenden Theile gedreht. Dadurch aber entfernen sich der Arm 8 von dem auf seinem Ende ruhenden Stift und das im Ruhezustand (Fig. 2) in der Vertiefung zwischen den zwei Zähnegruppen 11 und 12 liegende Ende des Armes 9 von der 
 EMI2.2 
 schiebt sich seitlich und stellt sich dadurch über einen anderen Tonerzeuger, entsprechend der in Fig. 4 voll angegebenen Stellung.

   Das sich jetzt drehende   Sternrad   dreht die 
 EMI2.3 
 langt, so fällt er in die Vertiefung zwischen den Zahngruppen 11 und 12, nimmt also seine Anfangslage ein und das Schlagwerk wird gesperrt. 



   Dieser Vorgang spielt sich beim Schlagen der Viertelstunden allein ab. Für die Stunden hat sich durch Einwirkung der Viertelstaffel der Winkelhebel 23 seitlich verschoben, so dass der Stundenrechen auf die Stundenschnocke fällt. Nach Schlagen von vier Vierteln kann der Arm   fi)   in die Vertiefung zwischen den Zahngruppen 11 und 12 fallen, jedoch nicht so tief, wie vorhin der Fall war, indem der auf derselben Welle 7 sitzende Sperrkoge 18 nicht unterhalb des Rechens, sondern in dessen Zahnung fällt.

   Infolgedessen wird das Schlagwerk noch nicht gesperrt, sondern das Rad 13 bewegt den Hammer 2 weiter ; dieser aber. entsprechend der neuen Lage des Armes 9 oder vielmehr des mit ihrer Welle 7 verbundenen Armes   6,   fällt jetzt auf einen dritten Tonerzeuger ; hierbei wird zwar der   Hammer/auch gehoben,   kann aber beim Herunterfallen nicht bis zum 
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 Fig. 5 ersichtlich, an dem Sperrorgan   20 vorbeigehen liOnnte.   



     Da.- ! Schlagwerk könnte auch   noch mit einer Vorrichtung versehen sein, mittelst, welcher der Winkelhebel 23 beständig seitlich verschoben gehalten wird ; in diesem Falle würden beim Schlagen der Viertel jedesmal auch noch die Stunden angegeben werden. 



  Auch könnten Vorrichtungen vorgesehen sein, um nach Belieben das Schlagen der Stunden mit den Viertelstunden wiederholen zu lassen. 



   Die Feder 27, deren freies Ende oberhalb des Schöpfers   1i liegt,   soll vorbeugen, dass   hssi   der Auslösung der Sperrkegel 18 das Herunterfallen des Rechens 19 verhindert. Bei der Auslösung hebt der Sperrkegel das Ende der Feder 27, gelangt über sie und wird so lange abgefangen gehalten, bis der Schöpfer 17 bei seiner Drehung die Feder so hoch hebt, dass der Sperrkegel befreit wird. Inzwischen hat der Rechen genügend Zeit gehabt, auf die Stundenstaffel zu fallen. 



     Das Schlagwerk könnte   auch mit wenig Änderung so eingerichtet sein, dass beim   Schlagen immer dif-Stunden zuerst   und dann die Viertel angegeben werden. 

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Claims (1)

  1. Zum Schluss wird bemerkt, dass die Scheibe 10 anstatt einer Zahngruppe 11 eine einfache Erhöhung (Rücken) von genügender Länge haben könnte. PATENT-ANSPRÜCHE : EMI2.5 Doppelschlitge beide thätig sind und von denen der eine zum Anzeigen der vollen Stunden durch einfache Schiäge beim Stundenschlag ausgeschaltet wird. dadurch gekennzeichnet, dass <Desc/Clms Page number 3> der beim Stundenschlages in Wirksamkeit bleibende Hammer in bekannter Weise vorschwenkt wird, um seine Schläge auf einen allein für den Stundenschlag bestimmten dritten Tonerzeuger abzugeben, so dass der Ton der Stundenschläge von den Tönen der Viertelschläge verschieden gewählt werden kann.
    2. Viertolschlagwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eine Scheibe (10) mit erhöhtem Rücken, welche bei der Auslösung des Schlagwerkes je nach der Anzahl der anzugebenden Viertel zurückschnellt, und ein auf dem Umfang dieser Scheibe liegender Arm (9) die Lage des verschwenkbaren Hammers (2) bestimmen, der sich über dem einen oder über dem anderen Tonerzeuger befindet, je nachdem der Arm (9) auf dem erhöhten Rücken oder tiefer liegt.
    3. Viertelschlagwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausschaltung des einen Hammers beim Schlagen der Stunden in der Weise bewirkt wird, dass die die Verschwenkung des zweiten Hammers bewirkende Sperrvorrichtung (20) in die Bahn eines auf der Achse des ersten Hammers festen Stiftes rückt, so dass der auszuschaltende Hammer seinen Tonerzenger alsdann nicht mehr erreichen kann.
AT8311D 1900-09-14 1900-09-14 Viertelschlagwerk. AT8311B (de)

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