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Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist ein Viertelschlagwerk, welches drei Tonerzeuger und zwei Hämmer hat, von denen der eine fest auf seiner Achse sitzt, während der andere in bekannter Weise seitlich verschwenkbar ist. Das Schlagwerk wirkt in bekannter Weise so, dass beim Schlagen der Viertel beide Hämmer auf je einen Ton-
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wird.
Um nun die Stunden nicht bloss durch einfache Schläge, sondern auch noch die besondere Tonhöhe oder Klangfarbe der Schläge zu kennzeichnen, wird-und hierin gipfelt die Erfindung - ein dritter Tonprzeuger (Schlagglocko und dergl.) angeordnet und der nine Schlaghammer, wie schon erwähnt, in bekannter Weise verschwenkbar gemacht, um ihn durch Verschwenkung über den dritten für den Stundenschlag bestimmten Tonerzeuger einstellen zu können.
AufbeiliegenderZeichnungisteineAusführungsformdesErfindungsgegenstandesver- anschaulicht, und zwar zeigt :
Fig. 1 eine Vorderansicht des Werkes,
Fig. 2 eine Ansicht nach Abnahme der Vorderplatine,
Fig. 3 eine Seitenansicht,
Fig. 4 einen Grundriss,
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Stellung der 1heilen
Von den zwei Schlagwerkhämmern 1 und 2 sitzt der eine 1 fest auf seiner Achse, während der andere 2 seitlich verschwenkbar ist, um oberhalb des einen oder des anderen von zwei Tonerzeugern eingestellt werden zu können. Der Stiel dieses zweiten Hammers ist mehrfach gebogen, um einerseits die Drehachse 3, um welche der Hammer verschwenkbar ist, und anderseits einen senkrecht zu dem eigentlichen Hammerstiel stehenden Arm 4 1. bilden.
Letzterer liegt, infolge der Wirkung einer den Hammerstiel beeinflussenden
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Scheibe 10 zurückfallen und es gelangt dabei die Zahngruppe 12 in Eingriff mit einem Sternrad 13, in dessen Wirkungsbereich auch noch zwei an den Achsen der Hämmer angebrachte Hebelarme oder Stifte 5 und 16 hineinragen.
Die Grösse des oben erwähnten Zurückfallens ist durch einen auf der Vorderplatine gelagerten Doppelhebel 22 bestimmt, dessen eines Ende an einer auf der Minutonzoigcr- achso sitzenden Vierstaffelscheibe liegt, während das andere Ende vier Staffeln hat, welche
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Auslösen des Schlagwerkes fällt. 18 ist ein'gttf der Achse 7 sitzender Sperrkegel für den Stundenrechen und 25 ist der Schleuderhebel einer gewöhnlichen Schleuderauslösungs- vorrichtung. 20 ist eine Sperrung, welche in Verbindung mit dem Arm 26 das Herunterfallen des Hammers J ! auf seinen Tonerzeuger während des Stundonschlagens verhindert.
Die Wirkungsweise des beschriebenen Schlagwerkes ist die folgende :
Für gewöhnlich ist das Schlagwerk durch den Arm 8 gesperrt, indem ein an einem Rad des Schlagwerkes fester Stift auf dem Ende des Armes 8 ruht. Alle Viertelstunden wird durch den Hebel 25 der Sperrkegel 18 nach oben geschleudert und mit ihm die Achse 7 und alle darauf sitzenden Theile gedreht. Dadurch aber entfernen sich der Arm 8 von dem auf seinem Ende ruhenden Stift und das im Ruhezustand (Fig. 2) in der Vertiefung zwischen den zwei Zähnegruppen 11 und 12 liegende Ende des Armes 9 von der
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schiebt sich seitlich und stellt sich dadurch über einen anderen Tonerzeuger, entsprechend der in Fig. 4 voll angegebenen Stellung.
Das sich jetzt drehende Sternrad dreht die
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langt, so fällt er in die Vertiefung zwischen den Zahngruppen 11 und 12, nimmt also seine Anfangslage ein und das Schlagwerk wird gesperrt.
Dieser Vorgang spielt sich beim Schlagen der Viertelstunden allein ab. Für die Stunden hat sich durch Einwirkung der Viertelstaffel der Winkelhebel 23 seitlich verschoben, so dass der Stundenrechen auf die Stundenschnocke fällt. Nach Schlagen von vier Vierteln kann der Arm fi) in die Vertiefung zwischen den Zahngruppen 11 und 12 fallen, jedoch nicht so tief, wie vorhin der Fall war, indem der auf derselben Welle 7 sitzende Sperrkoge 18 nicht unterhalb des Rechens, sondern in dessen Zahnung fällt.
Infolgedessen wird das Schlagwerk noch nicht gesperrt, sondern das Rad 13 bewegt den Hammer 2 weiter ; dieser aber. entsprechend der neuen Lage des Armes 9 oder vielmehr des mit ihrer Welle 7 verbundenen Armes 6, fällt jetzt auf einen dritten Tonerzeuger ; hierbei wird zwar der Hammer/auch gehoben, kann aber beim Herunterfallen nicht bis zum
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Fig. 5 ersichtlich, an dem Sperrorgan 20 vorbeigehen liOnnte.
Da.- ! Schlagwerk könnte auch noch mit einer Vorrichtung versehen sein, mittelst, welcher der Winkelhebel 23 beständig seitlich verschoben gehalten wird ; in diesem Falle würden beim Schlagen der Viertel jedesmal auch noch die Stunden angegeben werden.
Auch könnten Vorrichtungen vorgesehen sein, um nach Belieben das Schlagen der Stunden mit den Viertelstunden wiederholen zu lassen.
Die Feder 27, deren freies Ende oberhalb des Schöpfers 1i liegt, soll vorbeugen, dass hssi der Auslösung der Sperrkegel 18 das Herunterfallen des Rechens 19 verhindert. Bei der Auslösung hebt der Sperrkegel das Ende der Feder 27, gelangt über sie und wird so lange abgefangen gehalten, bis der Schöpfer 17 bei seiner Drehung die Feder so hoch hebt, dass der Sperrkegel befreit wird. Inzwischen hat der Rechen genügend Zeit gehabt, auf die Stundenstaffel zu fallen.
Das Schlagwerk könnte auch mit wenig Änderung so eingerichtet sein, dass beim Schlagen immer dif-Stunden zuerst und dann die Viertel angegeben werden.
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